DE49083C - Neuerung an Sturmlaternen - Google Patents

Neuerung an Sturmlaternen

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Publication number
DE49083C
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DE
Germany
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air
flame
combustion
innovation
lanterns
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49083D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. MÜLLER in Dresden—Altstadt, Rosenstr. 7
Publication of DE49083C publication Critical patent/DE49083C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps
    • F21L19/006Special adaptation for protection against draughts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
An Sturmlaternen der in beiliegender Zeichnung dargestellten Construction steht der Raum oberhalb des Brenners durch die beiden Bügelrohre mit dem von der Brennerhaube umschlossenen Raum in directer Verbindung. Daher gelangt ein Theil der Verbrennungsgase mit Luft gemischt immer aufs Neue an die Flamme, d. h. es wird dieser gerade an der Stelle, an welcher sich reine Luft zwecks vollkommener Verbrennung mit den aus dem OeI entwickelten Gasen mischen soll, nur theilweise und in ungenügender Menge reine Luft zugeführt. Daraus ergiebt sich eine unvollkommene Verbrennung und als weitere Folge eine rothe, rufsende Flamme.
Die hier vorliegende Neuerung bezweckt die Herbeiführung einer vollkommenen Verbrennung bezw. Erhöhung des Lichteffectes der Flamme und Verminderung der Rufserzeugung, indem durch Sonderung des Abzuges der Verbrennungsproducte vom Einzug der frischen Luft diese ohne der Verbrennung nachtheilige Beimengungen der Flamme vorgewärmt zugeführt wird.
Zu diesem Behufe ist unterhalb des Schornsteins α eine volle Abdeckung b über der die -Flamme umgebenden Glocke c angeordnet. Der die letztere tragende durchlochte Boden d ist gegenüber der unter ihr liegenden, mit dem Brennerkörper vereinigten Platte e in der Höhe verstellbar gemacht, indem mehrere an d, wie in Fig. 2 der Zeichnung, angesetzte Verstärkungen f auf schiefen Ebenen g ruhen, welche durch Aufbiegungen am Rande der Platte e erzeugt sind.
Je nach der Richtung, in welcher der Boden d gedreht wird, gleiten die Verstärkungen f auf den schiefen Ebenen g auf- oder abwärts und hebt oder senkt sich dementsprechend der Boden d. Dadurch wird es möglich, die durch den Boden d nach der Flamme strömende Luft zu reguliren bezw. abzuschliefsen..
Um beim Entzünden der Flamme dieselbe zu zwingen, die in den Bügelrohren h stehende kalte Luft abzusaugen, damit die entstehende Luftbewegung in den Rohren die zwischen der Abdeckung b und dem Schornstein α befindliche Luft nöthigt,. durch letzteren nach den Rohren h und weiter an den Brenner ,zu strömen, wird der Boden d durch entsprechende Drehung der Platte e so weit genähert, dafs gar keine oder doch nur sehr wenig Luft unter den gelochten Boden d und weiter in die Glocke gelangen kann.
Die abziehenden Verbrennungsgase werden durch die Abdeckung b gezwungen, ins Freie auszutreten. Indem sie dabei die Abdeckung b bestreichen, erwärmen sie zugleich die über derselben nach· den Bügelrohren strömende Luft und machen diese dadurch zur Erzielung einer vollkommenen Verbrennung der Oelgase geeigneter.
Nachdem die Luftbewegung in den Rohren h hergestellt ist, was sich an deren Erwärmung erkennen läfst, wird durch Heben des Bodens d
die für die Verbrennung etwa noch fehlende Luft durch den Lochboden d zugelassen.
Die Flamme einer mit dieser Einrichtung versehenen Stürmlaterne ist nahezu weifs, der wenige entstehende Rufs wird ins Freie abgeführt und kann daher die Glasglocke nicht trübe belegen, wie dies an solchen Laternen der Fall ist, bei welchen mit der durch die Bügelrohre h zugeführten frischen Luft ein Theil der Verbrennungsproducte wieder in den Brennerraum gelangt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Sturmlaternen zwecks Abführung der Verbrennungsproducte ins Freie und Zuführung vorgewärmter reiner Luft zur Flamme die unterhalb des Schornsteines angeordnete Abdeckung b in Verbindung mit der durch schiefe Ebenen g der Platte e und Verstärkungen / am Lochboden d erzielten Verstellbarkeit des letzteren behufs Einleitung der Luftbewegung in den Bügelrohren h.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49083D Neuerung an Sturmlaternen Expired - Lifetime DE49083C (de)

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