DE495409C - Schliesszylinder mit schwenkbaren, als Doppelhebel ausgebildeten Zuhaltungen - Google Patents

Schliesszylinder mit schwenkbaren, als Doppelhebel ausgebildeten Zuhaltungen

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DE495409C
DE495409C DEW71773D DEW0071773D DE495409C DE 495409 C DE495409 C DE 495409C DE W71773 D DEW71773 D DE W71773D DE W0071773 D DEW0071773 D DE W0071773D DE 495409 C DE495409 C DE 495409C
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cylinder
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B29/00Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in
    • E05B29/0013Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in with rotating plate tumblers
    • E05B29/002Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in with rotating plate tumblers rotating about an axis perpendicular to the key axis

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Description

  • Schließzylinder mit schwenkbaren, als Doppelhebel ausgebildeten Zuhaltungen Die Erfindung betrifft einenSchließzylinder für Türschlösser jener Art, bei denen in dem drehbaren Zylinderteil plattenförmige, als Doppelhebel ausgebilde teZulialtungen schwenkbar sind, die mit ihren aus der. Zylinder vortretenden Eiiden in die Aussparungen der den Zylinder umgebenden festen Hülse eintreten. Die Erfindung besteht darin, daß je zwei Zuhaltungen auf domgleichen Schwenkzapfen in ihrer gegenseitigen Lage spiegelverkehrt zueinander vorgesehen sind, von .denen je eine Zughaltung in bekannter Weise an einem Ende einer keiligen Fläche dem Schlüssel entsprechend abgeschrägt ist, während deren anicleres Ende mit Vorsprüngen und Vertiefungen versehen ist, welche den Auszackungen des Schlüssels entsprechen. Jede Zuhaltung hat außerdem in -ihrer :Titte eine auf der Zackenseite liegende, nach der Zylindermitte gerichtete Nase. .die beim Einführen des Schlüssels durch eine Stirnfläche des letzteren so gesteuert wird, daß die Zuhaltung außer Eingriff mit dem Zylinder kommt.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. i die Anordnung der Zuhaltungen im Zylinder, Abb. 2 die Abfederung einer einzelnen Zuhaltung, . Abb. 3 den Grundriß des Zylinders, Abb. d. eine Seitenansicht desselben und Abb. 5 den Schlüssel in Seitenansicht und Draufsicht.
  • Im Schließzylinder A sind die Zuhaltungen b, bl, c, cl gelagert, von !denen je zwei, nämlich b und c, sowie b1 und cl gemeinsam auf einer Achse .drehbar angeordnet sind. Die Zuhaltungen sind in bekannter Weise als Doppelhebel ausgebildet, wovon der eine Hebelarm glatt und vorn zur leichteren Einführung des Schlüssels einer keilige@n Fläche des letzteren entsprechend abgeschrägt, der andere dagegen mit Vertiefungen und Erhöhungen versehen ist. Die auf einer Achse liegenden Zuhaltungen sind nun spiegelverkehrt zueinander so angeordnet, .daß stets -zwei ungleichartige Hebelarmenebeneinanderliegen. Die Zuhaltungen haben ferner je eine auf ihrer Zackenseite liegende Nase f.
  • Auf den glatten Hebelarm drückt eine Feder, so,daß der andere gezackte Hebelarm mit seinen äußeren Ansätzen in die Nuten der den Schließzylinder umgebenden Hülse gedrückt wird und so in der Ruhelage das Schloß verriegelt. Durch diese Anordnung ist es möglich, das Sch@loß durch einen geeigneten Schlüssel von beiden Seiten, d. h. von innen und von außen, zu öffnen.
  • Der Schlüssel e .besteht aus zwei aufeinandergelöteten oder sonstwIe fest aufeinander befestigten Blechen e1, e2, von denen das eine e2 entsprechend :dem einen Hebelende ausgezackt und an der Stirnseite abgesetzt ist, während das andere e1 glatt und äuf der Stirnseite abgeschrägt ist. Die Wirkung des Schließzylinders ist nun folgende: Der Schlüssel ekann von beiden Seiten des Schlosses eingeführt werden. Das eine Blech ei des Schlüssels drückt mit,der Breite des Schlüssels Idas Schließblechpaar b und b1 auseinander und bringt dasselbe in eine tage, in. der es am Umfang mit d em Schließzylinder bündig ist bzw. noch innerhalb desselben liegt. Wird der Schlüssel weiter eingeführt, so drückt das zweite Blech, c= desselben mit seiner Stirnsaite auf die inneren und gegeneinandergetichteten Kanten ider anderen Zuhaltungen und drückt diese ebenfalls in den Schließzylinder hinein, wodurch eine Drehung des letzteren und Öffnen des Schlosses inöglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schließzylinder mit schwenkbaren, als Doppelhebel ausgebildeten Zuhaltungsplatten, gekennzeichnet durch ein paar nebeneinanderliegender, auf gleichem Schwenkzapfen ruhenc1r Zuhaltungen, die in ihrer gegenseitigen Lage zueinander spiegele erkehrt vorgesehen sind, und von denen je eine Zuhaltung in bekannter Weise am einen Ende einer keiligen Fläche des Schlüssels entsprechend abgeschrägt ist und am anderen Ende dem Schlüssel entsprechende Auszackungen trägt, während sie in ihrer Mitte eine auf .der Zaekenseite der Zuhaltungen liegende innere Nase aufweist, die beim Einführen .des Schlüssels durch eine Stirnfläche am Schlüssel so gesteuert ward, daß die Zuhaltung außer Eingriff mit dein Zylinder kommt.
DEW71773D Schliesszylinder mit schwenkbaren, als Doppelhebel ausgebildeten Zuhaltungen Expired DE495409C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739472C (de) * 1939-08-31 1943-09-27 Gustav Ringelhan Durch Verschieben des die Zuhaltungen tragenden Gehaeuses mittels eines Steckschluessels zu oeffnendes Schloss

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739472C (de) * 1939-08-31 1943-09-27 Gustav Ringelhan Durch Verschieben des die Zuhaltungen tragenden Gehaeuses mittels eines Steckschluessels zu oeffnendes Schloss

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