DE485403C - Unterstuetzung duenner Rakelmesserblaetter beim Schleifen an einer umlaufenden Schleifscheibe - Google Patents
Unterstuetzung duenner Rakelmesserblaetter beim Schleifen an einer umlaufenden SchleifscheibeInfo
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- DE485403C DE485403C DEW75206D DEW0075206D DE485403C DE 485403 C DE485403 C DE 485403C DE W75206 D DEW75206 D DE W75206D DE W0075206 D DEW0075206 D DE W0075206D DE 485403 C DE485403 C DE 485403C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/36—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
- B24B3/38—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades for planing wood, e.g. cutter blades
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
- Unterstützung dünner Rakelmesserblätter beim Schleifen an einer umlaufenden Schleifscheibe Zum Justieren der Rakelmesser für Tiefdruckzylinder bediente man sich bisher verschiedener Hilfsmittel, z. B. Spezialfeilen. oder Schleifsteine. Das Bearbeiten, bei denn die feine Schneide des sehr dünnen Rakelinessers nach einem Lineal so gut wie möglich .zu feilen und zu schleifen ist, konnte nur von Fachleuten ausgeführt werden. Dennoch besitzt das Rakelmesser poft kleine Un:ebenheiten, wodurch sich beim Tiefdruck ungleiche Tönungen bemerkbar machen.
- Auch führt das Haudschl@eifen infolge der Schärfe der Räkelmesser oft zu Handverlietzungen.
- Die Erfahrung hat gelehrt, daß zu einem einwandfrei druckenden Zylinder ein durchaus linealgerade geschliffenes Rakelmesser gehört.
- Zum Schleifen der Rakelmeisser geeignete Maschinen sind schon früher mehrfach vorgeSchlagen worden. Man hat bei ihnen auch Rundstangen als Führung für den abklappbaren Werkstückhalter vorgesehen, ebenso eine verstellbare Auflage, auf welcher das Messer beiun Schleifen aufruht. Von den be- kannten Bauarten unterscheidet sich die den Gegenistand der Erfindung bildende Einrichtung durch die besondere Schwingeinstell-und Beistellbarkeit des Werkstückhalters, Tier das Messer beim Schleifen hält, wobei es nahe seiner Schneide unterstützt wird.
- Der Werkstückhalter ist auf einer Rundstange parallel zur Schleifstennachse verschiebbar und drehbar. Das dünne Messerblatt ist an den beiderseitig freiliegenden Blattflächen bis unimittelbar an die Schleifstelle unterstützt, so daß ein: Verkrümmen des Blattes und damit der Schneide vermieden wird. Dadurch ist eine leichte Feineinstellung und Anpassung an die gewünschte Größe des Schneideflüchenwinkels bei sicherer Festlage des Räkels erreicht, so daß eine gerade Schneide erzielt wird.
- Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführunigsform der Erfindung, und zwar Abb. i in. Längsansicht und Abb. 2 in Seitenansicht.
- Das Rakelmesser g wird an .einem im Wasser laufenden Schleifstein n vorbeigezogen und geschliffen.
- Man nimmt den Messerhalter mit ein-gespanntem Rakelmesser aus der Tiefdruckrotationsmaschine und befestigt ihn in dem Werkstückhalterb, der auf der Rundstanigerz geführt ist und beim Einspannen des R.akelmessers eine senkrechte Lage einnimmt (Abb. i). In dieser Lage erfolgt nach dem Schleifvorgang das Abziehen des Rakels. Durch Herausziehen des Halters b aus dem Arretierstift C wird der Werkstü 'ekhalter auf der Rundstangea verschiebbar und drehbar. Beim Schleifen. wird die Winkellange des Schlittens geändert, bis die eine freiliegende Blattfläche des Rakelmessers auf der oberen Fläche f des Messeraufl.agebalkens d ruht. Durch eine Einistellvorriehtung des Auflagebalkens @d (z. B. - Stütze e mit Schlitz und Schraube) läßt sich die Auflagefläche f in die jeweils gewünschte Winkelstellung gegen den Schleifstein bringen.
- Ein Gewichtsbalkenh wird auf die obere freiliegende Fläche des Messers g gesenkt, so daß das sehr dünne und sich leicht krümmende Raketenesser auf die Fläche f des Balkens ,l (in ebene Lage) gedrückt wird. An dem Gewichbsbalkenh sind zwei ihn haltende Arme tt drehbar befestigt. An dem anderen Ende sind sie an Hebeln i2 angelenkt, die mit Schlitz und Schrauben..holzen an der Schleifsteinschutzkappe m einstellbar befestigt sind.
- Als Schleifmittel kann zweckmäßig ein im Wasser langsam laufender Sandstein gewählt werden, weil Wärmeveränderungen an der Schneide des dünnen Messers möglichst gering gehalten werden müssen.
- Der Abnutzung des Steines und der Verschiedenheit der zu schleifenden Rakelmesserbreiten ist dadurch Rechnung getragen, daß die Werkstückhalterführunga schwingeinstellbar auf der Welle p gelagert ist. Die Einstellung erfolgt durch die beiden die Führungsstange a tragenden Stützen t',- welche durch den Balkens an denn Schleiftrog A mittels Schrauben auf zwei Gleitbahnen v üi ihrer Schräglage gegenüber dem Schleifstein eingestellt werden. Der Werkstückhalterwird beim Schleifen des Messers in der durch die Auflagefläche f und den; Gewichtsbalkenh bedingten Lage zum Schleifstein auf der Stange a hin und her bewegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Unterstützung dünner Rakelmesserblätter beim Schleifern an einer umlaufenden Schleifscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem schwingeinstellbaren Messerhalter (b) und der Schleifscheibe (n), ebenfalls schwingeinstellbar und mittels Läingsschlitzes beistellbar, zwei Schienen (d und h) angeordnet sind, welche das dünne Messerblatt (g) an den beiderseitig freiliegenden Blattflächen bis unmittelbar an die Schleifstelle heran unterstützen, so daß eire Verkrümmen des Blattes und damit der "Schneide vermieden wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW75206D DE485403C (de) | 1927-02-23 | 1927-02-23 | Unterstuetzung duenner Rakelmesserblaetter beim Schleifen an einer umlaufenden Schleifscheibe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW75206D DE485403C (de) | 1927-02-23 | 1927-02-23 | Unterstuetzung duenner Rakelmesserblaetter beim Schleifen an einer umlaufenden Schleifscheibe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE485403C true DE485403C (de) | 1929-10-31 |
Family
ID=7609831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW75206D Expired DE485403C (de) | 1927-02-23 | 1927-02-23 | Unterstuetzung duenner Rakelmesserblaetter beim Schleifen an einer umlaufenden Schleifscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE485403C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1210356B (de) * | 1961-04-22 | 1966-02-03 | Hans Sandkaulen | Schleifmaschine zum Blankschleifen von Stahlwarenschmiedestuecken |
-
1927
- 1927-02-23 DE DEW75206D patent/DE485403C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1210356B (de) * | 1961-04-22 | 1966-02-03 | Hans Sandkaulen | Schleifmaschine zum Blankschleifen von Stahlwarenschmiedestuecken |
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