DE49415C - Fafsverschlufs - Google Patents

Fafsverschlufs

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Publication number
DE49415C
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DE
Germany
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rail
barrel
closure
fork
cock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49415D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. KALISKI in Ostrowo
Publication of DE49415C publication Critical patent/DE49415C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K35/00Means to prevent accidental or unauthorised actuation
    • F16K35/10Means to prevent accidental or unauthorised actuation with locking caps or locking bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
H. KALISKI in OSTROWO. Farsverschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. April 1889 ab.
Um Fässer in, nicht verschlossenen Räumen sicher aufzubewahren, dienen Fafsverschlüsse, von welchen die bis jetzt bekannten entweder nur für eine bestimmte Gröfse der Fässer passen oder auch einen nur mangelhaften Verschlufs herstellen.
Fig. ι zeigt den senkrechten Längsschnitt eines Fasses, an welches der Verschlufs angelegt ist. Fig. 2 stellt in gröfserem Mafsstabe die Seitenansicht des Haupttheiles des Verschlusses und Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch denselben dar. Die Fig. 4 bis 8 zeigen ebenfalls in vergrößertem Mafsstabe Einzelheiten des Verschlusses.
Der Verschlufs besteht im wesentlichen aus einer auf dem Rücken des Fasses A, Fig. 1, liegenden Schiene B, auf welcher in dem mittleren Theile derselben ein das Spundloch des Fasses verschliefsender Pfropfen C sitzt. Das eine Ende der Schiene ist mit einer verstellbaren Krampe D versehen, welche sich um den Daubenrand des Fasses legt und an dieser Stelle die Schiene festhält. Auf der anderen Seite derselben befindet sich ein Schlitz a, durch welchen die .den Hahn verschliefsende Vorrichtung hindurchreicht, so dafs durch Vorlegen eines Schlosses E gleichzeitig die Schiene und der Hahnschlufs festgelegt sind.
Die verstellbare Verbindung der Krampe D mit der Schiene B ist in Fig. 6 und 7 dargestellt. Fig. 6 zeigt einen Grundrifs derselben und Fig. 7 einen senkrechten Schnitt nach Linie x-x, Fig. 6. Auf der Krampe sitzt ein mit Kopf versehener Niet b, welcher durch eine der Oeffnungen c in der Schiene hindurchgesteckt ist. Sämmtliche Oeffnungen haben kreisrunden Querschnitt und sind noch mit sich rechteckig fortsetzenden Schlitzen versehen, welche genau so breit wie die Nietdurchmesser sind. Ist der Verschlufs hergestellt und mithin . die Schiene nach vorn gezogen, so werden die Köpfe der Niete über den rechteckigen Schlitzen sitzen und verhindern, dafs sich die Schiene B von der Krampe abhebt.
Die Befestigung des Spundzapfens C auf der Schiene ist aus Fig. 4 und 5 ersichtlich. Fig. 4 ist ein Grundrifs derselben und Fig. 5 ein Schnitt nach Linie y-y, Fig. 4. Auf dem Zapfen C sitzt ein im Querschnitt T-förmiger Niet d, Fig. 5. Der Steg desselben bewegt sich in einem Schlitz e der Schiene c und die obere, waagrecht liegende Platte verhindert ein Abheben des Spundzapfens von der Schiene. Der Schlitz e der letzteren gestattet dem Spundzapfen eine freie Verschiebung in der Längsrichtung derselben, so dafs sich die Schiene für verschiedene Fafsgröfsen einstellen läfst.
Der Hahnverschlufs besteht aus einer sich um die Mündung des Hahnes legenden Tülle/, Fig. 2 und 3, die in einem U-förmig gebogenen Blechstreifen drehbar gelagert ist. An die beiden Schenkel g g dieses Blechstreifens sind zwei weitere Schenkel fest angeschlossen, welche aus den nach einander gelenkig verbundenen schmalen Blechen h h, i i und k k bestehen. Zwischen diesen Blechen bewegt sich der an seinem unteren Ende mit einer Gabel m versehene Blechstreifen /, dessen Führung zwischen den vorerwähnten, gelenkig verbundenen Blechen einmal durch eine an ihn angelöthete und die Bleche i i umfassende Hülse η und
