DE490367C - Verfahren zum Empfang drahtloser Nachrichten, bei welchem die Empfangsenergie von mehreren oertlich getrennten Antennen in einem gemeinsamen Empfaenger kombiniert wird - Google Patents

Verfahren zum Empfang drahtloser Nachrichten, bei welchem die Empfangsenergie von mehreren oertlich getrennten Antennen in einem gemeinsamen Empfaenger kombiniert wird

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DE490367C
DE490367C DEM102971D DEM0102971D DE490367C DE 490367 C DE490367 C DE 490367C DE M102971 D DEM102971 D DE M102971D DE M0102971 D DEM0102971 D DE M0102971D DE 490367 C DE490367 C DE 490367C
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antennas
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DEM102971D
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B7/00Radio transmission systems, i.e. using radiation field
    • H04B7/02Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas
    • H04B7/04Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas using two or more spaced independent antennas
    • H04B7/08Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas using two or more spaced independent antennas at the receiving station
    • H04B7/0802Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas using two or more spaced independent antennas at the receiving station using antenna selection
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Description

Die Erfindung betrifft ein Mehrfachantennensystem. Solche Anordnungen werden bekanntlich zur Beseitigung der Schwundwirkung verwendet. Da diese Wirkungen nie gleichzeitig an verschiedenen Punkten der Erdoberfläche auftreten, auch dann nicht, wenn diese Punkte nur wenig auseinanderliegen, so ist die Gesamtsumme der Signalstärke, die eine Mehrzahl von Antennen liefert, nicht der Gefahr unterworfen, infolge des Einflusses des Schwundes zu Null zu werden.
Man hat aber gefunden, daß eine einfache Kombination der von mehreren Antennen aufgenommenen Signale das Problem nicht löst, und zwar rührt das von dem Phasenunterschied her, der zwischen den empfangenen Signalen auftreten kann. Würde z. B. der Phasenunterschied zwischen zwei Signalen in einem bestimmten Augenblick 180 ° betragen,
ao so würde die Resultante zu Null werden.
Die vorliegende Erfindung besteht in einer Einrichtung zum Kombinieren der Signale von den Antennen in einem gemeinsamen Kreis, derart, daß sie sich ohne Rücksicht auf das Phasenverhältnis addieren lassen.
Es werden erfindungsgemäß die Empfänger bei Hör- oder Überhörfrequenz wirksam und unwirksam gemacht, derart, daß nur ein Empfänger im gegebenen Augenblick tätig ist.
Man kann die Antennen verhältnismäßig dicht aneinander anordnen (z. B. hat man erfolgreiche Resultate bei einer Wellenlänge von 17 m mit einem Antennenabstand von 230 m erzielt).
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Abbildungen dargestellt.
Abb. ι zeigt schaubildlich eine Empfangsanordnung mit zwei Antennen, Abb. 2 eine solche mit vier Antennen.
Naturgemäß eignet sich die Anordnung für jede beliebige Antennenzahl.
Abb. ι: ι und 2 sind Kurzwellenantennen, die mit den Gleichrichtern 3, 4 gekoppelt sind. ; 5 ist ein Kurzwellenerreger, der für beide Gleichrichter dient und seine Leistung diesen über Speisekabel 6, 7 und die Kopplungskreise 8, 9, 10 zuführt. Der Ausgang geht bei Überhörfrequenz über die Speisekabel 11, 12 und die Kopplungskreise 13 bis 18 zu den Röhren 19, 20, deren Gitter durch die Batterie 21 mit Vorspannung versehen sind, so daß die Röhren normalerweise auf ihrem Gleichrichterpunkte sind. Der Ausgang von einem Niederfrequenzoszillator 22*wird durch einen Transformator 23
auf die Gitter der Röhren 19, 20 überlagert, deren Anodenkreise so verbunden sind, daß sie in einen gemeinsamen Überhörfrequenzverstärker 23' münden, dessen Ausgang zu einem Niederfrequenzverstärker 24 führt.
Angenommen der Oszillator 22 sei nicht tätig, so erhält der Verstärker 23' wegen der Gittervorspannung der Röhren 19, 20 kein Signal. Wenn aber der Oszillator 22 in Tätigkeit tritt, werden die Gitter der Röhren 19, 20 abwechselnd positiv und negativ geladen, so daß jede Röhre abwechselnd ihre Antenne mit dem Endempfänger koppelt. Auf diese Weise werden die Signale von den Antennen 1 und 2 unabhängig von der Phase kombiniert.
Die Ausführungsform gemäß Abb. 2 enthält vier (nicht gezeichnete) Antennen, deren Leitungen mit 25 bis 28 bezeichnet sind. Diese Antennen sind mit Röhren 29 bis 32 gekoppelt, deren Anoden paarweise durch Leitungen 33, 34 verbunden sind und auf deren Gitterkreisen durch Transformatoren 35, 36 niederfrequente Schwingungen von einem gemeinsamen (nicht dargestellten) Oszillator überlagert sind. Die Gitter von 29 bis 32 erhalten die Vorspannung durch Batterien 37, 38, so daß die Röhren normalerweise an ihren Gleichrichterpunkten liegen. Wegen der Wirkung des Niederfrequenzoszillators werden die Röhrenpaare abwechselnd leitend, so daß abwechselnd in den Leitungen~32 und 34 Signale auftreten. Damit ist gesagt, daß die beschriebene Einrichtung wirksam die Signale von den Antennen 25, 26 unabhängig von der Phase (in Leitung 33) und ebenso die Signale von den Antennen 27 und 28 unabhängig von der Phase (in Leitung 34) kombiniert.
Die Signale in den Leitungen 33 und 34 gehen nun durch die Kreise 39, 40 zu den Gittern weiterer Röhren 41, 42, deren Gitter durch eine Batterie 43 in gleicher Weise wie bei den Röhren 29 bis 32 mit Vorspannung versehen werden; diesen Gittern sind durch einen Transformator 44 Schwingungen von einem zweiten (nicht gezeichneten) Niederfrequenzoszillator überlagert, dessen Frequenz doppelt so hoch ist als die des ersten Oszillators. Der Ausgang von den Ventilen 41, 42 führt zu den Verstärkern 23', 24, die den ähnlich bezeichneten Verstärkern der Abb. 1 entsprechen. Man erkennt, daß die Wirkung der Röhren 41, 42 und des damit zusammenarbeitenden Niederfrequenzoszillators eine Kombination ergibt, die von der Phase der Signale von den Leitungen 33, 34 unabhängig ist. So werden die Signale von allen Antennen 25 bis 28 unabhängig von der Phase kombiniert.
Des weiteren können bei Verwendung des Überlagerungsprinzips die Schwingungserzeuger von einem gewöhnlichen Tonfrequenzgenerator gespeist werden (z. B. mit Anodenspannung) oder gesteuert werden, derart, daß nur ein Schwingungserzeuger zur Zeit tätig ist. Hat man z. B. zwei Empfangsschwingungserzeuger, so können sie wirksam durch den Tonfrequenzgenerator gesteuert werden, so daß der eine Oszillator während der positiven Halbweüe und der andere während der anderen Halbwelle tätig ist.
Bei Telephonempfang soll das Maß, bei dem die Empfänger wirksam und unwirksam gemacht werden, über Hörfrequenz liegen. Diese Anordnung ist besonders geeignet für Superrückkopplungsempfänger, die normalerweise in gedämpftem Zustande gehalten werden, worauf die Dämpfung der Reihe nach von jedem Empfänger aufgehoben wird.

