DE930347C - Verfahren zur Herstellung von metallischem Niob und Tantal aus Gemischen von Verbindungen dieser Elemente - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von metallischem Niob und Tantal aus Gemischen von Verbindungen dieser Elemente

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DE930347C
DE930347C DEH14453A DEH0014453A DE930347C DE 930347 C DE930347 C DE 930347C DE H14453 A DEH14453 A DE H14453A DE H0014453 A DEH0014453 A DE H0014453A DE 930347 C DE930347 C DE 930347C
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tantalum
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Harald Dr Schaefer
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B34/00Obtaining refractory metals
    • C22B34/20Obtaining niobium, tantalum or vanadium
    • C22B34/24Obtaining niobium or tantalum
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G33/00Compounds of niobium

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von metallischem Niob und Tantal aus Gemischen von Verbindungen dieser Elemente Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bereits in einem Arbeitsgang ein vergleichsweise reines Tantal oder reines Niob aus einem Gemisch von Verbindungen dieser Metalle herzustellen, wobei in dem restlichen Bestandteil eine weitgehende Anreicherung des anderen Elements erzielt wird.
  • Gemäß der Erfindung werden die die Oxyde oder Oxydhydrate der Elemente Niob und Tantal enthaltenden Gemische mit Chlorierungsmitteln so behandelt, daß in dem Gemisch das Niob und Tantal als Pentachloride vorliegen. Das Chloridgemisch wird dann in einem Arbeitsgang im strömenden Wasserstoff bei erhöhter Temperatur weitgehend getrennt und gleichzeitig das Tantalchlorid zum Metall reduziert.
  • Hierbei wird die Tatsache ausgenutzt, daß das Niobpentachlorid erheblich leichter zu niederen Chloriden zu reduzieren ist als das Tantalpentachlorid. Da nun die niederen Chloride des Niobs wesentlich weniger flüchtig sind als das Tantalpentachlorid, kann man durch fraktionierte Sublimation die niederen Chloride des Niobs von dem Tantalpentachlorid trennen. Die vorliegende Erfindung verbindet nun hiermit unmittelbar die Reduktion des Tantalpentachlorids zu Tantal bzw. Tantalhydrid. Es wurde nämlich die bemerkenswerte Beobachtung gemacht, daß die Reduktion des Tantalpentachlorids, dessen Reduktionsfähigkeit mit Wasserstoff bei höheren Temperaturen bekannt war, auch gelingt mit dem Wasserstoff-Chlorwasserstoff-Gemisch, wie es bei der beschriebenen Trennung der Chloride des Niobs und Tantals vorliegt. Erst diese Beobachtung bildete die Grundlage für die Trennung der Verbindung der beiden Elemente und der Herstellung des metallischen Tantals in einem Arbeitsgang. Dadurch wird die Zersetzung des Tantalpentachlorids, die durch Hydrolyse an der Luft sehr schnell vonstatten geht, vermieden.
  • Als Ausgangsstoffe für das Verfahren der Erfindung können die üblicherweise in der Technik vorliegenden Gemische mit einem Gehalt an Oxyden oder Oxydhydraten des Niobs und Tantals oder auch die Naturprodukte benutzt werden, welche die beiden Elemente meist in der Form der Oxyde enthalten.
  • Die Überführung in die Chloride kann in einfacher Weise mit den bekannten Chlorierungsmitteln, wie beispielsweise Phosphorpentachlorid, Phosgen, Dischwefeldichlorid, Thionylchlorid und Chlorkohlenwasserstoffen, wieTetrachlorkohlenstoff und Octachlorpropan, durchgeführt werden. Wenn man dem Chlorieren im Bombenrohr die wirtschaftlichere Chlorierung im Strömungsverfahren vorzieht, dann erweisen sich Stoffe wie Tetrachlorkohlenstoff und vor allem Thionylchlorid als besonders günstig.
  • Eine beispielsweise Durchführung des Verfahrens ist in der Fig. i schematisch dargestellt. In einem Quarzgefäß i, das die Form eines liegenden Zylinders mit großem Querschnitt hat, mit einem Inhalt von etwa 15 1, werden io kg eines Gemisches 2 eingegeben, das die Oxyde von Niob und Tantal enthält. In das auf eine Temperatur von 30o bis 35o° C beispielsweise in einem elektrischen Ofen 3 erhitzte Gefäß gibt man nun durch einen an der einen Stirnfläche seitlich angebrachten engen Quarzstutzen 4. tropfenweiseThionylchlorid 5 zu. Man erhält auf diese Weise in 24 Stunden ungefähr 3 bis q. kg von Chloriden des Niobs und Tantals. Die Chloride sublimieren hierbei in dem Strom des sich bei der Umsetzung bildenden Schwefeldioxyds und des gegebenenfalls noch als Trägergas zugeleiteten Stickstoffs in einem außerhalb des Ofens liegenden Ansatzstutzen 6, ein Rohr mit großem Querschnitt, welches an der der Zuführung des Thionylchlorids gegenüberliegenden Stirnseite des Quarzgefäßes angeschlossen ist.