weiter durch eine zweite Hülse ο geschieht, welche an den beiden Blechen k k befestigt ist. Die an der Gabel m sitzende Stange / kann sich in dem Schlitz ρ des die Schenkel g g verbindenden Theiles des u-förmigen Blechstreifens auf- und abbewegen; zugleich ist der Schlitz ρ grofs genug, um bei einer Drehung der Bleche i i, k k die Gabel m in gewissen Grenzen sich mitdrehen zu lassen. Einen zu grofsen Ausschlag der" Stangen i i bei einer Drehung nach rechts verhindert eine auf denselben befestigte Klammer q dadurch, dafs sie sich gegen den die Schenkel g g verbindenden Theil legt. Die obersten Blechstreifen k k und der oberhalb der Hülse ο liegende Theil der Stange / sind mit einer Anzahl von Löchern r r . . . versehen, durch, welche der Bügel des Schlosses E gelegt wird.
Die Anlegung des Verschlusses an das Fafs geschieht nun in folgender Weise: Zuerst stellt man die Krampe D entsprechend der Länge des Fasses A ein, hakt diese an dem Rande desselben ein und verschliefst zugleich das Spundloch mittelst des Spundzapfens C. Alsdann schiebt man den oberen Theil des Hahnverschlusses durch den Schlitz α der Schiene und schiebt gleichzeitig die Tülle f auf die Mündung des Hahnes. Es folgt darauf der Verschluss des Hahnes in der Weise, dafs das Küken desselben undrehbar gemacht wird. Zu diesem Zweck schiebt man mittelst der Hülse n, an welcher zur leichteren Handhabung ein Griff angelöthet ist, die Stange / so weit nach unten, bis die Gabel m, Fig. 8, sich auf dem Griffe des Hahnes fest gegen den Vorsprung 5 desselben legt. Da die Löcher r sowohl in der Stange I als auch in , den Blechstreifen k dicht an einander liegen, so werden dieselben sich fast bei jeder Lage der Gabel m decken. Man biegt alsdann die Schiene so weit, als nur möglich, nach unten und legt oberhalb derselben durch die ihr zunächst liegenden Löcher das Vorlegeschlofs E. Sollten die Löcher der Stange I und der beiden Schenkel k k sich nicht vollständig decken, so verschiebt man die Gabel ein klein wenig aufwärts. Trotzdem die Gabel in diesem Falle nicht ganz fest auf dem Griff des Kükens' sitzt, so ist ein Hinwegziehen des Verschlusses über den Vorsprung s hin doch unmöglich, da die Klammer q nur eine geringe Durchbiegung der Blechstreifen h h und i i in dem sie verbindenden Gelenk gestattet.
Die Oeffhung des Verschlusses erfolgt dadurch, dafs man das Schlofs abnimmt und durch Hinaufschieben der Hülse η die Gabel m vom Hahngriff abhebt; es läfst sich alsdann der ganze Hahnverschlufs leicht aus dem Schlitz α und der Mündung des Hahnes entfernen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Fafsverschlufs, bestehend aus einer auf dem Rücken des Fasses befindlichen Schiene (B), in deren Mitte der Spundzapfen (C) verschiebbar angeordnet und welche an einem Ende mittels .einer verstellbaren Krampe (D) am Rande des Fasses befestigt ist, während das andere.Ende der Schiene durch ein Vorlegeschlofs (E) unverrückbar mit dem Hahnverschlufs verbunden ist, welcher letztere aus zwei sich mittels einer Tülle (f) gegen die Mündung des Hahns legenden verstellbaren Schenkeln (g h i k) besteht, zwischen denen sich eine ebenfalls verstellbare, den Griff des Hahns verschliefsende Gabel (m) bewegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49415D Fafsverschlufs Expired - Lifetime DE49415C (de)

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