DE484042C - Dreh-Kondensator, dessen Knopf fuer Feineinstellung auf der Welle eines kleinen Konus o. dgl. aufgekeilt ist, der durch Reibung zwei oder mehrere Rollen o. dgl. mitnimmt - Google Patents

Dreh-Kondensator, dessen Knopf fuer Feineinstellung auf der Welle eines kleinen Konus o. dgl. aufgekeilt ist, der durch Reibung zwei oder mehrere Rollen o. dgl. mitnimmt

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DE484042C
DE484042C DEW75194D DEW0075194D DE484042C DE 484042 C DE484042 C DE 484042C DE W75194 D DEW75194 D DE W75194D DE W0075194 D DEW0075194 D DE W0075194D DE 484042 C DE484042 C DE 484042C
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/06Driving or adjusting arrangements; combined with other driving or adjusting arrangements, e.g. of gain control
    • H03J1/14Special arrangements for fine and coarse tuning

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  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)

Description

Dreh-Kondensatoren, mit Übersetzuingsvorrichtungen zwischen dem bzw. den Regelungsknöpfen und den Kondensatorlamellen sind bereits bekannt. Bei solchen Kondensatoren S ist meistens eine einfache Übersetzung zwischen zwei Knöpfen, dem Grobeinstellungsknopf und dem Feineinstellungsknopf, eingeschaltet, derart, daß bei Betätigung des ersterein die Kondensatorlamellein unmittelbar mitgenommen werden, während bei Betätigung des zweiten Regelungsknopfes die Mitnahme der Kondensatorlamellen mittelbar, d.h. unter Zwischenschaltung· des ins Langsame übersetzenden Vorgeleges erfolgt, so daß die Feineinstellung der Lamellen mit beträchtlicher Genauigkeit vollziehbar ist. * In der letzten Zeit ist indessen die Wellenabstufung der verschiedenen Seindestationen so sehr fortgeschritten, daß auch an den Koin-
ao densator bezüglich seiner Regelbarkeit höhere Forderungen gestellt werden; Denselben wird der Dreh-Kondensator gemäß der Erfindung dadurch gerecht, daß bei einem Drehkondensator, dessen Knopf für Feineinstel-
«5 lung auf der Welle eines kleinen Konus o. dgl. aufgekeilt ist, der durch Reibung zwei oder mehrere Rollen o. dgl. mitnimmt, eröndungsgemäß zur Übertragung der Bewegung der Rollenzapfen auf die äußere, als Gehäuse dienende Büchse ein in ihr angeordnetes Getriebe mit doppelter Übersetzung zwischen Konus und Büchse dient.
Zwischen den beiden Knöpfen ist eine elastische Kupplung eingeschaltet, welche ein Schleifen der Getriebeteile aufeinander bei unzulässig weiter Knopfdrehung ermöglicht.
Bezeichnet man mit Ω die Winkelgeschwindigkeit des Feineinstellungsknopfes, mit ω die Winkelgeschwindigkeit des Grobeinstellungsknopfes, mit R den mittleren Radius der unten näher beschrieb einen angetriebenen Rollen des Vorgeleges, und setzt man andererseits voraus, daß der mittlere Radius des Aintriebskenus sowie der Radius der .Rollenzapfen, deren Bewegung auf den als Büchse ausgebildeten Grobregelungskmopf unter Vermittlung eines in ihm angeordneten Getriebes mit doppelter Übersetzung zwischen Konus und Büchse übertragen wird, gleich ι mm sind, so erhält man:
Dies ergibt eine Übersetzung -^- von -^ bei Rollen von 12 mm und eine Übersetzung
von -y- bei Rollen von 14 mm Durchmesser
63
usw.
Rollen und Konus können gegebenenfalls gezahnt sein.
Zwei Ausführungsformen des Erfindüngsgegenstandes sind in den Abbildungen veranschaulicht.
Abb. ι zeigt dein Kondensator in Ansicht. Abb. 2 zeigt denselben im Schnitt,
Abb. 3 dessen! einzelne Teile in gedrehter Stellung, teilweise im Schnitt.
Abb. 4 zeigt die Übersetzung schematisch. Abb. 5 zeigt die Einzelteile eines abweichend gestalteten Kondensators, ebenfalls in gedrehter Stellung, teilweise geschnitten.
Abb. 6 stellt den Zusammenbau einiger Teile dieses Kondensators dar, und Abb. 7 zeigt schematisch die Art und Weise der Übersetzung.
