DE486287C - Vorrichtung zur fortlaufenden Untersuchung von Gasgemischen auf mehrere Komponenten - Google Patents

Vorrichtung zur fortlaufenden Untersuchung von Gasgemischen auf mehrere Komponenten

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DE486287C
DE486287C DEU8910D DEU0008910D DE486287C DE 486287 C DE486287 C DE 486287C DE U8910 D DEU8910 D DE U8910D DE U0008910 D DEU0008910 D DE U0008910D DE 486287 C DE486287 C DE 486287C
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gas
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carbon dioxide
gas mixtures
continuous analysis
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N11/00Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties
    • G01N11/02Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties by measuring flow of the material
    • G01N11/04Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties by measuring flow of the material through a restricted passage, e.g. tube, aperture
    • G01N11/08Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties by measuring flow of the material through a restricted passage, e.g. tube, aperture by measuring pressure required to produce a known flow

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Description

  • Vorrichtung zur fortlaufenden Untersuchung von Gasgemischen auf mehrere Komponenten Das Hauptpatent 317 i go sowie das Zusatzpatent 393 442 schreiben ein dynamisches Meßverfahren zur absorptionslosen Untersuchung von Gasen, und zwar vornehmlich von Feuerungsgasen auf Kohlensäure bzw. Kohlensäure und Kohlenoxyd oder auf sonstige Komponenten.
  • In dem Zusatzpatent 393 442 wird etwa vorhandenes Kohlenoxyd dadurch bestimmt, daß drei aus je einer Kapillare und einer Düse bestehende Durchströmungskanäle a, f, b, g und c und i mit zwischengeschalteten Manometern h, an einer gemeinsamen Frischluftleitung a, c liegen und zwei Durchsträmu,ngskanäle mit der Zuleitung des Rauchgases verbunden sind, wobei dem einen c, i ein die Verbrennung des Kohlenoxydes zu Kohlendioxyd bewirkender, mit Kupferoxyd gefüllter Kontaktofen d vorgeschaltet ist, in welchem das CO iti dasselbe Volumen CO., umgewandelt wird.
  • Es ist nun leicht einzusehen, daß das Kupferoxyd, wenn das zu untersuchende Gas viel Kohlenoxyd und wenig oder gar keinen Sauerstoff enthielt, allmählich zu Kupfer reduziert würde und die Vorrichtung aufhörte zu arbeiten.
  • Dieser Fall tritt bei Rauchgas, wenigstens normalerweise, nie ein, weil meästenis Sauerstoffüb-erschuß vorhanden ist oder etwaiger Sauerstoffmangel nur über kurze Perioden anhält, so daß das Kupferoxyd immer wieder rechtzeitig regeneriert wird.
  • Es gibt aber Gasarten, in denen nennenswerte Mengen an Sauerstoff, sei es während längere Zeit andauernder Perioden, oder überhaupt nie vorhanden sind wie beim Hichofengas, bei Abgasen von keramischen öfen während des Brennens mit reduzierender Flamme.
  • Für die Untersuchung dieser Gase wäre daher die Vorrichtung nach Patentschrift 393 442 nicht anwendbar, und es ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine hierfür geeignete Vorrichtung nach demaseJ'ben Meßverfahreri wie in den Patentschriften 317 190 bzw. 393 442.
  • Als Erläuterungsbeispiel diene etwa die Untersuchung von Hochofengas, welches normalerweise 5 bis io °:ö CO. und 25 bis 30 0% CO enthält. Sauerstoff ist innennenswerten Mengen nicht vorhanden.
  • Fig. i erläutert den Vorgang bei der Bestimmung der Kohlensäure, Fig.2 bei der Bestimmung des Kohlenoxydes, Fig. 3 gibt ein Diagramm, wie es die Arbeitsweise des Apparates bedingt.
  • Der Apparat besteht in bekannter Weise aus den Kapillardüsenaggregaten b, d und a, c. Dem Aggregat ,a, c ist ein mit Kupfer beschickter Ofen t vorgeschaltet.
  • Während der Bestimmung von Kohlensäure strömt durch b, d das zu untersuchende Gas und durch a, c zuvor durch f geleitete Luft. Während der CO2-Bestimmung wird also das in denn Ofen befindliche Kupfer oxydiert, und die Bestimmung des C02-Gehaltes erfolgt vn Vergleich gegen Stickstoff oder, wenn alles Kupfer oxydiert ist, gegen Luft.
  • In bestimmten Zeiten wird .neun der Anschlu:ß g durch einen geeigneten: Umschalter derart umgeschaltet, daß :statt der Luft bei g dasselbe Gas eintritt wie bei b.
  • In dem Ofen/ verbrennt neun CO zum selben Volumen C02, so daß lt, die Differenz zwischen dem CO;-Gebalt in b, d und dem C02-Gehalt in a, c anzeigt. Da letzterer um den Betrag des vorher in- dem Gas enthaltenen und nunmehr zu Kohlensäure verwandelten Oxyds vengrößert ist, sch entspricht der Differenzzug h1 unmittelbar dem CO-Gehalt.
  • Die Vorrichtung schaltet dann wieder um auf Oxydation des Kupfers, womit gleichzeitig die C02-Bestimmung beginnt, so daß ein Diagramm entsteht nach Fig.3, das die wechselnde Bestimmung auf das deutlichste versinnbildlicht.
  • Die geschilderte Vorrichtung hat eine unge-mein praktische Bedeutung, weil sie es gestattet, auf rein physikalischem Wege Gasarten auf mehrere Komponenten zu unitiersuchen, deren Bestimmung bisher nur mit den größten Umständlichkeiteri verbunden war.
  • Das Verfahren hat den weiteren Vorzug, daß die Gehalste an C02 bzw. CO automatisch unimittelbar in voneinander getrennten, jedoch auf demselben Schreibblatt aufgedruckten Skalen abgelesen werden können.
  • Die Apparatur ist naturgemäß auch zur Untersuchung anderer Gasarten und gegebenenfalls auch für andere Komponeniten, wiie CO, und CO, verwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur fortlaufenden Untersuchung von Gasgemischen auf mehrere Komponenten nach Patent 3 17 190 (z. B. von Hochofengas auf Kohlenmonoxyd und Kohlendioxyd) mit zwei KapIllardüsena.ggregaten, dadurch gekennzeichnet, daß das eine lZapillardüsenaggregat (b, d) imm@er mit dem zu untersuchenden Gas, das andere (a, c), denn in bekanniter Weise ein Kontaktverbreanungsüfen (f) vorgeschaltet isst, wechselweise das eine Mal (bei der Kohlensäurebestimmung) mit Luft, das andere Mal (bei der Kohlenoxyd#bestimmung) mit dem zu untersuchenden Gas in Verbinduru, steht.
DEU8910D 1925-07-14 1925-07-14 Vorrichtung zur fortlaufenden Untersuchung von Gasgemischen auf mehrere Komponenten Expired DE486287C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2449067A (en) * 1946-07-29 1948-09-14 Jr Victor Guillemin Constant flow gas analyzer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2449067A (en) * 1946-07-29 1948-09-14 Jr Victor Guillemin Constant flow gas analyzer

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