DE488141C - Hilfsvergaser fuer fluessige Brennstoffe - Google Patents

Hilfsvergaser fuer fluessige Brennstoffe

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DE488141C
DE488141C DEB123993D DEB0123993D DE488141C DE 488141 C DE488141 C DE 488141C DE B123993 D DEB123993 D DE B123993D DE B0123993 D DEB0123993 D DE B0123993D DE 488141 C DE488141 C DE 488141C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M15/00Carburettors with heating, cooling or thermal insulating means for combustion-air, fuel, or fuel-air mixture
    • F02M15/02Carburettors with heating, cooling or thermal insulating means for combustion-air, fuel, or fuel-air mixture with heating means, e.g. to combat ice-formation
    • F02M15/04Carburettors with heating, cooling or thermal insulating means for combustion-air, fuel, or fuel-air mixture with heating means, e.g. to combat ice-formation the means being electrical
    • F02M15/045Carburettors with heating, cooling or thermal insulating means for combustion-air, fuel, or fuel-air mixture with heating means, e.g. to combat ice-formation the means being electrical for the fuel system, e.g. built into the fuel conduits or nozzles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M1/04Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures the means to facilitate starting or idling being auxiliary carburetting apparatus able to be put into, and out of, operation, e.g. having automatically-operated disc valves