Auf einer Platte 1 aus Ebonit o. dgl. ist ein Lamellenkondensator C beliebiger Bauart angeordnet. 2 stellt den Grobeinstellungsknopf, 3 seine Skalensc'heibe und 4 die Schraube', die zur Feststellung der Einstellvorrichtung auf der Kondensatorwelle A dient, dar.
Der Knopf 2 ist bei 5 ausgenommen, um die Übersetzungsorgane aufzunehmen. Dieselben setzen sich im wesentlichen aus zwei glatten oder gezahnten Rollen 6 zusammen, die zweckmäßig aus Metall bestehen und leicht konisch sind. Die Zapfen 7 derselben sind in radialen Ausschnitten einer ausdehnbaren Daumenscheibe 9 drehbar, deren zwei Wangen, die untere und die obere, untereinander verbunden sind und die Rollen 6 aufnehmen.
Eine mittlere Bohrung ι ο dient zum Durchgang eines je nach Bedarf glatten oder gezahnten Konus 11, der gegen den Rand der Rollen 6 sich abstützt und sie auseinanderzurücken sucht, so daß ihre Zapfen/ gegen den inneren Rand 12 der oberen Einsatzbüchse 13. bewegt werden,· die letztere ist im unteren Teil durch eine Scheibe 14 geschlossen.
Der Konus n, dessen Neigung jener der Rollen entspricht, sitzt am Ende einer Welle 15, die durch dem Knopf 17 gedreht wird und durch eine Schraube 16 festgestellt wird. 18 trägt die Skala der Feineinstellung.· Der Konus 11 wird gegen die Rollen 6 durch eine Blattfeder 19 gedruckt, die sich gegen den Boden einer Schale 20 einesteils, gegen 'einen Bund 21 der Welle 15 andererseits abstützt. Die Welle 15 ist durch die Bohrung 10 der Daumenscheibe 9 durchgeführt.
Wird der kleine Knopf 17 im Sinne des Pfeiles / (Abb. 3) mit der Geschwindigkeit Ω gedreht, so nimmt der Konus 11 durch Reibung die Rollen 6 im Sinne des Pfeiles/' mit, wodurch das Gehäuse 13, 14 infolge der Berührung der Zapfen 7 mit dem inneren Rand 12 der oberen Einsatzbuchse 13 der abschließenden Scheibe 14 in Drehung versetzt wird.
Um eine bessere Mitnahme zu sichern, könnten die Zapfen 7 gegebenenfalls eine Verzahnung aufweisen, die mit einem oder mehreren gezahnten Kränzen des Gehäuses 13, 14 kämmen könnte.
Unter Vermittelung der Blattfeder 22 (die durch eine einfache, leicht gebogene Unterlagscheibe gebildet sein könnte) wird die Bewegung auf die Schale 20 übertragen, die durch eine Schraube 23 im Innern der Büchse 2 befestigt ist· "die letztere läuft im Sinne des Pfeiles /" mit der durch die Übersetzung sich ergebenden Geschwindigkeit ω um.
Bei dieser Bewegung ist die. Daumenscheibe 9 an der Drehung gehindert dadurch, daß durch deren Ausnehmung 24 eine Zunge 25 sich erstreckt, die ein- und feststellbar unter der Mutter 26 mit ihrer gabelartig ausgeschnittenen "Stützfläche greift; diese Stützfläche könnte übrigens mit der Mutter aus einem Stück bestehen. Diese Zunge durchquert eine innere Querwand 27 des Gehäuses 2, zu welchem Behufe in dieser Wand ent: sprechende Ausschnitte vorgesehen sind, wobei sie durchT Anstoßen gegen die Ausschinitträjnder an den Hubenden die Bewegung des Einstellknopfes in den äußersten Stellungen der beweglichen Kondensatorlamellen aufhält. Würde man durch Unachtsamkeit den für die Feineinstellung dienenden Knopf 17 _ weiterdrehen, so gestattet das elastische Übertragungsorgan 22 ein Schleifen des Gehäuses 13, 14 selbst im Falle, daß die Mitnähme durch Verzahnung erfolgt, ohne Gefahr von Zahnbrüchen, die bei den üblichen Übersetzungsgetrieben sich einstellen.
Zwischen der Daumenscheibe 9 und dem Boden 27 des Gehäuses 2 ist entsprechendes Spiel 30 vorhanden.
Ist die Feder 19 auf der Welle aufgekeilt, so kann das Spiel selbsttätig ausgeglichen werden.
Das ganze Übersetzungsgetriebe ist im Gehäuse 13, 14 eingeschlossen und vor jeder Beschädigung geschützt. Die" sehr kleinen Abmessungen dieses Gehäuses ermöglichen die Herstellung eines Gehäuses 2 von sehr kleinem Durchmesser, in welchem das gesamte Getriebe untergebracht ist. Dieses Gehäuse ist univerweilt auf jeden üblichen Lamellenkondensator aufsetzbar einfach durch Festlegung und Regelung der Zunge 25 auf der Kondensatortafel mit Bezug auf die Einstellungsrichtung sowie die Exzentrizität bezüglich der Achse A-

