DE480415C - Quecksilberdampfgleichrichter mit Quecksilberabschluss zwischen Lichtbogenraum und Kathodenspaltraum - Google Patents
Quecksilberdampfgleichrichter mit Quecksilberabschluss zwischen Lichtbogenraum und KathodenspaltraumInfo
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- DE480415C DE480415C DEA48380D DEA0048380D DE480415C DE 480415 C DE480415 C DE 480415C DE A48380 D DEA48380 D DE A48380D DE A0048380 D DEA0048380 D DE A0048380D DE 480415 C DE480415 C DE 480415C
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-
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- H01J2893/0073—Discharge tubes with liquid poolcathodes; constructional details
- H01J2893/0074—Cathodic cups; Screens; Reflectors; Filters; Windows; Protection against mercury deposition; Returning condensed electrode material to the cathodic cup; Liquid electrode level control
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Description
- Quecksilberdampfgleichrichter mit -Quecksilberabschluß' zwischen Lichtbogenraum und Kathodenspaltraum Bei Quecksilberdampfgleichrichtern ist für einen einwandfreien Betrieb eine vollkomrnene Isolierung der Kathode vom Gehäuse wesentlich. Man hat versucht, diese Isolierung durch den Einbau eines Isolators aus Porzellan o. dgl. zwischen Kathodengefäß und Gehäuse herzustellen. Nach kurzer Betriebsdauer derartiger Gleichrichter zeigt sich aber, daß das zerstäubende Quecksilber einen leitenden Überzug auf dem Isolator bildet, was Rückzündungen und Betriebsstörungen zur Folge hat. Um die Bildung eines Überzuges auf dem Isolator zu verhindern, hat man einen Schutzzylinder in das Kathodengefäß eingebaut, der teilweise in den Gehäuseraum hineinragt. Auf diese Weise wird erreicht, daß das zerstäubte Quecksilber nur die innere Wand des aus Schamotte oder einem anderen feuerbeständigen Material bestehenden Schutzzylinders überzieht, während der eigentliche Isolator zwischen Gehäuse und Kathodenraum vor Verunreinigungen durch Quecksilber geschützt ist. Die Praxis hat jedoch gezeigt, daß auch eine solche Anordnung nicht den gewünschten Anforderungen entspricht. Der Lichtbogen besitzt nämlich die Neigung, von der inneren Quecksilberfläche abzuirren und sich durch den freien Spalt zwischen Gehäuse und Schutzring hindurch atxf dem äußeren Quecksilberspiegel festzusetzen. In diesem Falle wirkt er durch seine große Wärmeentwicklung zerstörend auf den Isolator und die übrigen Teile des Gleichrichters.
- Es ist außerdem bekannt geworden, das Quecksilber in ein Gefäß zu leiten, das einen mit öffnungen unterbrochenen Rand besitzt, so daß das Quecksilber überfließen und in den Kathodenbehälter zurückfließen kann, sobald das Gefäß bis zum Rande mit Quecksilber angefüllt ist. Bei dieser Anordnung kann jedoch der Lichtbogen infolge der öffnungen zwischen Schutzzylinder und Gehäuseisolator in unerwünschter Weise abirren und zur Zerstörung der Isolation führen. Es sind ferner Einrichtungen bekannt geworden, bei denen Gefäßraum und Spaltraum durch einen Überlauf für das kondensierte Quecksilber spaltlos voneinander getrennt sind. Aber auch bei diesen Anordnungen ist eine Abirrung des Lichtbogens dadurch möglich, daß der innere Quecksilberspiegel gegen das Gefäß nicht isoliert ist.
- Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß an dem im Kathodengefäß befindlichen Schutzzylinder und am Kathodenisolator Ansätze vorgesehen sind, die derart ineinandergreifen, daß sie einen heberartigen Überlauf für das aus dem Gehäuse in die Kathode zurückfließende Quecksilber bilden. D as den Abschluß bildende Quecksilber ist also sowohl vom Gehäuse als auch von der Kathode vollständig isoliert, so daß der Lichtbogen nicht von dem Kathodenquecksilberspiegel auf den äußeren Quecksilberspiegel Überspringen kann. Gleichzeitig wird in der an sich bekannten Weise durch den heberartigenüberlauf das zurückfließende Quecksilber von Verunreinigungen befreit.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. g ist ein Teil des Gehäuses und k die Kathode. Gehäuse und Kathode sind durch einen Porzellanisolator i voneinander getrennt. In dem Kathodenraum ist ein Schutzschirm s angeordnet, der teilweise in das Gehäuse hineinragt. Der Schirm s sowie der Isolator i besitzen je einen nach oben bzw. unten offenen Ansatz r. Die beiden Ansätze r greifen derart ineinander, daß sie einen heberartigen Überlauf für das aus dem Gehäuse in der Pfeilrichtung in die Kathode zurückfließende kondensierte Quecksilber bilden.
- Die rillenartigen Ansätze am Zylinder und Isolator können natürlich auch in umgekehrter Weise angeordnet werden, als es in der Zeichnung dargestellt ist. DieUnreinigkeiten des zurückfließenden Quecksilbers bleiben infolge des heberartigen Überlaufes auf dem inneren Quecksilberraum zurück, der durch den Schirms und den Ansatzr am Isolator! gebildet wird. Der Schutzzylinder s wird mittels Federn f in seiner richtigen Lage fest--gehalten. Den Porzellanring i führt man zweckmäßig zweiteilig aus, da sich dann das keramische Material für den Ring besser auswählen läßt. Ferner kann man zur noch gründlicheren Reinigung des Quecksilbers in an sich bekannter Weise an dem Kathodenabflußflansch des Gehäuses einen Ansatz anordnen, der einen heberartigen Überlauf für das kondensierte, aus dem Gehäuse in den darunterliegenden lieberartigen überlauf flie-Bünde Quecksilber bildet.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCIIE: i. Quecksilberdampfgleichrichter mit Quecksilberabschluß zwischenLichtbogenraum und Kathodenspaltraum, dadurch gekennzeichnet, daß an demimKathodengefäß befindlichen Schutzzylinder und am Kathodenisolator Ansätze angebracht sind, die derart ineinandergreifen, daß ein heberartiger Überlauf für das aus dem Gehäuse in das Kathodengefäß zurückfließende kondensierte Quecksilber gebildet wird.
- 2. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Federn vorgesehen sind, die den Schutzzylinder in seiner richtigen Lage festhalten. 3. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kathodenisolator mehrteilig ausgeführt ist. 4. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kathodenabflußflansch des Gehäuses ein Ansatz angebracht ist, der einen heberartigen Überlauf für das kondensierte, aus dem Gehäuse in den darunterliegend-en heberartigen überlauf fließende Quecksilber bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA48380D DE480415C (de) | 1926-07-27 | 1926-07-27 | Quecksilberdampfgleichrichter mit Quecksilberabschluss zwischen Lichtbogenraum und Kathodenspaltraum |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA48380D DE480415C (de) | 1926-07-27 | 1926-07-27 | Quecksilberdampfgleichrichter mit Quecksilberabschluss zwischen Lichtbogenraum und Kathodenspaltraum |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE480415C true DE480415C (de) | 1929-08-13 |
Family
ID=6936321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA48380D Expired DE480415C (de) | 1926-07-27 | 1926-07-27 | Quecksilberdampfgleichrichter mit Quecksilberabschluss zwischen Lichtbogenraum und Kathodenspaltraum |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE480415C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1068820B (de) * | 1959-11-12 |
-
1926
- 1926-07-27 DE DEA48380D patent/DE480415C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1068820B (de) * | 1959-11-12 |
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