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Description

  • Hilfsvergaser für flüssige Brennstoffe Die Erfindung betrifft einen Hilfsvergaser zur Erleichterung des Anlassens einer Vergasermaschine, bei welchem Brennstoff mittels einer Pumpe aus der zum Hauptvergaser führenden Brennstoffleitung abgesaugt, zu einem Verdampfer mit elektrischer Heizung gefördert und in Dampfform dem Saugrohr der Maschine hinter dem Hauptvergaser zugeleitet wird, wobei innerhalb des gegen die Außenluft abgeschlossenen Verdampferraumes ein elektrisch beheizter, spiralig gewundener Glühdraht vorgesehen ist, gegen dessen Windungen der Brennstoff mittels der Pumpe und einer Düse gespritzt wird, bei welchem ferner an den Boden des Verdampfers ein den Zuleitungsdraht umgebendes und als Sammelbehälter für abtropfenden Brennstoff und Kondensat dienendes Rohr angeschlossen ist, in welchem der angesammelte Brennstoff an dem hindurchgehenden glühenden Leitungsdraht nachverdampft wird.
  • In den Zeichnungen ist Abb. i eine Seitenansicht eines Motors, welche die Anwendung des Hilfsvergasers zeigt.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt durch den Hilfsvergaser, teilweise in Ansicht.
  • Abb. 3 zeigt die Düse in Draufsicht.
  • Abb. q. ist eine Seitenansicht dieser Düse im Schnitt.
  • Abb. 5 ist ein Schema einer zweckmäßigen Schaltvorrichtung.
  • Abb.6 zeigt in Vorderansicht den spiralig gewundenen Glühdraht. Abb. 7 zeigt eine andere Ausführung des Glühdrahtes.
  • Abb. 8 ist eine Endansicht des Düsenrohres mit runden Löchern.
  • Abb. g ist eine Teilseitenansicht des Rohres, welches in Abb. 8 in Endansicht gezeigt ist. Der Hilfsvergaser io besteht aus einem Verdampfergehäuse ii und einem Widerstand, der auf dem als Stöpsel ausgebildeten Boden des Verdampfers 12 befestigt ist, sowie aus einer in und auf der Wand des Gehäuses befestigten Einspritzdüse 13. Die Düse dient zum Einspritzen eines Benzinstrahles oder eines anderen Brennstoffes an und gegen den erhitzten Draht ig, welcher im Boden 12 befestigt ist. Das Gehäuse ii aus Aluminium oder anderem geeigneten Material ist von zylindrischer Form und hat einen kuppelförmigen Kopfteil 14-Auf der einen Seite bildet das Gehäuse einen mit Außengewinde versehenen rohrförmigen Stutzen 15 und auf der anderen Seite einen mit Innengewinde ausgestatteten rohrförmigen Ansatz 16. Der mit Schraubengewinde versehene Rohrstutzen 15 wird in die Wand des Saugrohres des Motors eingeschraubt, während das Innengewinde des Ansatzes 16 zum Einschrauben der Düse 13 dient. In der geraden Bodenplatte 17 des Gehäuses ist ein mit Schraubengewinde versehenes Loch vorgesehen, welches zum Einschrauben eines Stöpsels =2 dient. Rohrstutzen 15 und Ansatz 16 liegen in der gleichen Achsrichtung und stehen im rechten Winkel zur Achse des Gehäuses. Die zentrale Bohrung 18 des Rohrstutzens 15 dient als Kanal für die Zuführung des verdampften Benzins zum Saugrohr am Motor.
  • Der Stöpsel 12 trägt einen spiralig gewundenen Glühdraht =g, der so geformt ist, daß er in die Bahn des Benzinstrahles tritt, der durch die Düse 13 in die Kammer des Gehäuses eingespritzt wird. Der Glühdraht =g hat die in Abb. 6 gezeigte Form und bildet ein Hindernis auf dem Wege des Benzins, so daß der Brennstoff soviel wie möglich mit dem heißen Draht in Berührung kommt.
  • Der Draht =g kann auch in der in Abb. 7 gezeigten Art ausgeführt und um eine Achse A -A gewunden sein, die waagerecht und rechtwinklig zur Achse der Düsen oder aber in der Achsrichtung der Düse steht. Abb. g zeigt das Düsenrohr mit runden Austrittsöffnungen, welches vorzugsweise dann in Verbindung mit der Spule nach Abb. 7 verwendet wird, wenn die Achse A -A in der gleichen Richtung wie die Achse der Düse liegt. Andererseits wird eine `Düse mit enger rechteckiger Austrittsöffnung verwendet, wenn der Draht so angeordnet ist, daß ihre Achse rechtwinklig zur Düsenachse steht.
  • In der Zeichnung ist eine besondere Ausführungsform des Stöpsels dargestellt, der aus einer mit Außengewinde versehenen Hülse 2o besteht, die in die Bohrung der Bodenplatte des Gehäuses =i eingeschraubt wird. Das untere Ende der Hülse 2o ist bei 21 zum Aufschrauben der Mutter 22 mit Außengewinde versehen. Die Hülse 2o ist so ausgebohrt, daß sie ein Isolierrohr 23 aufnehmen kann, welches oberhalb des unteren Endes eine Verdickung 24 aufweist, die auf einer Schulter ruht, welche durch eine Erweiterung der Bohrung der Hülse 2o gebildet ist. Die Kappe oder Mutter 22 trägt eine Unterlagsscheibe 27, die ihrerseits das Rohr 23 in der Hülse 2o trägt, und ferner ist im Gehäuse 2o eine Unterlagsscheibe 27A zwischen der Verdickung des Rohres 23 und der unteren Schulter eingeschaltet. Die Bohrung des Rohres 23 ist am unteren Ende erweitert und mit Innengewinde versehen, in welches ein Metallstift 29 eingeschraubt ist. Das obere Ende 3o der Bohrung ist in der Richtung nach oben ein wenig konisch erweitert.