Claims (7)

  1. An Stelle der Verwendung eines festen Punktes 25, der auf der Kondensatortafel angeordnet ist, kann am Boden des Gehäuses 13, 14 ein Stift 25' befestigt sein, der in eine Bohrung der Ebonittafel 1 gesteckt und dadurch unbeweglich gemacht wird; die Wirkungsweise ist die gleiche wie zuvor. Diese Anordnung ist in der Abb. 5 veranschaulicht. An Stelle der Festlegung der Daumenscheibe 9 wird hier also das Gehäuse 13, 14 festgelegt, so daß die relative Bewegung die gleiche ist.
    Dreht man den Feineinstellungsknopf 17 im Sinne des Pfeiles / mit einer Geschwindigkeit 52, so nimmt der glatte oder gezahnte Konus 11 die glatten oder gezahnten Rollen 6 im Sinne der Pfeile /', wie früher, mit, wobei indessen ihre glatten oder gezahnten Zapfen 7 an den inneren Rändern 12, 29 des unbeweglichen Gehäuses 13, 14 reiben (bzw. an einem inneren gezahnten Kranz dieses Gehäuses) und die Daumenscheibe 9 in umgekehrter Richtung mitnehmen im Sinne des Pfeiles f\ (Abb. 7).
    Die Bewegungsgleichungen sind die gleichen, und nur das Spiel der betreffenden festen und beweglichen Organe ist umgekehrt.
    Das Gehäuse 13, 14 ist also nunmehr ständig durch den Stift 25' festgelegt, der in eine genau in der Tafel 1 gebohrte Ausineh-.
    mung eingreift und in einem Bodenteil 14 festsitzt und die Ausnehmung 28 der inneren Querwand 27 des Gehäuses 2, wie dies vorher der Fall war, durchquert.
    Nun überträgt im Gegenteil die drehbare Daumenscheibe 9, die durch die Stifte bzw. Zapfen 7 im Sinne f\ mitgenommen wird, die übersetzte Drehbewegung einesteils auf die Schale 20 (die auf dem Gehäuse 2 aufgekeilt ist) unter Vermittlung der Feder 22', die eine das übertragene Drehmoment begrenzende Kupplung darstellt, und andernteils auf den Boden 27 des Gehäuses 2 unter Vermittlung einer Scheibe aus Fiber o. dgl.' 33. Die Feder 22' hat vorzugsweise die Form eines Malteserkreuzes, dessen leicht aufwärts gebogene Arme gegen den Boden der Schale 20 mit ihren flachen Rändern 31 sich legen, während der mittlere Teil an die Daumenscheibe durch die gleichen Nieten 32, die zur Festlegung der Scheibe 33 dienen, befestigt ist. Die Nieten 32 sind um 90° gegen die Einschnitte 8 (in denen die Zapten 7 sich führen) versetzt und durchqueren die Daumenscheibe.
    Setzt man, wie vorerwähnt, die Drehung des Knopfes 17 nach Hubende der beweglichen· Kondensatorlamellen fort, so schleifen die Organe zufolge der Anordnung der Teile 2>3> 32' aufeinander.
    Gemäß dem in Abb. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel trägt der Knopf 2 einen Index 34, der sich über einer auf dem Brett 1 o. dgl. festgelegten· Skala verstellt. Die An-Ordnung ist im Vergleich mit jener nach den Abb. ι bis 3 umgekehrt.
    Bei beiden beschriebenen Ausführungsformen sind alle metallenen Teile innerhalb des Gehäuses der Knöpfe angeordnet, so daß 7 α die beim Nähren des menschlichen Körpers auftauchenden Kapazitätserscheinungen nicht zur Geltung kommen. Die Rollen bzw. Scheiben können behufs besserer Mitnahme mit Lederüberzügen o. dgl. versehen sein.
