DE488708C - Lager - Google Patents

Lager

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DE488708C
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Germany
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lining
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parts
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pressure
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Expired
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DES90461D
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NEWTON SKILLMANN
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NEWTON SKILLMANN
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/06Sliding surface mainly made of metal
    • F16C33/10Construction relative to lubrication
    • F16C33/1025Construction relative to lubrication with liquid, e.g. oil, as lubricant
    • F16C33/103Construction relative to lubrication with liquid, e.g. oil, as lubricant retained in or near the bearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Lager Die Erfindung bezieht sich auf Lager, insbesondere auf solche mit einem mit Schmiermittel getränkten Futter. Eins der Merkmale besteht in Mitteln an den inneren und äußeren Teilen des Lagers zum Dazwischenlegen des imprägnierten Futters, um die Teile an einer gegenseitigen Längsbewegung zu hindern. Andere Merkmale der Erfindung bestehen in der neuen Konstruktion des Lagers und dem Verfahren zur Herstellung desselben.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. = ist eine Seitenansicht des inneren Teils des Lagers. Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i. Abb. 3 und 5 zeigen bestimmte Abschnitte bei der Zusammensetzung des Lagers. Abb. q. ist eine Draufsicht auf das in Abb. 3 dargestellte Lager. Abb. 6 ist eine Seitenansicht eines vollständigen Lagers. Abb. 7 ist ein Schnitt nach Linie 7-7 der Abb. 6 und zeigt das Lager im Gebrauch.
  • Das Lager ist für den Gebrauch bei Verbindungen von Wagenfedern dargestellt und ist aus rohrförmigen, konzentrisch angeordneten Metallteilen zusammengesetzt und dient hauptsächlich zum Aufnehmen einer oszillierenden Bewegung, wobei das mit Schmiermittel getränkte Futter zwischen diesen Teilen eingesetzt ist. Wie besonders in Abb. 6 und 7 gezeigt ist, sind i und 2 die inneren und äußeren Teile des Lagers und 3 das mit Schmiermittel getränkte Futter zwischen diesen Teilen. Dieses Futter besteht aus geeignetem faserigen Material, z. B. Asbest, und ist vorzugsweise durch Draht verstärkt.
  • Der innere Teil i ist aus einem Stahlrohr hergestellt, das an seinen Enden, und zwar nach außen sich erstreckend, je einen Ringflansch q. besitzt; ferner sind nach innen eingedrückte Vorsprünge 5 vorgesehen, mit denen das Stahlrohr in Längsnuten des Verbindungsgliedes, z. B. Bolzens, eingreift, so daß der Innenteil nicht drehbar damit verbunden ist. Die äußere Oberfläche dieses inneren Teiles ist hochpoliert, so daß das Futter 3 sich darauf drehen kann.
  • Nachdem der Innenteil, wie in Abb. i und 2 dargestellt, hergestellt ist, wird das mit Schmiermittel getränkte Faserfutter um den inneren Teil herumgelegt und unter sehr hohem Druck zusammengedrückt; dies geschieht, wie inAbb.3 und q. gezeigt, im einzelnen durch Einsetzen und Hineindrücken des Innenteils mit dem um das Futter herumgelegten segmentförmigen Tei16 in axialer Richtung in die konische Öffnung 7 des Preßringes B. Die Preßteile haben eine halbzylindrische Innenfläche und eine konische Außenfläche entsprechend der konischen Bohrung des Preßringes, so daß, wenn die Teile in axialer Richtung ineinandergeschoben werden, das Futter stark zusammengedrückt wird.
  • Der Innenteil mit dem zusammengepreßten Futter wird dann in axialer Richtung zu den Preßteilen in den Außenteil e des Lagers hineingedrückt, wie in Abb. 5 -gezeigt, wobei dieser Außenteil aus einem zylindrischen Stahlrohr besteht. Durch diesen Arbeitsgang wird das Futter zwischen den Innen- undAußenlagerteilen mit hohem Druck eingepreßt. Die Innenfläche des Außenteils ist nicht poliert, infolgedessen ist die Reibung zwischen dem Futter und dem Außenteil größer als zwischen dem Futter und dem Innenteil, so daß das Futter bei einer Relativverdrehung der beiden Teile sich mit dem Außenteil auf dem Innenteil dreht.
  • Der Außenteil wird dann an seinen Enden eingerollt, so daß die nach innen gebogenen Flanschen 9 entstehen, welche anschließend an den Außenflächen der Flanschen 4 des Innenteils endigen. In den Außenteil wird eine ringförmige Nut io in der Mitte zwischen den beiden Enden eingedrückt, die im Verein mit den eingerollten Flanschen dazu dient, eine Längsverschiebung in. bezug auf das Futter zu verhindern und einen noch höheren Druck auf das Futter auszuüben, so daß es mit dem Außenteil fest verbunden wird.
  • Wie in Abb. 7 gezeigt, ist - das -Lager zur Verbindung einer Wagenfeder ii mit einem Bügel 12 benutzt, wobei der Innenteil x mit seinen Enden an den Bügelgliedern befestigt ist, so daß diese, der Innenteil, der Bolzen 13 und die Nut 14 zum Halten der Glieder an dem Innenteil sich als eine Einheit bewegen. Der Außenteil e, das mit Schmiermittel getränkte Futter 3 und die Feder i2. bilden ebenfalls eine Einheit, wobei der Außenteil und die Feder nicht in Berührung mit den Bügelgliedern sind.
  • Die Innen- und Außenteile des Lagers sind mit Flanschen versehen, die aufeinander zugerichtet sind und das mit Schmiermittel getränkte, stark zusammengedrückte Futter umhüllen, so daß eine Längsverschiebung der Teile unmöglich ist. Durch das Einrollen der ringförmigen Flanschen und der Nut im Außenteil wird der Außenteil noch fester mit dem Futter verbunden, wodurch ein Drehen dieser Teile gegeneinander verhindert wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Lager, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den gegeneinander verdrehbaren Innen- und Außenteilen ein mit Schmiermittelversehenes Futter, dessenDurchmesser größer ist als der des Innenteils zwischen Innen- und Außenteil, unter starkem Druck eingesetzt und der Innenteil nach dem Zusammensetzen an den Rändern nach außen, der Außenteil nach innen, das Futter umfassend, umgebogen ist, um eine Längsverschiebung zu verhindern und den Druck zu vergrößern, wobei eine der Flächen Kochglanz poliert ist.
  2. 2. Lager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einschieben des Innenteils- mit dem umgelegten, mit Schmiermittel getränkten Futter unter starkem Druck ringförmige Nuten o. dgl. in dem Außenteil zwischen den beiden Endumrollungen vorgesehen oder eingedrückt werden, die den Druck auf das Futter vermehren und ein relatives Verschieben zwischen diesen Teilen verhindern.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung eines Lagers nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß ein einen zylindrischen Innenteil umgebendes, mit Schmiermittel getränktes Futter mittels einer Preßvorrichtung in einen zylindrischen Außenteil eingeführt und der letztere zur Erhöhung des Druckes an den Enden nach innen umgebogen und mit eingedrückten Rillen versehen wird.
DES90461D 1929-03-13 1929-03-13 Lager Expired DE488708C (de)

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DES90461D DE488708C (de) 1929-03-13 1929-03-13 Lager

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DE488708C true DE488708C (de) 1930-01-08

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DES90461D Expired DE488708C (de) 1929-03-13 1929-03-13 Lager

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