DE493250C - Herstellung von Flusssaeure und Siliziumfluorid - Google Patents
Herstellung von Flusssaeure und SiliziumfluoridInfo
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Description
- Herstellung von Flußsäure und Siliziumfluorid Die Herstellung von Flußsäure aus Kalziumfiuorid und Schwefelsäure .erfolgt bekanntlich in der Weise, daß man auf feingemahlenem Flußspat konzentrierte Schwefelsäure einwirken läßt und das Reaktionsgemisch so weit erhitzt, daß eine möglichst vollständige Umsetzung bzw. .ein möglichst vollständiges Austreiben der Flußsäure aus der Reaktionsmasse erfolgt. Zur Ausführung der Reaktion zwischen Flußspat und Schwefelsäure kann man bekanntlich verschiedene, periodisch oder kontinuierlich arbeitende Apparate benutzen. Namentlich bei den kontinuierlich arbeitenden Vorrichtungen hat sich nun die Schwierigkeit gezeigt, daß das zunächst ziemlich flüssige Gemisch von Flußspat und Schwefelsäure erstarrt, bevor eine genügend gleichmäßige Durchrnischung zwischen Flußspat und Schwefelsäure erfolgt ist oder daß eine der Reaktionskomponenten sich der Mischung entzieht. Die Folge davon ist, daß einzelne Teile der Reaktionsmischung zuviel, andere Teile wiederum zuwenig Schwefelsäure enthalten, so da.ß die Umsetzung ungleichmäßig verläuft und ein Teil der Reagenzien unausgenutzt bleibt.
- Nach - vorliegender Erfindung wird diese Schwierigkeit dadurch vermieden, daß man den Flußspat und die Schwefelsäure zunächst in eine Mischvorrichtung einführt, die bereits eine größere Menge des Flußspat-Schwefelsäure-Gemisches enthält und aus der die Mischung in entsprechenden Mengen in die Reaktionsvorrichtung eintritt. Dadurch, daß man den Flußspat und die Schwefelsäure einer größeren Menge des bereits vermischten Reaktionsgutes zugibt, erreicht man, daß die Schwefelsäure und der Flußspat miteinander sicher und gleichmäßig vermischt werden.
- In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens beispielsweise schematisch dargestellt. Sie besteht aus dem Mischgefäß c und aus dem Reaktionsgefäß /t, das mit einer geeigneten Transportvorrichtungg versehen ist. Die Reagenzien treten in den der Reaktionsgleichung entsprechenden Mengen bei d in das Mischgefäß ein, in dem sie mit dem bereits dort befindlichen Vorrat des Reaktionsgemisches gründlich vermischt werden. Das durchmischte Reaktionsgut gelangt dann durch die Öffnung! in das Reaktionsgefäß h, wird hier durch g weiterbefördert bis zur Austragungsstelle f. Die Beheizung der Reaktionsvorrichtung erfolgt zweckmäßig von außen, z. B. nach dem Gegenstromprinzip. An Stelle eines Reaktionsgefäßes kann man auch zwei oder mehrere miteinander verbundene Reaktionsgefäße benutzen, indem man das Reaktionsgemisch zuerst durch das Gefäß h führt und dann durch die Öffnung f in ein zweites Reaktionsgefäß eintreten läßt usw. An Stelle der geschilderten Transportschnecke kann man ferner auch jede andere geeignete Transport- bzw. Rührvorrichtung verwenden.
- Die Ausführung des Verfahrens ist nicht an die geschilderte Apparatur gebunden. Man kann viehhehr zu seiner Ausführung auch andere Vorrichtungen benutzen, indem man z. B. das in der beschriebenen Weise vermischte Reaktionsgut in bekannter Weise in einer sich drehenden Trommel oder sonstwie kontinuierlich weiterverarbeitet. Ebenso kann man an Stelle der geschilderten Mischvorrichtung andere geeignete, in gleicher oder ähnlicher Weise wirkende Vorrichtungen benutzen.
- Die Vorteile des Verfahrens bestehen vor allem. in .einer besseren Ausbeute an Fluorwasserstoff, ferner in einer besseren Schonung der Apparatur infolge der gleichmäßigen Verteilung der Schwefelsäure im Reaktionsgemisch und schließlich in der Erzielung eines gleichmäßigen, von uniersetzten Komponenten fast freien Gipsrückstandes.
- In der gleichen Weise läßt sich. aus fluorhaltigen Rohstoffen und Schwefelsäure unter Hinzunahme der etwa erforderlichen Kieselsäure Silizium$uorid herstellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren. zur Herstellung von F1ußsäure aus Mußspat und Schwefelsäure bzw. von Siliziumfluorid aus Flußspat oder sonstigen fluorhaltigen Stoffen und Schwefelsäure unter Hinzufügung der etwa noch erforderlichen Kieselsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktionskomponenten zunächst in eine Mischvorrichtung einführt, die eine größere Menge des bereits vermischten Reaktionsgutes enthält und aus der das Reaktionsgut kontinuierlich in die Vorrichtung zur kontinuierlichen Verarbeitung des Reaktionsgutes eintritt. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahren5 nach Anspruch r, bestehend aus einer Mischvorrichtung sowie aus einem mit innerem Rührwerk und Fördereinrichtung versehenen, von außen beheizten feststehenden Reaktionsgefäß bzw. aus zwei oder mehreren miteinander in Verbindung stehenden solchen Reaktionsgefäßen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER66939D DE493250C (de) | 1926-03-07 | 1926-03-07 | Herstellung von Flusssaeure und Siliziumfluorid |
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|---|---|---|---|
| DER66939D DE493250C (de) | 1926-03-07 | 1926-03-07 | Herstellung von Flusssaeure und Siliziumfluorid |
Publications (1)
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|---|---|
| DE493250C true DE493250C (de) | 1930-03-07 |
Family
ID=7413008
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DER66939D Expired DE493250C (de) | 1926-03-07 | 1926-03-07 | Herstellung von Flusssaeure und Siliziumfluorid |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE493250C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040001B (de) * | 1955-03-19 | 1958-10-02 | Ver Flussspatgruben G M B H | Verfahren zur Herstellung von Flusssaeure |
| DE1060848B (de) * | 1953-06-29 | 1959-07-09 | Buss Ag | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Flusssaeure |
-
1926
- 1926-03-07 DE DER66939D patent/DE493250C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE1060848B (de) * | 1953-06-29 | 1959-07-09 | Buss Ag | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Flusssaeure |
| DE1040001B (de) * | 1955-03-19 | 1958-10-02 | Ver Flussspatgruben G M B H | Verfahren zur Herstellung von Flusssaeure |
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