    Pa τ ii ν tans i' κ ü c ι j E:
    ι. Dreh-Kondensator, dessen Knopf für Feineinstellung auf der Welle eines kleinen Konus o. dgl. aufgekeilt ist, der durch Reibung· zwei oder mehrere Rollen o. dgl. mitnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Bewegung der Zapfen (7) dieser Rollen auf die äußere Büchse (2) ein in ihr angeordnetes Getriebe mit doppelter Übersetzung zwischen Konus und Büchse dient.
  2. 2. Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kleine Konus (11) gegen den Rand der Rollen (6) mit Hilfe einer Blattfeder (19) angepreßt ist, die gegen den Boden der Büchse (2) sich abstützt und die Rollenzapfen (7) gegen die inneren Ränder der oberen Einsatzbüchse (13) und der unteren, die Büchse (13) abschließenden Scheibe (14) drückt.
  3. 3. Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenzapfen (7) in radialen Ausnehmungen einer Daumenscheibe (9) drehbar sind, zwischen deren Wangen (8,,9) die Rollen (6·) geführt sind und die Daumenscheibe unter Vermittlung eines einerseits in dieselbe und andererseits in die Stützplatte (1) des Kondensators eingreifenden Stiftes o. dgl. (ζ. B. 25) festgelegt ist.
  4. 4. Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (2) durch eine Blattfeder (22) mitnehmbar angeordnet ist3 die eine elastische Kupplung bildet, und daß eine zweite im Innern des Grobeinstellungsknopfes angeordnete Schale (20) das Schleifen der Büchse (13) auf dem unteren Rand dieser Schäle ermöglicht.
  5. 5. Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (25) durch die den Grobeinstellungsknopf· bildende Trommel hindurchgeht und in einem Ausschnitt derart geführt ist, daß
    der Einstellungsknopf 'nur bis in die äußersten Lagen der beweglichen Kondensatorlamellen bewegt werden kann.
  6. 6. Kondensator nach Attispruch ι und 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei feststehender Daumenscheibe und drehbarer, dieselbe sowie die Rollen einschließender Büchse (13, 14). die die elastische Kupplung bildende Blattfeder (22) zwischen diesem Gehäuse und der Schale (20) des Grobeinstellungsknopfes (2) eingeschaltet ist, während bei Umkehrung der Anordnung, d.h. bei drehbarer Daumenscheibe und feststehender Büchse (13, 14) für die letztere und die Rollen die die Übertragung auf den Grobeinstellungsknopf bewirkende, als elastische Kupplung dienende Feder (31) zwischen. Schale (20) des Grobeinstellungsknopfes und der Daumenscheibe angeordnet ist und auf der letzteren festsitzt.
  7. 7. Kondensator nach Ainspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Konus (11), die Rollen (6), deren Zapfen (7) und die mit ihnen zusammenwirkenden Teile des Gehäuses gezahnt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW75194D 1926-10-05 1927-02-27 Dreh-Kondensator, dessen Knopf fuer Feineinstellung auf der Welle eines kleinen Konus o. dgl. aufgekeilt ist, der durch Reibung zwei oder mehrere Rollen o. dgl. mitnimmt Expired DE484042C (de)

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