DE687201C - Mittelbar beeinflusstes Sicherheitsventil zum Einbau in Dampfanlagen - Google Patents

Mittelbar beeinflusstes Sicherheitsventil zum Einbau in Dampfanlagen

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DE687201C
DE687201C DE1937M0139585 DEM0139585D DE687201C DE 687201 C DE687201 C DE 687201C DE 1937M0139585 DE1937M0139585 DE 1937M0139585 DE M0139585 D DEM0139585 D DE M0139585D DE 687201 C DE687201 C DE 687201C
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DE
Germany
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valve
control valve
pressure
safety valve
main valve
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Expired
Application number
DE1937M0139585
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English (en)
Inventor
Karl Bischoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MASCH und ARMATURENFABRIK VOR
Original Assignee
MASCH und ARMATURENFABRIK VOR
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/10Final actuators
    • F01D17/12Final actuators arranged in stator parts
    • F01D17/14Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits
    • F01D17/141Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path
    • F01D17/145Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path by means of valves, e.g. for steam turbines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D21/00Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for
    • F01D21/14Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for responsive to other specific conditions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Mittelbar beeinflußtes Sicherheitsventil zum Einbau in Dampfanlagen Die Erfindung bezieht sich auf mittelbar beeinflußte Sicherheitsventile, durch deren Steuerventil die .auf den Hilfskraftkolb:en des Hauptventils ausgeübte Schließkraft überwacht wird, und bezweckt, derartige Ventile für den Einbau in Dampfanlagen, insbesondere Gegendruckturbinenanlagen, so auszubilden, daß sie gegen Druckschwanl,tungen wenig empfindlich sind und unter allen Betriebsverhältnissen stoßfrei: arbeiten.
  • Bei mittelbar beeinflußten Sicherheitsventilen der üblichen Bauart sind sowohl das Steuerventil als ,auch besonders das Hauptventil in ihrer Arbeitsweise gegen Druckschwankungen sehr empfindlich. Beispielsweise wurde beobachtet, daß bei Gegendruckanlagen, bei denen eine Beeinflussung des Druckes durch den Turbinenregler erfolgt, jede Regelbewegung des Turbinenreglers eine entgegengesetzte Bewegung,des in der Gegendruckleitung angeordneten Sicherheitsventils veranlaßt. Schwingungen können auch schon durch die Form und Größe der Rohrleitungen veranlaßt werden, z. B. wenn die Zuführungsleitung zu dem Sicherheitsventil verhältnismäßig eng ist,oder an irgendeiner Stelle einen wesentlichen -Strömungswiderstand aufweist. In diesem Fälle tritt erfahrungsgemäß nach öffnen des Sicherheitsventils ein. Absinken des Druckes zwischen Drosselstelle und Sicherheitsventil ein, wodurch das Sicherheitsventil schließt. Sofort nach dem Schließen des Ventils bildet sich aber wieder eine Druckerhöhung ,aus, die das Ventil wieder zum öffnen bringt. Diese Vorgänge geben Anlaß zum Schlagen des Ventils.
  • Das unerwünschte Schlagen des Hauptventils und die dadurch verursachten Folgeerscheinungen des stoßweisen Ausströmens des Dampfes werden nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß an dem Steuerventil eine erst nach einem gewissen Anfangshub seines Ventilkegels zur Wirkung gelangende Dämpfungseinrichtung, z. B. eine Feder, in der Weise angeordnet ist, daß das Hauptventil anfänglich bis auf eine verhältnismäßig große Abblasemenge schnell öffnet, dann aber, ohne bis in die Endstellung aufzuschlagen, langsam weiter öffnet.
  • Bei einem bekannten Überdruckventil für mit explosiven Gasen gefüllte Räume ist das Ventil nur mit einer schwachen Feder belastet, damit es sich schon bei geringem überdruck .öffnen kann, und verhindert wird, daß in dem Raum, den- das Ventil .abdichtet, Ex-. plosionen mit hohem Überdruckentstehen. Infolge der schwachen Federbelastung wird das Ventil rasch geöffnet. Das aufgeschleuderte Ventil wird von einem Puffer aufgefangen, der so ausgebildet ist, da.ß sein Widerstand mit dem Bremsweg erst schwach und dann stärker ansteigt. Bei diesem bekannten Ventil hat die Dämpfungseinrichtung die Aufgabe, eine Beschädigung des ,aufgeschleuderten Ventils zu verhüten. Dementsprechend ist sie .an dem den Gasaustritt freigebenden Ventil selbst angeordnet. Nach der Erfindung ist die. Einrichtung dagegen nicht an dem Hauptventil, das zunächst schnell und dann langsam weiter öffnen soll, getroffen, sondern an dem Steuerventil. Außerdem hat das mittelbar gesteuerte Sicherheitsventil eine ganz andere Aufgabe zu erfüllen, als das zur Sicherung gegen Explosionen finit hohem 'Überdruck bestimmte Überdruckventil.
  • Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die Dämpfungsfeder, die erst nach einem gewissen Öffnungshub des Steuerventils zur Wirkung gelangt, in eine am Steuerventil angeordnete Ölbremse eingebaut. Dadurch wird mit einer baulich einfachen Anordnung erreicht, daß sowohl ein günstiger Verlauf -des Öffnungsvorganges des Sicherheitsventils gesichert als auch ein Schlägen beim Schließen verhindert ist.
  • Es ist bekannt, .an dein Hauptventil eine Ölbremse ,anzuordnen. Damit läßt sich .aber die beabsichtigte Wirkung nicht erzielen. Wollte man eine mit einer Ölbremse vereinigte Dämpfüngseinrichtung am Hauptventil anordnen, so würde die Einrichtung sehr große Abmessungen erfordern und die Ausführung des Ventils ungewöhnlich verteuern. Außerdem wäre eis unrichtig; das Öffnen des Hauptventils durch dessen unmittelbare Belastung zu stark zu .erschweren, weil am Hauptventil große Öffnungskräfte wirksam sein müssen, um unter allen Umständen das Abblasen des Hauptventils zu sichern, auch wenn dieses aus irgendwelchen Ursachen, z. B. durch .angesetzte Verunreinigungen, festsitzen sollte.
  • Auf der Zeichnung zeigt ` - Abb. i in vereinfachter Darstellung einen senkrechten Schnitt durch .ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb.2 gibt in einem Schaubild den Verlauf des über dem Impulsdruck aufgetragenen Steuerdruckes. wieder.
  • Abb.3 zeigt den Schnitt durch das Steuerventil in größerem Maßstabe.
  • Zwischen der Eintrittsleitung i und der Austrittsleitung 2 ist der Ventilsitz 3 des Hauptventils 4 angeordnet. Mit dem Kegel des Hauptventils ist der Hilfskraftkolben 5 verbunden. Auf der - Spindel 6 des Hauptventilkegels ist eine Feder 7 angeordnet, die hauptsächlich die Aufgabe hat, das Hauptventil zu schließen, wenn es aufgestellt ist und nicht unter Druck steht. Die Schließkraft der Feder 7 ist im Vergleich zu den am Hilfskraftkolben Sauftretenden öffmmgs-# kräften verhältnismäßig klein. Der in der Druckkammer 8 über dem Hilfskraftkolben 5 herrschende Schließdruck wird von dein Steuerventil g überwacht, dessen Gehäuse an einem Stutzen i o des Dampfeintrittsrohres i angebaut ist. Es bezeichnet r i den Sitz des Steuerventils, 12 einen mit seinem Ventilkörper 9 verbundenen Ausgleichkolben und 13 die Ventilspindel, Der Ausgleichkolben 12 läuft mit Spiel in seiner Führung 24: Durch den Spielraum kann Dampf in eine durch den Ventilkegel g abgeschlossene Vorkammer 14 eintreten. Bei geöffnetem Steuerventil g strömt der Dampf aus der Vorkammer 14 durch den Austrittsstutzen 15 aus. Von der Vorkammer 14 führt eine Verbindungsleitung 16 zur Druckkammer 8 des Hauptventils. Eine Zweigleitung 17, in der ein Hilfsabsperrventil 18 ,angeordnet ist, führt von der Leitung 16 und damit von der Druckkammer 8 zur Auspuffleitung 2. Das Steuerventil ist durch ein auf einem Hebel ig einstellbares Gewicht 2o belastet.
  • Eine derartige Ausführung eines mittelbar beeinflußteli Sicherheitsventils ist bekannt. Der durch den Spielraum zwischen dem Aus- 1 gleichkolben 12 des Steuerventils g und der Kolbenführung 24 durchtretende Leckdampf füllt durch die Leitung 16 den Druckraum 8 über dem Kraftkolben 5 des Hauptventils 4. an. Das Absperrventil i8 in der Zweigleitung 17 ist dabei geschlossen. Auch das Steuerventil g bleibt so lange geschlossen, wie der Druck in der Eintrittsleitung i die durch Einstellung des Belastungsgewichtes 2o des Steuerventils bestimmte Druckgrenze nicht überschreitet. Wird diese Druckgrenze überschritten, so wird das Steuerventil g geöffnet. Der Schließdampf kann jetzt aus der Druckkammer 8 durch die Leitung 16, das geöffnete Steuerventil 9 und den Austrittsstutzen 15 -ab.-strömen. Infolgedessen wird das Hauptventil q. durch den auf die Stufenfläche des Hilfskraftk olbens 5 einwirkenden Druck geöffnet, und der Dampf kann aus der Leitung i zur Austrittsleitung 2 abströmen. Durch Öffnen des Absperrventils 18 in der Abzweigleitung 17 kann man ebenfalls den Schließdruck aus der Druckkammer 8 austreten lassen und damit unabhängig vom Erreichen der Druckgrenze des Dampfes in der Leitung i das Hauptventil zum Öffnen bringen.
