DE555152C - Zweitaktbrennkraftmaschine mit Schlitzspuelung - Google Patents

Zweitaktbrennkraftmaschine mit Schlitzspuelung

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DE555152C
DE555152C DESCH81273D DESC081273D DE555152C DE 555152 C DE555152 C DE 555152C DE SCH81273 D DESCH81273 D DE SCH81273D DE SC081273 D DESC081273 D DE SC081273D DE 555152 C DE555152 C DE 555152C
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DE
Germany
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slots
flushing
combustion engine
internal combustion
exhaust
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Expired
Application number
DESCH81273D
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English (en)
Original Assignee
Charles Schaer
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Filing date
Publication date
Priority to CH555152X priority Critical
Application filed by Charles Schaer filed Critical Charles Schaer
Application granted granted Critical
Publication of DE555152C publication Critical patent/DE555152C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/23Two stroke engines
    • F02B2720/231Two stroke engines with measures for removing exhaust gases from the cylinder

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweitaktbrennkraftmaschine mit einer Schlitzspülung, welche Quer- und Umkehrspülung in sich vereinigt. Sie besteht darin, daß die Luftzufuhr in den Zylinder außer durch mindestens einen Ouerspülstrom durch zwei in der Hauptsache einander gegenüber und ungefähr auf der gleichen Höhe wie der Querspülstrom in den Zylinder eintretende, die vom Ouerspülstrom nicht bestrichenen Räume durchziehende Umkehrspülströme bewirkt wird, für die eigene Einlaß- und Auspuffschlitze vorgesehen sind.
Die für den Umkehrspülstrom vorgesehenen Doppelschlitze können im unteren Teil als Auspuffschlitze, im oberen Teil als Einlaßschlitze oder im unteren Teil als Einlaßschlitze und im oberen Teil als Auspuffschlitze ausgebildet sein. Die für die Querspülung vorgesehenen Einlaßschlitze können ebenfalls in mindestens zwei übereinanderliegende Schlitzreihen unterteilt sein, von denen die oberen beim Kompressionshub nach den Auspuffschlitzen vom Kolben geschlossen werden.
Die für die Umkehrspülung vorgesehenen Schlitze können ungleiche Querschnitte aufweisen, derart, daß der Querschnitt der Auspuffschlitze nach der Auspuffseite der Querspülung hin zunimmt, der Querschnitt der Spülschlitze dagegen entsprechend abnimmt, i Die Spülströme der Umkehrspülung können außer einer Leitrichtung gegen den Zylinderdeckel hin eine Ablenkung nach den Spülschlitzen der Ouerspülung hin erhalten.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung an Hand einiger Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt.
Abb. ι zeigt das Schema einer bekannten Spülung.
Abb. 2 zeigt ein Spülschema eines nach der Erfindung gebauten Zylinders einer Brennkraftmaschine im Schnitt,
Abb. 3 in axonometrischer Darstellung.
Abb. 4 ist eine praktische Ausführungsform eines Zylinders einer nach der Erfindung gebauten Brennkraftmaschine im Teilschnitt.
Abb. 5 und 6 sind Schnitte in den Ebenen I-I und H-II der Abb. 4.
Abb. 7 bis 10 zeigen verschiedene Ausführungsarten der Schlitze.
Zweitaktmaschinen mit Schlitzspülung, bei welchen in bekannter Weise die Lufteinlaßschlitze im wesentlichen gegenüber den Luftauslaßschlitzen angeordnet sind, haben den Nachteil, daß sich, wie in Abb. 1 dargestellt, während des Spülvorganges ein Kern 1 von Auspuffgasen bildet, da die durch die Einlaßschlitze 3 gegen den oberen Teil des Zylinders und von dort nach den Auslaßschlitzen 2 abgelenkte Strömung in der Mitte einen unbe-
strichenen Raum frei läßt. Sehr ungünstig ist dabei der Umstand, daß sich die Hauptmasse dieses Abgaskerns in der Zylindermitte befindet und dadurch die Entzündung der fol-S genden Brennstoffladung stark beeinträchtigt. Aus Abb. 2 und 3 ist ersichtlich, wie die Luftzufuhr in den Zylinder außer durch einen durch die Schlitze 4 eintretenden und durch die Schlitze 5 austretenden Querspülstrom durch zwei in der Hauptsache einander gegenüber und ungefähr auf der gleichen Höhe wie der Ouerspülstrom in den Zylinder eintretende, die vom Ouerspülstrom nicht bestrichenen Räume durchziehende Umkehrspülströme bewirkt wird. Diese treten durch Nebenspülluftschlitze 6 ein und durch Nebenauspuffschlitze 7 aus, so daß die Bildung eines einzigen zentralen Gaskernes verhindert wird. Da durch die aus den Schlitzen 4 strömende Spülluft eine Frischluftzone 8 und durch die aus den Schlitzen 6 strömende Luft zwei Frischluftzonen 9 und 10 gebildet werden, von denen in Abb. 3 nur die Mittelebenen zur Darstellung gebracht sind, kann in der Mitte unmöglich ein Auspuffgaskern entstehen; diese werden sich vermutlich entwickeln, wie schraffiert in die Zeichnung eingetragen ist. Vorteilhafterweise werden die Schlitze 6 und 7 in der Hauptsache rechtwinklig zu den Schlitzen 4 und 5 gerichtet sein.
