DE49369C - Neuerungen an Malzdarren - Google Patents

Neuerungen an Malzdarren

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DE49369C
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Germany
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hordes
heating
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DENDAT49369D
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Original Assignee
A. RACK in Firma A. RaCK & Co. in Wien, Doblhoffgasse 7
Publication of DE49369C publication Critical patent/DE49369C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/067Drying
    • C12C1/10Drying on fixed supports

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Zoology (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
ADOLF RACK in Firma A. RACK & CO. in WIEN. Neuerungen an Malzdarren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1889 ab.
Die gebräuchlichen Malzdarren haben meist zwei, manche auch drei über einander angeordnete Horden, durch welche die warme Luft direct von unten nach oben hindurchzieht; dabei ist zur Zeit des Abdarrens für die unterste Horde eine Temperatur erforderlich, welche für die darüberliegenden Horden meist zu hoch ist. Diesem Uebelstande hat man durch Trennung der Horden, durch Einwölbung der einzelnen Horden und durch Anbringung von • regulirbaren Heizvorrichtungen für die einzelnen Horden abzuhelfen versucht, wodurch jede. Horde einen eigenen »Sau«-Räum erhielt und eigentlich zwei oder mehr ganz getrennte ,Horden entstanden, die aber meist ebenso gut neben einander angeordnet sein könnten.
Bei .der nachfolgend beschriebenen Construction können die über einander angeordneten Horden entweder, wie bisher üblich, arbeiten, indem die Luft von unten nach oben die Horden direct durchzieht, oder es können die über der Abdarrhorde gelegenen Horden von dieser durch Abschlufsvorrichtungen theilweise oder ganz unabhängig gemacht werden.
Auch die Heizapparate sind dementsprechend so eingerichtet, dafs man durch mehrere Rauchabsperrvorrichtungen die Heizgase verschiedene Wege leiten kann, um die Wärme, der oben erwähnten Abschussvorrichtung entsprechend, reguliren und auf der Abdarrhorde Malz beliebiger Färbung erzeugen zu können.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Verticalschnitt durch eine Zweihordendarre,
Fig. 2 und 3 einen Verticalschnitt und Horizontalschnitt einer Dreihordendarre.
Fig. 4 bis 10 zeigen Modifikationen der zur Luftvertheilung unter der Horde dienenden Vorrichtungen und
Fig. 11 bis 14 zeigen im Vertical- und Horizontalschnitt Modificationen der Heizvorrichtung.
In Fig. ι wird „ die Luftcirculation in bekannter Weise durch Blechjalousien C, welche, wie bei χ und jj gezeichnet, allfällig modificirt werden können, derart regulirt, dafs der Zug für die untere Horde ganz eingestellt oder verringert werden kann, für die obere Horde jedoch ein Theil der Luft zur Erzeugung eines kräftigen Luftzuges daselbst durch Kanäle a b in der Mauer mit Umgehung der ersten Horde zwischen der oberen Horde und der Jalousie austreten kann. Die warme Luft kann dabei aus dem »Sau«-Raum, z. B. bei a\ oder direct vom Heizapparat, z.B. bei ■ b\ entnommen werden. Die Temperatur dieser Luft ist beliebig regulirbar, indem man kalte Luft, ζ. Β. von unten bei c und d, zutreten läfst.
Fig. 2 und 3 zeigen eine Dreihordendarre, worin D die Abdarrhorde, E und F die Vordarrhorden sind. Hier befinden sich unter den beiden letzteren Horden ebenfalls Absperrvorrichtungen G und H. In der Mauer laufen Kanäle e und f, wovon der Kanal e Warmluft und der Kanal/ Kaltluft zuleitet. Mit den Schiebern bei e1 und/1 kann man Luft, zu einer beliebigen Temperatur gemischt, durch den mittleren Kanal g und die Oeffnung h der zweiten Horde zuführen. Ganz ebenso erfolgt die Luftzuführung für die dritte Horde durch die Schieber e2/2, durch den Kanal i und die Oeffnung k. Jede einzelne Horde kann durch
andere -Kanäle Z und m mit regulirbaren Verschlüssen P)M1Z2W2 für sich ventilirt, d. h. die. Luft oberhalb der Horde weggeleitet werden. Man kann also mit dieser Einrichtung ganz in der bisher allgemein üblichen Art darren, · wenn die Jalousien oder Absperrvorrichtungen offen sind. Sobald man aber diese schliefst, kann man auf der untersten Horde mit hoher Temperatur ohne oder mit geringem Luftzuge abdarren, gleichzeitig aber die Temperatur auf den Vordarrhorden beliebig reguliren.
