DE12079C - Neuerungen an Taschenuhren - Google Patents

Neuerungen an Taschenuhren

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DE12079C
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Germany
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DENDAT12079D
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A. FRANKFELD in Genf
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B27/00Mechanical devices for setting the time indicating means
    • G04B27/02Mechanical devices for setting the time indicating means by making use of the winding means
    • G04B27/04Mechanical devices for setting the time indicating means by making use of the winding means with clutch wheel
    • G04B27/045Changing the winding position to the setting position and vice versa is done with an independant part of the winding or setting mechanism

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

1880.
Klasse 83.
A. FRANKFELD in GENF. Neuerungen an Taschenuhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1880 ab.
Die Neuerungen beziehen sich auf eine Vorrichtung' ähnlich derjenigen an Remontoirs, mit welcher man sowohl die Triebfeder der Uhr aufziehen, als auch die Zeiger stellen kann.
Fig. ι zeigt die Uhr mit abgenommenem Deckel.
Fig. 2 Durchschnitt durch die Uhr.
Fig. 3 Durchschnitt durch die Uhr mit herabgedrücktem Ring.
Fig. 4 Schnitt nach x-x in vergrößertem Mafsstab.
Auf der Welle JB, an welcher der geriffelte Knopf A der Uhr befestigt ist, ist das Kegelrad D angebracht, welches in das Rad E eingreift; letzteres treibt das Rad F, welches mit der Triebfeder auf der Welle/ sitzt. Die Zahnsperrung G gestattet das Aufziehen der Feder, ohne dafs dabei die Hand den Knopf A loszulassen braucht. So weit ist die Construction nicht wesentlich verschieden von der jetzt gebräuchlichen.
Der Ring C, welcher den Knopf A umgiebt, steht beim Aufziehen der Feder in der aufrechten Stellung, Fig. 1 und 2.
In demselben ist ein kleiner Stahlstift χ eingelassen, welcher in den Kragen y, der auf der Welle B festsitzt, eingreift. Beim Aufziehen der Feder ist der Stift χ etwas nach oben hin gerichtet. Dreht man den Ring C nach unten in die Stellung Fig. 3, so kommt x, weil fest mit C verbunden, in eine schwach nach unten geneigte Lage und drückt die Welle B nach unten, Fig. 3. Durch diese Bewegung wird die Zahnsperrung G ausgekuppelt, das Kronrädchen ζ kommt in Eingriff mit dem Rad 1, welches die der Welle B vermittelst des Knopfes A ertheilte Drehung durch die Uebersetzungen 2 und 3 oder durch ähnliche Uebersetzungen auf das Minutenrad überträgt.
■ Das Federchen ν soll verhindern, dafs sich der Ring C, wenn die Uhr in der Tasche getragen wird, von selbst niederdrückt. Das Anker- oder Hemmungsrad α sitzt mit dem übrigen Räderwerk im Rädergehäuse, welches aus der Hauptplatine und der Dreiviertelplatine besteht; der Anker b und das Schwungrad c sind auf einer, vom übrigen Räderwerk unabhängigen Brücke oder Platte A' angebracht; diese trägt eine Nase e, welche durch zwei Schrauben d und d1 mit kegelförmigen Knöpfen hin- und herbewegt werden kann, indem man einmal d hinein- und d1 herausschraubt, oder umgekehrt, Fig. 4; in letzterem Falle hat die Mitte von e die Lage e1. Hierdurch wird die Brücke A1, das Schwungrad und der Anker näher oder entfernter vom Hemmungsrad gebracht, so dafs man auf diesem sehr einfachem Wege die nöthige Präcision des Eingriffs des Ankers in das Anker- oder Hemmungsrad erreicht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei einer Aufziehvorrichtung für Taschenuhren die Vorrichtungen zum Auskuppeln derselben, um die Zeiger der Uhr zu stellen, bestehend aus dem Stiftchen x, welches beim Umdrehen des Ringes C die Welle B mit dem Kragen y niederdrückt und damit die Zahnsperrung G für das Aufziehen der Feder auskuppelt, hingegen das Kronrädchen ζ zum Eingriff bringt mit den Uebersetzungen nach dem Minutenrad, und das Federchen v, welches das unwillkürliche Abwärtsdrehen des Ringes C verhindert.
2. Die Schrauben d und d1 mit kegelförmigen Knöpfen, welche die Nase e der Brücke A1, welche das Schwungrad mit dem Anker trägt, zwischen sich fassen, so dafs durch das wechselseitige Hinein- und Herausschrauben von d und d1 die Präcision des Eingriffs des Ankers in das Anker- oder Hemmungsrad bewirkt wird.
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