DE48244C - Bandmafszähler - Google Patents

Bandmafszähler

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DE48244C
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Germany
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tape measure
needle
needles
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Expired - Lifetime
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DENDAT48244D
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English (en)
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WACH, Königlicher Landmesser und Kultur-Ingenieur in Erfurt, Magdeburgerstr. 27 I.
Publication of DE48244C publication Critical patent/DE48244C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C15/00Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
WACH in ERFURT. Bandmafszähler.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1889 ab.
Um bei den Messungen, ausgeführt mit der alten Kette oder dem neuerdings gröfstentheils angewendeten Stahlbandmafs von 20 m Länge, die zurückgelegten Meter bezw. auch den Standpunkt des vordersten Bandmafsstabes anzumerken, benutzte man bisher nur die einfache Markirnadel Z. Dieselbe genügt vollkommen bei gänzlich klarem Terrain, hierunter Boden nicht mit Gras, Gesträuch etc. bewachsen zu verstehen. Bei unklarem Terrain jedoch passirt es häufig, dafs die Nadel während des Verlaufes des Messens von dem hinteren Bandmafsstabträ'ger nicht leicht aufgefunden wird, ja öfters ist alles Suchen nach derselben vergeblich, wodurch viel Zeit und die Nadel selbst verloren geht.
Diesem Uebelstande soll die Neuconstruction abhelfen, gleichzeitig aber auch dazu dienen, etwaige falsche, von dem hinteren Bandmafsstabträger zu machende Markirangaben der zurückgelegten Strecken zu verhindern.
Zur Bedienung des Mefsbandes im Felde gehören im engsten Sinne zwei Arbeiter, von denen der eine mit Vorder-, der andere mit Hintermann bezeichnet wird, und zum Bandmafse fünf bezw. zehn Markirnadeln, um damit nachweisen zu können, wie viel 20 m zurückgelegt worden sind. Der Vordermann erhält diese fünf bezw. zehn Nadeln, je nachdem 100 oder 200 m Stationen angemerkt werden, ausgehändigt, und mufs ihm bei Benutzung der neuen Nadeln eingeprägt werden, dafs er dieselben beim Vorrücken des Bandmafses immer der Nummernfolge nach in den Boden steckt. Der Hintermann sieht so beim Vorrücken der Bandmafslänge, die wievielte Nadel (oder Zähler) er aufnimmt, und kann sich, wenn er von dem die Messung ausführenden Techniker gefragt wird, die wievielte Nadel er in Händen hat, bei der Angabe derselben dann weniger irren, indem er nicht erst die einzelnen Nadeln zu summiren hat, sondern nur die Zahl auf der zuletzt aufgehobenen abliest.
Freilich sollte sich der ausführende Techniker selbst immer von der Zahl der Nadeln überzeugen, jedoch kommen in der Praxis Fälle vor, wo dies nicht gut möglich, und wenn schon, so wird derselbe ebenfalls mit geringem Zeitaufwand und auch mit mehr Sicherheit sich dieser Mühe unterziehen können.
. Die Construction des Apparates ist folgende: Unter Benutzung der alten Nadeln Z werden an denselben ein Flügelhalter a, der Flügel e mit der Nase g, der Hülse b mit dem Ringansatz c und dem die Hülse mit der Flügelnase verbindenden Ring h durch die Nietung I angebracht.
Die Hülse b, in der sich die Nadel leicht verschieben läfst, mufs diese um ca. 1 cm im Ruhezustand am unteren Ende überragen, damit, sobald die Nadel in den Erdboden eingedrückt wird, die Hülse an jener hinaufgleitet und dadurch in Verbindung mit dem Ringe h den Flügel e herunterklappt. Wird der Apparat aus dem Boden herausgenommen, so gleitet die Hülse b, die zu diesem Zwecke schwerer sein mufs als der Flügel, was mit Hülfe einer Verdickung d an der Hülse bewirkt werden
kann, an der Nadel herunter und zieht den Flügel e durch die Nase g von selbst wieder an den Flügelhalter α heran.
Nase g und Flügel e sind unter einem Winkel von ca. 95 ° alter Theilung verbunden, gedacht.
Die Fläche des Flügels e, in der Zeichnung mit F beschrieben, wird auf beiden Seiten mit Mennige gestrichen und darauf die Zahlen 1 bis 5 oder 1 bis 10 in weifs angegeben. Damit die Farbe durch das Heraufklappen des Flügels e an den Halter α nicht so leicht abgerieben wird, werden zu beiden Seiten des ersteren die Wulste k angebracht, so dafs der Flügel hohl an α zu liegen kommt, ebenso dadurch die Fläche F auch an der Aufsenseite nicht so leicht abgerieben wird.
Die Verbindung der Flügelnase g mit dem Hülsenringansatz c wird durch den Ring h bewirkt. Derselbe ist lose in die Löcher 2 eingelassen, so dafs sich die Peripherie desselben beim Gebrauch des Ganzen drehen kann.
Da die Gröfse der Nadeln wechselt und der ganze Nebenapparat aber auch schliefslich mit älteren Nadeln in Verbindung gebracht werden soll, so kommen die Mafsangaben in einigen Theilen nicht in Betracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein mit dem oberen Ende des über die Nadel Z geschobenen Rohres b scharnierartig verbundener Flügel e, welcher unter der Einwirkung des genügend schweren Rohres b sich im Ruhezustand an den Flügelhalter α anlegt, während derselbe sich beim Einstecken der Vorrichtung in den Boden unter dem Einflufs des an der Nadel emporsteigenden Rohres b waagrecht stellt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48244D Bandmafszähler Expired - Lifetime DE48244C (de)

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