DE48828C - Neuerung an der durch Patent Nr. 35 785 geschützten Verschlufsvorrichtung für Wasser-, Gas- und ähnliche Rohre - Google Patents

Neuerung an der durch Patent Nr. 35 785 geschützten Verschlufsvorrichtung für Wasser-, Gas- und ähnliche Rohre

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DE48828C
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DE
Germany
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water
gas
locking device
chamber
plate
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48828D
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English (en)
Original Assignee
Dr. E. laroche in Angers, Frankreich
Publication of DE48828C publication Critical patent/DE48828C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K51/00Other details not peculiar to particular types of valves or cut-off apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gas- und ähnliche Rohre.
Die Kammer A ist an beiden Enden mit Rohransätzen / und 71 versehen, welche an den Enden Muffen C C1 zur Aufnahme der Rohre beim Verlegen haben. Die Kammer hat oben eine Oeffnung, welche mit einem 2 cm breiten Rand umgeben ist, auf welchem der unter den Deckel gelegte Dichtungsring H liegt. Geschlossen wird die Kammer durch einen mittelst Gelenkes befestigten Deckel B, welcher an seiner unteren Fläche mit dem Kautschukring H versehen ist, der durch die an den Deckel angeschraubte Blechplatte V festgehalten wird. Der Deckel B wird mittelst einer Flügelmutter X geschlossen, welche auf einem mit Gewinde versehenen ausschwenkbaren Bolzen Y angeordnet ist. An dem unteren Theil ist die Kammer mit einem durchbohrten, zum Ablassen der Flüssigkeit dienenden Vorsprung Z versehen.
Das Verschlufsstück besteht im wesentlichen aus vier Theilen: der gufseisernen Platte L, dem Stöpsel S, dem Drehkreuz oder der Flügelschraube T und der doppelt gebogenen eisernen Stange O.
Die gufseiserne Platte L hat an ihrer unteren Fläche eine Vertiefung, in welcher der Stöpsel S Platz findet; in ihrer Mitte ist sie durchbohrt zum Durchlassen der Spindel Q des Stöpsels. Der untere Theil der Platte ist etwas abgerundet, so dafs sie sich der Form der Kammer anpafst, während der obere Theil mit einem Vorsprung U versehen ist, der ein leichteres Fassen der Platte ermöglicht, wenn dieselbe in die Kammer gebracht oder daraus entfernt werden soll. Auf diesem Vorsprung befindet sich ein Pfeil, welcher die Richtung angiebt, in welcher das Drehkreuz bewegt werden mufs, um den Stöpsel festzuschrauben.
Der Stöpsel S besteht aus zwei runden, auf einander befestigten Blechplatten PP1, welche im Mittelpunkt auf Spindel Q. aus Bronze befestigt sind. Die äufsere Platte ist gröfser als die innere und mit einer Kautschuklage S von einigen Millimetern Stärke bedeckt, welche sich am Umfange der Platte umlegt und gegen die kleinere Platte stöfst. Um beim Drehen der Flügelschraube T ein Mitdrehen der Schraubenspindel Q. zu verhindern, ist in derselben eine Nuth angeordnet, in welche ein an der Platte L befestigter Stift eingreift.
Das Drehkreuz oder die Flügelmutter T, welche zum Vor- und Zurückbewegen des Stöpsels dient, ist gleichfalls aus Bronze, um ebenfalls eine Oxydation zu vermeiden.
Die äufsersten Enden der doppelt gebogenen Stange O sind an den Seiten der Platte L angeschraubt. Mit der Stange O ist ein Querriegel Q1 verbunden, welcher zur Befestigung des Drehkreuzes dient. Zwischen diesen beiden Stücken dreht sich die Mutter T. Die Stange O bildet mit der Platte L ein Stück, welches ziemlich genau den Abmessungen der Kammer
entspricht, zum Zweck, das Verschlufsstück sofort richtig in die Kammer einlegen zu können, sowie ein Herausstofsen desselben durch den Druck der Flüssigkeit zu verhindern.
Zum Zweck des Abschliefsens der Leitung öffnet man den Deckel B, bringt das Verschlufsstück in die Kammer A und dreht das Drehkreuz T zwei- oder dreimal herum, bis der Kautschuk des Stöpsels gegen den Umfang des zu verschliefsenden Rohres geprefst ist.
Bei der Einführung bezw. dem Herausnehmen des Verschlufsstückes, während die Rohre mit Flüssigkeit gefüllt sind, mufs man zwei Fälle unterscheiden. Liegen die Rohre sowie die Kammer in gleicher Höhe, so kann man die Kammer ohne Weiteres öffnen, um das Verschlufsstück einzubringen oder herauszunehmen. Liegt die Verschlufsvorrichtung tiefer als die Rohre oder ein Theil derselben, so wendet man, um ein Herausspritzen des Wassers beim Oeffnen der Kammer zu vermeiden, eins der folgenden Mittel an. Man läfst das Wasser aus den höher gelegenen Rohren bis zur Höhe der Kammer ab, oder wenn die Rohre vollständig gefüllt sind, schliefst man die auf der oberen Seite der Rohre für den Austritt der Luft oder des Dampfes angeordneten Röhrchen und Oeffnungen mit kleinen Pfropfen und bringt dadurch das in den Rohren enthaltene Wasser auf die Spannung einer Atmosphäre. Die Kammer kann dann ohne 'Weiteres geöffnet und das Verschlufsstück eingesetzt oder herausgenommen werden, ohne dafs das Wasser ausfliefst.
Eine Abänderung der Vorrichtung besteht darin, dafs an Stelle der theuren Flügelmutter ein einfacher Keil (Fig. 9) zum Verschliefsen benutzt wird. An den Seiten der Platte L sind zwei Ohre O O angeschraubt, welche durch ein eisernes Querstück O1 verbunden sind. Letzteres ist mit einem viereckigen Loch versehen, in welchem die Stange Q des Stöpsels sich bewegt. Die Stange Q hat einen Schlitz M zur Aufnahme des Keiles. . Der obere Theil des Keiles ist mit einem Loche versehen, um denselben leichter herausziehen zu können.
Während man mit der beschriebenen Vorrichtung das Rohr vollständig dicht verschliefsen kann, ist es nicht möglich, den Durchflufs zu regeln. Um auch diesen Zweck zu erreichen, kann man eine Regulirklappe G, Fig. 6 und 7, anordnen, welche mittelst der Stange D, des Bogenschlitzarmes E, des Schraubenbolzens F und der Flügelmutter -F1 in jeder beliebigen Stellung festgestellt werden kann. Nach Fig. 8 wird G durch einen einfachen Hebel gedreht, welchen man in einen der auf dem Viertelkreis angebrachten Einschnitte legt. Ein Gummiring K und eine darüber gelegte und festgeschraubte Kupferplatte K1, Fig. 6 und 7, dienen zum Abdichten der Stange D.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An der durch das Patent No. 35785 geschützten Verschlufsvorrichtung für Wasser-, Gas- und ähnliche Rohre der Ersatz des. aus den Theilen MOLQTRS bestehenden Verschlufsstückes durch ein Verschlufsstück, bestehend aus der Platte L und dem damit fest verbundenen Rahmen O Q1, welcher zur Lagerung des Drehkreuzes T dient, durch dessen Drehung mittelst Mutter und an der Drehung verhinderter Spindel Q der Verschlufsstöpsel angeprefst werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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