DE484383C - Beruehrungsschutzanordnung fuer Gluehlampenfassungen mit einer in der Fassung angeordneten Schaltvorrichtung - Google Patents

Beruehrungsschutzanordnung fuer Gluehlampenfassungen mit einer in der Fassung angeordneten Schaltvorrichtung

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DE484383C
DE484383C DEA131078D DEA0131078D DE484383C DE 484383 C DE484383 C DE 484383C DE A131078 D DEA131078 D DE A131078D DE A0131078 D DEA0131078 D DE A0131078D DE 484383 C DE484383 C DE 484383C
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contact
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incandescent lamp
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DEA131078D
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WILHELM GEIGER GmbH
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WILHELM GEIGER GmbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/945Holders with built-in electrical component
    • H01R33/96Holders with built-in electrical component with switch operated by engagement or disengagement of coupling
    • H01R33/962Holders with built-in electrical component with switch operated by engagement or disengagement of coupling for screw type coupling devices

Landscapes

  • Tumbler Switches (AREA)
  • Connecting Device With Holders (AREA)

Description

  • Berührungsschutzanordnung für Glühlampenfassungen mit einer in der Fassung angeordneten Schaltvorrichtung Zur Herbeiführung des Berührungsschutzes bei Glühlampenfassungen 'hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Kontakte der Fassung durch eine Schaltvorrichtung bis kurz vor dem beendigten Einschrauben der Glühlampe spannungslos zu machen.
  • Der Vorteil dieser durch das Patent I25 892 vom Jahre igoo zuerst bekannt gewordenen Anordnung liegt allerdings nur darin, daß bei fehlender Glühlampe oder sonstigem Anschlußkörper eine Berührungsgefahr der Fassungskontakte vermieden wird. Ein Berührungsschutz beim Ein- und Ausschraubender Glühlampe wird trotz Anwendung vorstehender Schaltvorrichtung aber erst durch die geeignete Anordnung eines Schutzringes an der Fassung erzielt, da die Fassongs- und Lampensockelkontakbe erst unter Spannung treten dürfen, nachdem sie durch den entsprechend ausgebildeten Fassungsrand verdeckt sind.
  • Diese Anordnung wird nun durch den Umstand ungünstig beeinflußt, daß bei den normalisierten Glühlampens.ockeln nach der Abdeckung des Lampensockels durch den Fassungsrand bis zur Betätigung der Schaltvorrichtung nur ein geringer Weg für die Schraubbewegung der Glühlampe verbleibt, so da.ß die Schaltbewegung der Schaltvorrichtung auf ein geringes Maß beschränkt wird.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß, die in der Fassung angeordnete Schaltvorrichtung zum Unterspannungsetzen oder Spannungslosmachen des Gewindekontaktes der Fassung und des Lampensockels zwangsweise von zwei voneinander getrennten Bewegungsvorgängen abhängig ist. Das Unterspannungsetzen erfolgt dabei nicht nur durch die Einschraubbewegung der Glühlampe, sondern es ist auch von der Bewegung einer besonderen Handhabe derart in schaltungstechnische Abhängigkeit gebracht, da.ß völliges Glühlampeneinschrauben und Bewegung der Schaltvorrichtung durch die Handhabe erst dem Gewindekorb der Fassung Spannung zuführen.
  • Man erreicht dadurch, da.ß die Einschaltung - bzw. Unterspannungsetzung der Fassungskontakte erfindungsgemäß erst nach dem vollständigen Einschrauben der Glühlampe vor sich geht. Die Herbeiführung der Ausschaltstellung der Schaltvorrichtung erfolgt jedoch zwangsläufig schon durch eine der vorgenannten Bewegungen in rückläufiger Richtung, und zwar entweder durch das teilweise Herausschrauben der Glühlampe oder gegebenenfalls auch durch die Zurückführung der Handhabe.
