DE150375C - - Google Patents

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DE150375C
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knife
disk
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grinding wheel
emery
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/366Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of meat mincing or meat grinding machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Das erforderliche Hohlschleifen oder Schärfen der Wolfmesser bezw. Messer für Fleischschneidemaschinen war bisher sehr umständlich und kostspielig, so daß es von den Fleischern usw. nicht selbst ausgeführt werden konnte. Die Messer mußten an die Schleiferei gesendet werden; aber auch in dieser war es nur möglich, den Messern den richtigen, genau gleichen Hohlschliff zu geben,
ίο wenn dort Spezialmaschinen mit Kraftantrieb zur Verfügung standen, da dieselben sonst nur durch freihändiges Halten der Messerschenkel gegen die Schmirgelscheibe und Hin- und Herbewegen geschliffen wurden und daher niemals alle ganz gleichmäßig abgerichtet werden konnten.
Gemäß vorliegender Erfindung sollen die Messerschenkel ohne weitere Schwierigkeiten selbsttätig alle vollkommen gleichmäßig geschliffen werden, gleichgültig, ob das Messer ein einfach- oder doppelseitig schneidendes ist und unabhängig von der Ausführung des Aufsteckschlitzes. Das Messer wird zu diesem Zweck auf einer Scheibe aufgespannt und gegen eine, wie es an sich bei anderen Schleifmaschinen bekannt ist, selbsttätig hin- und hergehende Schmirgelscheibe geführt, wobei durch eine Feststellvorrichtung jeder der jeweilig zu schleifenden Messerschenkel in eine bestimmte Lage gebracht wird, so daß ein ganz genauer Schliff bei allen Messerschenkeln erzielt wird, wobei, abgesehen vom Ein- und Umstellen der Tragscheibe mit dem Messer, nur eine Drehung der Antriebsscheibe, welche durch einen ungeschulten Arbeiter erfolgen kannn, nötig ist. Bei gekannten Maschinen dieser Art geht die Schmirgelscheibe nicht selbsttätig über das Messer hin und her, auch liegt das Messer nicht fest auf einer Scheibe auf. Die Bewegung der Schleifscheibe entlang der Schneiden muß dann durch den Arbeiter erfolgen. Bei Handbetrieb würde selbst ein geschulter Arbeiter kaum gute Arbeit liefern können.
In beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform dargestellt und zeigt
Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 2 die Oberansicht,
Fig. 3 die Vorderansicht und
Fig. 4 die Einstellung der Schleifscheibe zum Schleifen der zweiten Seite der Messerschenkel doppelseitig schneidender Messer.
In Fig. 5, 6, 7 und 8 sind Messerformen und in Fig. 9. und 10 ist die Aufspannvorrichtung dargestellt. ..
Der Schleif apparat, welcher für Handbetrieb eingerichtet ist, besteht aus einer von dem Rade k angetriebenen, gleichzeitig hin- und hergehenden Schleif- bezw. Schmirgelscheibe und aus einer in der Längs- und Querrichtflng verstellbaren Vorrichtung zum Festspannen der Messer.
Die Schmirgelscheibe α ist auf einer Welle b befestigt, welche in den auf einer Grundplatte c angeordneten Lagerböcken d verschiebbar gelagert ist. Die Verschiebung in der Richtung der Achse entspricht der größten Länge der zu schleifenden Messerschenkel
und wird dadurch bewirkt, daß am Ende der Welle b eine Stange e angeordnet ist, welche mit der Kurbelscheibe f der in Lagern g laufenden Welle h gekuppelt ist. Das im Bock i gelagerte Antriebsrad k treibt durch Riemen oder Schnur die auf der Welle b festsitzende Scheibe / und bewirkt den Antrieb der Welle h durch Kammräder m und n, so daß beim Antriebe des Rades k die
ίο Schleifscheibe α gedreht und gleichzeitig in der Achsrichtung hin- und hergeschoben wird, um den jeweilig'gegen die Schmirgelscheibe α gebrachten Schenkel des von der Einspannvorrichtung gehaltenen Messers in seiner ganzen Länge selbsttätig vollkommen gleichmäßig und genau hohl zu schleifen.
Die zu diesem Zwecke bestimmte Einspannscheibe s ist auf einem auf der Platte c befestigten, längs und quer verstellbaren Schlitten q um eine Achse r drehbar und schräg zu der Schmirgelscheibe a, angeordnet. In derselben ist eine zur Hälfte mit Rechts-, zur Hälfte mit Linksgewinde versehene Schraubenspindel t (Fig. 9 und 10) gelagert, durch die. zwei Klemmbacken u einander genähert ' oder voneinander entfernt werden können, so daß das auf die Scheibe s aufgelegte Messer v, in dessen Aufsteckschlitz die Klauen der Klemmbacken u eingreifen, unverrückbar festgespannt wird. Die drehbare Scheibe s selbst ist in bestimmten Stellungen einstellbar, und zwar derart, daß jeder der jeweilig zu schleifenden Schenkel des Messers ν stets in wagerechter Richtung zur Schmirgelscheibe α zu stehen kommt. Zu diesem Zwecke sind in der Scheibe 5 Bohrungen w an den entsprechenden Stellen vorgesehen, in welche ein Riegel χ eingeschoben wird. Da die Aufsteckbohrung verschieden angeordnet sein kann, wie aus Fig. 5 und 7 ersichtlich ist, hat die Scheibe s, um auch letztere Messer bezw. deren Schenkel immer in die wagerechte Stellung einstellen zu können, dementsprechend acht Bohrungen.
Bei doppelseitig schneidenden Messern (Fig. 7 und 8) wird das Messer, nachdem die Schenkel auf einer Seite geschliffen sind, umgedreht und der Schlitten q entsprechend eingestellt, so daß die andere Seite auch geschliffen werden kann.
Um alle Schenkel gleich tief abzuschleifen, wird der Vorschub der Scheibe s gegen die Schmirgelscheibe α in geeigneter Weise begrenzt, beispielsweise durch einen verstellbaren Anschlag \ oder dergl.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist nun folgende:
Das Messerkreuz ν wird auf die Scheibe s aufgespannt, durch Drehen derselben ein Schenkel des Messers in die wagerechte Lage gebracht, die Scheibe s durch den Riegel χ festgestellt und der erste Schenkel durch einfaches Drehen der Antriebsscheibe k geschliffen, wobei der Vorschub des Schlittens durch den . Anschlag \ begrenzt wird. So wird, ein Schenkel nach dem andern gleich weit abgeschliffen und, da die Scheibe s stets in der gleichen Lage zur Schmirgelscheibe a bleibt, tatsächlich ein vollkommen genaues und gleichmäßiges Ab; und Hohlschleifen aller Schenkel erzielt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schleifmaschine mit hin- und hergehender Schleifscheibe für ein- oder doppelseitig schneidende Messer von Fleischschneidemaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einspannscheibe fs) auf einem auf der Platte fc) befestigten, längs und quer verstellbaren Schlitten fq) um eine Achse fr) umschaltbar und schräg zur Schmirgelscheibe (a) angeordnet ist, um die vier Schenkel des in seinem Aufsteckschlitz, auf der Einspannscheibe fs) ruhend, festgespannten Messerkreuzes nacheinander in der genau gleichen schrägen Stellung zu der Schleifscheibe festzustellen und durch die hin- und hergehende Schleifscheibe gleichmäßig und selbsttätig über die ganze Länge der Schneide hohl zu schleifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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