  • Bei der Chlorierung entstehen die Pentachloride des Niobs und Tantals sowie die Chloride von Elementen, deren Verbindungen üblicherweise als Verunreinigungen zugegen sind, insbesondere von den Elementen Titan, Zinn, Eisen und Mangan. Bei der Chlorierung lassen sich die Temperaturen im Chlorierungsgefäß, beispielsweise dem obenerwähnten Quarzgefäß r, und dem Kondensationsraum für die Chloride des Niobs und Tantals beispielsweise von dem obenerwähnten Ansatzstutzen 6 so einstellen, daß die Chloride der Begleitelemente schon weitgehend von den Chloriden des Niobs und Tantals getrennt werden. In dem besprochenen Beispiel, in dem der Chlorierungsraum i auf Temperaturen von 30o bis 35o° C erhitzt wird, verbleiben die schwerflüchtigen Chloride von Elementen, wie Eisen und Mangan, im wesentlichen im Chlorierurigsraum. Im Kondensationsraum 6 lassen sich durch mäßiges Erhitzen die leichter flüchtigen Chloride des Zinns und Titans abtrennen, deren Siedepunkte um mehr als ioo° C niedriger liegen als die der Pentachloride des Niobs und Tantals. Zu diesem Zweck wird das Kondensationsrohr in der zum Chlorierungsraum benachbarten Hälfte 7 auf ioo bis 15o° C, insbesondere 12o bis iso° C, durch den Ofen 8 erwärmt, so daß sich in ihm in der Hauptsache nur die Chloride des Niobs und Tantals kondensieren und erst weiter dahinter in der auf niedriger Temperatur liegenden Hälfte g die ,erwähnten leichter flüchtigen Chloride des Zinns und Titans niederschlagen. Die erforderlichen Temperaturen im Kondensationsraum lassen sich beispielsweise durch Einführen in einen elektrischen Ofen oder unmittelbar auf das Kondensationsrohr aufgewickelte Heizleiter erzielen.
  • An die Darstellung des Gemisches der Pentachloride von Niob und Tantal schließt sich nun erfindungsgemäß die Reduktion mit Wasserstoff an, die so geleitet wird, daß in einem Arbeitsgang eine weitgehende Trennung der beiden Schwesterelemente und die Gewinnung von reinem Tantalhydridpulver erreicht wird. Diese Arbeitsweise in einem Gang ist, wie bereits erwähnt, technisch von großer Bedeutung wegen der sehr schnellen Zersetzung, die das Tantalpentachlorid an der Luft durch Hydrolyse erleidet.
  • Zur Erreichung des gestellten Zieles werden die Chloride im Wasserstoffstrom zunächst auf Temperaturen oberhalb von 12o° C, insbesondere von 1a0 bis 30o° C, beispielsweise 18o bis 22o° C erhitzt. Hierbei führt der Wasserstoff dem Dampfdruck entsprechende Mengen der Chloride mit. Diese gelangen mit dem Wasserstoffstrom in eine auf q.oo bis 80o° C, insbesondere auf 55o bis 60o° C, erhitzte Zone. Dort wird das Niobpentachlorid zu niederen Chloriden, vorzugsweise dem Niobtrichlorid und auch dem Niobtetrachlorid reduziert und schlägt sich in dieser Zone nieder. Das schwerer reduzierbare Tantalpentachlorid passiert diese Zone ohne Veränderung und wird unmittelbar von dem Strom des Gasgemisches aus Wasserstoff und Chlorwasserstoff, der sich bei der Reduktion des Niobpentachlorids gebildet hat, weiter in eine auf iooo bis 130o° C, vorzugsweise ii5o bis i2oo°C erhitzte Zone geführt. Dort wird das Tantalpentachlorid zu Tantal bzw. Tantalhydrid reduziert.
  • Durch Analyse des Wasserstoff-Chlorwasserstoff-Gemisches kann die Reduktionsgeschwindigkeit laufend kontrolliert und gesteuert werden. Es zeigte sich, daß das Tantalchlorid auch dann noch zu Tantal reduziert wird, wenn 3o bis 40 °/o der Abgase Chlorwasserstoff waren. Zur Durchführung des Verfahrens wird zweckmäßig ein rohrförmiger Reaktionsraum benutzt. Ein Beispiel, das zur Erläuterung dient, ohne das Verfahren auf diese Ausführungsform zu beschränken, ist in der Fig. 2 schematisch dargestellt.
