DE489304C - Nadelfoermiger oder zylindrischer Fadenbehaelter - Google Patents

Nadelfoermiger oder zylindrischer Fadenbehaelter

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DE489304C
DE489304C DEO17766D DEO0017766D DE489304C DE 489304 C DE489304 C DE 489304C DE O17766 D DEO17766 D DE O17766D DE O0017766 D DEO0017766 D DE O0017766D DE 489304 C DE489304 C DE 489304C
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bobbin
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DEO17766D
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ANTON OCHMANN
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04GMAKING NETS BY KNOTTING OF FILAMENTARY MATERIAL; MAKING KNOTTED CARPETS OR TAPESTRIES; KNOTTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04G1/00Making nets by knotting of filamentary material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Nadelförmiger oder zylindrischer Fadenbehälter Die Erfindung betrifft einen nadelförmigen oder zylindrischen Fadenbehälter, in welchem eine Fadenspule in der Längsrichtung angeordnet ist, auf welcher der Faden aufgewickelt werden kann. Derartige Behälter werden zum Ausbessern von Fischnetzen, auf Baustellen, in Gärtnereien oder für andere Zwecke verwendet. Bei bekannten Behältern dieser Art wird der Faden radial zum Gehäuse geführt. Durch die Erfindung ist der Faden im Gehäuse in der Längsrichtung geführt, so daß er sich zwar quer zur Spulenachse auf- und abwickelt, aber durch das hintere Ende des Gehäuses zu- oder abgeleitet werden kann. Das durch das einseitige Ein- oder Abziehen des Fadens an den Enden der Spule notwendige Umsteuern der Fadenführung erfolgt jeweils selbsttätig. Das Einziehen und gleichzeitige Aufwickeln des Fadens auf die im Gehäuse befindliche Spule wird durch eine von außen zu bedienende Antriebsvorrichtung bewirkt.
  • In der Zeichnung zeigt Abb. i eine Hohlnadel mit Garnauf- und -abwickelvorrichtung für grobe Netzknüpfarbeiten, Abb. ia einen Querschnitt durch die Vorrichtung nach der Linie A-B der Abb. i, Abb. 2 ein Gehäuse mit Garnwickler in Längs-und Querschnitt für größere Abmessungen, Abb. 3 die Draufsicht auf den Garnwickler, Abb. q. eine Hohlnadel mit Garnwickler für feinere Netzknüpfarbeiten.
  • In der Achsenrichtung eines zusammensetzbaren Gehäuses i ist eine Spindel 2 gelagert, die eine um ihre Hohlwelle drehbare Spule 3 trägt und mit dieser zusammen dreh= und verschiebbar oder auch feststehend angeordnet ist. Parallel zur Spulenachse ist eine Gewindespindel q. im Gehäuse i gelagert, auf der ein als Mutter ausgebildeter Fadenführer 5 sitzt, der auf der durch die Spule 3 in Drehung versetzten Gewindespindel q. dem Auf- oder Ablauf der Fadenwindungen der Spule entsprechend hin und her gleitet und in seinen Endstellungen die Verschiebung der Spule 3 und damit gleichzeitig die Umkehrung seines Laufes bewirkt. Die Drehung der Spule 3 erfolgt beim Aufwickeln zweckmäßig durch eine Handantriebsvorrichtung gemäß Abb. i und ia oder durch mechanischen Antrieb, während beim Abwickeln die Spule durch Zug an dem Faden 6 gedreht wird.
