DE487643C - Wasserabscheider fuer Dampf- und Pressluftleitungen - Google Patents

Wasserabscheider fuer Dampf- und Pressluftleitungen

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DE487643C
DE487643C DESCH84628D DESC084628D DE487643C DE 487643 C DE487643 C DE 487643C DE SCH84628 D DESCH84628 D DE SCH84628D DE SC084628 D DESC084628 D DE SC084628D DE 487643 C DE487643 C DE 487643C
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compressed air
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/26Steam-separating arrangements
    • F22B37/28Steam-separating arrangements involving reversal of direction of flow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

  • Wasserabscheider für Dampf- und Preßluftleitungen Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Abscheiden von Wasser, Staub und Schmutz aus Dampf, Preßluft u. dgl.
  • Gegenüber bereits bekannten Wasserabscheidern unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß der Strom des Druckmittels gegen eine mit kegelförmigem'fEinsatz versehene Prallwand geleitet wird, an tdie sich eine Anzahl ringförmiger, geschlossener, aber untereinander verbundener Kanäle oder Nuten anschließen, in denen durch Wirbelbildung aus dem Druckmittel die spezifisch schwereren Wasserteilchen zur Ausscheidung gelangen und einem unteren Abfluß zugeführt werden.
  • Wie angestellte-Versuche gezeigt haben, arbeitet die Vorrichtung gemäß der Erfindung besonders wirkungsvoll und ergibt eine restlose Abscheidung der Wasserteilchen und einen vollkommen trockenen Druckmittelstrom. Der vorliegende Wasserabscheider findet daher auch vorteilhaft Anwendung im Grubenbetriebe, zur Trocknung und Reinigung der Preßiuft, die zum Betriebe der Bohr- und Abbauhämmer, der Schrämmaschinen und sonstigen Bergwerksbedarfsmaschinen benötigt wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt den Wasserabscheider im Längsschnitt.
  • Abb. 2 ist ein mittlerer Querschnitt durch den Wasserabscheider in Abb. i.
  • Abb. 3 und q. veranschaulichen Einzelteile dieses Wasserabscheiders im Längsschnitt. Gemäß Abb. z besteht der Wasserabscheider aus einem Gehäuse oder mittleren Mantelstück i¢ und zwei Kopfstücken 15 und 16. Letztere sind wieder mit Anschlußstutzen 2 bzw. 3 ausgestattet. Das Kopfstück 15 reicht mit einem mittleren Rohrstück 17 gegen einen Kegel 18 des Kopfstückes 16. Der Raum um den Kegel 18 herum ist von einem Drahtgazesieb ig durchsetzt, das an der Ausrundung 2o seinen Abschluß findet. Auf den Ringflansch 21 des Teiles 16 ist eine zweiteilige Buchse 22, 23 aufgesetzt, deren Hälften ineinandergeschoben sind und in den Abb. 3 und q. in Einzelansicht dargestellt sind. Die Buchsen 22 und 23 sind mit mehreren ringförmigen, im Querschnitt kreisförmigen Nuten 24 ausgerüstet, so daß nach Zusammenschieben der Buchsenhälften geschlossene Rinnen entstehen. Die erste Ringnut 24 ist nach dem Ringraum 2o des Gehäuses hin offen und besitzt hier einen etwa 2 mm breiten ringförmigen Eintrittsschlitz 25. Im übrigen sind die Ringnuten 24 durch in die Zwischenstege der Muffe 23 eingeschnittene schräge Schlitze 26 (s. Abb. q.) miteinander verbunden, während in der Außenmuffe 22 nur an der Unterseite die Nuten 2¢ verbindende Schlitze 27 vorgesehen sind (Abb. i), die in das Abflußrohr 28 münden.
