DE480302C - Sterndampfmaschine mit umlaufenden Zylindern - Google Patents

Sterndampfmaschine mit umlaufenden Zylindern

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DE480302C
DE480302C DEW79001D DEW0079001D DE480302C DE 480302 C DE480302 C DE 480302C DE W79001 D DEW79001 D DE W79001D DE W0079001 D DEW0079001 D DE W0079001D DE 480302 C DE480302 C DE 480302C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • F01B25/02Regulating or controlling by varying working-fluid admission or exhaust, e.g. by varying pressure or quantity
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B13/00Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion
    • F01B13/04Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder
    • F01B13/06Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement
    • F01B13/068Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement the connection of the pistons with an actuated or actuating element being at the inner ends of the cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Sterndampfmaschine mit umlaufenden Zylindern Bei den bisher bekannt gewordenen Sterndampfmaschinen mit umlaufenden Gleichstromzylindern wird der Dampf den Zylindern durch je eine besondere Leitung zugeführt. Dabei sind die Zylinder selbst mit Einlaßventilen versehen, die durch eine Kurvenführung einzeln gesteuert werden. Hierbei kann der Füllungsgrad der Zylinder während des Betriebes nicht geändert werden. Andererseits kann aber auch. eine derartige Steuerung von Dampfventilen bei hohen Umdrehungszahlen der Maschine auf die Dauer nicht betriebssicher arbeiten.
  • Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung geschieht die Zuführung des Dampfes <furch einen Dampfzuführungskanal, der in dem die Zylinder ringförmig umgebenden feststehenden Gehäuse angeordnet ist, und durch von diesem ausgehende Bohrungen, an welchen beim Lauf der Maschine die Dampfeinlaßschlitze der Zylinder vorbeistreichen. Die Bohrungen des Dampfkanals sind einzeln durch Ventile abschließbar, und die Füllungsänderung erfolgt in der Weise, daß eine mehr oder weniger große Anzahl dieser Bohrungen mittels der zugehörigen Ventile offengehalten wird, so daß ein und derselbe Zylinder an einer mehr oder weniger großen Zahl von offenen Bohrungen vorbeistreicht.
  • In der Zeichnung ist ein Beispiel einer derart ausgebildeten Sterndampfmaschine in Abb. i im Schnitt von vorn gesehen und in Abb. 2 im Schnitt von der Seite gesehen dargestellt.
  • In den Abbildungen ist der Deutlichkeit halber der umlaufende Teil der Maschine schwarz ausgezogen. In dem um Punkt 3 der Abb. i oder um Achse 3 der Abb. 2 umlaufenden Ring i ist eine Anzahl Zylinder :2 mit Gleichstromauspuffschlitzen g sternförmig angeordnet. Die Pleuelstangen 5 greifen mit Zapfen 6 in bekannter Weise an einer Scheibe 7 an. Die Scheibe 7 sitzt auf dem Kurbelzapfen B. Der Dampfeintritt in die Zylinder erfolgt durch die Einlaßschlitze io.
  • In dem feststehenden Gehäuse i i ist ein kreisringförmiger Kanal 12 vorgesehen, der in der Zeichnung am oberen und unteren Ende durch Zwischenwände 13 in zwei voneinander unabhängige Hälften i2a und i2 b unterteilt ist. Beim Betrieb der Maschine wird der einen Ringkanalhälfte, z. B, i2 a, Frischdampf zugeführt, während die andere Ringkanalhälfte i2b mit dem Auspuff in Verbindung steht. Beide Ringkanalhälften sind mit vorteilhaft schrägen Bohrungen 1q. und Ventilen 15 versehen.
  • Bei dieser Schaltung würden die Zylinder in der gezeichneten Pfeilrichtung laufen, die Zylinder 2 erhielten also in Stellung I Füllung, in Stellung II öffneten die Auspuffschütze 9 und von Stellung III ab würde -die Kompression stattfinden. Werden jedoch die Ventile i 5 auf der Ringkanalhälfte i23 geöffnet, so wird die Kompression zwangläufig verhindert, was z. B. beim Anfahren der Lokomotive sehr erwünscht ist.
  • Wird in umgekehrter Weise der Kanal izb mit Frischdampf versorgt und der Kanal 12a mit dem Auspuff in Verbindung gebracht, so erfolgen selbstverständlich die gleichen Vorgänge nur in entgegengesetzter Drehrichtung.
  • Die in Abb. i am unteren Ende des Gehäuses i i vorgesehenen Ablaßhähne 16, welche durch ein Hebelgestänge i7 geöffnet werden können, dienen zur Entwässerung der beiden Kreisringkanäle.
  • Die Einstellung der Ventile der Ringkanalhälften zur Erzielung eines bestimmten Füllungsgrades, der Kompression oder des Auspuffs geschieht nach Abb. 2. durch ein Zahnsegment 18, welches rings um das ganze Gehäuse i i gedreht werden kann, wobei dessen Verzahnung nacheinander in die Zähne von Getrieben i9 eingreift, welche je eines der Ventile 15 nacheinander bewegen. Zum Anfahren wird man also das Zahnsegment 18 im vollen Kreise um das Gehäuse drehen, um nacheinander sämtliche Ventile zu öltiien, also auf der Dampfeinlaßseite volle Füllung und auf der Dampfauslaßseite freien Auspuff zu erhalten. Während der Fahrt wird jedoch das Zahnsegment 18 so weit zurückgedreht, daß auf der Auspuffseite sämtliche Ventile 15 geschlossen sind, also hohe Kompression eintreten kann, während auf der Dampfeinlaßseite, je nach dem gewünschten Füllungsgrat'., eine mehr oder weniger große Anzahl von Ventilen 15 geöffnet bleibt.
  • Da die zur Bewegung der Ventile, Umsteuerung der Dampfzuführung usw. erforderliche Anordnung, die zweckmäßig auf der Rückseite der Maschine erfolgt, in beliebiger Weise vorgenommen werden kann, eine solche Anordnung jedoch mit dem Wesen der Erfindung selbst nichts zu tun hat, so ist auf eine Wiedergabe derselben verzichtet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sterndampfmaschine mit umlaufenden Gleichstromzylindern und mit an einer auf einem Kurbelzapfen angeordneten Scheibe angreifenden Pleuelstangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfzuführung durch einen in dem feststehenden Gehäuse (i i) liegenden Ringkanal (i2a) und Bohrungen (1q.) erfolgt, die einzeln durch Ventile (15) abgeschlossen werden.
  2. 2. Sterndampfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß rlie Regelung des Füllungsgrades der Zylinder (2) durch Zu- oder Abschalten von Bohrungen (14) erfolgt.
DEW79001D 1928-04-03 1928-04-03 Sterndampfmaschine mit umlaufenden Zylindern Expired DE480302C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0595754A1 (de) * 1992-10-30 1994-05-04 José Miguel Larrauri Zuzuarregui Verbesserungen für rotierenden Brennkraftmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0595754A1 (de) * 1992-10-30 1994-05-04 José Miguel Larrauri Zuzuarregui Verbesserungen für rotierenden Brennkraftmaschine
ES2103632A1 (es) * 1992-10-30 1997-09-16 Zuzuarregui Jose Migu Larrauri Mejoras introducidas en motores rotativos.

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