DE48472C - Auslösung bei Schlag- und Weckeruhrwerken - Google Patents

Auslösung bei Schlag- und Weckeruhrwerken

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DE48472C
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DE
Germany
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strike
alarm clock
triggered
spring
clock movements
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48472D
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Original Assignee
Firma L. FURTWÄNGLER SÖHNE in Furtwangen
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/06Details of striking mechanisms, e.g. hammer, fan governor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Anrichtung dient bekanntlich zur Auslösung des Schlag- bezw. Weckerwefkes vom Zeigerwerk aus. Sie besteht gewöhnlich in einem Haken, der rechtzeitig von Stiften des Viertelrades gehoben wird, oder aus einem Hebel, der sich über eine T-förmige Auslösung legt, die an der Vorderwand des Uhrwerkes befestigt ist. Die erstere Anordnung gestattet eine ,Rückwärtsbewegung der Zeiger gar nicht und die letztere versagt, wenn die Zeiger nach der einen oder anderen- Seite rasch gedreht werden.
Die vorliegende Anrichtung gestattet eine Drehung der Zeiger nach jeder Richtung und kann nicht in Unordnung gerathen.
Sie ist in beiliegender Zeichnung in Fig. 1 in der Vorderansicht, in Fig. 1 a im Grundrifs und in Fig. 1 b in Thätigkeit bei Rückwärtsstellung der Zeiger gezeichnet.
Die Wirkungsweise ist folgende: Auf der Minutenwelle m, Fig. 1 und ia, sitzt vor der Vorderwand des Uhrgestelles das Viertelrad V, an welchem ein Auslösungsstift t angebracht ist, der sich mit V beim gewöhnlichen Gang der Uhr im Sinne des Pfeiles dreht. Im gleichen Gestell ruht die Auslösungswelle d mit der Anrichtung A und dem Auslösungsbogen p. Letzterer lehnt sich an den waagrechten Theil von A und ist drehbar um einen Stift S, wird aber in einer bestimmten Lage zu A gehalten durch eine flache Feder f. Dieselbe ist vermittelst einer Nase η mit ρ fest vernietet und kann in ihrem Befestigungspunkt die Lage gegen ρ nicht ändern. Beim gewöhnlichen Gang der Uhr hebt f den Bogen ρ an der Nase N in die Höhe, A nimmt an dieser Hebung Theil und das Schlagwerk wird ausgelöst, sobald N im weiteren Verlauf von t abfällt. Bis hierher verhält sich die Anrichtung so, wie wenn sie aus einem Stück gefertigt wäre.
Sollen aber beim Richten der Uhr die Zeiger entgegengesetzt gedreht werden, dann bewegt sich das Viertelrad V und damit der Stift t im Sinne des Pfeiles, Fig. 1 b. Da die Anrichtung A durch die Welle d und den darauf sitzenden Warnungshebel an einer Abwärtsbewegung behindert ist, wird ρ um S gedreht und mit N zur Seite gedrückt, bis das Ende von N von t abfällt. Die Feder /, die sich mit ihrer Befestigung η mit ρ vom horizontalen Theil von A entfernt, erhält ihren Stützpunkt am freien Ende von A vor S und ist nach dem eben beschriebenen Vorgang bestrebt, sich wieder an die untere Seite von A anzulegen; N nimmt die ursprüngliche Lage wieder ein.
Für die Anwendung zur Auslösung von Weckerwerken ist die Darstellung der Anrichtung in Fig. 2, 2a und 2b gewählt. Auf dem Stundenrohr sitzt hier die Weckerscheibe W, Fig. 2a, und dreht sich mit dieser; sie ist durch das Reibungsrohr h mit der Richtscheibe vor dem Zifferblatt verbunden. Die Weckerscheibe hat zur Auslösung einen Einschnitt E, in welchen die Nase N nach Ablauf des eingestellten Zeitabschnittes einfällt, und das WTecker-

Claims (1)

  1. werk gelangt in Thätigkeit. Gerade bei der Stellung von Weckern kommt es aber häufig vor, dafs W an der Richtscheibe im Sinne des Pfeiles, Fig. 2b, gedreht wird. Ganz wie im oben beschriebenen Falle drückt E die Nase N zur Seite, indem sie sich mit ρ um S1 dreht, und die Feder f stellt die richtige Lagerung von ρ gegenüber A wieder her.
    Patεντ-Anspruch:
    Bei Schlag- und' Weckeruhrwerken eine die Rückstellung der Uhrzeiger gestattende Auslösung, bei welcher die Zurückführung des beim Rückstellen ausweichenden Theiles ρ des Auslösungshebels in die Anfangslage durch eine an den letzteren sich anlehnende, im Theile ρ befestigte Feder f geschieht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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