  • Durch diese neue Anordnung tritt gegenüber der bisher bekannten Ausführung vorteilhafterweise eine Vergrößerung des Schaltweges auf.
  • Diese Anordnung wird durch eine Schaltvorrichtung herbeigeführt, deren Schaltkontakte beide beweglich sind und wobei einer von diesen durch die erwähnte Handbetätigung und der andere durch die Glühlafnpenbewegung gesteuert wird. Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann der von Hand bewegliche Kontakt auch jederzeit ohne Mitwirkung der Schraubbewegung der Glüh-Lampe wieder von Hand zurückbewegt werden, um erforderlichenfalls ein Ausschalten des zu den Sockelstellen der Lampe führenden Stromkreises zu veranlassen.
  • Durch die neue Anordnung wird mithin. nicht nur die Herbeiführung eines einfachen Berührungsschutzes mit einem vergrößerten Schaltweg der Kontaktvorrichtung erzielt, sondern es entsteht dadurch zugleich eine Schaltfassung unter Fortfall des bisher benötigten besonderen Schaltwerks mit gesonderten Kontakten für die Stromschließung und -öffnung.
  • Die Erfindung ist in: den Fig. i bisr 7 in verschiedenen Anordnungen dargestellt, und zwar zeigen Fig.3 einen senkrechten Längs, schnitt durch die Fassung, während Fig.5 und 6 Einzelteile der Kontaktvorrichtung darstellen. In Fig.7 ist sodann die Fassung im Längsschnitt mit eingeschraubter Glühlampe dargestellt.
  • Die Fassung besteht wie bisher aus dem Fassungsboden i, dem Mantel 2 und dem Innentei13. An letzterem befinden sich der Mittelkontakt q. und die Gewindehülse 5. Da die Berührung zwischen dem Lampenfußkontakt 6 und dem Fassungskontakt q. erst bei völlig eingeschraubter Glühlampe erfolgt, so erübrigt sich auch die Abschaltung des Mittelkontaktes q. durch die obengenannfie Schaltvorrichtung zum Spannungslosmachen der Kontakte .aus .Gründen der Vereinfachung und Verbilligung der Fassung. Der Mittelkontakt 4. ist deshalb mit der Anschlußklemme 7 direkt verbunden. Es kann aber auch eine Abschaltung des Mittelkontaktes q. auf bekannte Art und Weisse, wie z. B. nach der amerikanischen Patentschrift Nr. i 23 i o63 herbeigeführt werden, ohne .dadurch den Erfindungsgedanken zu beeinflussen. Erforderlich zur Herbeiführung des Berührungsschutzes ist nur die Abschaltung der 'Gewindehülse 5, damit diese erst unter Spannung gelangt, wenn der Fassungsmantel 2 den Lampensockel n vollständig bedeckt. Die bekannte Schaltvorrichtung zum Spannungslosmachen des Kontaktes 5 besteht zum Beispiel aus einem fiedernden: Metallstück 9 von beliebiger Form, welches an -der Gewindehülse 5 z. B. bei io mittels einer Schraube i i o. dgl. befestigt wird. Die der Glühlampe zugekehrte Seite des Teiles q ist mit einer isolierenden Platte 12 belegt, welche durch mehrem umgebogene Lappen 13 an dem Teil 9 befestigt ist (Fig. i und 5). Sowohl das Metallstück g als auch die Isolierplatte 12 sind so ausgebildet, daß .der nicht abgeschaltete Mittelkontakt durch beide Teilre hindurchtreten kann. An dem Teil g befindet sich, -dem Innenteil3 zugekehrt, ein vorstehendes KontaktstÜck i ¢ (Fig. 3, 5 und 6), dessen etwas rorsteh ende Kontaktstelleni 5 abgerundet sihd.