  • Beim Netzknüpfen wird beispielsweise die Spule 3 nur abgewickelt. In diesem Falle ist das Gehäuse i nadelförmig ausgebildet, und der Faden 6 wird vom hinteren abgerundeten Ende abgezogen, an dem innen eine Fadenführung 7 fest angeordnet ist. Während die Spule 3 der Länge nach im Gehäuse sitzt und quer bewickelt ist, wird der Faden in der Achsenrichtung dadurch abgezogen, daß der auf der Gewindespindel q. sitzende Fadenführer 5, der als Mutter ausgebildet ist, die mit ihrem breiten Rücken 5b am Gehäuse i geführt und am Drehen gehindert ist, den Faden 6 in der Richtung seiner Windangen von der Spule abnimmt und im rechten Winkel dazu bzw. in Achsenrichtung zur Spule weiterleitet. DerFadenführer nimmt denFaden6 mittels einer Führungsrolle 5a ab, die zur Spule geneigt gelagert ist. Dem Ablauf der Fadenwindungen entsprechend folgt der Fadenführer 5 durch abwechselnde Rechts- und Linksdrehung der Gewindespindel 4, deren Drehbewegung in den Endstellungen des Fadenführers jeweils selbsttätig umkehrt. Diese Umsteuerung bewirkt der Fadenführer 5 selbst durch Umschalten des Antriebes der Gewindespindel 4, der, wie bereits oben gesagt, von der Spule 3 erfolgt. Zu diesem Zweck sitzen an den Außenseiten der beiden Scheiben io der Spule 3 Mitnehmerstifte ii und i2. Da die Spule verschiebbar gelagert ist, ist immer eine Stiftreihe mit einem der auf beiden Enden der Gewindespindel aufgekeilten Mitnehmerzahnräder 8 und g, 16 in Eingriff. Stoßen beim Abziehen des Fadens beispielsweise die Mitnehmerstifte ii das Mitnehmerrad 8 an, so dreht sich die Spindel4 gemäß Abb. i und 2 linksherum und führt den Läufer 5 nach rechts. In seiner Endstellung legt der Läufer einen Ausrückhebel 13, der an dem rechten Lager 14 der Gewindespindel 4 gelagert und als Kipphebel ausgebildet ist, derart um, daß durch das Zurückdrücken des oberen Armes der untere Arm herausbewegt wird. Letzterer liegt an die Scheibe io der Spule an und schiebt diese nach links, so daß die Stifte ii aus- und die Stifte 12 eingerückt werden und die Gewindespindel 4 sich rechtsherum dreht. Nun gleitet der Läufer 5 wieder nach links, legt in seiner Endstellung einen an dem linken Spindellager 14 gelagerten Ausrückhebel 15 um und rückt damit die Stifte 12 wieder aus und die Stifte ii ein, worauf sich die Gewindespindel ¢ wieder linksherum dreht usf. Die Umkehrung der Drehbewegung der Spindel 4 von rechts nach links geschieht durch das Mitnehmerrad g mittelbar. Dasselbe ist als Zwischenrad zwischen das Antriebszahnrad 16 der Spindel 4 und dieStifte 12 geschaltet und steht mit dem Antriebszahnrad 16 in dauerndem Eingriff. Während von den Stiften ii beispielsweise vier Stück vorgesehen sind, genügen von den Stiften 12 drei Stück, weil durch das Zwischenrad g, das ein Zurücksetzen der Stifte 12 vom Scheibenrand bedingt, eine Übersetzung erzielt wird, durch die bei einmaliger Spulenumdrehung die Gewindespindel in der einen Drehrichtung ebenso viele Umdrehungen macht wie in der anderen Richtung über die vier Stifte ii, die unmittelbar in das Antriebszahnrad 7 eingreifen. Die Anzahl der Stifte ii und 12 richtet sich jeweils nach der Stärke des Fadens 6, den die Spule3 trägt, und ist so zu bemessen, daß sich der Läufer 5 schrittweise mit dem ablaufenden Faden, zusammen die Spule entlang bewegt. Es sid daher zweckmäßig mehrere Bohrungen 25 oder sonstige Halter für die Stifte in den Scheiben io vorgesehen, in welche die entsprechende Anzahl Stifte auswechselbar eingesetzt werden kann. Je stärker der Faden, desto schneller erfolgt seinAbwickeln, und bedarf es daher auch eines schnelleren Laufes des Fadenführers 5 und demgemäß einer größeren Anzahl Stifte ii und 12. Die Steigung des Gewindes der Spindel 4 kann für alle Fadenstärken gleich sein. Das schnellere Drehen der Spule bei abnehmendem Durchmesser bewirkt auch ein schnelleres Drehen der Gewindespindel und entsprechendes Laufen des Fadenführers, so daß der Faden stets rechtwinklig zur Spule abgenommen wird. Damit die Mitnehmerstifte ii oder 12 stets in der jeweils eingerückten Stellung verbleiben, läuft der Fadenführer 5 zweckmäßig in der Zugrichtung des Fadens die Spule entlang, wie es durch Pfeile angedeutet ist, so daß sich eine besondere Sicherung für die Spule erübrigt.
