DE487969C - Gleichstromankerwicklung mit radial in die Nuten eingelegten Spulenelementen - Google Patents

Gleichstromankerwicklung mit radial in die Nuten eingelegten Spulenelementen

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DE487969C
DE487969C DES80886D DES0080886D DE487969C DE 487969 C DE487969 C DE 487969C DE S80886 D DES80886 D DE S80886D DE S0080886 D DES0080886 D DE S0080886D DE 487969 C DE487969 C DE 487969C
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DE
Germany
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armature winding
winding
coil elements
groove
commutator
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Expired
Application number
DES80886D
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English (en)
Inventor
Alois Fahrmbacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/12Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Gleichstromankerwicklung mit radial in die Nuten eingelegten Spulenelementen Bei vielen Stabwicklungen von Gleichstromankern werden auf der dem Stromwender gegenüberliegenden Ankerseite alle Leiter, die in einer Nut nebeneinanderliegen, nach einem Wicklungsschritt in eine gemeinsame andere Nut geführt. Die in den beiden Nuten aufeinanderfolgenden Spulenelemente hat man aus einem Stück hergestellt, das in seiner Mitte gekröpft wird. Hierdurch werden auf der dem Stromwender gegenüberliegenden Ankerseite die Lötstellen an der Wicklung vermieden.
  • Bei Treppenwicklungen, bei denen nicht alle Leiter einer Nut in eine zweite gemeinsame Nut laufen, kann dieseVerbindungsart je zweier aufeinanderfolgender Stäbe nicht angewendet werden. Nach der Erfindung kann man aber bei jeder Stabwicklung, also auch bei solchen Wicklungen, die Hälfte (oder nahezu die Hälfte) aller Lötstellen vermeiden, wenn man an der Stromwenderseite diejenigen Leiterstäbe einer Nut, die- nach einem Wicklungsschritt wieder in eine gemeinsame Nut geführt werden, aus einem fortlaufenden Stück herstellt. Bei den Treppenwicklungen liegen die Wicklungsstäbe nämlich an der Stromwenderseite so, daß die ganzen Stabbündel einer Nut oder wenigstens der größte Teil, wie es ja auch bei den meisten anderen Wicklungen der Fall ist, in eine und dieselbe andere Nut führen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In Abb. z ist ein Teil einer Wicklung mit 2 X q. Leiter pro Nut gezeichnet. Hierbei sind an der Stromwenderseite die nebeneinanderliegenden Leiterstäbe, die mit z, 2, 3, q. bezeichnet sind, nach einem Wicklungsschritt wieder in eine gemeinsame Nut geführt, also aus einem fortlaufenden Stück hergestellt. Die Anschlüsse a für die Stromwenderfahnen sind an die Wendestellen w der fortlaufenden Stäbe (zweckmäßig hart) angelötet, wie in Abb. 2 dargestellt.
  • Eine weitere Verminderung der Zahl der Lötstellen kann erreicht werden, wenn auch an der anderen Ankerseite diejenigen Leiterstäbe, die nach einem Wicklungsschritt wieder in eine gemeinsame Nut geführt werden, aus einem fortlaufenden Stück bestehen. Die auf beiden Seiten der Wicklung miteinander verbundenen, aus einem Stück gebogenen Leiter bilden dann Rahmen, die an ihren Enden mit den folgenden verlötet werden, so daß im ganzen nur noch eine geringe Zahl von Lötstellen notwendig ist.
  • In Abb. 3 ist als Beispiel ein Rahmen nach der Erfindung für eine Treppenwicklung mit 2 X 3- Leiter pro Nut dargestellt, bei dem sämtliche sechs Ankerstäbe aus einem einzigen Stück gebogen sind. An den Wendestellen w der Stromwenderseite sind die Anschlüsse a für die Stromwenderfahnen angelötet. Außerdem ist zur Verbindung der- Enden l je zweier Rahmen nur noch eine Lötstelle pro Rahmen erforderlich. Die verbleibenden Lötstellen können weiter über die Wendestellen der fortlaufenden Stäbe axial hervorgezogen und außerdem gleichmäßig auf den Umfang verteilt werden. Dadurch wird erreicht, daß der Raum für die Lötstellen vergrößert wird, sö daß die Stäbe leicht mit einer Stromzange üblicher Bauart durch Hartlötung miteinander verbunden werden können. Diese Ausführung bringt trotz des teueren Lötmaterials (Silber) eine wesentliche Verbilligung mit sich, da die Hartlötstellen, insbesondere vor dem Einlegen der Wicklung in die Nuten, in wesentlich kürzerer Zeit herzustellen sind als die Weichlötstellen mit Zwingen an dem bereits gewickelten Anker. Außerdem werden dadurch die Weichlötstellen überhaupt vermieden, die sowohl in mechanischer als. auch in elektrischer Beziehung die schwächsten Punkte jeder Wicklung sind.
  • Bei den in Abb. 3 dargestellten Rahmen ist deutlich zu ersehen, daß sich durch das Herausziehen der Enden l für die wenigen verbleibenden Lötstellen so viel Platz ergibt, daß sie unbedenklich und mit Leichtigkeit hart verlötet werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gleichstromankerwicklung mit radial in die Nuten eingelegten Spulenelementen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stromwenderseite diejenigen Leiterstäbe einer Nut, die nach einem Wicklungsschritt wieder in eine gemeinsame Nut geführt werden, aus einem fortlaufenden Stück bestehen.
  2. 2. Gleichstromankerwicklung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, zweckmäßig vor dem Einlegen der Wicklung, an den Wendestellen der fortlaufenden Stäbe Anschlüsse für die Stromwenderfahnen, zweckmäßig hart, angelötet sind.
  3. 3. Gleichstromankerwicklung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Nuten die Leiterstäbe, die nach einem Wicklungsschritt wieder in eine gemeinsame Nut geführt werden, aus je einem fortlaufenden Stück bestehen. q:. Gleichstromankerwicklung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verbleibenden Lötstellen axial über die Wendestellen herausgezogen und zweckmäßig auf den Umfang gleichmäßig verteilt sind.
DES80886D 1927-07-26 1927-07-26 Gleichstromankerwicklung mit radial in die Nuten eingelegten Spulenelementen Expired DE487969C (de)

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