DE486264C - Vorrichtung zum Regeln des Laufes von umlaufenden Nassfilzen in Papier- und aehnlichen Maschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln des Laufes von umlaufenden Nassfilzen in Papier- und aehnlichen Maschinen

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DE486264C
DE486264C DED55868D DED0055868D DE486264C DE 486264 C DE486264 C DE 486264C DE D55868 D DED55868 D DE D55868D DE D0055868 D DED0055868 D DE D0055868D DE 486264 C DE486264 C DE 486264C
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Germany
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/36Guiding mechanisms

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln des Laufes von umlaufenden Naßfilzen in Papier-und ähnlichen Maschinen Die bei Papier- und ähnlichen Maschinen verwendeten Naßfilze haben die unangenehme Eigenschaft sich während des Betriebes zu verziehen, wodurch die Maschen, die anfangs rechtwinklig waren, verschoben und dadurch enger werden. Die Durchlässigkeit der Filze, eine für die Fabrikation wichtige Eigenschaft, nimmt damit ab; die Papierbahn wird schlecht entwässert, was viel Ausschuß und unwirtschaftliches Arbeiten zur Folge hat. An quer zur Laufrichtung eingewebten farbigen Fäden wird die Verzerrung des Filzes erkannt, Lind die Maschinenführer helfen sich dann gewöhnlich so, ,daß sie auf eine Filzleitwalze, dort wo der Filz am weitesten zurückgeblieben ist, Papierstreifen auflaufen lassen. Der Walzenumfang und damit die Umfangs"-gieschwmdigkeit ward dann an der betreffenden Stelle größer und hat dort ein Vorlaufen. des Filzes zur Folge. Dieses Auflauferlassen und Entfernen von Papierstreifen ist jedoch mit großen Gefahren für den damit beschäftigten Arbeiter verbunden und nach den Unfallvorschriften verboten. Weiter kann bei Verwendung von Holzstäben zum Auflegen und Entfernen des Papierstreifens der Filz leicht beschädigt werden. Außerdem wird der Filz von dem Papierstreifen, der mit der Zeit aufweicht, verunreinigt. Diesen Übelständen soll mit der Erfindung, die auf der Zeichnung in Abb. i und z in Seitenansicht und Draufsicht schematisch dargestellt ist, abgeholfen werden.
  • Eine besonders angetriebene, mit etwas Voreilung .gegenüber der Filzgeschwindigkeit laufende Walze w ist so angeordnet, daß sie den Filz f berührt oder auch einen kleinen Raum zwischen leiden lä.ßt. Eine Rolle r ist drehbar um eine Achse g gelagert und außerdem parallel. zur Walze w auf der Achse verschiebbar angeordnet. Sie kann auf die Walze ;v an jeder beliebigen Stelle so .gelegt werden, daß der Filz f zwischen ihnen beiden läuft. Liegt die Rolle r nicht auf, so wird der Filz f von der Walze w nicht beeinflußt. Legt man die Rolle r ;an einer Stelle, wo der Filz. f zurückgeblieben ist, an die Walze w, so wird dort der Filz f von letzterer ,gefaßt und gezwungen die voreilende Bewegung mitzumachen. Dieses läßt man so lange zu, bis das Filzgewebe wieder in Ordnung ist, was man an den farbigen, im Filzeingewebten Streifen st erkennt, die dann gerade und rechtwinklig zur Fflaufrichtung sein müssen. So kann man jede zurückgebliebene Stelle des Filzes f während des Betriebes in die richtige Lage bringen. Sobald dieses erreicht ist, wird die Rolle r wieder von der Walze w entfernt und damit die Wirkung auf den Filz f aufgehoben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Regeln des. Laufes von umlaufenden Naßfilzen in Papier- und ähnlichen Maschinen, gekennzeichnet durch eine gesondert angetriebene, mit Voreilung gegenüber der Filzgeschwindigkeit laufende Walze (w) und durch eine parallel zur Längsachse .der Walze (tv) verschiebbare und auf einer Achse (g) drehbare Rolle (r), zwischen welchen (w und r) der Filz (f) hindurchläuft.
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