  • Mit dem Metallstift 29 ist ein Zuleitungsdraht 31 fest verbunden, dessen unteres Ende bei 3oA mit der Hülse 2o verbunden ist. Der Stift 29 ist am unteren Ende mit Außengewinde versehen, auf welches eine Mutter 31A zum Festklemmen eines elektrischen Leitungsdrahtes 51 aufgeschraubt ist. Der Glühdraht 31 ist an der Stelle gegenüber der Düse bei =g spiralig gewunden, wie in Abb. 6 und 7 gezeigt ist, um dem Benzinstrahl ein Hindernis entgegenzusetzen. Der Glühdraht =g ist zweckmäßig von solchem Widerstand, daß er auf schwache Rotglut erhitzt werden kann.
  • Die Einspritzdüse 13 besteht aus einer Hülse 40 (Abb. 3 und 4), die auf der Mitte ihrer Länge eine Mutter 35 trägt, und hat mit Außengewinde versehene Enden 36, 37. Ein Spritzrohr 38 ist in einer.Hülse 40 sicher gelagert. Das mit Schraubengewinde versehene Ende 36 ist in dem mit Innengewinde ausgestatteten rohrförmigen Ansatz 16 eingeschraubt und nimmt auf seinem Ende 37 die Verbindungsmutter 38A auf.
  • Das Rohr 36 ist bei 39A abgeflacht, wie aus Abb. 3 zu ersehen ist, so daß eine flache, rechteckige Öffnung frei bleibt, durch welche das Benzin in einem breiten und dünnen Strahl hindurchgedrückt wird. Diese Öffnung ist in der Achse des Rohres 38 gelagert, nach dem Glühdraht =g zu gerichtet und steht in geeignetem Abstand von diesem, wobei der Abstand so geregelt wird, daß soviel Benzin wie möglich in Berührung mit dem Glühdraht =g kommt.
  • Abb. i zeigt, wie die Vorrichtung auf einem Verbrennungsmotor angebracht wird, vorzugsweise auf einem Benzinmotor.
  • Der Benzinmotor 4oA ist mit Saugrohr 41 und Hauptvergaser 42 ausgestattet. Ein Rohr 43 führt das Benzin aus einem Behälter zum Hauptvergaser 42, und ein Rohr 44 verbindet das Zuführungsrohr 43 mit einer Pumpe 4.4A, die in und auf dem Spritzbrett 45 festgemacht ist. Das Benzin wird von der Pumpe in ein Rohr 46 hineingedrückt und gelangt durch dieses Rohr zum Hilfsvergaser =o, mit welchem das Rohr 46 durch Mutter 38A verbunden ist. Um den Kontakt zwischen der Batterie, dem Zuleitungsdraht 31 und dem Glühdraht =g her= zustellen, ist ein Draht 48 von der Batterie zu einer Schaltvorrichtung 5o geleitet, während ein zweiter Draht 51 den Schalter mit dem Stöpsel 12 des Hilfsvergasers =o verbindet.
  • Die Schalteinrichtung ist so gebaut, daß, wenn der federnde Stift 52 der Pumpe 41A nach auswärts gezogen wird, der Kontakt eintritt, bevor das Benzin in die Vorrichtung eingespritzt wird. Das Benzin spritzt aus der Düse 13 durch die Öffnung aus und trifft gegen den erhitzten Draht =g, so daß es sofort verdampft, worauf das Gas und noch urvergaste Benzinreste durch die Bohrung 18 in die Saugleitung des Motors gelangen. Abb. i zeigt ein gegabeltes Saugrohr 41, aber natürlich können auch zwei getrennte Saugrohre angewendet werden, wie dies in Strichlinien angedeutet ist.
  • Beim Anlassen des Motors wird der Schalter eingestellt und Benzin dem Hilfsvergaser in der üblichen Weise zugeführt, worauf der Stift 52 herausgezogen wird, so daß der Kontakt zwischen der Batterie und dem Glühdraht =g geschlossen und letzterer erhitzt wird und das gegen ihn auftreffende Benzin sofort verdauipft. Das Gas wird dann sofort in das Saugrohr des Motors gefördert.

Claims (1)

  1. PATLNTANSPRUCH: Hilfsvergaser zur Erleichterung des Anlassens einer Vergasermaschine, bei welchem Brennstoff mittels einer Pumpe aus der zum Hauptvergaser führenden Brennstoffleitung abgesaugt, zu einem Verdampfer mit elektrischer Heizung gefördert und in Dampfform dem Saugrohr der Maschine hinter dem Hauptvergaser zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des gegen die Außenluft abgeschlossenen Verdampferraumes ein elektrisch beheizter, spiralig gewundener Glühdraht (ig) vorgesehen ist, gegen dessen Windungen der Brennstoff mittels der Pumpe (q4A) und einer Düse (i3) gespritzt wird, und daß. an den Boden (i2) des Verdampfers (ZZ) ein den Zuleitungsdraht (3i) umgebendes und als Sammelbehälter für abtropfenden Brennstoff und Kondensat dienendes Rohr (23) angeschlossen ist, in welchem der angesammelte Brennstoff an dem hindurchgehenden glühenden Leitungsdraht (3i) nachverdampft wird.
DEB123993D 1926-02-10 1926-02-10 Hilfsvergaser fuer fluessige Brennstoffe Expired DE488141C (de)

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