DE483574C - Temperaturregler fuer Eisenbahnwagenheizungen - Google Patents

Temperaturregler fuer Eisenbahnwagenheizungen

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DE483574C
DE483574C DEP51072D DEP0051072D DE483574C DE 483574 C DE483574 C DE 483574C DE P51072 D DEP51072 D DE P51072D DE P0051072 D DEP0051072 D DE P0051072D DE 483574 C DE483574 C DE 483574C
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steam
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DEP51072D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Temperaturregler für Eisenbahnwagenheizungen, bei welchem die Temperatur des rückkehrenden Heizmittels den Zufluß des Frischdampfes in die Heizleitung durch einen als Rohr ausgebildeten Ausdehnungskörper regelt und welcher letztere von dem regelnden Heizmittel durchflossen wird.
Solche Temperaturregler werden so gebaut, daß das die Dampfzufuhr regelnde Drosselventil ebenso wie der Ausdehnungskörper hohl und als Düse ausgebildet werden, so daß der unter Druck stehende scharfe Frischdampfstrahl das regelnde Heizmittel ansaugt.
Da das regelnde Drosselventil des Reglers nicht als Absperrorgan dienen soll, sondern stets einen kleinen Ventilspalt zum Nachfließen des Frischdampfes offen läßt, ist eine gut abschließende Dichtung der Ventilführung im Gehäuse nicht erforderlich, es genügt, eine gut passende Labyrinthdichtung vorzusehen, die einen leichten Gang des Ventils gewährleistet und somit eine genaue Regelung ermöglicht. Diese Dichtung wird durch eine. Ringnut im Gehäuse unterbrochen. Die Ringnut wird unter Einwirkung des eintretenden Frischdampfstrahles gebracht.
Das Wesen der Erfindung besteht in der Ausbildung der Düse für den Frischdampf als Büchse, die den Ausdehnungskörper mit einer Labyrinthdichtung umschließt und einen Raum zwischen sich und dem Gehäuse für den Ausdehnungskörper bzw. den Stützkörper frei läßt, der in bekannter Weise mit dem Ansaugeraum in Verbindung steht.
In der Zeichnung ist der Temperaturregler in Abb. 1 in einem Längsschnitt dargestellt, während Abb. 2 einen Schnitt in Richtung der Linie A-B der Abb. 1 zeigt.
Mit ι ist das vom Heizmittel durchflossene, als Ausdehnungskörper dienende Rohr bezeichnet, das außen von einer Wärmeschutzmasse 2 umgeben ist. 3 bedeutet den Stützkörper, welcher die Masse 2 umgibt und welcher behufs Zuführung von Frischluft zur Kühlung desselben mit zwei Rohren 4 und 5 versehen ist. Die Einrichtung kann jedoch auch so getroffen werden, daß an Stelle der in den Stützkörper 3 mündenden Frischluftzuführungsrohre im Stützträger Öffnungen vorgesehen sind, die den Eintritt der Frischluft ermöglichen. Das Rohr 1 ist an seinem der Frischdampfzufuhr zugekehrten Ende als Düse 6 ausgebildet, welche letztere von dem Gehäuse 7 der Frischdampfdüse 8 umgeben wird. Das Gehäuse 7 ist mit einem in den Frischdampfraum ragenden rohrartigen Ansatz 9 versehen, der als Führung für das Ausdehnungsrohr 1 dient und wobei der eine oder das andere mit ringförmigen, als Labyringdichtung dienenden Rillen 10 ausgerüstet sind. Diese Dichtung ist durch eine Ringnut 11 im Gehäuse 7 unterbrochen, die unter der Einwirkung des Frischdampf strahles steht. Die Frischdampfzuführung erfolgt in tangentialer Richtung (Abb. 2) durch Rohr 12,
Durch den offenen Ventilspalt 13 tritt der Frischdampf mit einem kräftigen Strahl in das Rohrnetz 14 der Heizungsanlage und saugt aus dem Hohlraum des mit Düsenansatz 6 versehenen Ventilkegels und dem anschließenden Regelkörper 1 zuerst Luft und dann das unverbrauchte Heizmittel und bringt das gesamte Heizmittel im ringförmig angeordneten Rohrnetz 14 in kreisende Bewegung, to Gleichzeitig wirkt der Frischdampfsträhl aber auch saugend auf den durch den düsenartigen Ansatz 8 des Ventilsitzes und die Gehäusewandung gebildeten Ringspalt 15, der mit dem die Labyrinthdichtung 10 unterbrechenden Ringspalt 11 im Gehäuse in Verbindung steht, und verhindert so, daß geringe Dampfmengen, die durch etwaige Undichtigkeiten in der Labyrinthdichtung 10 hindurchtreten, in den Raum zwischen dem Wärmeschutz 12 und dem Stützkörper 3 entweichen. Diese Dampfteilchen werden durch den Ringspalt 15 in der Richtung des kreisenden Dampfes in das Rohrnetz 14 abgesaugt.
Diese letztere Maßnahme gestattet, die Führung des Vfentilschaftes als Labyrinthdichtung 10 in die Buchse 9 des Gehäuses leicht beweglich einzubauen, und macht die AfrweTF" dung einer Stopfbuchspackung entbehrlich, so daß jede geringe Längenveränderung des Ausdehnungskörpers 1 ohne Reibungswiderstand auf die Frischdampfzufuhr regelnd auswirkt.
Da der den Zutritt des Frischdampfes zum Rohrnetz regelnde Ausdehnungskörper 1 nur von innen aus erwärmt wird, dagegen außen von einem besonderen Wärmeschutz 2 umgeben ist, wird erreicht, daß nur der Ausdehnungskörper ί selbst erwärmt wird. Der Stützkörper 3 wird dagegen weder vom Heizmittel unmittelbar, noch durch die strahlende Wärme desselben vom Ausdehnungskörper ι aus beeinflußt und bleibt kalt, weil er außerdem durch Luftkühlung vor Erwärmung und Ausdehnung geschützt wird. Es wirkt daher nicht nur die durch den größeren Ausdehmingskoeffizienten des Ausdehnungskörpers ι gegenüber dem des Stützkörpers 3 bedingte größere Längenänderung des ersteren regelnd auf den Dampfzufluß, sondern die gesamte Längenänderung des Ausdehnungskörpers 1.
Die Drosselwirkung ist also eine erhöhte, so daß die Baulänge des Reglers bei gleichem Wirkungsgrad wesentlich vermindert werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Temperaturregler für Eisenbahnwagenheizungen, bei dem die Temperatur des räckkehrenden Heizmittels den Zufluß' von Frischdampf in die Heizleitung durch einen als Rohr ausgebildeten Ausdehnungskörper regelt, der vom regelnden ■ Heizmittel durchflossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmungsdüse für den Frischdampf als Führungsbüchse (9) ausgebildet ist, die den Ausdehnungskörper (1) mit einer Labyrinthdichtung umschließt und einen Raum zwischen sich und dem Stützkörper frei läßt, der in bekaiinter Weise mit dem Absaugeraum in Verbindung steht und den Übertritt vom Frischdampf nach dem Reglergehäuse verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP51072D 1925-08-07 1925-08-07 Temperaturregler fuer Eisenbahnwagenheizungen Expired DE483574C (de)

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