DE495149C - Verschluss fuer Eisenbahnschiebetueren - Google Patents

Verschluss fuer Eisenbahnschiebetueren

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DE495149C
DE495149C DEC37765D DEC0037765D DE495149C DE 495149 C DE495149 C DE 495149C DE C37765 D DEC37765 D DE C37765D DE C0037765 D DEC0037765 D DE C0037765D DE 495149 C DE495149 C DE 495149C
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Germany
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/02Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Verschluß für Eisenbahnschiebetüren Die Erfindung betrifft einen Verschluß für Eisenbahnschiebetüren o. dgl. mit zwei in eine Schließplatte einzuhängenden Schwenkr iegeln, von ,denen der eine durch den anderen gesichert ist. Dabei trägt der den unteren Riegel sichernde obere Riegel ein senkrecht zu seiner Bewegungsebene stehendes Gehäuse, welches einen durch eine Feder nach vorn gepreßten Kolben mit zwei aus seinen Querschlitzen hervorstehenden Bolzen enthält, die während des Einfallens .des Riegels in den Verschlußzylinder längs einer im letzteren angebrachten Auflauffläche gleiten und von dieser so lange zurückgedrückt werden, bis eine sich auf den unteren Riegel auflegende Nase des Riegels in den den Sperrkopf des unteren Riegels aufnehmenden Kanal eingetreten ist, worauf die Bolzen unter ein Druck der Federunter :die Nase gelangen (und so den Riegel sichern.
  • Der Riegel ist mit einem Schutzschild versehen, das die Einfallöffnung von dem die Schließvorrichtung enthaltenden Zylinder abdeckt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. In .diesen ist: Abb. i eine teilweise Ansicht einer Wagentür mit Pfosten und dem Verschluß nach der Erfindung, Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i, wobei ein Teil des Verschlußgehäuses fortgelassen ist, A@bb. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2, A:bb. 4 ein senkrechter Schnitt in v ergrößertem Maßstaibe .nach der Linie d.-d. der Abb. 3, Abb. 5 ein Schnitt ähnlich Abb. d., bei dem das Aufschließen der Vorrichtung,dargestellt ist,-Abb. 6 ein schaubildlicher Schnitt, der den Riegel zeigt, ,nachdem er in den Halteteil eingetreten ist, Abb. 7 eine schaubildliche Darstellung der Plombe.
  • Mit i ist die Schließplatte desVerschlusses, mit 2 und 3 sind die Sch-,venkriegel bezeichnet. Die Schließplatte i (Abb. i und 6) enthält einen Zylinder d. und eine Grundplatte 5, welche durch Bolzen 7 ,mit der Unterlage verbunden ist. Die Grundplatte 5 hat unten eine Fortseztung 8 (Abl),. 3) mit .einer Öffnung 9 in :deren senkrechten Seitenwand. Die öffnung 9 ,hat einen starken Rand i o, welcher als Halteteil für ,den Riegel 3 ,dient. Von der Öffnung 9 erstreckt sich einVerbindungskanal i i nach dem Innern des Zylinders :l.
  • Der Zylinder d. ist hohl (Abb. 6), der obere Teil seiner Außenwand ist ausgeschnitten, so daß der Riegel 2 ein-,und austreten kann. Die Innenwand :des Zylinders 4 hat einen gekrümmten Boden 12, in welchen,der Kanal i i einmündet (Abb. 3 und 6). Der Boden 12 ,des Zylinders geht in grade, senkrechte Seitenwände 13 und 1.4 über, welche beispielsweise bei 2o ausgeschnitten sind und so Sitze 15 .bilden, welche von der Hinterwand 16 des "Zylinders parallel zu dessen Achse nach-einem Punkt kurz vor der Vorderwand 17 ides Zylinders gehen (Abb. 6). Auf jeder Seite der Achse des Zylinders ist ein. solcher Sitz 1 5 angebracht, und zwar ein wenig unterhalb der Achse. Unmittelbar über den Sitzen 15 sind an den Wänden 13 und 14. Nasen 18 angebracht, welche über die vorderen Teile der Sitze beträchtlich hinausstehen (Abb. 6). Die Nasen 18 haben oben gebogene Führungsflächen ig und bilden Fortsetzungen der Sitze 15, über die sie hinausragen und mit denen sie in später beschriebener Weise zusammenwirken. Die Vorderwand 17 des Zylinders hat eine axiale Öffnung 2i, in welche ein Stab 2i11 eingeführt werden kann (Abb.5), um einen Schließteil, der von dem Riegel 2 getragen wird, zurückzudrücken.
