DE488679C - Mehrstufiger Mischer - Google Patents

Mehrstufiger Mischer

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DE488679C
DE488679C DEI32930D DEI0032930D DE488679C DE 488679 C DE488679 C DE 488679C DE I32930 D DEI32930 D DE I32930D DE I0032930 D DEI0032930 D DE I0032930D DE 488679 C DE488679 C DE 488679C
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DE
Germany
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stage
mixer
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stages
vessels
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Expired
Application number
DEI32930D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Kurt Winkler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE488679C publication Critical patent/DE488679C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/60Pump mixers, i.e. mixing within a pump
    • B01F25/64Pump mixers, i.e. mixing within a pump of the centrifugal-pump type, i.e. turbo-mixers
    • B01F25/641Multi-staged turbo-mixers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

  • Mehrstufiger Mischer Bekannt ist ein Verfahren zur kontinuierlichen, intensiven Durchmischung von flüssigen, ferner teils flüssigen und teilsgasförmigen oder teils flüssigen und teils festen Stoffen, das darin besteht, die zu behandelnden Stoffe eine Reihe von Misch- oder Rühr maschinen durchströmen zu lassen, wobei eine fortlaufende, wirtschaftliche Arbeitsweise erreicht wird. Zweckmäßig wird man die einzelnen Mischapparate nach Art von Wasserturbinen oder Kreiselpumpen ausbilden, wodurch der Vorteil erreicht wird, daß man die einzelnen Mischerelemente in konstruktiv günstiger Weise zusammenfassen kann. Man kann z. B. die Mischräder nebeneinander oder auch konzentrisch auf einer Welle anordnen, wodurch sich besonders gedrängte Aggregate bauen lassen.
  • Beim Betrieb mit solchen mehrstufigen Mischapparaten ergaben sich betriebliche Schwierigkeiten, die durch die vorliegende Erfindung behoben werden, in der Richtung, daß infolge der unvermeidlichen Ungenauigkeiten der Ausführung die eine Stufe mehr verarbeiten konnte, als eine andere Stufe des Systems lieferte. Die Folge ist, daß die Stufe mit gröberer Leistung den anderen Stufen das Mischgut wegsaugt, wobei der Mischeffekt natürlich leidet. Dieser Nachteil bleibt nahezu unverändert selbst dann noch bestehen, wenn zwischen die einzelnen Mischerstufen geschlossene AufnahmegefäLie geschaltet sind, wie dies bereits vorgeschlagen worden ist (s. schweizerische Patentschrift In6809).
  • Ein anderer Nachteil der bekannten Ausführungsarten ist darin zu sehen, daß sich der von den einzelnen Stufen erzeugte Druck von Stufe zu Stufe addiert, so daß schon nach wenigen Stufen sehr erhebliche Drücke auftreten können, die besondere konstruktiv, Maßnahmen nötig machen. Auch diesem Übelstand, der u. U. das Mischgut selbst ungünstig zu beeinflussen in der Lage ist, soll durch die nachstehend beschriebene Erfindung gesteuert werden.
  • Da ferner jeder Misch- oder Rührprozeß in seiner Wirkung auf der Vernichtung mechanischer Energie begründet ist, wird in jeder Stufe dem Mischgut eine bestimmte Wärmemenge mitgeteilt. Bei vorliegender Erfindung soll auch die Beherrschung der Temperaturen durch an sich bekannte Maßnahmen ermöglicht werden, die für empfindliche Mischgüter von hervorragender Bledeutung ist. Andererseits kann auch eine fortlaufende zusätzliche Erwärmung des Mischgutes erforderlich sein.
  • Das Wesen der Erfindung liegt nun darin, daß zwischen die einzelnen Mischerstufen in besonderer Weise ausgebildete Aufnehmergefäße geschaltet werden. Diese sind untereinander so verbunden, daß nicht nur die vorhergehende Mischerstufie in dem Belziker auswirft, aus welchem die nachfolgende Stufe ansaugt, sondern daß zugleich, um den Ausgleich der Fördermengen bewirken zu können, die Gefäße mit der Außenluft in Verbindung gebracht sind. Wird hingegen mit Schutz-oder sonstigen Fremdgasen gearheitet, so stellt man eine Verbindung der Gasräume von einem Aufnehmergefäß zum anderen oder den weiteren Aufnehmergefäßen her, durch welche ein Druckausgleich der Gase stattfinden kann.
