DE49365C - Maschine zum Benähen von Stoffen mit Schleifen - Google Patents

Maschine zum Benähen von Stoffen mit Schleifen

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DE49365C
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DE
Germany
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machine
needle
foot
shaft
bows
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49365D
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h. H. humphrey in Detroit, V. St. A
Publication of DE49365C publication Critical patent/DE49365C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C15/00Making pile fabrics or articles having similar surface features by inserting loops into a base material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. September 1888 ab.
Bei der Fertigstellung einiger Sorten gestrickter Waare, wie z. B. Handschuhe, Socken u. s. w., ist es gebräuchlich, denselben ein Futter zu geben, welches dadurch entsteht, dafs man die innere Fläche mit losen Garnmaschen (Schleifen) bedeckt. Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Maschine zur Herstellung derartiger Schleifen.
Auf beiliegender Zeichnung ist dieselbe in Fig. ι in Seitenansicht, Fig. 2 im Grundrifs und Fig. 3 in Endansicht dargestellt. Fig. 4 zeigt das Vorderende in perspectivischer Ansicht, während die Fig. 5 bis 7 Einzelheiten wiedergeben. Fig. 5 ist ein Schnitt nach x-x der Fig. 1.
Wie aus den Fig. 1 bis 4 zu ersehen, besteht der Rahmen der Maschine aus einem mit Fufs ausgestatteten Gestell 1 und einem hohlen Arm 2, welcher rechtwinklig zu dem Gestell liegt und an seinem vorderen Ende einen Schenkel 3 trägt. In dem Arm 2 lagert eine Welle 4, auf deren vorderem Ende das Handrad 5 befestigt ist. Auf dieser Welle 4 ruht eine ausgesparte Curvenscheibe 6, in welche mit einem Stift eine hin - und hergehende Zahnstange 7 greift, ferner ein Kegelrad 8, dessen Zähne in diejenigen eines auf einer horizontalen Welle 10 des Armes 2 angebrachten Kegelrades 9 fassen. Die Welle 10 hat an ihrem vorderen Ende eine Kurbel 11 erhalten, welche mit einem Stempel 12 in Eingriff mit der Stange 13 eines einstellbaren Drückerfufses 14 steht.
Das Kegelrad 8 fafst ferner in die Zähne eines Kegelrades 15 einer gleichfalls in dem Arm 2 untergebrachten Welle 16, welche an ihrem freien Ende eine Scheibe 17 und ein Excenter 18 trägt. Letzteres ist durch eine Stange 19 drehbar mit einem Kreuzkopf 20 einer Klinke 21 verbunden, welche lose auf einer Wrelle 22 ruht und in die Zähne eines auf letzterer befestigten Sperrrades 23 mit Sperrung 24 greift. Die Welle 22 lagert in einem unterhalb des Armes ζ bei 27 drehbar angeordneten Arm oder Support 25 und ist an ihrem vorderen Ende mit einer gezahnten, kegelförmig zulaufenden Scheibe 26 ausgestattet, während der Arm 2 5 auf seinem hinteren Ende eine federnde Sperrklinke 28, Fig. 5, erhalten hat, welche zusammen mit einem Haken 29 des Gestelles 1 wirkt, um entweder den Arm 25 mit letzterem zu verbinden oder ihn zu lösen und auf dem Zapfen 27 zu drehen, um die Scheibe 26 von dem Drückerfufs 14 behufs Anbringens des Arbeitsstückes zu entfernen. Eine Nadel 30 ist mittelst einer Schraube 31 an einem Halter 32 befestigt, welcher einstellbar an einem abwärts sich erstreckenden Arm 33 einer hin- und hergehenden Nadelstange 34 angeordnet ist. Letztere ist mittelst einer bei 35 einstellbaren Stange 36 mit einer Kurbelscheibe 37 der Welle 4 verbunden.
Der Drückerfufs 14, Fig. 6 und 7, ist auf der unteren Seite eingekerbt, um über beide Seiten der Scheibe 26 zu fassen, und mit einem Schlitz 38 versehen, durch welchen die Nadel arbeitet. An seinem oberen Theil hat der Drückerfufs einen Ausheber 39, Fig. 4, erhalten, um den von einer Feder 40 abwärts geprefsten Fufs aufser Thätigkeit zu setzen. Das untere Ende des Schenkels 3 ist zu einem Lager für eine horizontale Welle 41 aus-