  • Vor dem ringförmigen Eintrittsschlitz 25 der Muffen 22, 23 wird durch die Abschlußkante des Ringraumes 20 und der Muffe 23 eine ringförmige mit kegelförmigem Einsatz versehene Kammer gebildet, in die das durch das Rohr 17 einströmende Druckmittel, beispielsweise Preßluft, hineinschießt und hier einen Wirbel bildet. Die in der Preßluft enthaltenen Wasserteilchen werden dabei durch den Ringschlitz 25 in die erste Ringnut 24 getrieben und durch die schrägen Schlitze 26 weiter in. die übrigen Ringnuten 2q., in welchen sich der Strahl der Wasserteilchen beruhigt und sich an den Wänden der Nuten absetzt bzw. abtröpfelt, um durch das Rohr 28 abzufließen. Gleichzeitig zerteilt sich der Preßluftstrahl. Der größte Teil beschreibt den gleichen Weg wie die Wasserteilchen und treibt dieselben aus dem Rohr 28 in ein sackförmiges Rohrstück 29, das mit trichterförmigen Prallkörpern 30 und 31 ausgestattet ist. Ein anderer Teil der Preßluft strömt aus dem Ringraum 29 durch den inneren Hohlraum 32 der Muffe 23 in die ringförmige Ausrundung 33 des Kopfstückes 15, um in den Raum 34 des hinteren Kopfstückes 16 zu gelangen. Damit die Preßluft auf diesem Wege durch Saugung nicht das in dem Rohrsack 29 befindliche abgeschiedene Wasser mitreißt, ist in dem Mittelstück 14 eine konische, zwei- oder dreiteilige Hülse 35 eingebaut, die den Preßluftstrom ableitet und gleichzeitig eine Prallfläche zur nochmaligen Wasserabscheidung bildet.
  • Die Trichter 3o und 31 sind dichtschließend mittels Dichtungsscheiben aufeinander und in das Rohrstück 29 eingesetzt. Die untere Öffnung der untersten Trichterhülse 3.1 wird durch eine mit Stift 36 versehene Metallscheibe 36 mit aufgelegter Dichtungsscheibe verschlossen gehalten, wobei der Anpreßdruck durch eine Feder 38 erfolgt, die durch Hineinschrauben des Verschlußstopfens 39 in das Rohr 29 in der Spannung verändert werden kann. Die Feder wird dabei entsprechend dem Druck der Preßluft oder des Dampfes eingestellt. Hat sich alsdann genügend Wasser in den Trichtern 31 und 32 angesammelt, so wird durch den dadurch entstehenden Überdruck die Scheibe 37 niedergedrückt und geöffnet, so daß das Wasser durch die Löcher qo des Stopfens 39 in bekannter Weise abfließt. Die Löcher 4o dienen dabei gleichzeitig zur Einführung eines Schlüssels zwecks Verstellung - der Federspannung. Der Stift 36 mit Scheibe 37 wird daher während des Betriebes auf und ab spielen.
  • Der aus dem Ablaufrohr 28 hervorströmende Preßluftstrahl gelangt, nachdem er zwecks nochmaliger Wasserabscheidung gegen die Prallflächen der Trichter 30 und 31 aufgeschlagen ist, um die konische Hülse 35 herum in den hinteren Ringraum 34 des Wasserabscheiders, wobei er ein Ringsieb 41 passiert, um dann in gereinigtem und vollkommen trockenen Zustande aus dem Auslaßstutzen 3 der Vorrichtung auszuströmen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wasserabscheider für Dampf und Preßluft, dadurch gekennzeichnet, daß vor einem inneren, mit kegelförmigem Einsatz versehenen. Hohlringraum (2o) eine Anzahl ringförmiger und geschlossener, unter sich in Verbindung stehender Kanäle oder Nuten (2q.) vorgesehen sind, in die das die Wasserteilchen führende Druckmittel durch einen schmalen Ringschlitz (25) eintritt, und aus denen .es am unteren Teile der Nuten abgeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnuten (2q.) unter sich durch schräge Schlitze (26) in den Trennstegen verbunden sind und am unteren Ende einen gemeinsamen Abfluß (28) haben.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der ringförmigen Nuten (2q.) ein Ablaufrohr mit trichterförmigen Prallkörpern (30, 31) angeordnet ist, durch die eine nochmalige Wasserabscheidung des Druckmittels erfolgt. q.. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der die Ringnuten (2q.) enthaltenden geteilten Buchse (22, 23) und dem oberen, trichterförmigen Prallkörper (30) eine Führungs-und Prallhülse (35) angebracht ist, um den getrockneten Druckmittelstrom zur Ausgangsöffnung der Vorrichtung abzuleiten.
DESCH84628D 1927-11-30 1927-11-30 Wasserabscheider fuer Dampf- und Pressluftleitungen Expired DE487643C (de)

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