  • Die Riegel e und 3 sind schwenkbar gelagert und haben umgebogene Enden. Der Hauptriegel 2 trägt an seinem Schwenkende einen kurzen Kurbelarm 22, 23, an dem der Hilfsriegel 3 angelenkt ist. Der Hilfsriegel 3 hat ein herabgebogenes Ende 26a (Abb. i und 3), welches in .die Öffnung g eintritt und sich -gegen den Halterand io des Gehäuses 8 abstützt. Der Hauptriegel :2 hat ebenfalls ein abwärts gehendes Ende 27, welches in eine herabhängende Nase 28 ausläuft. Zwischen dem Riegel .und der 1Tase 28 sitzt ein hohles Gehäuse 29 mit offener Endfläche, ,dessen Achse senkrecht zu der Ebene des Riegels, also parallel zu seiner Schwenkachse steht. Die Wand des Gehäuses 29 ist mit axial verlaufenden offenen Längsschlitzen, z. B. bei 30 versehen. `selche nicht ganz .bis zur Riegelebene reichen. Diese Schlitze führen ein Paar Zapfen 31, welche aus einem im Gehäuse 29 gleitenden Kolben 32 radial hervorragen. Der Kolben 32 wird durch eine Druckfeder33 in seine äußersteStellung nach vorn gedrängt. Die Feder ist im Gehäuse hinter dein Kolben 32 angebracht. Letzterer wird in seiner Vorwärtsbewegung @durch Ouerzapfen34 (Abb.5), welche in der Wand des Gehäuses 29 so angebracht sind, daß sie .die Schlitze 3o nahe deren vorderen Enden überbrücken, gehemmt und im Gehäuse festgehalten. Die Zapfen 31 legen sich an diese Zapfen 34 an, wodurch die Vorwärtsbewegung des Kolbens im Gehäuse beschränkt wird.
  • Am freien Ende des Hauptriegels 2 ist ein Schutzschild 35 vorgesehen, welcher dem des Zylinders 4 angepaßt ist und der bis zur Stirnseite des Zylinders 4 und bis zur Hinterleite der Wand 16 reicht. Bei der Ausführung der Erfindung, welche die Schiebetür eines gewöhnlichen Eisenbahnfrachtwagens betrifft, ist die Grundplatte 25, welche die Riegel :2 und 3 trägt, an der Schiebetür mittels mehrerer Schrauben 25a befestigt.
  • Die Schließplatte i ist an .dem Türpfosten 36 mit Schrauben 7 in einer solchen Entfernung befestigt, @daß die Riegele und 3 in sie eingreifen, wenn,die Tür geschlossen ist.
  • Zwecks Herstellung des Verschlusses führt man zunächst das Hakenende 26a des Hilfsriegels 3 in :die Öffnung g. Dieses wird sodann durch den Rand io festgehalten. Der Hauptriegel2 hat dann die Stellung nach Abib. 6 ,und kann von oben in den Hohlzylinder .4 ,eintreten. Hierbei kommen die vorstehenden Zapfen 31 des Kolbens 32 mit den Auflaufflächen ig der Nasen- 18 in Berührung; im Laufe der weiteren Abwärtsbewegung wird die Feder 33 zusammengedrückt ,und der Kolben 32 in das Gehäuse 2g hineingedrückt, so @daß der Riegele weiter in den Hohlzylinder 4 eindringen kann. Wenn die Zapfen 3,1 das Ende der Auflauffläche ig der Nasen 18 erreicht haben, fällt der Riegel 2 vollständig in den Zylinder 4., die Zapfen 31 kommen auf die Sitze 15 zu liegen und sind in dieser Stellung frei von den Auflaufnasen 18; die Feder 33 kann sich wieder ausdehnen und preßt den Kolben 32 nach vorn; so daß die Zapfen 3i unter den überhängenden Teilen der Nasen i8 treten. Die am Ende 27 des-Riegels 2 angebrachte Nase 28 dringt dabei in den Kanal i i in ;der Bodenwand des Zylinders ein und stößt gegen ,das gebogene Ende des Riegels 3. Die Sitze i5 irr Zylinder 4 müssen so angebracht sein, daß das Gehäuse 2g in der Achse des Zylinders 4 zu liegen kommt und das .offene Ende des Gehäuses mit der Öffnung 21 in der Vorderwand,des Zylinders sich deckt. Alsdann kann der Hilfsriegel 3 nur gelöst werden, nachdem {der Hauptriegel 2 gelöst ist; der letztere aber kann nur geöffnet werden, wenn der Kolben 32 so weit zurückgebogen ist, daß die Federn 31 von,den überstehenden Teilen der Nasen 18 freikommen; das kann man durch Einführungseines passen-,den Instrumentes in (die Schließplatte :durch deren Öffnung 21 erreichen (Abb. 5).
