DE488359C - Vorrichtung zur Herstellung von Kugeln, bei der die vorgeballten Werkstuecke durch zwei gleichsinnig, aber mit verschiedener Umfangsgeschwindigkeit um-laufende Walzen barbeitet werden - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Kugeln, bei der die vorgeballten Werkstuecke durch zwei gleichsinnig, aber mit verschiedener Umfangsgeschwindigkeit um-laufende Walzen barbeitet werden

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DE488359C
DE488359C DEP53188D DEP0053188D DE488359C DE 488359 C DE488359 C DE 488359C DE P53188 D DEP53188 D DE P53188D DE P0053188 D DEP0053188 D DE P0053188D DE 488359 C DE488359 C DE 488359C
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Germany
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balls
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DEP53188D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/14Making articles shaped as bodies of revolution balls, rollers, cone rollers, or like bodies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Kugeln, bei der die vorgeballten Werkstücke durch zwei gleichsinnig, aber mit verschiedener Umfangsgeschwindigkeit umlaufende Walzen bearbeitet werden Die Erfindung betrifft eiste Vorrichtung zur Herstellung von Kugeln aus beliebigen Stoffen, insbesondere aus Stahl., durch Walzen. Es ist an sich bekannt, die rohen Werkstücke durch zwei nebeneinander angeordnete Profilwalzen zu bearbeiten. Dabei hat man die parallelachsig gelagerten Kaliberwalzen radial gegeneinander verstellbar gemacht und gegebenenfalls auch einer der Walzen eine hin und her gehende Bewegung in axialer Richtung erteilt. Nach der Erfindung werden parallelachsig angeordnete Walzen benutzt, die während des Walzvorganges axial und radial urverschiebbar sind, aber gegeneinander versetzte Kaliberfugen aufweisen. Dabei laufen die beiden Walzen im gleichen Sinne, aber mit verschiedener Umfangsgeschwindigkeit um, derart, daß die Walzen mit größerer Umfangsgeschwindigkeit das Hindurchtreiben des Wer'.>stückes durch das Kaliber bewirken, was an sich bei Egaliisierungsvorrichtungen bekannt war.
  • Die neue Vorrichtung gestattet eine außerordentlich schnelle Arbeitsweise und liefert hochwertige Kugeln. Zweckmäßig führt man dem Walzenpaar vorgeballte Werkstücke zu. Man kann auch von gröber vorgeformten Stücken, beispielsweise Stahlwürfeln, ausgehen und benutzt dann zweckmäßig mehrere untereinander angeordnete Walzenpaare, derart, daß das aus dem oberen Walzenpaar austretende Gut unmittelbar in das untere Walzenpaar zur Fertigstellung herabfällt.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Vorrichtung dargestellt. Es zeigen: Abb. i ein Scheibenpaar von oben, Abb. z eine Seitenansicht, Abb.3 die Kaliberaustldung, Abb. q. eine Vorrichtung mit mehreren Kalibern nebeneinander, Abb.5 eine Vorrichtung für mehrstufige Herstellung.
  • Die beiden Scheiben a und b enthalten eine Rille c bzw. d von halbkreIssförmigem Querschnitt. Es haben jedoch die beiden Rändere und t bzw. g und h verschiedenen Durchmesser, damit die Kaliberfugeni und k außerhalb des größten Kaliberdurchmessers liegen und gegeneinander versetzt sind.
  • Durch einen Aufgabetrichter m werden die Werkstücken auf die Scheiben geführt, von denen die im Arbeitsraum sich abwärts drehende Scheibe b eine höhere Umfangsgeschwindigkeit hat als die sich aufwärts drehende Scheibea. In dem Arbeitsraumo erfolgt durch ,schnell sich wiederholende Einwirkung der Profilscheiben die Verdichtung und Umformung des Werkstückes, das nach Vollendung durch das Kaliber hindurchgeht. Man kann die Vorrichtung auch lediglich zum Kalibrieren in anderer Weise hergestellter Kugeln benutzen.
  • Wie Abb. q. zeigt, kann man mehrere Schaiben mit gleichen oder verschiedenen Kalibern miteinander vereinigen.
  • Abb.5 zeigt eine Vorrichtung für stufenweise Bearbeitung der Werkstücke. Das obere Scheibenpaar formt die Stücke vor, die dann auf das untere Scheibenpaar fallen, um dort zu Kugeln fertigverarbeitet zu werden. Man kann beliebig viele Stufen verwenden. Die Herstellung von Stahlkugeln kann dabei in einer Hitze erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von Kugeln, bei der die vorgeballten Werkstücke durch zwei gleichsinnig, .aber mit verschiedener Umfangsgeschwindigkeit umlaufende Walzen bearbeitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelachsig angeordneten Walzen axial und radial zueinander während des Walzvorganges urverschiebbar sind und zu beiden Seiten der Walzebene liegende, gegeneinander versetzte Kaliberfugen (i, k) aufweisen, und daß die Walze (b) mit größerer Umfangsgeschwindigkeit das Hindurchtreiben des Werkstückes durch das Kaliber bewirkt. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Walzenpaare mit verschieden großen Kalibern. übereinander angeordnet sind.
DEP53188D Vorrichtung zur Herstellung von Kugeln, bei der die vorgeballten Werkstuecke durch zwei gleichsinnig, aber mit verschiedener Umfangsgeschwindigkeit um-laufende Walzen barbeitet werden Expired DE488359C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930745C (de) * 1944-01-28 1955-07-25 Kugelfischer G Schaefer & Co Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kugeln, z. B. fuer Kugellager

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930745C (de) * 1944-01-28 1955-07-25 Kugelfischer G Schaefer & Co Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kugeln, z. B. fuer Kugellager

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