DE488154C - Staubfaenger, bei welchen das Abscheiden des Staubes aus einem Gasstrom mittels Fangrinnen, Fangschaufeln oder aehnlicher Fangorgane geschieht - Google Patents
Staubfaenger, bei welchen das Abscheiden des Staubes aus einem Gasstrom mittels Fangrinnen, Fangschaufeln oder aehnlicher Fangorgane geschiehtInfo
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- DE488154C DE488154C DEM102803D DEM0102803D DE488154C DE 488154 C DE488154 C DE 488154C DE M102803 D DEM102803 D DE M102803D DE M0102803 D DEM0102803 D DE M0102803D DE 488154 C DE488154 C DE 488154C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D45/00—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
- B01D45/04—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
- B01D45/08—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators
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Description
- Staubfänger, bei welchen das Abscheiden des Staubes aus einem Gasstrom mittels Fangrinnen, Fangschaufeln oder ähnlicher Fangorgane geschieht Die vorliegende Erfindung betrifft einen Staubfänger, bei welchem das Abscheiden des Staub es mittels Fangrinnen, Fangschaufeln oder ähnlicher Fangorgane geschieht, ohne daß hierbei eine Erweiterung des Staubgaskanals an der Einbaustelle des Staubfängers nötig ist.
- Bei den bisher bekannt gewordenen Staubfängern dieser Art werden zwecks Erzielung des nötigen, möglichst großen freien Durchgangsquerschnittes für den Gasstrom zwischen den Fangorganen letztere in einer Erweiterung des meistens nach unten sammeltrichterartig ausgebildeten Gaskanals annähernd rechtwinklig zur Gasströmung angeordnet.
- Es gibt nun aber auch eine große Anzahl von Gaskanälen, die eine Erweiterung an der Einbaustelle der Staubfangorgane weder nach den Seiten hin noch nach oben oder unten hin zulassen. Die nene Erfindung bezweckt nun, für solche Fälle, bei denen eine Erweiterung des Gaskanals behufs Einbaues der Fangorgane nicht möglich ist, auch Fangrinnen, Fangschaufeln oder ähnliche Fangorgane zum Ausscheiden der Staubteilchen in Anwendung zu bringen.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
- Abb. I zeigt den Längsschnitt, Abb. 2 den Grundriß einer Ausführung, Abb. 3, 4 und 5 die verschiedenartige Ausbildung der Fangorgane in der Nähe der Kanalsohle.
- Die Gase mit den mitgeführten Staub teilchen strömen in der Richtung von a nach b.
- Zum Ausscheiden der Staubteilchen dienen die an sich bekannten Fangrinnen c, die von der Kanaldecke d bis zur Kanalsohle e reichen. Um nun den nötigen, möglichst großen freien Durchgangsquerschnitt für den Gasstrom an der Einbaustelle des Staub£ängers zu erhalten, sind die Fangrinnen 8 von der einen Seitef des Kanals bis zur anderen Seitein der Richtung der Gasströmung stufenförmig hintereinander angeordnet. Auf diese Weise wird der freie Durchgangsquerschnitt für den Gasstrom immer nur durch eine Fangrinnenbreite g, eschmälert im Gegensatz zu der bisher üblichen Anordnung der Fangrinnen, wo der Gasstrom bei seiner Vorwärtsbewegung gleichzeitig auf die über die volle Kanalbreite angeordneten Fangrinnen trifft. Infolgedessen müssen die Fangrinnen bei den bisher bekannt gewordenen Anordnungen, um den nötigen Durchgangsquerschnitt für den Gasstrom frei zu bekommen, stets in einer Erweiterung des Gaskanals eingebaut werden, während bei der neuen Anordnung der Fangrinnen nach vorliegender Erfindung infolge der stufenartigen Anordnung der Fangrinnen keine Erweiterung des Kanals erforderlich ist.
