DE484373C - Roehrensender- bzw. Empfaengerschaltung, insbesondere fuer kurze Wellen - Google Patents
Roehrensender- bzw. Empfaengerschaltung, insbesondere fuer kurze WellenInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
- H03F3/50—Amplifiers in which input is applied to, or output is derived from, an impedance common to input and output circuits of the amplifying element, e.g. cathode follower
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Description
- Röhrensender- bzw. Empfängerschaltung, insbesondere für kurze Wellen Von den Röhrensenderschaltungen, die sich auch für kurze Wellen eignen, haben sich die Gegentaktschaltungen besonders bewährt. Bekannt sind die Schaltungen, wie sie für Selbsterregung beispielsweise Abb. i zeigt.
- Für fremdgesteuerte Röhrensender- bzw. Empfangsverstärker (Hochfrequenz oder Niederfrequenz) sorgt man durch Verwendung von Kompensationskondensatoren für die Beseitigung der Rückwirkung, die der Anodenkreis über die Anodengitterkapazität auf den Gittereingangskreis ausübt. Man erhält dann beispielsweise die Abb. z, bei der die Anodengztterkapazitäten der Röhre a bzw. b durch die Kompensationskondensatoren c bzw. d abgeglichen sind. Für die Erreichung möglichst kurzer Wellen sind die Kompensationskondensatoren eine Erschwerung, da sie die notwendig vorhandenen Mindestkapazitäten (in den Röhren, Spulen usw.) erhöhen. Auch bedienungsmäßig sind sie eine Erschwerung, da sie genau abgeglichen werden müssen.
- Erfindungsgemäß werden beide Nachteile beseitigt durch eine Gegentaktschaltung, bei der auch ohne Kompensationskondensatoren eine Rückwirkung vom Anoden- auf den Gitterkreis nicht vorhanden ist, bei der also die Erreichung besonders kurzer Wellen durch unnötige Vergrößerung der Mindestkapazitäten nicht erschwert wird, bei der auch die Bedienung des Senders (Empfängers) sehr viel einfacher bleibt.
- Die Schaltung ist in Abb.3 beispielsweise dargestellt.
- Bei dieser Schaltung werden die Eingangskreise für die Röhren nicht mehr, wie bisher üblich, an die Gitter der beiden Röhren gelegt, sondern finit den Kathoden verbunden, wobei diese Kathoden, die sonst unmittelbar miteinander verbunden waren, nunmehr getrennt sind.
- Die Gitter a und b der beiden Senderöhren sind unmittelbar miteinander verbunden und gegebenenfalls geerdet. Den von Erde isolierten Heizfäden wird über die Spule C die Steuerspannung zugeführt. Der Mittelpunkt der Spule ist -in der bekannten Weise über einen Kondensator d mit dem Erd- und Gitterpunkt verbunden. Zwischen den Anoden liegt in der an sich bekannten Weise der Schwingungskreis, bestehend aus den beiden hintereinandergeschalteten Kondensatoren e und der Spule f-f.
- Die Anodengleichspannung wird mit ihrem Minuspol an die Mitte der Spule c, mit ihrem Pluspol an den gemeinsamen Punkt der Kondensatoren e angelegt. Der Anodenstrom fließt über den gemeinsamen Punkt der Kondensatoren e und über eine Drossel h und die Spulen f zu den Anoden.
- Eine Rückwirkung über die Anodengitterkapazität kann bei dieser Schaltung nicht eintreten. Die einzige Rückwirkung, die denkbar wäre, könnte über die Kapazität Anode-Heizfäden auftreten, und zwar nur über den Teil dieser Kapazität, der nicht durch dien Weg Anode-Gitter-Heizfaden gebildet ist. Die die Rückwirkung ausübende Kapazität ist also bei dieser Schaltung viel kleiner als bei der bisher bekannten. Die Nebenkapazität, Anode-Heizfaden, ist in der Abbildung gestrichelt gezeichnet und mit j gekennzeichnet. Die Abb.3 enthält weiter besondere Heizquellen k für jeden Glühfaden. Es lassen sich nun gegenüber dieser Schaltung noch Verbesserungen angeben, bei denen die Heizung gemeinsam ist, bei der zwischen den beiden Heizfäden zwei Gitterkreisspulen angeordnet sind, in deren Mitte die Heizung von einer gemeinsamen Heizquelle zugeführt wird. Parallel zu den Gitterkreisspulen können ein oder besser zwei symmetrische Abstimmkondens.atoren f angeordnet stein.
Claims (1)
- PATENTANSi'k(7C111:: i. Röhrensender- bzw. Empfängerschaltung, insbesondere für kurze Wellen, wobei zwecks Hoch- oder Niederfrequenzverstärkung zwei Röhren in Gegenkontakt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangskreise für die Röhreil an der Seite der nicht unmittelbar miteinander verbundenen Kathoden liegen. z. Röhrensender- bzw. Empfängerschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter der Gegentaktröhren unmittelbar oder über eine große Kapazität geerdet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DET34259D DE484373C (de) | Roehrensender- bzw. Empfaengerschaltung, insbesondere fuer kurze Wellen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DET34259D DE484373C (de) | Roehrensender- bzw. Empfaengerschaltung, insbesondere fuer kurze Wellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE484373C true DE484373C (de) | 1929-10-14 |
Family
ID=7558366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET34259D Expired DE484373C (de) | Roehrensender- bzw. Empfaengerschaltung, insbesondere fuer kurze Wellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE484373C (de) |
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0
- DE DET34259D patent/DE484373C/de not_active Expired
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