DE482383C - Steuerventil fuer Druckluftfangvorrichtungen - Google Patents

Steuerventil fuer Druckluftfangvorrichtungen

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DE482383C
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compressed air
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

  • Steuerventil für Druckluftfangvorrichtungen Druckluftbremsen für Fahrkörbe an Aufzügen konnten bisher nicht so luftdicht ausgeführt werden, daß eine selbsttätige Nachfüllung des Luftbehälters durch einen mitgeführten Verdichter sich erübrigt hätte. Hierdurch wurde die Anlage verteuert und die Wartung und Instandhaltung erschwert.
  • Die Undichtigkeiten lagen an den vielen Dichtungsstellen der Ventile, der Kolben und Spindeln, die für die Lösung der verschiedenen Bremsaufgaben benötigt werden. Zweck der Erfindung ist es, diese Bremsaufgaben mit einem einzigen Steuerventil zu lösen, das leicht abdichtbar und frei von Reibungswiderständen ist und den Druck in dem kleinen, von Hand aufpumpbaren Luftbehälter lange Zeit auf gleicher Höhe hält. Die Gesichtspunkte, die für die Erfindung zur Lösung der Bremsaufgaben maßgebend waren, sind folgende: Um die Druckluft im Luftbehälter auf ihrem Druck lange zu halten, soll mir ein einziges Steuerorgan, das Ventil selbst, die Abdichtung übernehmen. Ferner soll sich das Ventil selbsttätig öffnen und die Druckluft in den Bremszylinder treten lassen, wenn der Druck im Luftbehälter auf einen bestimmten Mindestwert sinkt, der zum Halten der Last noch ausreicht. Schließlich soll sich das Ventil möglichst reibungslos bewegen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die durch den Druck im Luftbehälter verursachte Belastung des Ventiltellers des Steuerventils sowohl vom Ventilsitz wie von einer außerhalb des Druckraumes liegenden, auf eine bestimmte Gegenkraft eingestellten Entlastungsfeder aufgenommen wird. Es sind nun an sich bei Luftdruckfangvorrichtungen entlastete Ventile bekannt. Bei diesen liegt aber die Entlastungsfeder im Innern des Ventilgehäuses, so daß sie nicht ohne weiteres zugänglich ist; ferner handelt es sich nicht um das eigentliche Steuerventil, sondern um eines der Hilfsventile. Weiterhin sind Steuerventile bekannt, die durch zwei Ventilteller entlastet sind. Hierbei sind die notwendigen doppelten Sitzflächen unerwünscht. Bei den beiden bekannten Bauarten von entlasteten Ventilen fehlt die Einrichtung, daß sie Druckluft in den Bremszylinder lassen, wenn der Druck im Behälter auf einen bestimmten Betrag gesunken ist.
  • Die Bauart und die Wirkungsweise des neuen Steuerventils sind in der Abbildung und in der folgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Druckluft des Luftbehälters durch das Rohr i dem Ventil a zugeführt, dessen Gehäuse aus dichtem Metall hergestellt ist. Der unter dem Druck des Luftbehälters stehende, durch Leder- oder Gummieinlagen gut abdichtbare Ventilteller 3 versperrt der Druckluft den Durchtritt nach dem unteren Raum, von dem das Rohr .4 nach dem Bremszylinder abzweigt. Gegen die untere Seite des zum schnellen Fangen groß zu haltenden Ventiltellers legt sich unter dem Druck der starken Feder 6 die Spindel 7, welche durch den Deckel 8 möglichst luftdicht und leichtgängig nach außen geführt ist. Die Feder 6 ist so bemessen, daß sich das Ventil selbsttätig öffnet, wenn der Druck im Luftbehälter auf einen Wert fällt, der zum sicheren Fangen des Fahrkorbes gerade ausreicht. Die entlastende Wirkung der Feder hat zunächst für das geschlossene Ventil den Vorteil, daß die Ventildichtung unter dem starken Druck des auf einige Atmosphären höher gepumpten Luftbehälters nicht zerstört wird; weiterhin aber erreicht sie, daß an der Spindel 7 zum Anheben des Ventiltellers und damit zum Anziehen der Bremse nur eine kleine Auslösekraft K notwendig ist, die praktisch leicht durch ein Beschleunigungsgewicht, durch einen Geschwindigkeitsregler, einem Endausschalter oder von Hand ausgeübt werden kann. Beim Aufpumpen des Behälters muß natürlich das Ventil geschlossen gehalten werden, was in einfacher Weise durch die Anwendung einer die Federkraft übersteigende Zugkraft an der Spindel zu erreichen ist. Andernfalls würde es bei den kleinen Undichtigkeiten des Bremszylinders kaum möglich sein, den Luftbehälter mit einer einfachen Handluftpumpe auf hohen Druck zu bringen.
  • Es ändert nichts am Erfindungsgedanken, wenn an Stelle der Feder 6 ein Entlastungsgewicht an der Spindel 7 wirken würde, doch hätte dieses Gewicht infolge seiner Masse den Nachteil, daß dynamische Kräfte, die durch das Schleudern des Fahrkorbes hervorgerufen werden, die Bremse unzeitig auslösen könnten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerventil für Druckluftfangvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Druck im Luftbehälter verursachte Belastung des Ventiltellers sowohl vom Ventilsitz wie von einer außerhalb des Druckraumes liegenden, auf eine bestimmte Gegenkraft eingestellten Entlastungsfeder aufgenommen wird.
DEJ32989D 1927-12-20 1927-12-20 Steuerventil fuer Druckluftfangvorrichtungen Expired DE482383C (de)

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