DE484199C - Verfahren zur Veraenderung des Waermeausdehnungskoeffizienten von Metallen - Google Patents

Verfahren zur Veraenderung des Waermeausdehnungskoeffizienten von Metallen

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DE484199C
DE484199C DES76290D DES0076290D DE484199C DE 484199 C DE484199 C DE 484199C DE S76290 D DES76290 D DE S76290D DE S0076290 D DES0076290 D DE S0076290D DE 484199 C DE484199 C DE 484199C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22FCHANGING THE PHYSICAL STRUCTURE OF NON-FERROUS METALS AND NON-FERROUS ALLOYS
    • C22F1/00Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working

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Description

  • Verfahren zur Veränderung des Wärmeausdehnungskoeffizienten von metallen Es hat sich gezeigt, daß der Wärmeausdehnungskoeffizient von Metallen, die den nicht regulären Kristallsystemen angehören, dadurch verändert werden kann, daß man das Metall z.. B. durch Hämmern oder Walzen mechanisch deformiert.
  • -Gegenstand der Erfindung ist die Anwendung von, zwecks Erreichung eines bestimmten Wärmeausdehnungskoeffizienten, z. B. durch Hämmern oder Walzen entsprechend deformierten Metallen der erwähnten Art, z. B. von Zink zur Herstellung von Meßinstrumenten, Kompensationspendel u. dgl.
  • Es hat sich gezeigt, daß der Ausdehnungskoeffizient von den zu den nicht regulären Kristallsystemen gehörenden Metallen stark von dem Grad .der Deformation abhängt. Die Änderungen des Ausdehnungskoeffizienten, die durch die mechanische Deformation erzielt werden können, hängen von der Art des Metalles ab. Bei Zink liegen die erzielbaren Änderungen des Ausdehnungskoeffizienten in der Größenordnung von z : 4. Geht man von einem gegossenen Metallstück aus und deformiert es, indem man es z. B. hämmert, so zeigt der Ausdehnungskoeffizient annähernd einen Verlauf, wie er in der Abbildung dargestellt ist, und zwar ist auf der Abszissenachse der Grad der Deformation und auf der Ordinatenachse der Ausdehnungskoeffizient aufgetragen. Mit wachsender Deformation steigt der Ausdehnungskoeffizient erst stark an und fällt dann allmählich wieder ab. Bei Zink liegen die erreichbaren Ausdehnungskoeffizienten zwischen 13 # 10-r- und 64 # zo-e. Bei anderen Metallen, die .den nicht regulären Kristallsystemen angehören, z. B. Cadmium, Wismut, Magnesium, Antimon, sind die Änderungen des Ausdehnungskoeffizienten geringer als bei Zink, jedoch liegen sie auch hier noch zum Teil in der Größenordnung von r:3undt:2.
  • Unter Umständen kann es zweckmäßig sein, zur Veränderung des Ausdehnungskoeffizienten nicht nur eine mechanische Deformation anzuwenden, sondern damit auch eine Wärmebehandlung zu verbinden, indem man das Metall nach :der mechanischen Deformation über eine bestimmte Zeitdauer erwärmt.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung kann mit Vorteil angewendet werden, wenn für einen bestimmten Zweck, beispielsweise für Kompensationspendel u. dgl., ein Ausdehnungskoeffizient gefordert wird, den keines der handelsüblichen Metalle aufweist. In diesem Falle kann durch mechanische Deformation der Ausdehnungskoeffizient innerhalb weiter Grenzen eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Die Anwendung von zwecks Erreichung eines bestimmten Wärmeausdehnungskoeffizienten, z. B. durch Hämmern oder Walzen entsprechend deformierten Metallen, die nicht dem regulären Kristallsystem .angehören, z. B. von Zink, zux Herstellung von Meßinstrumenten, Kompensationspendeln u. dgl.
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