Nach Abb. 7 sind die für den Umkehrspülstrom vorgesehenen Doppelschlitze im unteren Teil als Einlaßschlitze 6 (Nebeneinlaßschlitze), im oberen Teil als Auslaß schlitze 7 (Nebenauslaßschlitze) ausgebildet und in der Mitte zwischen den Haupteinlaß- und Auspuffschlitzen angeordnet.
In Abb. 8 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei welcher die für den Umkehrsp.ülstrom vorgesehenen Doppelschlitze im unteren Teil ebenfalls als Einlaßschlitze 6 und im oberen Teil als Auspuffschlitze 7 ausgebildet und zudem zu den ersteren versetzt angeordnet sind. Die für die Ouerspülung vorgesehenen Einlaßschlitze sind in zwei übereinanderliegende Reihen unterteilt, von denen die oberen Schlitze 12 beim Kompressionshub nach den Auspuffschlitzen geschlossen werden. Dadurch wird die Zuführung von Luft mit erhöhtem Druck ermöglicht.
Nach Abb. 9 sind die für den Umkehrspülstrom vorgesehenen Doppelschlitze im unteren Teil als Auspuffschlitze 7 (Nebenauspuffschlitze) und im oberen Teil als Einlaßschlitze 6 (Nebeneinlaßschlitze) ausgebildet. Die Schlitze 6 können natürlich auch unmittelbar über den Schlitzen 7 angeordnet sein. Um den Abgaswalzen bzw. deren Achsen eine divergierende Richtung zu geben, d. h. den Schnittpunkt der Achsen auf die Seite der Hauptauspuffschlitze zu verlegen, sind, wie in Abb. io dargestellt, die Doppelschlitze 7 und 6 in der Höhe gegeneinander abgestuft, indem sie ungleichen Querschnitt aufweisen.
Dadurch, daß der Querschnitt der Nebenauspuffschlitze 7 nach der Auspuffseite 5 hin zunimmt, der Querschnitt der Nebenlufteinlaßschlitze 6 gegen diese Seite aber entsprechend abnimmt, wird eine Beeinträchtigung des Hauptspülluftstromes durch Wirbelung verhindert. Indem bei den Nebenöffnungen weitere Mittel, z. B. Prallflächen, vorgesehen sind, durch welche die Strömung gegen die Hauptspülrichtung abgelenkt wird, bleibt die Gesetzmäßigkeit der Strömung erhalten.
Die praktische Anordnung und Ausbildung der' Kanäle ergibt sich beispielsweise aus dem in den Abb. 4 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel. Die Bezugszeichen sind hierbei die gleichen wie bei den sonstigen Abbildungen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    ι. Zweitaktbrennkraftmaschine mit einer Schlitzspülung, welche Quer- und Umkehrspülung in sich vereinigt, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzufuhr in den Zylinder außer durch mindestens einen Querspülstrom durch zwei in der Hauptsache einander gegenüber und ungefähr auf der gleichen Höhe wie der Querspülstrom in den Zylinder eintretende, die vom Querspülstrom nicht bestrichenen Räume durchziehende Umkehrspülströme bewirkt wird, für die eigene Einlaß- und Auspuffschlitze vorgesehen sind.
  2. 2. Zweitaktbrennkraftmaschine nach An- ioo spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Umkehrspülstrom vorgesehenen Doppelschlitze im unteren Teil als Auspuffschlitze, im oberen Teil als Einlaßschlitze ausgebildet sind.
  3. 3. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Umkehrspülstrom vorgesehenen Doppelschlitze im unteren Teil als Einlaßschlitze, im oberen Teil als Auspuffschlitze ausgebildet sind.
  4. 4. Zweitaktbrennkraftmaschine nach jedem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Ouerspülung vorgesehenen Einlaß schlitze ebenfalls in mindestens zwei übereinanderliegende Schlitzreihen unterteilt sind, von denen die oberen beim Kompressionshub nach den Auspuffschlitzen vom Kolben geschlossen werden.
  5. 5. Zweitaktbrennkraftmaschine nach jedem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge-
    kennzeichnet, daß die für die Umkehrspülung vorgesehenen Schlitze ungleiche Querschnitte aufweisen, derart, daß der Querschnitt der Auspuffschlitze nach der Auspuffseite der Querspülung hin zunimmt, der Querschnitt der Spülschlitze dagegen entsprechend abnimmt.
  6. 6. Zweitaktbrennkraftmaschine nach jedem der Ansprüche ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülströme der Umkehrspülung außer einer Leitrichtung gegen den Zylinderdeckel hin eine Ablenkung nach den Spülschlitzen der Querspülung hin erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH81273D 1926-08-06 1927-01-04 Zweitaktbrennkraftmaschine mit Schlitzspuelung Expired DE555152C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH555152X 1926-08-06

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ID=4519924

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DESCH81273D Expired DE555152C (de) 1926-08-06 1927-01-04 Zweitaktbrennkraftmaschine mit Schlitzspuelung

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DE (1) DE555152C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741024C (de) * 1937-11-30 1943-11-03 Buessing Nag Vereinigte Nutzkr Zweitaktbrennkraftmaschine mit Gleichstromspuelung
DE767171C (de) * 1934-12-02 1951-12-03 Daimler Benz Ag Spuelverfahren fuer Zweitaktbrennkraftmaschinen
DE932639C (de) * 1934-12-02 1955-09-05 Daimler Benz Ag Zweitaktbrennkraftmaschine
DE1039305B (de) * 1957-01-15 1958-09-18 Tech Buero Dr Lichte & Trachte Zweitaktbrennkraftmaschine mit Umkehrspuelung

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