DE490759C - Ofen zur Herstellung von Schmelzzement, bestehend aus einem Etagenschachtofen und nach der Schmelzzone des Schachtofens geschaltetem Flammofen - Google Patents
Ofen zur Herstellung von Schmelzzement, bestehend aus einem Etagenschachtofen und nach der Schmelzzone des Schachtofens geschaltetem FlammofenInfo
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Description
- Ofen zur Herstellung von Schmelzzement, bestehend aus einem Etagenschachtofen und nach der Schmelzzone des Schachtofens geschaltetem Flammofen Die Erfindung betrifft einen Ofen zur Herstellung von Schmelzzement, der aus einem Etagenschachtofen und dahintergeschaltetem Flammofen mit je einer selbständigen Heizstelle rund gemeinsamem Abzug für die Verbrennungsgase besteht. Die Erfindung besteht bei Öfen dieser Art darin, daß zwischen der Zuführs:telle für das Schmelzgut und dem Flammofenraum mindestens zwei Bewegungshindernisse ,gegen den Vorschub des Gutes eingebaut sind. Dadurch wird im Vergleich zu den bekannten Öfen der angegebenen Art der Vorteil. :erreicht, daß das Übertreten von nennenswerten Mengen von noch festem Gut in. den Raum der zweiten Heizstelle, also in den Flammofenraum, verhindert wird, so daß der Flammofenraum tatsächlich der Verbesserung der Beschaffenheit des Gutes dienen kann und nicht etwa die von der ersten Heizstelle unverrichtete Schmelzarbeit selbst zu verrichten hat, für die die lediglich als Hilfsfeuerung gedachte zweite Heizstelle im allgemeinen nicht ausreicht. Das zweite, zwischen der Schmelzzone des Schachtofens und dem Flammofenraum eingeschaltete Bewegungshindernis bietet auch den weiteren Vorteil, daß infolge dieses Bewegungshindernisses in die Schmelzzone des Schachtofens nur entsprechend und gleichmäßig vorgewärmtes Gut übertreten kann, woraus nebeln der erhöhten WÄrmeausnutzung der Abgase auch. eine weitere Gewähr dafür erwächst, daß das in die Schmelzzone stets in gleichem Maße vorgewärmt eintretende Gut in dieser Zone stets tatsächlich niedergeschmolzen wird.
- Auf der Zeichnung ist ein. Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb. i im senkrechten Schnitt und in Abb.2 im Querschnitt nach Linie a-b der Abb. i dargestellt.
- Der Ofen besteht aus einem Vorwärmeschacht i, aus einem Brennschacht 2 und aus einem an letzteren anschließenden flammofenartigen Ofenteil Der Vorwärmeschacht i, der die Nutzbarmachung der in den Rauchgasen enthaltenen Wärme sichern soll, ist nicht in der Achse des Brennschachtes 2, sondern hierzu seitlich versetzt angeordnet. Der sich hierdurch ergebende Boden io des Vorwärmeschachtes. i besitzt zur Waagerechten eine so geringe Neigung, daß das im Schacht befindliche, vorzubrennende Gut nicht von selbst in den Brennschacht 2 hinabgleiten kann, sondern duschäußere Krafteinwirkungin den Schacht z hinabgeschoben werden muß. Dieses Hinabschieben des Gutes vom Schachtteil i in den Schachtteil. z über das vom Boden i o gebildete Bewegungshindernis wird entweder von Hand durch die auch zum Einführen des Brennstoffes dienende Öffnung 3 oder mittels einer seitlich vom Ofen aufgestellten, auf der Zeichnung nicht dargestellten selbsttätigen Einrichtung bewirkt, die durch eine Öffnung 5 zum Boden io des Raumes i hineingreift und das Gut in den Schacht 2 hinunterschebt.
- Im Schacht 2 trifft das stark vorgewärmte Rohgut auf den Brennstoff und gleitet mit demselben vermengt abwärts. Der@untereTeil des Schachtes 2 wird von den als Gewölbebogen ausgebildeten Widerständen oder Bewegungshindernissen 6 teilweise verschlossen., und zwar so weit, daß das Herabfallen des im Schacht 2 befindlichen, noch festen Gutes in den flamrnofenartigen Ofenraum 4 verhindert wird, der das im Schacht 2 geschmolzene Gut auffegt und sammelt.
- Der Flaznmofenraum erhält eine besondere Feuerung, die zweckmäßig als Kohlenstaubfeuerung ausgebildet ist und dazu dient, die Schmelze flüssig zu halten und trotz der Bewegungshindernisse 6 in kleiner Menge etwa hineingelangte feste Teilchen niederzuschmelzen.
- Sollte im Schacht 2 die zur Erzielung. eines ,gleichmäßigen Gutes notwendige Mischung nicht erzielbar oder erzielt worden sein, so kann dies im Ofenraum 4 durch Rühren bzw. Mischen nachgeholt werden. Durch die Tür 3 oder 7 können zum Frischmachen des Eisens dienende Stoffe, Koks, Holzkohle usw., zugesetzt werden.
- Im Raume ¢ kann gegebenenfalls durch Hinzufügen von Aluminiumerzen die Zusammensetzung des Schmelzzementes noch verbessert werden. Der Raum 4 kann ferner in an sich bekannter Weise auch zur mittelbaren Vorwärmung der im Schachtte112 notwendigen Verbrennungsluft nutzbar gemacht werden, wozu Luftkanäle 8 um den Raun 14 eingebaut sind, außerdem kann die durch eine Öffnung 9 einströmende Verbrennungsluft durch Hinwegstreichen über der Schmelze im Raum 4 auch unmittelbar auf hohe Temperatur erhitzt werden. Diesle hinwegstreichende Luft führt auch eine langsame Abkühlung der Schipelze herbei. Der Abstich derselben erfolgt durch die Öffnung 7.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCFI: Ofen zur Herstellung von Schmelzzement, bestehend aus ieinemEtagenschachtofen und nach der Schmelzzone des Schachtofens geschaltetem Flammofen mit je einer selbständigen Heizstelle und gemeinsamem Abzug für die Verbrennungsgase, dadurch gekennzeichnet; daß zwischen der Zuführstelle für das Schmelzgut und dem Flammofenraum mindestens zwei Bewegungshindernisse (i o, 6) gegen den Vorschub des noch festen Gutes eingebaut sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU490759X | 1926-11-12 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE490759C true DE490759C (de) | 1930-02-03 |
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|---|---|---|---|
| DEV21883D Expired DE490759C (de) | 1926-11-12 | 1926-11-20 | Ofen zur Herstellung von Schmelzzement, bestehend aus einem Etagenschachtofen und nach der Schmelzzone des Schachtofens geschaltetem Flammofen |
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1926
- 1926-11-20 DE DEV21883D patent/DE490759C/de not_active Expired
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