DE479701C - Umlaufendes, zur Arbeitswelle hin federnd zurueckweichendes Werkzeug fuer Bodenbearbeitungsmaschinen - Google Patents

Umlaufendes, zur Arbeitswelle hin federnd zurueckweichendes Werkzeug fuer Bodenbearbeitungsmaschinen

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Publication number
DE479701C
DE479701C DES78706D DES0078706D DE479701C DE 479701 C DE479701 C DE 479701C DE S78706 D DES78706 D DE S78706D DE S0078706 D DES0078706 D DE S0078706D DE 479701 C DE479701 C DE 479701C
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DE
Germany
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tool according
wedge
tool
shaped inclined
inclined surfaces
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Expired
Application number
DES78706D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Peneff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Priority to DES78706D priority Critical patent/DE479701C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/08Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
    • A01B33/14Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools
    • A01B33/142Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally
    • A01B33/144Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally with spring tools or resiliently-attached rigid tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. JULI 1929
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 a GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1927 ab
Die Erfindung betrifft ein umlaufendes, zur Arbeitswelle Mn federnd zurückweichendes Werkzeug für Bodenbearbeitungsmaschinen. Es sind Anordnungen bekannt, bei denen durch eine axial wirkende Feder eine beim Auftreffen des Werkzeuges auf ein unüberwindliches Hindernis nachgebende Schlupfkupplung betätigt wird. Als Arbeitsfedern, die das federnde Zurückweichen des Werkzeuges ermöglichen, wurden aber bisher nur Federn verwendet, die in derselben Ebene, in der das Werkzeug umläuft, oder in dazu parallelen Ebenen wirken und zur Fräswelle senkrechte Drehmomente erzeugen.
Nach der Erfindung ist die das Zurückweichen der Werkzeuge ermöglichende Federung so angebracht, daß sie axial zur Fräsenwelle wirksam wird. Dies ergibt mancherlei Vorteile bezüglich. Anordnung und Wirkungsweise der Werkzeuge.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform in Abb. 1 und 2 dargestellt. 1 ist die Fräswelle, auf der eine Nabe 2 befestigt ist, die Ansätze 3 zum Halten der Arbeitshaken 11 hat. Die Arbeitshaken sind mit Hilfe von Bolzen 4 an den Ansätzen 3 drehbar befestigt. Sie können nach rückwärts ausweichen und stützen sich nach vorn mit Hilfe von Anschlägen S an der Nabe 2 ab. An den Arbeitshaken sitzen seitlich. Rollen 6 zwischen keilförmig geneigten Flächen 7, die mit Hilfe von Naben 8 ebenfalls auf der Fräswelle 1 undrehbar, aber in der Achsenrichtung der Welle verschiebbar angeordnet sind. Die Rollen sind an ihrem Umfang ballig äusgebildet. Mit den keilförmig geneigten· Flächen 7 sind vereinigt Hülsen 9, von denen die zusammengehörigen Hälften ineinanderpassen. In ihrem Inneren nehmen sie eine axial zur Fräswelle liegende Schraubenfeder 10 auf.
Weicht der Arbeitshaken 11 zurück, so gleiten die Rollen 6 auf den Schrägflächen 7 nach der Drehungsmitte zu, wodurch die Schrägflächen auseinandergetrieben und die Federn 10 gespannt werden. Beim Nachlassen des auf den Arbeitshaken ausgeübten Widerstandes wird er durch den Druck der Federn unter Vermittlung der geneigten Flächen 7 und Rollen 6 wieder in die ursprüngliche Lage zurückgeführt. Die Rollen können in ihren Lagern lose eingelegt und durch den Anpressungsdruck der Federn gegen Herausfallen gesichert sein. Die Schrägflächen 7 mit den Hülsenhälften 9 sind symmetrisch als rechte und ünke Teile äusgebildet, so daß je zwei immer zusammenpassen. Sie lassen sich je nach der gewünschten Fräsbreite in beliebiger Anzahl zusammensetzen.
Dadurch, daß die Federn in ihrer Achsenrichtung beansprucht werden, verteilt sich die
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Georg Peneffin Berlin-Wilmersdorf.
m toi
Formänderung vollständig gleichmäßig über die ganze Federlänge, wodurch die Haltbarkeit der Federn beträchtlich erhöht wird. Die Federn sind in den Hülsen 9 gut geschützt untergebracht und liegen außerdem mit ihnen so nahe an der Fräswelle, daß. sie beim Arbeiten nicht in die von den Werkzeugen bearbeiteten Bodenmassen eintreten können. Da die Arbeitshaken fast auf ihrer ganzen Länge frei stehen und die um die Fräswelle. angeordneten Teile nur einen geringen Durchmesser haben, so wird das Stopfen verhütet und eine freie Beweglichkeit der Arbeitshaken gewährleistet. Das, Wühlen von Teilen, die nicht für die Fräsarbeit bestimmt sind und an denen große Reibungswiderstände infolge ihrer großen Flächen auftreten können, wird vermieden. Dadurch wird auch der Gesamtwirkungsgrad der Maschine verbessert.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Umlaufendes, zur Arbeitswelle hin federnd zurückweichendes Werkzeug für Bodenbearbeitungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die das federnde Zurückweichen ermöglichenden Federn axial zur Arbeitswelle wirken.
2. Werkzeug- nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Zurückweichen des Werkzeuges ermöglichenden Federn unter der Einwirkung· von keilförmig geneigten Flächen stehen, die durch Einwärtsbewegung des zwischen ihnen angeordneten Arbeitshakens axial verschoben werden.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Arbeitshaken Rollen angebracht sind, die sich gegen die keilförmig geneigten Flächen abstützen.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen lose eingelegt durch den Anpressungsdruck der Feder gegen Herausfallen gesichert sind.
5. Werkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmig geneigten Flächen kreisförmig ausgebildet sind, so daß. der Arbeitshaken hinter den Rand der Flächen zurückweichen kann.
6. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn in Hülsen untergebracht sind, die ineinandergreifen und sich gegeneinander verschieben können.
7. Werkzeug nach Anspruch 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die eine keilförmig geneigte Fläche und die eine Hälfte der Hülsen aus einem Stück bestehen,
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES78706D 1927-03-08 1927-03-08 Umlaufendes, zur Arbeitswelle hin federnd zurueckweichendes Werkzeug fuer Bodenbearbeitungsmaschinen Expired DE479701C (de)

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DE479701C true DE479701C (de) 1929-07-22

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