DE4843C - Beweglicher Treiber an schwebenden Hauen für den Betrieb von Mühlsteinen - Google Patents
Beweglicher Treiber an schwebenden Hauen für den Betrieb von MühlsteinenInfo
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- DE4843C DE4843C DENDAT4843D DE4843DA DE4843C DE 4843 C DE4843 C DE 4843C DE NDAT4843 D DENDAT4843 D DE NDAT4843D DE 4843D A DE4843D A DE 4843DA DE 4843 C DE4843 C DE 4843C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C7/00—Crushing or disintegrating by disc mills
- B02C7/02—Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs
- B02C7/08—Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs with vertical axis
Landscapes
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Description
1878.
WELLS ELY SERGEANT in MINEAPOLIS (Cy Hennepin, Minnesota, V. S. /Q).
Beweglicher Treiber an schwebenden Hauen für den Betrieb von Mühlsteinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1878 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein zwischen der Miihlsteinhaue und dem Mühleisen eingeschaltetes
Querstück. Dieses als Treiber wirkende Querstück kann in Lagern in dem Bügel ruhen
und auf das Mühleisen oder eine auf demselben befestigte Stange wirken oder umgekehrt. Der
Treiber kann durch das Mühleisen hindurchgehen oder dasselbe umgeben. In der Zeichnung
umgiebt der Treiber das Mühleisen, und dies hält Erfinder auch für die bei weitern
bessere Anordnung.
Fig. ι der Zeichnung ist eine Seitenansicht der ganzen Vorrichtung. Der Treiber lagert in
einem an das Mühleisen befestigten Blocke und wirkt auf den Bügel.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 3 eine obere Ansicht des Treibers,
Fig. 4 einSchnitt, welcher eine Art der Lagerung
des Treibers darstellt,
Fig. 5 ein Schnitt durch eine der an den Enden der schiefstehenden Arme sitzenden
Rollen.
Fig. 6 und 7 sind perspectivische Ansicht und Querschnitt einer Vorrichtung, bei welcher
der Treiber in dem Bügel hängt.
A ist das Mühleisen mit einem spitzen Zapfen an seinem oberen Ende, auf welchem der
Bügel B hängt. C ist der gebogene oder winkelförmige Treiber und D der Treibblock,
welcher mit dem Mühleisen A rotirt. Der Treiber C ruht in Lagern des Treibblockes D,
wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt. In diesen Lagern kann der Treiber frei schwingen. Die
Enden des Treibers sind nach unten und in entgegengesetzten Richtungen seitwärts gebogen
und am besten mit Stahlrollen versehen; sie greifen in die Kappen n, welche in den abwärtsgehenden
Armen des Bügels B angebracht sind. Wenn das Mühleisen A und der Treibblock
B rotiren, so theilen die gebogenen Arme des Schaftes C dem Bügel B ihre Bewegung
mit. Sollte einer der Arme des Schaftes C vor dem anderen gegen den Bügel D anstofsen, so
wird er durch den Widerstand, welchen ihm der Bügel entgegensetzt, niedergedrückt, bis das
andere Ende gleichfalls gegen den Bügel anstöfst. Auf diese Weise wird ein gleichmäfsiger
Druck auf die Haue zu beiden Seiten des Mühleisens ausgeübt und eine gleichmäfsige Bewegung
des Steines bewirkt, während sich derselbe jederzeit von selbst justiren kann.
Man kann gewöhnliche Lager oder Büchsen anwenden, um den Treiber C auf oder in dem
Treibblock festzuhalten, während Vorsprünge oder Stifte denselben verhindern, sich in seiner
Längsrichtung zu bewegen. Am besten bildet man auf jeder Seite des Mühleisens die eine
Hälfte des Lagers in dem Treibblocke direct und die andere Hälfte in einem schwalbenschwanzförmigen
Blocke d, welcher in der Richtung seiner Längsaxe in seinen Sitz geschoben
und durch Stifte, Keile oder Schrauben an seiner Stelle gehalten wird. Diese Anordnung
ist billig und gestattet eine sehr hochgradige Härtung des Blockes d, sowie eine
schnelle Auswechselung desselben, wenn er sich abgenutzt hat. Um eine Bewegung des Treibers
in seiner Längsrichtung zu verhindern, ist es am besten, denselben mit Armen 0, Fig. 3, zu
versehen, welche auf zwei entgegengesetzten Seiten gegen das Mühleisen anliegen.
Der Treiber kann entweder mit einem Ringe e, Fig. 3, versehen sein, oder eine Bogenform erhalten,
wie in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist.
Anstatt den Treiber C in dem Treibblocke D zu lagern, kann man ihn in dem Bügel aufhängen,
wie dies die Fig. 6 und 7 darstellen. Die unteren Enden der abwärts gebogenen Arme greifen in diesem Falle in Einschnitte,
welche in dem Treibblocke angebracht sind. Auch bei dieser Anordnung müssen die beiden
Arme des Treibers gleichmäfsig in dem Treibblock anliegen. Die Rollen α kann man auch
weglassen, doch ist es besser, sich derselben zu bedienen.
Damit Staub und Kleien nicht die Lagerflächen der Rollen zu schnell abnutzen, sind
dieselben mit einer Reihe von unter einander in Verbindung stehenden Rinnen, Fig. 5, und
einer oder mehreren Oeffhungen versehen, welche letztere von der untersten Rinne nach der unteren
Fläche der Rolle gehen und dem Schmutze den Ausgang gestatten.
Anstatt Kappen in dem Bügel anzubringen, kann man die Enden des Treibers auch gegen
die Seitenfläche des Bügels sich anlegen lassen. In diesem Falle wird der Treibblock mit Schultern
versehen, um die Arme zu fassen, wenn Spielraum vorhanden ist.
Claims (5)
- Patent-An Sprüche:
- Ein Mühleisen in Verbindung mit einem auf dasselbe aufgehängten Bügel und einem zwischenliegenden Treiber mit gebogenen Armen, welche die Bewegung des Mühleisens auf den Stein übertragen.
Ein Mühleisen und ein auf dasselbe aufgehängter Bügel in Verbindung mit einem Treiber, welcher rings das Mühleisen umgiebt. - Ein Mühleisen und ein Bügel in Verbindung mit einem Treiber mit gebogenen Armen, wobei der Treiber in einem der Theile gelagert ist, während er mit seinen Armen den anderen Theil in Bewegung setzt.
- 4. Ein Mühlsteintreiber, welcher aus einem Schafte mit zwei gebogenen Armen und Lagern besteht und in Verbindung mit einem Mühleisen und einem Bügel zur Verwendung kommt.
- 5. Die im Innern mit Rinnen versehenen Rollen, welche an den Enden des Treibers aufsitzen.Alles im wesentlichen wie beschrieben und in beiliegender Zeichnung dargestellt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4843C true DE4843C (de) |
Family
ID=283473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4843D Active DE4843C (de) | Beweglicher Treiber an schwebenden Hauen für den Betrieb von Mühlsteinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4843C (de) |
-
0
- DE DENDAT4843D patent/DE4843C/de active Active
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