Die unter den Horden nach Wunsch temperirte Luft kann entweder direct in den Darrraum austreten, wie in Fig. 4 bei η op, oder es wird noch eine Vorrichtung zur gleichförmigen Vertheilung der Luft unter der Horde angebracht. ■ Diese Vertheilungsvorrichtungen können verschieden sein. Fig. 5 und 6 zeigen Blechrohre ■ L, die, entsprechend verzweigt, unten Löcher r haben, durch welche die Luft austritt. Fig. 7 und 8 zeigen Blechdächer M, bei welchen die Luft unter den Kanten s aufsteigt. Fig. -9 und 10 zeigen eine Luftvertheilungsvorrichtung, die gleichzeitig jalousienartig - als Absperrvorrichtung dient. Die Blechkanäle N und N1 sind an den Enden durch Oeffnungen mit den Luftkanälen t verbunden. Diese Blechkanäle haben oben Löcher u oder lassen Schlitze ul offen, durch welche die Luft austritt; ferner sind sie um Achsen t1 drehbar, so dafs sie wie eine Jalousie geöffnet und geschlossen werden können. Alle diese Einrichtungen können ebenso bei mehr als drei Horden in Anwendung kommen.
Fig. 11 und 12 zeigen die Einrichtung zur Regulirung der Wege für die Heizgase an einem stehenden Heizapparat O mit Heizschlange P. Es ist daselbst ein durch die Absperrvorrichtung ν absperrbarer Verbindungskanal zwischen den beiden Rauchkammern R und S hergestellt; ferner ist aufser dem Rauchschieber v1 noch eine Absperrvorrichtung ν2 zwischen der Kammer S und den Heizschlangen P eingesetzt. Ist v1 und v2 offen und ν geschlossen, so passiren die Heizgase den Cylinder T, die Heizrohre U und V und entweichen in den Schornstein. Ist ν und v2 Reschlossen und v1 offen, so passiren die Heizgase den Cylinder T, die Heizrohre U und V und auch die Heizschlange P. Ist v2 geschlossen, ν und v1 offen, so passiren die Heizgase den Cylinder T und die Heizschlange P, ohne die Heizrohre U und V.
Fig. 13 und 14 zeigen die gleiche Anordnung bei zwei über einander befindlichen Heizschlangen X und Z. Ist n> und n>v geschlossen, W1 offen, so passiren die Heizgase nur die untere Heizschlange X. Ist w und w2 geschlossen, wx offen, so passiren die Heizgase zuerst die untere und dann die obere Heizschlange. Ist w2 geschlossen und w und w1 offen, so passiren die Heizgase nur die obere Heizschlange.
Man kann also jeden Heizapparat derart einrichten, dafs durch verschiedene Stellung der Rauchabsperrvorrichtungen die Heizgase dreierlei Wege zurücklegen und dadurch die Wärme an der (unteren Horde ganz nach Bedarf reguliren.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Darren, deren Horden durch jalousienartige Regulirvorrichtungen von einander getrennt und unabhängig gemacht werden können, und bei welchen die Zuführung von kalter und warmer Luft in beliebiger Mischung für jede der Vordarrhorden mit Umgehung der untersten oder Abdarrhorde durch mit regulirbaren Verschlüssen versehene Kanäle α b (Fig. 1) oder ef (Fig. 2) bewirkt wird, die Vertheilung dieser zugeführten Luft unter jeder Horde durch Absperrjalousien N oder N1 (Fig. 9 und ίο).
2. Bei Darren von der unter 1. gekennzeichneten Einrichtung ein Heizapparat mit einer sämmtlichenHorden gemeinschaftlichen »Sau«, welche mit durch Schieber absperrbare Heizschlangen P (Fig. 11) oder X und Z (Fig. 13) verbunden ist, derart, dafs die Heizgase je nach Stellung dieser Schieber drei verschieden lange Wege in den Heizschlangen zurückzulegen haben und hierdurch mit regulirtem Temperaturgrad unter die Horden gelangen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT49369D Neuerungen an Malzdarren Expired - Lifetime DE49369C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3815845C1 (de) * 1988-05-09 1989-06-08 Air Froehlich Ag Fuer Energierueckgewinnung, Arbon, Ch

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3815845C1 (de) * 1988-05-09 1989-06-08 Air Froehlich Ag Fuer Energierueckgewinnung, Arbon, Ch
US4982511A (en) * 1988-05-09 1991-01-08 Air Frohlich Ag Fur Energieruckgewinnung Process and apparatus for kiln-drying malt

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