DE486172C - Feinverstellung der Oberwalze bei Pilgerschrittwalzwerken - Google Patents

Feinverstellung der Oberwalze bei Pilgerschrittwalzwerken

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DE486172C
DE486172C DER76038D DER0076038D DE486172C DE 486172 C DE486172 C DE 486172C DE R76038 D DER76038 D DE R76038D DE R0076038 D DER0076038 D DE R0076038D DE 486172 C DE486172 C DE 486172C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B21/00Pilgrim-step tube-rolling, i.e. pilger mills

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Feinverstellung der Oberwalze bei Pilgerschrittwalzwerken Bei Pilgerschrittwalzwerken ist es notwendig, konische Dorne zu verwenden, da bei zylindrischen Dornen das Werkstück leicht festschrumpft. Benutzt man aber konische Dorne, dann muß man zur Erzielung einer gleichmäßigen Wandstärke auf der ganzen Rohrlänge die Oberwalze während des Walzganges allmählig entsprechend der Neigung des Dornmantels heben. Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, welche dieses Heben der Oberwalze selbsttätig bewirkt. Die Oberwalzen der Pilgerschrittwalzwerke sind, wie bekannt, mit einer Grobverstellung versehen, um das Herausnehmen der ausgepilgerten Stücke zu ermöglichen. Diese Grobverstellung besteht aus Spindeln, die auf das Lager der Oberwalze wirken und die entweder elektrisch mittels eines Schneckentriebes oder Bydraulisch mittels Zahnstange und Zahnrad gedreht werden. Nach der Erfindung wird die Anordnung zur Grobverstellung dadurch zur- selbsttätigen Feinverstellung während des Walzganges brauchbar gemacht, daß man mittels eines vom Walzenantrieb gesteuerten Schaltwerkes das Hauptglied der Grobverstellung, also die Schneckenwelle oder die Zahnstange, absatzweise im Sinne der gewünschten Lageänderung der Oberwalze bewegt. Zweckmäßig wird dabei das Schaltwerk mittels eines elektrischen Schützes gesteuert, welchem durch einen am Walzenantrieb angeordneten Kontaktgeber Stromstöße zugeleitet werden. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung bei einem Walzwerk mit elektrisch angetriebener Grobverstellung bekannter Art dargestellt. Es zeigt: Abb. r eine Stirnansicht des Walzgerüstes und Abb. a eine teilweise geschnittene Seitenansicht.
  • Im Walzgerüst a ist die Unterwalze b fest und die: Oberwalze c heb- und senkbar gelagert. Das Heben der Walze c erfolgt durch eine Zugstange d, die am Lagerkörper e der Walze c angreift. Die Zugstange d ist an ihrem freien Ende mit einem Knopf f versehen, und eine zwischen diesem Knopf und der oberen Fläche des Gerüstes a eingespannte Schraubenfeder g sucht dauernd den Lagerkörper e in die oberste Lage zu bringen. Auf den Lagerkörper e drücken jedoch zwei im oberen Joch des Gerüstes a heb- und senkbar gelagerte Spindeln h, die seine Stellung begrenzen. Das Heben und Senken der Spindeln h erfolgt dadurch, daß sie mit ihren oberen mit Gewinde versehenen Enden in die Mittelbohrung von Schneckenrädern i eingreifen, die durch eine Schneckenwelle k von einem Elektromotor l gedreht werden können. Diese bekannte Einrichtung dient zur Grobverstellung der Walze c. Um die Feinverstellung während des Walzganges selbsttätig zu bewirken, ist auf die Schneckenwelle k ein Schaltrad nt mit Schalthebel ya aufgesetzt. Dieser wird durch ein Schütz o bewegt, spbald dieses einen Stromstoß erhält. Der Kontaktgeber zur Erzeugung der Stromstöße ist in der Zeichnung fortgelassen. Er besteht, wie man sich ohne weiteres vorstellen kann, aus einer von irgendeinem Teil des Walzenantriebes gedrehten Kontaktscheibe, die j e nach den Verhältnissen nach einer bestimmten Zahl von Walzenumdrehungen einen kurzen Stromschluß herbeiführt. Der Schalthebel yz ist so ausgebildet, daß sein Schaltzahn bei Ruhestellung das Schaltrad m völlig freigibt. Die Benutzung der Grobverstellung ist daher durch die Einrichtung der Feinverstellung nicht behindert. Zweckmäßig wird man die Stromleitungen des Schützes o und des Motors L derart miteinander verblocken, daß immer nur eine der beiden Leitungen unter Strom gesetzt werden kann.
  • Erfolgt die Drehung der Spindeln 1z durch eine von einem Druckzylinder bewegte Zahnstange, so läßt man das Schaltwerk in, iz eine im Wege der Zahnstange liegende Kurvenscheibe o. dgl. drehen, welche die Zahnstange schrittweise in dem gewünschten Sinne verschiebt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feinverstellung der Oberwalze bei Pilgerschrittwalzwerken, die durch eine Stellvorrichtung (Grobverstellung) gehoben und gesenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß am Antriebsglied (h) der Stellvorrichtung ein vom Walzenantrieb gesteuertes Schaltwerk (iiz, n) angreift, das die Stellvorrichtung schrittweise in dem gewünschten Sinne bewegt. a. Feinverstellung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Schaltwerks (m, n) ein mit dem Walzenantrieb verbundener Kontaktgeber und ein elektrisches Schütz (o) vorgesehen sind. 3. Feinverstellung nach den Ansprüchen i und z, gekennzeichnet durch eine solche gegenseitige Verblockung der elektrischen Zuleitungen zu dem Schütz (o) und dem Motor (L) für die Grobverstellung, daß immer nur eine dieser Leitungen unter Strom gesetzt werden kann.
DER76038D 1928-10-20 1928-10-20 Feinverstellung der Oberwalze bei Pilgerschrittwalzwerken Expired DE486172C (de)

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