DE488703C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausloesen der Einlaufklappen an selbsttaetigen Waagen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausloesen der Einlaufklappen an selbsttaetigen Waagen

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DE488703C
DE488703C DEM102296D DEM0102296D DE488703C DE 488703 C DE488703 C DE 488703C DE M102296 D DEM102296 D DE M102296D DE M0102296 D DEM0102296 D DE M0102296D DE 488703 C DE488703 C DE 488703C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Auslösen der Einlaufklappen an selbsttätigen Waagen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung. zum selbsttätigen Auslösen der Einlaufklappen an selbsttätigen Waagen, bei der die zum Regulieren des Grob- und Feinstroms dienenden Klappenhebelnacheinander von einem amWägegefäß befindlichen Anschlagnocken freigegeben werden.
  • Erfindungsgemäß wird der Anschlagnocken bei an sich bekannter Anwendung einer Rollengleitführung mit zwei Arbeitsstellen versehen, von denen die eine, als Fläche ausgebildete mit dem Hebel für die Grobregulierung und die zweite, als Schneide ausgebildete mit der Nut einer am Feinregulierungshebel drehbar angeordneten Rolle zusammenarbeitet. Es ist dabei Sorge getragen, daß durch die an sich bekannte exzentrische Anordnung des Schwerpunktes und Begrenzung des Drehwinkels der Rolle diese nach beendigtem Wägevorgang wieder in ihre Ausgangslage zurückkehrt.
  • In derZeichnung ist derErfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. z und 2 die Einzelteile in der Grobverwiegestellung im Quer- und Längsschnitt, die Abb. 3 dieselben Teile in der Feinverwiegestellung, die Abb. q. dieselben Teile im Augenblicke des Abgleitens, d. h. bei beendeter Feinfüllung, und die Abb. 5 ein Ausführungsbeispiel des Nockens: Die Vorrichtung wirkt folgendermaßen: Bei Beginn des Wägevorganges legt sich der am Wiegegefäß (z. B. einer Zellentrommel) befestigte Nocken rc gegen den mit der inneren (Streu-) Klappe verbundenen Pendelhebel b, dieser gegen die Brücke c des mit der äußeren Klappe verbundenen Feinv erwiegehebels d und drückt dadurch beide Hebel gegen den festen Anschlage. In dieser Stellung sind beide Klappen ganz geöffnet. Sobald die Grobfüllung der Waage beendet ist, gleitet der Nocken a durch Wirksamwerden der Abstufung am Grobverwiegehebel b ab und legt sich mit seiner Schneide f in die Nut g der am Feinverwiegehebel d drehbar gelagerten Kipprolle h. Dadurch fällt die Grobverwiegeklappe zu. Beim weiteren Abwärtsgehen der Lastschale während der Streuperiode kommt die Schneide f des Nockens a in eine Horizontalebene mit dem Achsmittelpunkt der Rolle h (Abb. 3). Bei dieser Lage ist das genaue Gewicht im Wägegefäß erreicht, und der Nocken a gleitet nunmehr fast ohne Widerstand infolge Drehung der Rolle lt ab, d. h. die Feinverwiegung wird sehr schnell beendet, und der W ägebehälter wird in bekannter Weise zur Entleerung freigegeben (Abb. q.). Um ein zuverlässiges Arbeiten der Rolle h herbeizuführen und um jede schädliche Reibung zu vermeiden, läuft diese in an sich bekannter Weise auf Stahlspitzen i und il. Diese Spitzen sind mittels Gewinde einstellbar und mit Hilfe der Muttern k feststellbar. Um zu vermeiden, daß die Schneide f stumpf wird, hat der Grobverwiegehebel b eine Aussparung 1. In dieser ist die Schneide f, bevor sie in ihre Arbeitsstellung abgleitet, ohne Berührung geführt, und nur die beiden als Flächen ausgebildeten Flanken m und ml nehmen den Druck auf. Um die Rolle la stets selbsttätig in Arbeitsbereitschaft zu halten, ist im Feinverwiegehebel d der Stift n vorgesehen, welcher mit einem Ende in eine genau begrenzte Aussparung o der Rolle h hineinragt. In der Anfangsstellung legt sich die der Nut g benachbarte Seite der Aussparung an den Stift n (Abb. i), in der Endstellung die andere Seite der Aussparung (Abb. q.). Infolge der einseitigen Belastung der Rolle h durch das Zusatzgewicht.p wird diese Rolle stets nach dem Abgleiten der Schneide f selbsttätig in die ursprüngliche Lage (Abb. i) zurückkehren. Will man die Anordnung des Zusatzgewichtes p vermeiden, so könnten auch die Angriffspunkte der Spitzen i und il an der Rolle exzentrisch angeordnet werden.
  • Es ist hier nur ein Ausführungsbeispiel für die Anwendung des Erfindungsgedankens gegeben. Beispielsweise können die Schneide und Fläche am Nocken auch unsymmetrisch angeordnet werden. Ebenso ist es belanglos, in welcher Weise die Steuerhebel mit dem Absperrmechanismus der Einlaufvorrichtung zusammenarbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Vorrichtung zum selbsttätigen Auslösen der Einlaufklappen an selbsttätigen Waagen, bei der die zum Regulieren des Grob- und Feinstroms dienenden Klappenhebel nacheinander von einem am Wägegefäß befindlichen Anschlagnocken freigegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Anwendung einer Rollengleitführung der Anschlagnocken zwei Arbeitsstellen hat, von denen die eine, als Fläche ausgebildete mit dem Hebel (b) für die Grobregulierung und die zweite, als Schneide ausgebildete mit der Nut (g) einer am Feinregulierungshebel (d) drehbar angeordneten Rolle (h) zusammenarbeitet. a. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine exzentrische Anordnung des Schwerpunktes der Rolle und Begrenzung ihres Drehwinkels.
DEM102296D 1927-11-27 1927-11-27 Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausloesen der Einlaufklappen an selbsttaetigen Waagen Expired DE488703C (de)

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