  • Das Gemisch der Chloride wird in das eine Ende eines etwa 3 m langen keramischen Rohres io gegeben, das in seiner Längsrichtung auf verschiedene Temperaturen erhitzt wird, indem es beispielsweise mit entsprechend dimensionierten Heizwicklungen 11, 12, 13 umgeben ist; in einer bestimmten Zone läßt sich durch gleichmäßige Verringerung des Abstandes der Heizleiterwindungen eine gleichmäßig ansteigende Temperaturzone gewinnen. Der gut getrocknete Wasserstoff wird am Ende des Rohres 14. eingeleitet und über die beispielsweise auf 18o bis 20o° C erhitzten Chloride 15 geleitet und führt eine dem Dampfdruck entsprechende Menge gemäß der kontinuierlich innerhalb der Zone steigenden Temperaturen mit in die verschiedenen Reaktionszonen. Das von dem Wasserstoffstrom mitgeführte Gemisch gelangt zuerst in eine auf 55o bis 6oo° C erhitzte Zone 16 in der Mitte des Rohres und dann in eine auf i i5o bis i2oo° C erhitzte Zone 17 am Ende des Rohres. Durch eine gute Überwachung der Sublimationstemperaturen ist der mit Wasserstoff beladene Chloridstrom exakt regulierbar. Gibt man in die erste Reaktionszone 16 mit einer Temperatur von 55o bis 6oo° C zur Vergrößerung der Kontaktflächen und zur besseren Durchwirbelung des Gasstromes Raschigringe, so wird ein Chloridgemisch, das bis zu etwa 3o bis 50 °/o Niobpentachlorid enthält, an dieser Stelle durch Niederschlagen der niederen Chloride des Niobs, insbesondere des Niobtrichlorids quantitativ oder nahezu quantitativ von dem Niobgehalt befreit. Gegebenenfalls in kleineren Mengen neben den Chloriden des Tantals und Niobs vorhandene Chloride anderer Metalle werden ebenfalls an dieser Stelle reduziert und niedergeschlagen. Das unreduzierte Tantalpentachlorid strömt mit dem Gemisch aus Wasserstoff und Chlorwasserstoff in die i2oo°-Zone 17 und wird hier zu Tantal reduziert, das sich in bemerkenswerter Reinheit in festen Schichten an den Rohrwänden absetzt. Man kann auch hier die Reaktionsgeschwindigkeit steigern, indem man in dieser Zone dünnste Tantalfolien als Kontaktflächen vorgibt.
  • Infolge der Wasserstoffaufnahme ist das Tantal sehr spröde; es kann leicht dem Rohr entnommen und pulverisiert werden.
  • Das Gemisch aus Wasserstoff und Chlorwasserstoff entweicht an dem Ende des Rohres 18. Der bei der Reaktion nicht verbrauchte Wasserstoff läßt sich durch folgendes Verfahren im Kreislauf führen. Die Abgase aus Wasserstoff und Chlorwasserstoff werden über erhitztes Aluminium, Magnesium oder ein anderes stark reduzierendes Metall geleitet, wobei der Chlorwasserstoff unter Bildung der Chloride dieser Metalle wieder in Wasserstoff umgewandelt wird. Der so gewonnene Wasserstoff ist von ausgezeichneter Trockenheit und kann stets wieder ohne Verlust dem Ausgangsgemisch der Chloride zugeführt werden.
  • Das bei der Trennung anfallende Niobtrichlorid kann sehr leicht in metallisches Niob übergeführt werden. Entweder reduziert man es hierfür unmittelbar bei entsprechend hoher Temperatur, die zwischen 8oo und 1300° C, beispielsweise bei iooo bis i2oo° C, liegt, zu metallischem Niob oder zersetzt es bei höheren Temperaturen, die zwischen 8oo und 2ooo° C, beispielsweise bei i ioo bis 1300° C liegen, in Niob und Niobpentachlorid unter inerten Gasen bzw. im Vakuum. Zur Durchführung dieser Reaktionen wird das Niobtrichlorid gegebenenfalls auch in dem oben beschriebenen Reaktionsrohr gelassen. Nach der oben an Hand der Fig. 2 beschriebenen Abtrennung und Gewinnung des Tantals wird dann im ersteren Fall die mittlere Zone im Wasserstoffstrom direkt auf die erforderliche Temperatur erhitzt und im anderen Fall nach Einleiten eines inerten Gases auf die notwendige Temperatur erhitzt.