  • Um bei dem durch Ansprechen des Steuerventils 9 herbeigeführten Öffnen des Hauptventils den Öffnungsvorgang in der eingangs erläuterten Weise zu beeinflussen, ist erfindungsgemäß folgende Anordnung getroffen: Mit dem Belastungshebel i9 des Steuerventils ist der Kolben 2 i einer Ölbremse 22 verbunden. Eine in der Ölbremse angeordnete Dämpfungsfeder 23 ist so eingebaut, da:ß sie erst nach einem gewissen Anfangshub des Steuerventils 9 und damit des Kolbens 2 i zur Wirkung gelangt. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel trifft der obere Federteller 25 erst nach einem gewissen Hub des Kolbens 21 gegen den Anschlag26 (Abb.3). Erst von da ab. wirkt die Feder 23 ,als zusätzliche Belastung am Gewichtshebel i g.
  • In dem Schaubild der Abb.2 ist der Steuerdruck über dem Impulsdruck - das ist der unter dem Steuerventil 9 herrschende Druck, ,also der Abblasedruck in der Leitung i - aufgetragen. Der Steuerdruck ist der Druck im Druckraum 8 ,oberhalb des Kraftkolbens 5. Ohne zusätzliche Dämpfungscinrichtung ,am Steuerventil würde der Impulsdruck zwischen der kleinsten und größten Abblasemenge keine stark ee Erhöhung erfahren, weil das Steuerventil 9 sehr schnell auf den größten Hub geht, dementsprechend der Steuerdruck rasch fällt und das Hauptventil sogleich voll öffnet. Die Schaulinie würde deshalb von dem bei i o atü liegenden Abblasebeginn sehr schnell abfallen. Bei dem am Prüfstand untersuchten Ventil, von dem das Schaubild entsprechend Abb.2 aufgenommen ist, war der tote Gang der eingebauten Zusatzfeder so bemessen, daß die Zusatzfeder bei einem Impulsdruck von i o,7 atü wirksam wird. Das zunächst nicht zusätzlich belastete Steuerventil öffnet deshalb schnell nur bis zu dem Punkt, wo die Dämpfungsfeder anliegt, und sodann langsam weiter. Infolgedessen bleibt zwar die zeitliche Verzögerung, mit welcher das Hauptventil nach dem Steuerventil :öffnet, klein, und das Hauptventil wird auch ,am Anfang verhältnismäßig weit geöffnet, so daß es auch plötzlich auftretende Abblasemengen aufnehmen kann, dann aber wird das weitere Anheben des Hauptventils bis zum vollen Öffnen stark verlangsamt. Bis zur größten Abblasemenge steigt der Impulsdruck bis .auf 12,5 atü.
  • Beim Einbau einer Zusatzfeder ohne toten Gang würde dagegen das Hauptventil erst mit wesentlicher Verzögerung nach dem Steuerventil zu öffnen beginnen, weil ,anfänglich der Steuerdruck entsprechend dem geringen Öffnen des Steuerventils nur allmählich sinkt> dann ,aber mit gleichmäßig großer Geschwindigkeit von Öffnungsbeginn bis zur ,größten Öffnung öffnen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mittelbar beeinflußtes Sicherheitsventil zum Einbau in Dampfanlagen, insbesondere Gegendruckturbinenanlagen, mit einem Steuerventil, durch das die .auf den Hilfskraftkolben des Hauptventils ausgeübte Schließkraft überwacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Steuerventil eine erst nach einem gewissen Ainfangshub seines Ventilkegels zur Wirkung gelangende Dämpfungseinrichtung> z. B. eine Feder, in der Weise angeordnet ist, daß das Hauptventil anfänglich bis auf eine verhältnismäßig große Abblasemenge schnell Öffnet, dann aber, ohne bis in die Endstellung aufzuschlagen-, langsam weiter öffnet.
  2. 2. Sicherheitsventil nach Anspruch i . dadurch gekennzeichnet, daß eine Dämpfungsfeder (23), die erst nach einem bestimmten Anfangshub des Stenerventilkegels Spannung erhält, in eine am Steuerventil angeordnete Ölbremse ein-,gebaut ist.
DE1937M0139585 1937-10-23 1937-10-23 Mittelbar beeinflusstes Sicherheitsventil zum Einbau in Dampfanlagen Expired DE687201C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121895B (de) * 1954-08-28 1962-01-11 Bopp & Reuther Gmbh Druckminderventil fuer Fluessigkeiten und Gase
CN115013082A (zh) * 2022-06-13 2022-09-06 杭州汽轮机股份有限公司 一种可调抽汽式汽轮机的动态调节仿真方法

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121895B (de) * 1954-08-28 1962-01-11 Bopp & Reuther Gmbh Druckminderventil fuer Fluessigkeiten und Gase
CN115013082A (zh) * 2022-06-13 2022-09-06 杭州汽轮机股份有限公司 一种可调抽汽式汽轮机的动态调节仿真方法
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