gebildet, deren Zahnrad 42 mit der oben erwähnten Zahnstange 7 in Eingriff steht, um so einem auf der Welle 41 vorgesehenen einstellbaren Excenter 43 schwingende Bewegung zu ertheilen. Dieses Excenter 43 ist mit einem Schleifenhalter 44 mittelst einer Stellschraube 45 einstellbar verbunden.
Beim Gebrauch wird die Maschine mit Hülfe einer auf die Scheibe 17 übertragenen Kraft getrieben, welche sich durch die Wellen 16, Kegelräder 15, 8 und 9 auf die Wellen 10 und 4 fortpflanzt. Letztere ertheilt der Zahnstange 7 und der Nadelstange 34 eine hin- und . hergehende Bewegung, während die Welle 10 das aussetzende Heben des von der Feder 40 abwärts geprefsten Drückerfufses bewirkt. Das Excenter 18 dreht die Welle 22 periodisch um einen oder mehrere Zähne, je nach der Einstellung der Klinke. Die aussetzende Hin- und Herbewegung der Zahnstange 7 theilt dem Schleifenhalter 44 eine aussetzende schwingende Bewegung mit, so dafs dieser infolge der excentrischen Verbindung mit der Welle 41 während seines Schwingens zwischen den durch die Fig. 6 und 7 veranschaulichten Stellungen eine excentrische oder kippende Bewegung zu dem später auseinandergesetzten Zwecke empfängt. Das Handrad 5 dient dazu, um die Maschine ohne mechanische Kraft in Thätigkeit zu versetzen.
Behufs Bearbeitung der betreffenden Waare, z. B. eines Handschuhes, wird dieser mit der Innenseite nach aufsen gewendet und über das vordere Ende des Supports 25 geschoben, nachdem dieser von den arbeitenden Theilen entfernt worden. Sobald die Waare aufgelegt ist, wird der Support in seine frühere Lage zurückgebracht und an das Gestell mittelst der Klinke 28 angeschlossen. Hierauf löst man den Drückerfufs, welcher die Waare auf der Scheibe 26 hält und in derselben eine Art Rücken bildet, wie in Fig. 6 gezeigt. Nachdem dann die Maschine angelassen, bringt die Vorwärtsbewegung der Nadel den Faden durch die Waare, während zu gleicher Zeit der Schleifenhalter 44 dicht an der Nadel abwärts schwingt und mit seiner Spitze zwischen die Nadel und die Schleife tritt, so dafs auf der zurückkehrenden Nadel das Garn durch die Nadel gezogen und eine Schleife gebildet wird, wie in Fig. 7 angedeutet. Während dann die Nadel zurückkehrt, um einen neuen Stich zu machen, wird die Waare nach einer Seite von der Scheibe 26 bewegt, nachdem sie kurz zuvor von dem Drückerfufs befreit worden, und der Schleifenhalter 44 durch die Aufwärtsbewegung von der bis dahin gehaltenen Schleife befreit ist. Diese Bewegung wird durch das Kippen des Schleifenhalters, gegen den Drückerfufs unterstützt. Auf dieselbe Weise fährt man dann fort und bildet eine Reihe von Stichen auf der Waare, welche so mit Hülfe des Arbeiters in regelmäfsiger Weise mit Schleifen bedeckt wird. Sämmtliche Theile der Maschine sind so eingerichtet, dafs sie für verschiedene Sorten eingestellt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Benähen von Stoffen mit Schleifen, bei welcher das Arbeitsstück|über den Rand eines scheibenförmigen Stoffschiebers (26) geführt und auf demselben durch einen diesen umgreifenden Drückerfufs (14) gehalten wird, während die Nadel durch eine im Drückerfufs vorgesehene Aussparung und den Stoff hindurchgeht, um ihren Faden einem schwingenden Schleifenfänger (44) darzubieten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49365D Maschine zum Benähen von Stoffen mit Schleifen Expired - Lifetime DE49365C (de)

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