- Die in den Fangrinnen c abgeschiedenen und auf die Kanalsohle e abgesetzten Staubteilchen werden, wenn sie eine bestimmte Schichthöhe erreicht haben, von dem darüber hinwegstreichenden Gasstrom in der Strömungsrichtung mit fortgeführt. Damit das Mitfortführen des ausgeschiedenen Staubes an den unteren Auslaufenden der Fangrinnenc durch die Gasströmung sicher vor sich geht, sind die Rinnen entweder nicht ganz bis auf die Kanalsohle geführt oder aber, wenn sie bis auf die Sohle geführt sind, an ihren unteren Enden mit Öffnungen g versehen, durch weiche ein Teilgasstrom hindurchstreicht und den abgeschiedenen Staub. auf der Kanalsohle mit fortreißt (Abb. 3, 4 und 5).
- Hinter den Fangrinnen C ist an entsprechender Stelle ein an sich bekannter Staubeinfalltrichter k vorgesehen, der dazu dient, den auf der Kanalsohle vom Gasstrom herangeführten Staub aufuznehmen, von wo er dann m bekannter Weise von Zeit zu Zeit abgezogen wird. Sollte die Anbringung eines Staubeinfalltrichters k auch hinter den Fangrinnen infolge Raummangels nicht möglich sein, so wird der durch den Gasstrom hinter den Fangrinnen c auf der Kanalsohlee mitgeführte Staub bis an eine Staubabsaugrohrleitung herangeführt und durch diese auf bekannte Weise von der Sohle des Staubkanals nach außen abgesaugt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Staubfänger, bei welchen das Abscheiden des Staubes aus einem Gasstrom mittels Fangrinnen, Fangschaufeln oder ähnlicher Fangorgane geschieht, ohne daß hierbei eine Erweiterung des Gaskanals an der Einbaustelle des Staubfängers nötig ist, dadurch gekennzeichnet, daß. zwecks Erzielung des nötigen, möglichst großen freien Durchgangsquerschnittes für den Gasstrom die von der Kanaidecke (d) bis zur Kanalsohle (e) oder nahe bis an diese heranreichenden, an sich bekannten Fangorgane (c) von der einen bis zur anderen Seite (J und li) des Gaskanals stufenförmig hintereinander angeordnet sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der an sich bekannten Fangorgane nicht ganz bis auf die Kanalsohle geführt sind und so einem Teilgasstrom gestatten, darunter hinwegzustreichen und die aus den Fangorganen (c) anfallenden Staubteilchen auf der Kanalsohle (e) bis an eine hinter den Fangorganen (c) liegende, an sich bekannte Staubsammelstelle heranzuführen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß. die RJückwände der bis auf die Kanalsohle (e) reichenden Fangorgane (c) am unteren Ende Öffnungen (g) haben, durch welche ein Teilgasstrom hindurehstreicht. und die aus den Fangorganen (c) anfallenden Staubteilchen auf der Kanalsoble (e) bis an eine hinter den Fangorganen liegende, an sich bekannte Staubabzugsstelle heranfährt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM102803D DE488154C (de) | 1928-01-01 | 1928-01-01 | Staubfaenger, bei welchen das Abscheiden des Staubes aus einem Gasstrom mittels Fangrinnen, Fangschaufeln oder aehnlicher Fangorgane geschieht |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM102803D DE488154C (de) | 1928-01-01 | 1928-01-01 | Staubfaenger, bei welchen das Abscheiden des Staubes aus einem Gasstrom mittels Fangrinnen, Fangschaufeln oder aehnlicher Fangorgane geschieht |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE488154C true DE488154C (de) | 1929-12-20 |
Family
ID=7324959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM102803D Expired DE488154C (de) | 1928-01-01 | 1928-01-01 | Staubfaenger, bei welchen das Abscheiden des Staubes aus einem Gasstrom mittels Fangrinnen, Fangschaufeln oder aehnlicher Fangorgane geschieht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE488154C (de) |
-
1928
- 1928-01-01 DE DEM102803D patent/DE488154C/de not_active Expired
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