  • Bei völlig eingeschraubter Glühlampe hat das Kontaktstück i ¢ noch keine Verbindung mit einem Gegenkontakt im Gegensatz zu früheren- bekannten Ausführungen, bei welchen diese Verbindung bei ganz eingeschraubter Lampe durch die letztere herbeigeführt wurde. Diese Verbindung wird erfindungsgemäß erst hergestellt durch die Betätigung eines Gegenkontaktes 16, welcher z. B. U-förmig über den durch die Lampe b:ewegte,ri Kontakt i q. greift. Der Kontakt 16 besitzt z. B. Aushöhlungen, welche sich federnd den Abrundungen 15 des Kontaktes i q. anschmiegen. Der in sich federnde Kontakt i6--kann auf beliebige Weise an einer mit dem Anschlußkontäkt i7_ verbundenen Blattfeder 18 (Fig. 2 und 3) oder z. B. nach Fig. q. an einem mit dem Anschlußkontakt 17 in Verbindung stehenden Winkelhebel i9 befestigt sein.
  • Fig. 3, q. und 7 stellen den Kontakt 17 in Ausschaltstellung dar. Diese wird durch die Eigenfederung der Blattfeder 18 oder durch eine Feder 2.o, welche z. B. am Winkelhebel i.9 angreift, herbeigeführt. Die Einschaltung erfolgt nach den Fig. 3 und q. durch ein Zugorgan 2 i, welches in beliebiger Richtung aus der Fassung herausgeführt werden kann. Bei fehlender Lampe kann keine Einschaltung durch :das Zugorgan 2 1 erfolgen, weil infolge Fehlens einer Rast die Federung der Teile 18 bzw. i9 diese wieder in die Ausschaltstellung zurückbringt. Bei .eingeschraubter Lampe jedoch hat sich er Kontakt i q. dem Kontakt 16 genähert.(Fig. 7); so daß. nunmehr der letztere bei .der Zugbetätigung federnd über den Kontakt i q. greift und .durch kugelige Ausbildung der Kontaktflächen, entgegen dem 'Zug der Federn 18 und i9 in der Einschaltstellung festgehalten wird.
  • Die Schaltvorrichtung wird nach Fig. 3 erst getrennt, wenn die Glühlampe etwas losgeschraubt wird und sich dadurch das ebenfalls durch Federung zurücktretende Teil g mit dem Kontakt 1q. aus dem nicht noch folgenden Kontakt 16 herauszieht. Es genügt eine geringe Bewegung des Kontaktes 14, um die Verbindung mit dem Korntakt 16 zu unterbrechen, so daß. dieser durch die Federung des Teiles 18 zurückschnellt und den Stromweg einwandfrei unterbricht. Derselbe Vorgang vollzieht sich bei der Ausfühtung nach der Fig. q., da die Feder 2o den Winkelhebel bei Trennung der Kontakte 1q: und 16 ebenfalls zurückzieht.
  • Durch die Anordnung eines weiteren Zugorgans 22 ist es jedoch außerdem möglich, die Kontaktverbindung 14 bis 16 zu unterbrechen, ohne da.ß die Glühlampe bewegt wird. Durch Zug am Organza wird der Winkelhebel. i 9 in die Ausschaltstellung gebracht, wie aus Fig. 4 ohne weitere Erklärung erkennbar ist. Die Zugorgane 21 und -z können aus einem Stück bestehen und durch eine Öffnung 23 des Schalthebels i9 hindurchgeführt sein. Zwei Anschläge 24 am Zugorgan, welche einen Spielraum zwischen sich und dem Hebel i9 lassen, ermöglichen die Betätigung des letzteren mit Momentsprung durch die Handausschaltung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Berührungsschutzanordnung für Glühlampenfassungen mit einer in der Fassung angeordneten SchaltvorrichtungzumUnterspannungsetzen oder Spannunglosmachen eines Kontaktes der Fassung oder des Lampensockels, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltstellung der Schaltvorrichtung zwangsweise durch zwei vonein. ander getrennte.Bewegungsvorgänge herbeigeführt wird, und zwar einerseits durch die Einschraubbewegung der Glühlampe und andererseits durch die Bewegung einer besonderen Handhabe während die Herbeiführung der Ausschaltstellung der Schaltvorrichtung schon durch einen der beiden Bewegungsvorgänge in rückläufiger Richtung (z. B. durch teilweise Lösung der Glühlampe oder Zurückführung der Handhabe) zwangsläufig erfolgt.
DEA131078D 1927-04-27 1927-04-27 Beruehrungsschutzanordnung fuer Gluehlampenfassungen mit einer in der Fassung angeordneten Schaltvorrichtung Expired DE484383C (de)

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