DE490248C - Verfahren zur Herstellung von sauerstoffhaltigen organischen Verbindungen durch katalytische Reduktion von Kohlenoxyd mit Wasserstoff bei erhoehter Temperatur und unter Hochdruck - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von sauerstoffhaltigen organischen Verbindungen durch katalytische Reduktion von Kohlenoxyd mit Wasserstoff bei erhoehter Temperatur und unter Hochdruck

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DE490248C
DE490248C DEB108594D DEB0108594D DE490248C DE 490248 C DE490248 C DE 490248C DE B108594 D DEB108594 D DE B108594D DE B0108594 D DEB0108594 D DE B0108594D DE 490248 C DE490248 C DE 490248C
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Dr Mathias Pier
Dr-Ing Wilhelm Rumpf
Dr Georg Stein
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von sauerstoffhaltigen organischen Verbindungen durch katalytische Reduktion von Kohlenoxyd mit Wasserstoff bei erhöhter Temperatur und unter Hochdruck Bei der Herstellung von sauerstoffhaltigen organischen Verbindungen aus Kohlenoxyd-Wasserstoff-Gemischen durch Einwirkung von Kontaktmassen, z. B. Verbindungen der Leichtmetalle, bei erhöhter Temperatur und hohem Druck, zeigen sich vielfach mehr oder weniger rasche Schädigungen der Kontaktwirkung. Selbst wenn man den heißen Reaktionsraum mit Kupfer oder Silber oder Legierungen dieser Metalle auskleidet, um Kohlenstoffabscheidungen zu verhindern, verschwinden die Schädigungen nicht. Dies beruht, wie gefunden wurde, darauf, daß die Kontaktwirkung durch flüchtige Eisenverbindungen, vornehmlich wohl Eisencarbonyle, und daraus entstehende eisenhaltige Niederschläge empfindlich beeinflußt wird.
  • Es wurde nun gefunden, daß man zur Vermeidung solcher Störungen nicht nur die heilen, mit Kohlenoxyd in Berührung kommenden Teile der - Vorrichtung, den Reaktionsraum sowie die in seinem Innern befindlichen weiteren Metallteile, wie Kontaktmassenträger, elektrische Heizkörper und die Wärmeaustauscher mit einem Überzug von Kupfer oder Silber oder Legierungen dieser Metalle, wie Bronzen, versehen oder aus diesen Metallen anfertigen muß, sondern auch dafür sorgen muß, daß aus den kälteren Teilen der Vorrichtung keine Eisenteilchen oder Eisenverbindungen in die heiße, den Kontakt enthaltende Zone gelangen. Man erreicht dies dadurch, daß man auch die kälteren Teile der Vorrichtung, wie die Hochdruck- und Kreislaufleitungen innen., soweit nötig, mit überzügen aus den genannten Metallen oder Metallegierungen versieht oder aus diesen herstellt. Bei kälteren Heilen können indessen auch .niedriger schmelzende Metalle, wie Aluminium, Zink, Zinn und Blei, sowie ihre Legierungen und auch haltbare Anstriche (Asphalt u. dgl.) Verwendung finden.
  • Um einen gleichzeitigen Schutz der drucktragenden Wand gegen heißen komprimierten Wasserstoff zu erreichen, kann man das Verfahren zweckmäßig zusammen mit den bekannten Verfahren zum Arbeiten mit Wasserstoff unter Hochdruck verwenden, also z. B. ein ummanteltes Kupferrohr anwenden. oder ein ummanteltes Eisenrohr, das innen noch mit einem dünnen, eng anliegenden Kupferrohr ausgekleidet ist.
  • Man hat schon vorgeschlagen, bei der katalytischen Gewinnung von Alkoholen, Aldehyden oder organischen Säuren aus Kohlen- Oxyd und Wasserstoff unter Druck in denjenigen Teilen der Vorrichtung, die mit Wasserstoff in erheblicher Menge enthaltendün Gasgemischen bei. Temperaturen über 40o° in Berührung kommen, die Wandungen aus eisenfreien Speziallegierungen herzustellen, um den bekannten Angriff des heißen Wasserstoffs auf die eisenhaltigen Wandungen zu vermeiden. Man hat auch schon vorgeschlagen, bei diesem Vorgang. das heiße Reaktionsgefäß doppelwandig auszugestalten und zwischen den beiden Wandungen andere Gase als Wasserstoff, z. B. Kohlenwasserstoffe oder Kohlenoxyd, umlaufen zu lassen. Gemäß vorliegender Erfindung ist es jedoch :erforderlich, die Zersetzung des Kohlenoxyds durch die eiserne Wandung unter Kahlensäurebildung -und Kohlenstofabscheidung oder aber bei gleichzeitiger Wasserstoffeinwirkung dme Methan- und Wasserbildung und außerdem die Bildung flüchtiger Eisenverbindungen durch Einwirkung des Kohlenoxyds auf eisenhaltige Vorrichtungsteile zu verhindern. Es werden im vorliegenden Fall zu diesem Zweck nicht nur über q.oo° heiße Teile, sondern auch weniger heiße oder kalte Teile der Vorrichtung aus gegen Kohlenoxyd indifferenten Metallen, Legierungen usw. hergestellt. Beispiel Ein in bekannter Weise aus Wassergas hergestelltes und gereinigtes Gasgemisch, bestehend aus 3o % Kohlenoxyd, 65 % Wasserstoff (Rest hauptsächlich Methan und Stickstoff) wird auf aoo Atm. komprimiert und durch eine verzinkte Hochdruckleitung in den Kontaktofen: geleitet. Das Kontaktrohr, 'die elektrische Heizvorrichtung im Innern, die zum Einleiten der Reaktion oder eventuell zum Nachheizen - dient, sowie ferner die Wärmeregenerationsrohre und die Auskleidang der heißen, aus Eisen bestehenden drucktragenden. Wandung bestehen aus Kupfer. Das Gasgemisch strömt bei 3oo bis 5oo° über einen Katalysator, der nichtreduzierbare Metalloxyde, z. B. von Zink, Chrim u. dgl. enthält, und wird danach in einem verzinkten Kühler auf Zimmertemperatur abgekühlt, um das gebildete Methanol vom Restgas zu trennen. Letzteres.hat keine merkliche Zunahme an Methan erfahren und wird von neuem im Kreislauf dem Hochdruckofen zugeführt. Eine Vergiftung des Kontaktes durch zugeführtes Eisen, ist auch hierbei zu vermeiden. Durch wiederholtes Überleiten übler den Kontakt werden leicht z. B. 9o % des angewendeten Gases und darüber ohne äußre Wärmezufuhr in fast wasserfreies Methanol übergeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von sauerstoffhaltigen organischen Verbindungen durch katalytische Reduktion von Kohlenoxyd mit Wasserstoff bei erhöhter Temperatur und unter Hochdruck, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur der Reaktionsraum mit Kupfer oder Silber oder Legierungen dieser Metalle ausgekleidet oder aus diesen hergestellt wird, sondern daß man auch die weniger heißen oder kalten, mit dem Kohlenoxyd in Berührung kommenden Teile der -Vorrichtung mit Kupfer oder Silber öder mit niedriger schmelzenden Metallen, wie Aluminium, Zinn, Zink oder -Blei, oder Legierungen dieser Metalle überzieht oder aus den genannten Metallen oder ihren Legierungen herstellt, oder auf andere Weise dafür sorgt, daß ein Eindringen kleiner Teilchen von Eisen u. 41. in die die Kontaktmasse enthaltende heiße Zone vermieden wird.
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