  • Es wurde weiterhin gefunden, daß sich die Chlorierung des Oxydgemisches, die Trennung der Chloride des Niobs und Tantals und die Reduktion des Tantalpentachlorids zu Tantal bzw. Tantalhydrid in demselben Rohr durchführen läßt, das dann praktisch eine Hintereinanderschaltung der in Fig. i und 2 wiedergegebenen Anordnungen darstellt. In dem rohrförmigen Gefäß, das die beiden Anordnungen vereinigt, wird also zuerst das Gemisch der Oxyde von Niob und Tantal, die sich am Ende des Rohres befinden, beispielsweise durch Thionylchlorid zu dem Gemisch der Pentachloride umgewandelt, die sich etwas weiter nach innen im Rohr abscheiden. Nach Beendigung der Chlorierung wird von dem Ende des Rohrs durch einen dort angebrachten Dreiwegehahn an Stelle des Chlorierungsmittels und des etwa zusätzlich verwendeten Trägergases, wie Stickstoff, nunmehr getrockneter Wasserstoff durchgeleitet, der dann entsprechend den oben an Hand der Fig. 2 besprochenen Erhitzungsmaßnahmen und chemischen Vorgängen die Chloride mitnimmt und zur Reaktion bringt, so daß Niob und Tantal getrennt und gleichzeitig metallisches Tantal gewonnen wird. Diese Arbeitsweise bietet wegen der Feuchtigkeitsempfindlichkeit der Pentachloride gegenüber der stufenweisen Durchführung, bei der man die Pentachloride zwischendurch isoliert, weitere technische Vorteile.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von metallischem Tantal und Niob aus Gemischen von Verbindungen des Tantals und Niobs, insbesondere einem Gemisch der Oxyde oder Oxydhydrate der beiden Elemente, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gemisch durch Chlorierungsmittel in ein Gemisch der Pentachloride überführt und dann in einem Arbeitsgang im strömenden, trockenen Wasserstoff die Chloride zuerst über eine vorzugsweise auf 400 bis 8oo° C, insbesondere 55o bis 6oo° C, erhitzte Zone leitet, in das das Niob vom Pentachlorid zu einem niedrigeren Chlorid, insbesondere zum Trichlorid reduziert und in dieser Form abgeschieden wird, und unmittelbar anschließend durch eine höher erhitzte, und zwar vorzugsweise auf i ooo bis i3oo° C, insbesondere auf 115o bis i2oo° C erhitzte Zone, in der das Tantal vom Pentachlorid zum Metall bzw. Hydrid reduziert wird und sich als solches abscheidet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführung des Gemisches der Oxyde oder Oxydhydrate in die Chloride im Strom eines Chlorierungsmittels, wie z. B. Thionylchlorid, durchgeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Chlorierung sich bildenden Chloride in einen Kondensationsraum geführt werden, dessen eine Hälfte auf ioobis i5o° C, insbesondere i2o bis 13o° C, erwärmt ist, in der sich die Pentachloride des Niobs und Tantals niederschlagen, während die als Verunreinigung vorhandenen leichter flüchtigen Chloride, wie das Titantetrachlorid und das Zinntetrachlorid, sich erst in der zweiten, kühleren Hälfte des Kondensationsraumes niederschlagen.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reduktionsreaktionen in einem Rohr, insbesondere einem keramischen Rohr durchgeführt werden, das in der Längsrichtung auf die verschiedenen erforderlichen Temperaturen durch elektrische Heizwicklungen erhitzt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, da.B in der ersten Reduktionszone zur Vergrößerung der Kontaktflächen Widerstandskörper von der Art der Raschigringe angeordnet werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Reduktionszone als Kontaktflächen Tantalfolien angeordnet werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserstoff-Chlorwasserstoff-Gemisch nach Passieren der zweiten Reduktionszone über stark reduzierende Metalle, beispielsweise Aluminium oder Magnesium geleitet .wird, wobei sich der Chlorwasserstoff in Wasserstoff umwandelt, und daß dann der so erhaltene reine trockene Wasserstoff wieder im Kreislauf den zu reduzierenden Chloriden zugeleitet wird. B. Verfahren nach Anspruch x bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das in der ersten Reduktionszone abgeschiedene Niobtrichlorid bei hoher Temperatur, vorzugsweise im strömenden Wasserstoff bei Temperaturen von 80o bis 130o° C, insbesondere von i ooo bis i 20o° C, gegebenenfalls in dem gleichen Rohr wie bei der ersten Reduktion zu Niob reduziert wird. g. Verfahren nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwandlung der Oxyde bzw. Oxydhydrate des Niobs und Tantals in die Chloride und die Reduktion in dem gleichen, vorzugsweise rohrförmigen Reaktionsgefäß vorgenommen werden, indem nach der Beendigung der Chlorierung von der Zuführung des Chlorierungsmittels umgeschaltet wird auf die Zuleitung von trockenem Wasserstoff. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 903 o34.
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