  • Ferner sieht die Erfindung die Anordnung einer Verbindung der Flüssigkeitsräume von einem Aufnehmergefäß zum nächsten vor, wodurch bewirkt wird, daß bei verschiedener Mengenleistung der einzelnen Mischerstufen ein Ausgleich der verschiedenen Leistungen ermöglicht wird, ohne daß das Leersaugen des einen oder anderen Aufnehmergefäßes eintreten kann.
  • Um zu vermeiden, daß gewisse Teile des Mischgutes das Aggregat verlassen, ohne sämtliche Mischstufen durchlaufen zu haben, sieht die Erfindung die Anordnung von Drosselorganen vor, die es gestatten, die Einzelmengenleistung jeder einzelnen Stufe so einzuteilen, daß alle Flüssigkeitsteile alle Mischerstufen zwangsläufig mindestens einmal durchlaufen müssen. Diese Zwangsläufigkeit wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Mengerdeistungen von Stufe zu Stufe abnehmend eingestellt werden. Eine gewisse geringe Menge wird dann dem vorhergehenden Aufnehmergefi ß wieder zurückgeführt und muß denselben Mischer zweimal durchströmen. Die sich entsprechend den verschiedenen Mischerleistungen verschieden hoch einstellenden Flüssigkeitsspiegel ergeben eine selbsttätige Einstellung der Einzelleistungen.
  • Die einzelnen Aufnehmergefäße können gemäß der Erfindung mit einer Vorrichtung zum Kühlen oder Erwärmen des Mischgutes, z. B. durch Schlangen oder angebaute Mäntel, versehen sein.
  • Abb 1 zeigt ein Beispiel für eine Ausführung der Erfindung. Es sind: n, b, c, d die einzelnen Elemente des mehrstufigen Mischers, e, f, g die Aufnehmergefäße, 4 k, 1 die Verbindungen mit der Außenluft, n, o die Verbindungen der Gasräume der Aufnehmergefäße, r, s die Verbindungen der Flüssigkeitsräume der Aufnehmergefäße, v, w, x die Drosselorgane an den einzelnen Mischerstufen zwecks Einstellung der Mengenleistung, A, B, C die Kühl- bzw. Wärmvorrichtungen an den Aufnehmergefäßen.
  • Der in Abb. 1 dargestellte Mischapparat ist mit vier Mischstufen ausgestattet. Natürlich kann die Zahl der Mischstufen sowohl größer als auch kleiner sein wie gezeichnet.
  • Abb. 2 stellt einen Mehrstufenmischer mit konzentrischer Anordnung der Stufen, Abb 3 eine Kombination beider Möglichkeiten dar.
  • Die Bezugszeichen sind jeweils die gleichen wie bei Abb. I.
  • Die Erfindung sieht die Anwendung der angeführten Maßnahmen vor, derart, daß jeweils die Verbindung mit der Außenluft, die Verbindung der Gasräume untereinander, die Verbindung der Flüssigkeitsriume untereinander, endlich die Anordnung der Drosselorgane sowohl einzeln als auch in beliebiger zweckentsprechender Weise und Reihenfolge und Kombination angeordner werden.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Mehrstufiger Mischger nach dem Prinzip der Wasserturbine oder Kreiselpumpe, bei welchem zwischen die einzelnen Mischerstufen, deren Mischräder nebeneinander oder konzentrisch auf einer gemeinsamen Welle angebracht sind, Aufnehmergefäße geschaltet sind, derart, daß die erste Stufe das Mischgut in ein erstes Gefäß auswirft, aus dem es die zweite ansaugt, welch letztere in ein zweites Gefäß auswirft, aus dem die dritte Stufe ansaugt usw., dadurch gekennzeichnet, daß die Gefäße je nach Bedarf mit der Atmosphäre oder mit ihren Gasräumen untereinander oder mit ihren Flüssigkeitsräumen untereinander in Verbindung stehen, wobei jeweils diese Verbindungen sinngemäß sowohl einzeln als auch in beliebiger zweckentsprechender Weise und Reihenfolge und Kombination hergestellt werden können.
  2. 2. CMehrstufiger Mischer gemäß Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstoßrohre der einzelnen Mischerstufen mit einem Drosselorgan zwecks Einstellung der Einzelleistungen versehen sind.
DEI32930D 1927-12-11 1927-12-11 Mehrstufiger Mischer Expired DE488679C (de)

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