DE4861C - Flüssigkeitsmesser - Google Patents
FlüssigkeitsmesserInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/02—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
- G01F3/20—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows
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Description
1878.
Klasse 42.
EMILE CLAUSOLLES und ARON JOSEPH MEYER in PARIS.
Flüssigkeitsmesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1878 ab.
Längste Dauer: 16. Juli 1890.
Der Apparat steht auf einer gufseisernen Platte A von dreieckiger Form mit abgerundeten
Ecken. Diese Platte hat acht Löcher BB \ CC1, DD1 und EE1. Diese Oeffnungen
stehen mit einander in Verbindung, und zwar B mit B \ C mit C1, D mit D1 und E mit E1 ;
letztere ist die Ausflufsöffnung für das Wasser und das einzige Loch im Apparat, das nach aufsen
communicirt, sobald der Apparat geschlossen ist.
Die drei Oeffnungen B1 C1 Β' sind mit Gewinde
versehen, um drei metallene Balgen einschrauben zu können, Fig. 5; dieselben bilden
das hauptsächlich neue des Apparates.
Diese Theile H, welche in Fig. 1 das eine rechts im Verticalschnitt im Zustande der Ausdehnung,
das andere links zusammengeschoben dargestellt sind, werden durch zwei Scheiben von
Kupfer von, 1 '/2 mm Dicke gebildet, von denen
die untere / in der Mitte M, Fig. 5, durchbrochen, einen mit Gewinde versehenen Ring N
trägt, welcher sich in eins der Löcher B1 C1 D1 der gufseisernen Platte A schraubt.
Die obere Scheibe / trägt nahe der Mitte drei angenietete und angelöthete kleine Stifte von
Kupferdraht mit Schraubengewinde, um die Lager X, Fig. 1 und 2, aufzunehmen. Zwischen
den Scheiben / und J befinden sich sechszehn Scheiben K aus Kupferblech von 0,2 bis 0,25 mm
Dicke, in der Mitte mit einem Loch versehen und so aufgetrieben, dafs der innere
Rand zum äufseren Rand entgegengesetzt gerichtet ist. Diese zusammengepafsten Scheiben,
die mit Hülfe umgefalzter und verlötheter Ränder verbunden sind, haben zum Untertheil
die Scheibe / und oben die Scheibe J als Schlufsdeckel. In diesem Zustande nimmt
das Ganze die Form Fig. 5 an, welche, ob-» schon aus mehreren Theilen zusammengelöthet,
doch nur einen Theil bildet, mit einer Oeffnung in der Basis M. Das Ganze kann sich
infolge seiner eigenthümlichen Form und der Elasticität des Metalls ausdehnen und zusammenziehen
und kann folglich dieselbeWirkung hervorbringen, wie ein Cylinder mit seinem Kolben.
Auf jedes der Löcher B1C1D1 ist einer dieser
Metallbälge aufgeschraubt.
Fig. 6 stellt einen kupfernen Dreifufs dar, welcher oben das Lager O trägt. Die beiden
Hälften dieses Lagers O und P haben in ihrem
Mittelpunkt je eine halbkugelförmige Höhlung, worin eine Broncekugel Q, Fig. 4, gelagert ist.
Der Boden dieser beiden Höhlungen ist durchbohrt, und durch das Loch geht die Stange R
hindurch, die an der Kugel Q angelöthet ist und deren Ende sich in die Höhlung .S des
Vertheilers, Fig. 7, lagert; diese Stange überträgt ihre continuirliche Drehbewegung auf den
Vertheiler, sobald der Apparat in Bewegung ist. Der Obertheil des Lagers O, welcher
durch die drei Schrauben a, Fig. 2, am Untertheil
befestigt ist, ist ebenfalls, wie oben angegeben, durchbohrt, und läfst den kleinen
Stift b durch, der an der Kugel Q festgelöthet ist und die Rotationsbewegung der letzteren auf
den Stab T und somit auf das Zählwerk mit den Zeigern, Fig. 11 und 1, überträgt.
Von der Kugel Q, Fig. 4, gehen horizontal drei gleicharmige stählerne Arme U aus. Jeder
dieser Arme endigt in eine Kugel von Bronce, die an den Armen U angelöthet sind, Fig. 4.
