DE48922C - Packetverschlufs und Vorrichtung zur Herstellung desselben - Google Patents

Packetverschlufs und Vorrichtung zur Herstellung desselben

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DE48922C
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Germany
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cylinder
cylinders
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DENDAT48922D
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English (en)
Original Assignee
F. stelzner in Hamburg, Hohenfelde, Neustr. 62
Publication of DE48922C publication Critical patent/DE48922C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D3/00Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
    • B65D3/22Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines with double walls; with walls incorporating air-chambers; with walls made of laminated material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMI
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1888 ab.
Der Verschlufs besteht im wesentlichen aus zwei in einander sitzenden Cylindern op aus Pappe oder einem anderen steifen Stoff, an welchen ein zum Cylinder zusammengebogener Bogen aus Seidenpapier oder einem anderen weichen Stoff mit seinen beiden Enden befestigt ist. Der Cylinder ρ trägt aufserdem an seinem freien Ende einen Cylinder s aus weichem Stoff, so dafs sich die dem Verschlufs zu Grunde liegende Vorrichtung, wie in Fig. 10 dargestellt ist, aus dem Cylinder s, dem mit dessen einem Ende verbundenen steifen Cylinder ρ, an dessen anderem . Ende der Cylinder t befestigt ist, und dem über ρ sitzenden steifen Cylinder 0, welcher gleichfalls mit t verbunden ist, besteht. Das zur Ausführung des Verfahrens nöthige Instrument besteht aus einem Hohlkörper h, welcher unten offen ist und oben einen Boden d mit centraler Oeffnung e hat. In diesem Hohlkörper h ist eine Zange angebracht, deren Arme f unten aus dem Hohlkörper herausragen, während die Backen g gegen die Oeffnung e gerichtet sind. Die Zange wird durch eine Feder i in ihrer geöffneten Stellung gehalten und ist in der Achsenrichtung der Hülse h verschiebbar.
Soll nun Waare, z. B. Thee, eingepackt werden, so führt man das Instrument in den Cylinder 0 ein und schiebt es durch die Cylinder ρ und s hindurch bis beinahe an den Boden des letzteren. Sodann nimmt man das äufserste Ende des Cylinders s, dreht es zusammen und steckt es durch die Oeffnung e des Instrumentes, hält es mittelst der Zange g fest und dreht die Cylinder ρ und 0 um ihre Achse. Da der Cylinder s mit dem Cylinder ρ fest verbunden ist und sein entgegengesetztes Ende mittelst der Zange g festgehalten wird, so wird er sich durch das Drehen des Cylinders ρ zusammendrehen und schliefslich bei genügender Anzahl von Umdrehungen des Cylinders ρ eine straffe Abschlufsdecke nach aufsen bilden, indem sich das Seidenpapier in immer dichtere Falten legt, welche von der Peripherie des Cylinders ρ nach der Achse zu laufen. Nun läfst man die Arme f des Instrumentes frei und bringt dasselbe aus den Cylindern op. Als Product dieser Manipulation erhält .man die beiden über einander sitzenden Cylinder 0 und p, Fig. 11, welche durch Seidenpapier mit einander verbunden sind, und von denen der eine (p) mit einem straff schliefsenden Boden versehen ist. Dieselben werden zusammen mit Thee u. s. w. bis zum Rande des Cylinders ρ gefüllt und der Cylinder ο um den Cylinder p gedreht. Hierbei drehen sich die Enden des Cylinders f nach entgegengesetzten Richtungen-; die Folge davon wird sein, dafs das Seidenpapier des Cylinders if sich um seine Achse verdreht und eine Form annimmt, wie in Fig. 12 dargestellt ist.
Da während des Drehens des Cylinders 0 der Cylinder t sich verkürzt, so schiebt sich der Cylinder ο über den Cylinder p. Man setzt das Drehen so lange fort, bis die beiden Cylinder ο und ρ vollständig in einander geschoben sind, d. h. bis das Packet vollendet ist. Bei dieser Lage der Cylinder ο und ρ bilden die beiden Enden des Seidenpapiercylinders t zwei über einander liegende straff schliefsende Deckel (Fig. 13). Das Packet dient
nicht nur zum Aufbewahren von Waaren bis zum Verkaufe derselben, sondern auch während des täglichen Gebrauches, da ein Umdrehen des Cylinders ο um den Cylinder bei einem Bedarf der Waare zum Oeffnen genügt und durch ein Zurückdrehen wieder ein luftdichter Verschlufs hergestellt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Das Verfahren, Waaren luftdicht zu verpacken, indem man von zwei in einander steckenden Cylindern ο und p, welche durch einen weichen Stoff mit einander verbunden sind, den einen auf bekannte Weise oder dadurch mit einem Boden versieht, dafs man das freie Ende des an ρ befestigten Cylinders s aus weichem Stoffe festhält und den Cylinder ρ dreht, oder umgekehrt das freie Ende von s sich drehen läfst, und indem man den. einen Cylinder füllt und beide in entgegengesetzter Richtung um ihre Achsen dreht, oder einen davon festhält und den anderen dreht, so dafs sich der die beiden Cylinder verbindende Stoff um die Cylinderachse verdreht und dadurch einen Abschlufs bildet.
    Zur Ausführung des unter i. gekennzeichneten Verfahrens und zur Aufbewahrung der Waare in einem leicht zu öffnenden bezw. schliefsenden Behälter die Anordnung zweier in einander verschiebbaren Cylinder op, an deren oberen Enden die Enden eines Cylinders aus Seidenpapier oder einem anderen weichen Stoffe befestigt sind.
    Ein Werkzeug zur Herstellung des unter ι. erwähnten dicht abschliefsenden Bodens, bestehend aus einem oben durchlochten Hohlkörper h und einer in demselben verschiebbaren Zange f g.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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