  • Beim Aufwickeln eines Fadens wird die Spule von Hand oder mechanisch angetrieben und der Faden durch den hin und her gehenden Fadenführer 5 gleichmäßig auf die Spule 3 aufgewickelt.
  • Als Handantriebsvorrichtung für die Spule gemäß Abb. i und ia dient eine Zahnstange 17, die mit einem Ritzel 18 in dauerndem Eingriff steht, das mit einem Zahnrad ig auf einer gemeinsamen Welle 2o sitzt. Die Welle 2o ist in Schlitzlagern 21 gelagert, so daß sie sich beim Heraufschieben der Zahnstange 17 -mit nach oben verschiebt. Dabei wird das Zahnrad ig mit einem auf der Spindel 2 der Spule 3 befestigten Ritzel 22 in Eingriff gebracht und so die Spule 3 in Drehung versetzt. Letztere ist in diesem Falle mit der Spindel 2 fest verbunden. Die Zahnstange 17 steht unter dem Einfluß einer Zugfeder 23, die einerends am oberen Ende der Zahnstange und andernends an der unteren Gehäusewand befestigt ist, so daß die heraufgeschobene Zahnstange durch Federwirkung wieder heruntergleitet. Beim Heruntergleiten nimmt die Zahnstange das Ritzel18 mit dem Zahnrad ig mit nach unten und bringt letzteres außer Eingriff mit dem Ritzel 2z, so daß die Spule immer nur beim Heraufgehen der Zahnstange angetrieben wird. Auf diese Weise kann die Spule 3 in sehr schnelle Umdrehungen versetzt werden. Die Zahnstange besitzt zum bequemen Verschieben am unteren Ende eine Druckplatte 24. Diese Aufwickelvorrichtung findet vorteilhafte Verwendung an Garn- oder Kordelwicklern, bei denen ein und derselbe Faden öfters auf- und abgewickelt wird, so z. B. auf Baustellen, in Gärtnereien oder für Flugspiele und ähnliche. Bei Hohlnadeln oder Handschiffchen zum Netzknüpfen kann die Aufwickelvorrichtung auch Verwendung finden, jedoch ist dann die Zahnstange 17 abnehmbar angebracht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nadelförmiger oder zylindrischer Fadenbehälter, in welchem eine Fadenspule in der Längsrichtung angeordnet ist und der Faden aufgewickelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (3) beim Auf- und Abwickeln des Fadens durch einen Fadenführer (5) axial hin und her bewegt wird, der auf einer parallel zur Spulenachse am Gehäuse (i) gelagerten drehbaren Spindel (q.) sitzt, die durch mittelbar und unmittelbar auf die Spindel wirkende Mitnehmerräder (g,8) abwechselnd rechts- und linksherum gedreht wird, welch letztere abwechselnd durch an den Spulenscheiben (io) sitzende Mitnehmerstifte (ii, i2) gedreht werden, so daß der Fadenführer (5) mit dem Faden (6) der Zu-oder Abnahme der Fadenwindungen entsprechend längs der Spule (3) hin und her läuft und dabei die Umsteuerung der Spule (3) in seinen Endstellungen durch Umlegen von an den Spulenscheiben anliegenden Kipphebeln (13, 15) bewirkt.
  2. 2. Nadelförmiger oder zylindrischer Fadenbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (3) beim Aufwickeln eines Fadens durch eine unter dem Einfluß einer Zugfeder (23) stehende Zahnstange (17) in Drehung versetzt wird, die mit einem Ritzel (18) in dauerndem Eingriff steht, das mit einem Zahnrad (ig) verbunden ist, dessen Welle (2o) in Schlitzlagern (21) ruht, so daß sich die Welle beim Heraufschieben der Zahnstange (17) mit nach oben verschiebt und damit das Zahnrad (ig) mit einem auf der Spulenspindel (2) befestigten Ritzel (22) in Eingriff gebracht wird und die Drehung der Spule bewirkt, während beim Heruntergleiten der Zahnstange (17) das Zahnrad (ig) mit nach unten geht und vorübergehend ausgerückt wird.
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