Diese Kugeln werden etwas über die Hälfte von einer Haube aus Weifsmetall überdeckt,
wobei sie ein freies Drehen von U nach allen Richtungen gestattet, ohne aus ihrem Lager
herauszutreten. Diese Lager X, Fig. 1 und 2, sind auf den oberen Platten der metallenen
Balgen mittelst drei kleiner Schrauben r, Fig. 1 und 2, befestigt.
Das Lager des Dreifufses hat drei seitliche Oeffnungen, welche den Durchgang und das
Spiel der Auf- und Abbewegung der drei Arme U gestatten. Wie man aus Fig. 1 ersieht, befindet
sich der Balgen rechts am Ende der aufsteigenden Bewegung, und der Balgen links etwa in
der Hälfte der absteigenden. Der Vertheilungsschieber, im Detail in Fig. 7 dargestellt, hat
eine grofse Oeffnung m, welche sich abwechselnd vor die Oeffnungen BCD stellt und so das
Innere der Balgen in directe Verbindung mit dem Innern des Kastens N setzt.
Fig. 7 zeigt den Vertheilungsschieber von runder Form, dessen Stange genau in das Mittelloch
E, Fig. 3, hineinpafst; derselbe dreht sich frei über den drei Oeffnungen BCD, um dieselben
abwechselnd zu öffnen und zu schliefsen, und sie bald mit dem Innern des Kastens JV" und
bald mit dem Ausfiufsloch E in directe Verbindung zu setzen.
Der ganze Mechanismus steht auf der gufseisernen Platte A und wird von einem ebenfalls
gufseisernen Kasten N1 eingeschlossen. In der Oeffnung J?1 dieses Kastens ist mittelst
eines Gewindes S das Zählwerk eingeschraubt, Fig. 8, 9, io und ii. Durch eine Glasplatte
kann man die Angaben des Zifferblattes ablesen. Aufserdem hat der Kasten ein Loch Z, Fig. i,
um ein kupfernes Verbindungsrohr aufzunehmen, an welches das Wasserleitungsrohr angeschraubt
wird. Da dieses Loch dazu bestimmt ist, den Kasten ganz anzufüllen, so ist es gleichgültig,
an welcher Stelle es angebracht wird.
Das durch Z einströmende Wasser füllt den Kasten vollständig aus; einer der Metallbalgen
steht in directer Verbindung mit dem Ausflufsloch E und E1, und zwar durch den Vertheiler,
Fig. 7; es kann daher das in diesem Balgen enthaltene Wasser frei abfiiefsen, und
wird mit einer Geschwindigkeit austreten, die dem auf den Balgen von aufsen ausgeübten
Druck entspricht. Der innere Druck ist derselbe wie der in den Leitungsröhren.
Wenn der Balgen sich entleert und herabsinkt, so nimmt er den entsprechenden Arm U
mit, und diese Bewegung setzt sich in continuirliche Drehbewegung um, und zwar infolge
der Drehung der Kugel Q durch die Stange R, welche letztere in das Loch 5 des Vertheilungsschiebers
eingreift, denselben um seine Axe dreht, und so mit d, Fig. 7, die Communication
dieses Balgens mit der Ausflufsöffnung abschliefst. Ist nun die Oeffnung B dieses Balgens ganz
geschlossen, und weder Verbindung mit dem Innern noch mit dem Aeufsern des Kastens
vorhanden, so würde der Mechanismus auf dem todten Punkt stehen, wenn nicht bereits durch
den Verschlufs von B mit demselben Schieber das Loch D etwas geöffnet und der entsprechende
Balgen mit der Ausflufsöffnung E in Verbindung gesetzt wäre. Gleichzeitig befindet
sich das dritte Loch C mit dem Innern des Kastens in Verbindung, und der Balgen über C
füllt sich. Die Bewegung geschieht mit einer mehr oder weniger bedeutenden Geschwindigkeit,
je nach der Weite der Oeffnung der Abflufshähne und der Gröfse des Druckes; das Wasser fiiefst in einem continuirlichen und
gleichförmigen Strahl ohne Unterbrechung ab. Der kleine Stift b, Fig. 4, nimmt an der
Rotationsbewegung des unteren Stabes Ji theil und überträgt die Bewegung auf das Zählwerk,
um die hindurchgegangenen Liter anzugeben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4861C true DE4861C (de) |
Family
ID=283490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4861D Active DE4861C (de) | Flüssigkeitsmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4861C (de) |
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0
- DE DENDAT4861D patent/DE4861C/de active Active
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