DE485018C - Druckdichte Packung - Google Patents

Druckdichte Packung

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DE485018C
DE485018C DED49700D DED0049700D DE485018C DE 485018 C DE485018 C DE 485018C DE D49700 D DED49700 D DE D49700D DE D0049700 D DED0049700 D DE D0049700D DE 485018 C DE485018 C DE 485018C
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DE
Germany
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pressure
pack
groove
piston
tight
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Expired
Application number
DED49700D
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English (en)
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William Doxford and Sons Ltd
Original Assignee
William Doxford and Sons Ltd
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/08Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction with expansion obtained by pressure of the medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Druckdichte Packung Die Erfindung bezieht .sich auf druckdichte Packungen für gegeneinander sich bewegende MaschinenteilLe, :die, wie beispielsweise die Kolbenringe, in :einer Nut :des einem dieseY Teile untergebracht sind. Bei derartigen Packungen ist es bisher noch nicht gelungen, den Übelstand zu vermeiden, der dadurch entsteht, :daß die den Packungsring aufnehmende Nut ausnahmslos etwas weiter ist als der Ring selbst, dieser daher Spiel in der Nut hat und dieses Spiel sich infolge des Verschleißes ständig vergrößert. Dadurch wird die Menge des durch die Nut hinter den Packungsring tretenden Druckmittels immer größer, und das bringt, wie leicht einzusehen, allerlei Nachteile mit sich. .
  • Die Erfindung vermeidet den üb.elstand dadurch, daß auf -derjenigen Seite der Packung, auf die im Betrieb der Maschine der Druck wirkt, eine federnde Zunge vorgesehen wird, die in an sich bekannter Weise an ihrer Wurzel druckdicht reit dem Körper des die Packung tragenden Maschinenteila verbunden ist, unter der Druckwirkung sich fest und dichtgegen die Fläche der Packung legt und diese mit der entgegengesetzten Fläche fest auf die gegenüberliegende Fläche der Nut drückt und dadurch eine sichere Abdichtung gegen das Hindurchtr@eten des Druckmittels herbeiführt. Die dichte Abschließung durch die erwähnte Zunge tritt gerade unter der Wirkung des Druckes ein, der die Außenseite der Zunge trifft. Diese ist zwar, wie erwähnt, elastisch und biegsam, dennoch aber steif genug, . einen: Teil des Druckes aufzunehmen und die Seitenflächie des Ringes davon zu entlasten, so, :daß der Betrag des auf diesen kommenden Druickes kleiner ist als er ohne die Zunge :sein würde. Da überdies dieZunge auf dem Ring dicht aufliegt und ihn mit der Gegenseite auch wieder ,an die :entsprechende Fläche ;der Nut andrückt, s a 'kann der Ring sich in :der Nut nicht bewegen, und demnach entfällt die Abnutzung, die sonst durch die Reibung dieser Teile aufeimaader entstünde.
  • In :den Zeichnungen. ist die Erfindung an verschiedenen Ausführungsbeispielen erläutert. Abb. i ist ein Längsschnitt durch den Kolben einer Brennkraftmaschine mit der neuen Packung. Abb. z ist sein Schnitt durch eine Packung mit mehreren Außenringen, von :denen nuir eine Seite gezeichnet ist. Abb.. d ist ein Längsschmtt, :der die Anwendung der Erfindung in einer Stopfbuchse zeigt, und Abb. q. zeigt einen 'mit der Packung versehenen Kolben für eine :doppelt wirkende Dampfmaschine.
  • Das smit der Packung zu. versehene Maschlnenelement, in Abb. i also :der Kolben i, eine einfach wirkende Maschine; ist -mit den. Packungsgtücken, in! diesem Eaf Ringen 2, versehen:, die .aus entsprechendem Nuten 3 in dem Kolbenkörper hervorragen. Unter dem Einflwß des Druckes des in der Maschine zur Wirkung kommenden Mediums sucht sich nun der Ring in: der Nut so, zu. bewegeni, daß er von der Seitenfläche 5 .der Nut sich möglichst entfernt und sich an die Seitenfläche 6 anlegt. Nach der Erfindung ;sihd nun an -dem Kolb,enköiper, etwa in, derselben, Tiefe wie, die Ringnuten, schmale Ringkanale 7 vorgesehen, die Zungen 8 zwischen sich und der nächsten Kolbenrihgnut bestehen lassen. Diese Zungen sind mit ihrer Wurzel druckdicht mit dem Kolbenkörper verbunden,; im vorliegenden Fall bestehen: sie aus. :einem Stück mit dem Kolbenkörper. Nach oben Laufen die Zungen in einen Teil i o aus, der bei einiger Steiflgkeit elastisch und biegsam ist. Mist diesem Teil legt sich die Zunge dicht an die Seitenfläche ¢ ,des. zugehörigem: Kolbenringes an und wird durch den in dem Kaiall 7 zur Wirkung gelangenden Druck des Mediums fest d'agegem:gepreßt. Dadurch wird nicht nur der Durchgang des Mediums an derjenigen Seite des Kolbenringes. verhihdert, an dem die Zunge .anliegt, sondern auch an der entgegengesetzten. Koilbenrin!g$äche 6, weil der Ring auch mit dieser Seitenfläche fest an die Seitenfläche der Nut angedrückt wird.
  • In. Abb.2 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die von derjenigen in Abb. i sich nur wenig unterscheidet. Die Packung- ist hier zusammengesetzt au!s nebeneinandergereihten Ringen i i, deren' jeder finit einem ringförmigem Etana17 und einer ringförinigen Zunge 8 versehen ist.
  • Nach :der Ab-b. 3 stellen die Packungsstücke wiederum Ringe 2 dar, die aber nicht auf der Außenfläche eines Maschvnen&ements, wie eines Kobens, angebracht sind, sondern auf der Innenfläche einer zylindnschen Büchse (Stopfbüchise) 12 und sich um eine Kolben-Stange 13 legen. Die Versahllwßzungen 8 steUen wieder Ringe dar, die von der Innenfläche der Büchse .aus nach innen zu, hervorragen, und ebenso sind die Kanäle 7. ringförmig.
  • Abb. q., die einen Kolben für .eine doppeltwirkende Maschine darstellt, trägt dem Umstand Rechnung, daß. der Druck hier zunächst von der einen Seite des Kolbens und dann von der .anderen: Seite her zur Wirkung kommt. Deshalb haben die im- oberen Teil des Kolbens liegendm Kolbenringe 2 die Zungen 8 auf ihrer oberen Fläche, die an der Unterseite ides Kolbens angebrachten Ringe aber ,an der Unterfläche. Die Wirkung im übrigen ist genaudieselbe.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHr: i. Druckdüchte Packung für gegeneinander sich bewegende Maschinentefle, die in einer Nut des. einen dieser Teile untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf derjenigen Seite der Packung, auf die im Betrieb der Maschine der Druck vd-rkt, sich eine federnde Zunge befixidet, die in an -sich bekannter Weise .an ihrer Wurzel druckdicht ;mit dem Körper des die Packung tragenden Maschinenteils verbunden, ist, unter der Druckwirkung sich fest und dicht gegen die Fläche ider Packung legt und diese znit der ,entgegengesetzten Fläche fest auf die gegenüberliegende Fläche !der Nut drückt.
  2. 2. Druckdichte Packung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß de federnde Zunge nach: außen zu sich keilförmig verjüngt.
DED49700D 1925-10-12 1926-01-29 Druckdichte Packung Expired DE485018C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB485018X 1925-10-12

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DED49700D Expired DE485018C (de) 1925-10-12 1926-01-29 Druckdichte Packung

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