  • Um ein unbefugtes öffnendes Schlosses zu verhindern oder wenigstens sichtbar zu machen, wird eine Plombe 37 in Form einer i Metallscheibe (Abb. 7) verwendet, welcher .der Name oder die Anfangsbuchstaben der Eisenbahngesellschaft eingeprägt oder in anderer Weise eingefügt sein können. Die Plombe wird vor dem Schließen des Hauptriegels 2 über die vordere Öffnung des Gehäuses 29 gelegt; dazu muß- ein ausreichender Spielraum zwischen dem Ende des Gehäuses 29 und der Inn:nfläclie .der Vorderwand 17 des Zylinders gelassen sein, damit der Riegele eingeschnappt werden kann. Wenn der Riegel 2 in der Schließstellung ist und in der Schließplatte i festgesetzt ist, dient der Schutzschild 35 des Riegels :dazu, den oberen Teil der Scliließplatte vollständig abzuschließen (Abb. i). Der Zylinder 4, :der Schild 35 und die Plombe 37 umschließen die Verschlußvorrichtung d,-.s Riegels 2 lückenlos und der Hauptriegel seinerseits muß vor :dem Riegel 3 gelöst werden, und dann kann dieTür geöffnet werden. Die Riegel, die Schließplatte, der Zylinder und der Schild sind fest gebaut; demnach kann .das Schloß ohne vollständige Zerstörung nur durch die Öffnung 21 in der Vorderwand des Zylinders geöffnet werden, welche ab,r durch die Plombe 37 verschlos-,;en ist.
  • Die Vorderseite des Zylinders, welche die Üffnung 21 umgibt, ist so geformt, daß die Plombe, welche zweckmäßig aus hellem, nichtrostendem Metall angefertigt wird, weithin sichtbar wird und sich scharf von dem Aunklen Guß- oder Schmiedeeisen des Schließzylinders abhebt. Bei dieser Bauweise wird das geringste Zeichen von Verletzung des Schlosses weithin sichtbar, so daß ein unbefugter Versuch, den `Vagen zu öffnen, schon ohne sorgfältige Prüfung entdeckt werden kann.
  • Es ist bereits gesagt worden,,daß nach Einschnappen des Riegels in den Halteteil, welcher erstere am äußeren Ende des Gehäuses 29 eine Plombe trägt, eine Öffnung des Schlosses nur durch die (Öffnung 21 und die Plombe 37 hindurch erfolgen kann. D,-sbalb wird die Plombe von zähem, aber verhältnismäßig dünnem und durchstoßbarem Metallblech angefertigt, das Zugpersonal und andere zum Öffnen der Wagen befugte Personen besitzen scharfspitzig,- Instrumente (4bb. 5), durch welche das Ploinbeninetall durchbohr t werden kann; .der Kolben 32 wird dann genü-,llend zurückgedrückt, um,die Zapfen 3.1 außer Einwirkung mit den Nasen 18 zu bringen, :und das Schloß wird in der beschriebenen Weise geöffnet. Jeder der Riegel kann nach .dem Einschnappen zwischen dem Halteteil und dem Zapfen zerstört %verden, ohne daß deshalb der andere Riegel gelockert oder die Tür geöffnet `werden kann. Der Riegel 3 ist nur ein schwenk barer Riegel mit umgebogenem Ende ohne eigentliche Schließwirkung, -der Riegel 2 und der :bei den Riegeln gemeinsame Halteteil sind dagegen so gebildet, daß die Nase 28 des Riegels 2 in der Schließstellung .das umgebogen-, Ende 26a des Riegels 3 festhält, so daß die Entfernung des letzteren unmöglich ist, bevor der Hauptriegel geöffnet wird. Die Bauweise ist ferner so, daß jeder der Riegel unabhängig von dem anderen verwendet werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verschluß für Eisenbahnschiebetüren o. dgl. mit zwei in eine Schließplatte einzuhängenden Schwenkriegeln, von denen der eine :durch den anderen gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, ,daß der den unteren Riegel (3) sichernde obere Riegel (2) ein senkrecht zxi seiner Bewegungsebene stehendes Gehäuse (29) trägt, welches einen durch eine Feder (33) nach vorn gepreßten Kolben (32) mit zwei aus seinen Ouerschlitzen hervorstehenden Bolzen (31) enthält, die während des Einfallens des Riegels in denVerschlußzylinder (d.) längs einer in letzter,-in angebrachten Auflauffläche (1g) gleiten, und von dieser so lange zurückgedrückt werden, bis .eine sich auf den unteren Riegel auflegende Nase (28) des Riegels (2) in den den Sperrkopf (26a) des unteren Ri,egeds aufnehmenden Kanal (1i) reingetreten ist. worauf tdi:e Bolzen (30 .unter dem Druck der Feder (33) unter die Nase (18) gelangen und s o den Riegel (2) sichern.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (2) mit einem Schutzschild (35) versehen ist, das die Einfallöffnung von dem die Schließvorrichtung :enthaltenden Zylinder (d.) abdeckt.
DEC37765D 1925-02-10 1926-01-31 Verschluss fuer Eisenbahnschiebetueren Expired DE495149C (de)

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