DE479640C - Bohrmaschine - Google Patents

Bohrmaschine

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DE479640C
DE479640C DEH112747D DEH0112747D DE479640C DE 479640 C DE479640 C DE 479640C DE H112747 D DEH112747 D DE H112747D DE H0112747 D DEH0112747 D DE H0112747D DE 479640 C DE479640 C DE 479640C
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Germany
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spindle
arm
clutch
drilling
drilling machine
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DEH112747D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02Driving main working members
    • B23Q5/04Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Bohrmaschine mit in der Achsenrichtung von Hand verstellbarer Bohrspindel und mit Riemenantrieb, bei der durch das Umlegen des Handhebels die Bohrspindel gesenkt und gleichzeitig die Kupplung eingerückt wird. Gegenüber bekannten Maschinen dieser Art unterscheidet sich die Maschine gemäß der Erfindung dadurch, daß die Kupplung auf die Bohrspindel verlegt und daß das Ein- und Ausrücken dieser Kupplung von der Bohrspindel selbst eingeleitet wird. Damit ergibt sich eine besonders einfache und übersichtliche Bauart der Bohrmaschine.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die dargestellte Bohrmaschine besitzt eine senkrecht in einer Schalthülse 1 auf an .sich
ao bekannte Art in einem Support 6 gelagerte Bohrspindel 2. Die Hülse 1 steht unter der Wirkung einer Feder 3, die bestrebt ist, die Spindel 2 oben in der Anfangsstellung (wie dargestellt) zu halten. Die Schalthülse 1 be-
S5 sitzt eine Zähnung 4, mit welcher ein Zahnsegment 5 kämmt, welches im Support 6 drehbar gelagert und mit einem Handhebel 7 starr verbunden ist. Die Schalthülse 1 und damit die Bohrspindel 2 können mittels des Handhebels 7 entgegen der Wirkung der Feder 3 verstellt und der Bohrer dabei in das Werkstück getrieben werden.
Am oberen Ende der Schalthülse 1 befindet sich eine Zahnung 8, mit welcher ein Zahnrad 9 kämmt. Letzteres steht mit einem 3,5 Zahnsegment 10 in Eingriff. Dieses besitzt einen Arm 11, der eine Rolle 12 aufweist. Auf dieser ist der eine Arm eines zweiarmigen Gewichtshebels 13 mittels Nocken 17 abgestützt. Der Hebel 13 ist drehbar um eine Achse 14 eines auf den Support 6 aufgeschraubten Ständers gelagert, in welchem auch das Zahnrad 9 sowie das Zahnsegment ro gelagert sind. Der andere als Gabel ausgebildete Arm des Gewichtshebels 13 greift in eine Ringnut 15 eines auf der Bohrspindel 2 axial verschiebbar, aber nicht drehbar angeordneten Kupplungskegels 19. Dieser ist unterhalb einer Kupplungsscheibe 18 angeordnet, letztere ruht lose auf einer Büchse 20 eines Lagers 21 und ist als Riemenscheibe ausgebildet. Der Kegel 19 und die Scheibe 18 besitzen aufeinanderpassende Reibflächen. Die Scheibe 18 wird von einem Motor oder von einer Transmission aus mittels eines Riemens unter Zuhilfenahme einer Spannrolle 22 angetrieben.
Ist die Bohrspindel 2 in der oberen End-
lage (wie in der Zeichnung dargestellt), so stehen die Kupplungsteile 18 und 19 außer Eingriff, so daß die Bohrspindel 2 an den Drehungen der Kupplungsscheibe 18 nicht teilnimmt. Wird nun mit dem Handhebel 7 und dem Zahnsegment 5 die Schalthülse 1 abwärts bewegt, so wird das Zahnrad 9 durch die sich abwärts bewegende Zahnung 8 gedreht, und das Zahnsegment 10 und der Arm 11 werden so weit ausgeschwungen, daß sich der Gewichtshebel 13 infolge seines Gewichts so weit senken kann, um den Kupplungsteil 19 mit der rotierenden Kupplungsscheibe 18 zu kuppeln, wodurch die Bohrspindel 2 in Drehung versetzt wird. Wenn die Schalthülse ι mit der Bohrspindel 2 durch die Feder 3 in die Anfangsstellung zurückbewegt wird, verstellt die Zahnung 8 wieder das Zahnrad 9, und es wird der Arm 11 wieder unter den Nocken 17 eingestellt. Der Gewichtshebel 13 wird angehoben und der Kupplungsteil 19 aus der Scheibe 18 entfernt. Dadurch wird die Bohrspindel 2 selbsttätig stillgelegt, und zwar rasch, da sich der Teil 19 auf eine Federscheibe 25 o. dgl. legt, die als Bremse wirkt.
Ist die Spindel 2 außer Arbeit, so wird sie auch selbsttätig stillgesetzt, ohne daß der Riemen ausgerückt .werden müßte.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Bohrmaschine mit in der Achsenrichtung von Hand verstellbarer Bohrspindel und mit Riemenantrieb, bei der durch Umlegen des Handhebels die Bohrspindel gesenkt und gleichzeitig die Kupplung eingerückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung für das Ausrücken der axial auf der Spindel gelagerten Kupplung (18, 19), deren einer Teil (18) als Riemenscheibe ausgebildet ist, von der Spindel (2) selbst eingeleitet wird, indem auf der Spindel Zähne (8) angebracht sind, die ein Zahnsegment (10) ausschwingen, welches einen Arm (11) aufweist, auf welchem der eine Arm eines zweiarmigen Gewichtshebels (13) abgestützt ist, dessen anderer Arm in den beweglichen Kupplungsteil (19) der Kupplung eingreift, so ' daß beim Ausschwingen des Zahnsegmentes die Kupplung ein- oder ausgerückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEH112747D 1926-08-26 1927-08-20 Bohrmaschine Expired DE479640C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH479640X 1926-08-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE479640C true DE479640C (de) 1929-07-19

Family

ID=4516269

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH112747D Expired DE479640C (de) 1926-08-26 1927-08-20 Bohrmaschine

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