DE484376C - Steckerstift fuer grosse Stromstaerken mit an beiden Enden zusammenhaengenden Lamellen - Google Patents

Steckerstift fuer grosse Stromstaerken mit an beiden Enden zusammenhaengenden Lamellen

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DE484376C
DE484376C DED54242D DED0054242D DE484376C DE 484376 C DE484376 C DE 484376C DE D54242 D DED54242 D DE D54242D DE D0054242 D DED0054242 D DE D0054242D DE 484376 C DE484376 C DE 484376C
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lamellae
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/04Pins or blades for co-operation with sockets

Landscapes

  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

  • Steckerstift für große Stromstärken mit an beiden Enden zusammenhängenden Lamellen Die Erfindung bezieht sich auf einen Stecker für große Stromstärken, d. h. auf einen solchen, der für Verbrauchsapparate, welche i bis 5o Ampere benötigen, bestimmt ist.
  • Man verwendet bisher allgemein zu diesem Zweck zylindrische Kontaktstifte, deren Lamellen durch bis zum Schaft des Stiftes reichende Schlitze getrennt sind. Die Federungseigenschaften sind dabei nichtgenügend, da die Lamellen, bald erlahmen und sich schräg zur Steckerachse stellen, so daß -der Kontakt nur an einigen Stellen erzielt wird, wodurch dann der Stift verbrennt.
  • Es sind auch Stifte bekannt, deren Lamellen an beiden Enden zusammenhängen. Sie werden entweder aus einem röhrenförmigen Körper gewonnen oder auch durch breite Schlitze, welche sich im Innern des Stiftes begegnen, in ihrer Form bestimmt. Bei beiden Ausführungen begegnet man Unannehmlichkeiten, denn entweder sind die Lamellen nicht dick genug und der mechanischen Beanspruchung, die bei der Einführung eines Stiftes in seine Büchse eintritt, nicht gewachsen, oder diese übelstände sind nicht vorhanden, dafür aber der Einführungswiderstand des Stöpsels infolge des Lamellenquerschnittes derart groß, daß von, einem öfteren Gebrauch solcher Stifte nicht die Rede sein kann.
  • Es wurde nun gefunden, daß der zu einem guten Kontakt notwendige Anpressungsdruck der Lamellen, bei axialen Bewegungen des Stöpsels im Innern der Steckdose, d. h. nach seiner Einführung und bei der Herausnahme, gut überwunden werden kann, daß aber der Einführungsdruck, d. h. die axial gerichtete, zum Nachgeben der Lamellen notwendige Kraft in keinem Verhältnis mit dem obenerwähnten, zur Bewegung notwendigen Aufwand steht.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun ein Stecker für große Stromstärken, der zusammenhängende Lamellen aufweist, die teilweise durch zusätzliche Einschnitte getrennt sind, welche sich etwa bis zur Mitte der Stiften; länge erstrecken. Es ist so möglich, die Lamellendicke bedeutend größer zu halten, jegliche Erwärmung des Stiftes auch bei fünf-oder sechsfacher Mehrbelastung zu vermeiden, den gehörigen Anpressungsdruck ohne weiteres zu erreichen und durch diese örtliche Zugabe an Federungsmöglichkeit den Eiiiführungswiderstan:d des Steckers bedeutend zu vermindern.
  • Auf der Zeichnung sind beispielsweise drei Ausführungsformen nach der Erfindung dargestellt.
  • Die Fig. i, a und 3 beziehen; sich auf die erste Ausführung und zeigen einen Längsschnitt, einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. i und eine Draufsicht auf einen Stift.
  • Die Fig. q., 5 und 6 sind entsprechende Darstellungen der zweiten Ausführungsform, wobei Fig. 5 ein Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 4 ist. Die Fig.7 ist eine `Ansicht der dritten Ausführungsform.
  • Nach den Fig.-i, 2-und 3 sind die Lamellen rings um eine Bohrunga angeordnet, die sich in der Länge durch den ganzen Stift erstreckt. Die äußere Form der Lamellen wird durch Abdrehung gewonnen. Der Stecker ist vorn bei b gewölbt und bei- c zylindrisch. Bei d sind die Lamellen auf die Größe gebracht, die durch die mechanischen und elektrischen Beanspruchungen verlangt wird. Die durch Ausfräsungen g getrennten Lamellen hängen oben zusammen. Sie sind durch zusätzliche Einschnittee, f etwa bis zur Mitte ihrer Länge gespalten. Dadurch wird der Spitze des Stiftes und dem zylindrischen Teil eine bessere Federung verliehen, was bei der Einführung des Stiftes besonders günstig ist. Außerdem macht der zylindrische Teil mi-, der Büchsenwand einen guten Flächenkontakt.
  • In den Fig. q., ,5 und 6 ist ein Steckerstift dargestellt, dessen Lamellen durch Ausfräsungen g gewonnen sind, welche sich nicht ganz bis zur Spitze des Stiftes erstrecken, sich aber in, der Stiftachse zur Bildung eines Hohlraumes h vereinigen, der die Lamellendicke bestimmt.
  • Auch hier sind die Lamellen gegen die Spitze des Steckers hin bei e,1 teilweise in ihrer ganzen Dicke gespalten, nicht aber so, daß die zusätzlichen Einschnitte sich am oberen Ende der Lamellen vereinigen. Auch hier ist die Bauweise derart, daß die zusätzliche Federung der Stiftspitze seine Einführung erleichtert.
  • In. Fig.7 ist ein Steckerstift gezeigt, der auf seiner ganzen Länge zylindrisch ist. Seine Lamellen hängen an der Spitze auch zusammen, aber infolge der zusätzlichen Federung des Stiftvorderteiles kann der Querschnitt auf der ganzen Stiftlänge gleich groß behalten werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steckerstift für große Stromstärken mit an beiden Enden zusammenhängenden Lamellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen teilweise mit zusätzlichen Einschnitten (e; f) versehen sind, welche sich etwa bis zur Mitte .der Stiftlänge erstrecken.
  2. 2. Steckerstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Einschnitte (e, f) in eine Bohrung (a) münden, die den ganzen Stift bis zum Schaft durchdringt.
  3. 3. Steckerstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Einschnitte an der Steckerspitze durch ein Zwischenstück getrennt sind, das bei der Ausfräsung der die Lamellen trennenden Schlitze zurückbleibt (Fig. q.).
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