Claims (3)

Patentansprüche :'
1. Verfahren zum Empfang drahtloser Nachrichten, bei welchem die Empfangsenergie von mehreren örtlich getrennten Antennen in einem gemeinsamen Empfänger kombiniert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Energieübertragung von den einzelnen Antennen zum Empfänger wechselweise mit Hör- oder Überhörfrequenz wirksam und unwirksam gemacht wird, so daß in jedem Augenblick der Empfänger nur aus einer Antenne erregt wird.
2. Verfahren zum Empfang nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Überlagerungsempfang an zwei Antennen, der durch eine besondere Steuerfrequenz so beeinflußt wird, daß er an der einen Antenne in der positiven Halbwelle, an der anderen Antenne in der negativen Halbwelle der Steuerfrequenz wirksam ist.
3. Verfahren zum Empfang nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsenergie von jeder Antenne zum gemeinsamen Empfänger über einen Kathodenröhrenweg geleitet wird, der durch Gitterbeeinflussung mittels besonderer Steuerfrequenz wechselnd gesperrt und durchlässig gemacht wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEM102971D 1927-01-17 1928-01-14 Verfahren zum Empfang drahtloser Nachrichten, bei welchem die Empfangsenergie von mehreren oertlich getrennten Antennen in einem gemeinsamen Empfaenger kombiniert wird Expired DE490367C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1390/27A GB288736A (en) 1927-01-17 1927-01-17 Improvements in or relating to wireless telegraphy and telephony

Publications (1)

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DE490367C true DE490367C (de) 1930-01-25

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ID=9721149

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM102971D Expired DE490367C (de) 1927-01-17 1928-01-14 Verfahren zum Empfang drahtloser Nachrichten, bei welchem die Empfangsenergie von mehreren oertlich getrennten Antennen in einem gemeinsamen Empfaenger kombiniert wird

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FR647204A (fr) 1928-11-21
BE348092A (de)
US1876124A (en) 1932-09-06
GB288736A (en) 1928-04-17

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