DE48384C - Leistenkeil - Befestigung - Google Patents

Leistenkeil - Befestigung

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DE48384C
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DE
Germany
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head
inguinal
wedge fastening
rotated
fastening
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48384D
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English (en)
Original Assignee
P. J. JANNS und F. F. STROBEHN in Altona, Schulterblatt 21
Publication of DE48384C publication Critical patent/DE48384C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/06Wedge locks for lasts

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Februar 188g ab.
Bei dieser Erfindung handelt es .sich darum, den oberen, für den Spann bestimmten Theil eines gewöhnlichen Leistens auf eine zweckmäfsigere Weise als bisher gebräuchlich mit dem Untertheil zu verbinden. In beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 in Seitenansicht und Fig. 2 im Grundrifs einen Leisten dar, welcher aus dem unteren oder Haupttheil A und dem oberen, für den Spann bestimmten Theil B besteht.
Dieser Theil B mufs, während der Leisten im Schuhwerk steckt, jederzeit gelöst und herausgenommen und wieder eingeführt und befestigt werden können. Die Befestigung zwischen B und A geschah bisher meist in der Weise, dafs in der Pfeilrichtung n, Fig. 1, eine Holzschraube durch B in A hineingeführt wurde, welche von aufserhalb durch den Stiefelschaft hindurch eingedreht und auch gelöst werden konnte. Eine solche Schraube ist aber bei einigem Gebrauch sehr bald unwirksam und widersteht dann nicht den Schlägen und Stöfsen, welchen der Leisten ausgesetzt ist bei der Herstellung des Schuhes oder Stiefels. Der Obertheil B lockert sich dann und verliert seine feste Verbindung mit A.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, dafs ein Bolzen s durch Schraubengewinde oder durch Eintreiben in den Untertheil fest in A angebracht wird. Dieser Bolzen s steht, wie die Fig. 3, 4 und 5 zeigen, über die Oberkante von A vor und trägt am oberen Ende einen durch einen Schlüssel drehbaren Wirbel oder Kopf r. Während also s festsitzt, läfst sich r auf dem Ende von s drehen und in die Stellung der Fig. 3 oder auch in die der Fig. 5 bringen. Dieser Kopf r ist von ovaler oder länglicher Form.
In dem Obertheil B wird auf der dem Theil A zugewendeten Seite ein Schlitz ρ eingeschnitten, welcher, wie die Fig. 2 und 7 erkennen lassen, nicht breiter ist, als der schmalen Seite des Kopfes r entspricht. Wird der Kopf r in die Längsrichtung des Leistens gedreht (Fig. 5 und 6), so läfst sich der Theil B über r weg gegen den Theil A schieben in die Lage der Fig. ι und 3, und durch Drehung des Kopfes r dann eine sichere und starke Verbindung zwischen B und A beschaffen. Um den Kopf r mit einem Schlüssel fassen und drehen zu können, ist oberhalb s, in B hinein, ein Loch ν gebohrt, welches aber nicht ganz durch B hindurchgeht, sondern nur so tief reicht, bis zur Unterkante von r, wenn A und B verbunden sind. Fig. 4 läfst erkennen, wie nach erfolgter Drehung r dann auf den seitlichen Vorsprüngen innerhalb der Bohrung ν sein Auflager findet. Will man die Lagerung des Kopfes r auf Metall haben, so kann man in die Bohrung ν noch eine mit einem Boden versehene Büchse i einsetzen, welche im Boden einen Schlitz oder Einschnitt von der Weite der schmalen Seite vom Kopf r hat, um über den in seiner Längsrichtung eingestellten Kopf hinübergeschoben werden zu können.
Die vorgenannte Befestigungseinrichtung hat aufser der Dauerhaftigkeit noch den Vorzug vor der seitherigen Schraubenbefestigung voraus, dafs die Lösung und Feststellung zwischen
B und A durch eine einzige Drehung des Kopfes r erfolgt, während bisher stets eine lange Holzschraube eingedreht bezw. wieder gelöst werden mufste.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Leistenkeilbefestigung, gekennzeichnet durch den in der Unterseite des Obertheils eingeschnittenen Schlitz ρ und die von oben ausgeführte theilweise Durchbohrung v, in Verbindung mit einem im Untertheil fest angebrachten Bolzen s mit drehbarem Kopf r von ovaler oder länglicher Form, welcher, in die Längsrichtung des Leistens gedreht, ein Ueberschieben von B gestattet, in die Querrichtung gedreht aber B und A zusammenhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48384D Leistenkeil - Befestigung Expired - Lifetime DE48384C (de)

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