DE47952C - Schiffsseitenfenster - Google Patents

Schiffsseitenfenster

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DE47952C
DE47952C DENDAT47952D DE47952DA DE47952C DE 47952 C DE47952 C DE 47952C DE NDAT47952 D DENDAT47952 D DE NDAT47952D DE 47952D A DE47952D A DE 47952DA DE 47952 C DE47952 C DE 47952C
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DE
Germany
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frame
ring
window
rotatable
arrangement
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Application number
DENDAT47952D
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English (en)
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S.PRESTIGE in London
Publication of DE47952C publication Critical patent/DE47952C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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    • B63B19/00Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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    • B63B19/00Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
    • B63B2019/0007Ship's windows
    • B63B2019/0015Bull's eyes, or the like ship's windows
    • B63B2019/0023Pivotal bull's eyes with central pivoting axis
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B19/00Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
    • B63B2019/0053Locking means for ports, doors, windows, covers, or the like, e.g. providing for watertight closure when locked
    • B63B2019/0069Locking means for ports, doors, windows, covers, or the like, e.g. providing for watertight closure when locked comprising movable positive fit locking members, e.g. swivelling locking clips, or dogs
    • B63B2019/0076Locking means for ports, doors, windows, covers, or the like, e.g. providing for watertight closure when locked comprising movable positive fit locking members, e.g. swivelling locking clips, or dogs comprising multiple positive fit locking members arranged for simultaneous locking action
    • B63B2019/0084Locking means for ports, doors, windows, covers, or the like, e.g. providing for watertight closure when locked comprising movable positive fit locking members, e.g. swivelling locking clips, or dogs comprising multiple positive fit locking members arranged for simultaneous locking action with mechanical drive for effecting simultaneous locking action

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Seitenfenster ist besonders für gröfsere Passagier- und Kriegsschiffe bestimmt und zeichnet sich sowohl durch Dauerhaftigkeit aus, als auch dadurch, dafs es sich leicht öffnen und dicht schliefsen läfst. Das Fenster kann deshalb auch in grofsen Abmessungen ausgeführt werden, weil die in dasselbe eingesetzte Glasscheibe übermäfsige oder ungleichmäfsige Beanspruchungen nicht erleiden, also beim Abfeuern eines schweren Geschützes nicht zerspringen kann. Das Schiffsseitenfenster ist wesentlich dadurch gekennzeichnet, dafs es einen festen Rahmen mit Keilansä'tzen und einen Ring mit Keilansätzen enthält, durch dessen Drehung bezw. Verschiebung die Keilansätze des Rahmens und des Ringes derart zusammenwirken, dafs mittels eines nachgiebigen Dichtungsringes zwischen Rahmen und Fenster ein dichter Abschlufs hergestellt wird, während bei entgegengesetzter Verschiebung des Ringes die Ansätze von einander abrücken und das Oeffnen des Seitenfensters ermöglichen.
Beiliegende Zeichnungen zeigen mehrere Ausführungsbeispiele eines solchen Schiffsseitenfensters.
Wie in Fig. 1 in Vorderansicht, in Fig. 2 in waagrechtem Schnitt und in Fig. 3 in senkrechtem Schnitt dargestellt, ist in dem Rahmen A die Glasscheibe A1 mittelst des Schraubringes A"2 auf dem Gummiring A& elastisch befestigt, um einseitige Beanspruchungen unschädlich zu machen. Der Rahmen A ist an seinem einen Ende um ein Scharnier Ai drehbar und wird in bekannter Weise am anderen Ende mittelst einer Schraube und Ueberwurf-
mutter geschlossen, und zwar wird die Dichtung durch einen in die Ringnuth eines gröfseren Rahmens C eingelegten Gummiring C1, Fig. 2, hergestellt, auf den die Innenseite des Rahmens A drückt. Der Aufsenrahmen C hat Viereckform mit abgerundeten Ecken und ist bei C'2 mit dem festen Bodenrahmen D drehbar verbunden, an dem er mittels Gummiringes C* abdichtet.
Zwischen dem nach aufsen vortretenden Rand C3 des Rahmens C und dem Bodenrahmen D liegt ein im Kreise verschiebbarer Ring E, dessen vier Ansätze E1 unten keilförmig sind, während der Bodenrahmen D vier entsprechend keilförmige Flächen D1 hat, auf welche die Ringansätze E1 einwirken. Mittels des fortnehmbaren Zahnrädchens F, das in die Bogenverzahnung E'2 des Ringes E eingreift, kann dieser im Kreise verschoben werden.
Dreht man mittels dieser Handhabe F1 das Zahnrädchen F nach der einen oder anderen Richtung, so rücken die Ansätze E1 des Ringes E auf die Keilflächen des Bodenrahmens D hinauf bezw. von demselben herab, Fig. 2, und dadurch wird der Dichtungsring C4 des Rahmens C entsprechend entweder fest gegen einen schmalen Rand des Bodenrahmens D gedrückt oder abgehoben, in welchem letzteren Falle die Thür C um den Gelenkbolzen C2 an der Aufsenseite der Schiffswand nach aufsen hochgeklappt werden kann. In einen Einschnitt an der Innenseife des Rahmens D kann man eine Blindscheibe G einsetzen, um das Licht abzuhalten. Zum Schutz des Seitenfensters ist oberhalb des Gelenkbolzens C2 eine Ablaufrinne M2 für Deck- bezw. Regenwasser angeordnet.
Mit einem derartigen Seitenfenster kann man nach Belieben eine gröfsere Oeffnung mittels des Rahmens C herstellen oder eine kleinere mittels des Glasrahmens A, und zwar mit gröfster Leichtigkeit vom Schiffsinnern aus, ohne dafs ein Zerspringen der Glasscheibe A1 durch einseitige oder ungleichmäfsige Beanspruchung zu befürchten ist.
Die Ausführungsform Fig. 4 ist insbesondere für Schiffe bestimmt, die in heifsem Klima fahren, woselbst mehr frische Luft für die Passagiere nothwendig ist. Fig. 5 zeigt einen senkrechten Schnitt und Fig. 6 einen Schnitt nach Linie A-B, während Fig. 4a das geöffnete Fenster perspectivisch darstellt.
Der Rahmen A mit der Glasscheibe A1 ist hier um einen oberen Zapfen A^ und einen unteren Schraubzapfen Ab drehbar, welcher letztere in dem Rahmen D gegen die über dem oberen Zapfen angeordnete Schraubenfeder eingestellt werden kann. Indem man den Fensterrahmen A durch Drehen um die Zapfen schräg zur Schiffswand einstellt, wird ein Luftstrom erzeugt, namentlich wenn das Schiff in der Fahrt sich befindet, und zwar wird entweder die frische Luft direct in die Cajüte eingeblasen oder die verbrauchte Luft aus derselben abgeführt. Das bei C2 drehbare innere Blindfenster C besitzt einen Gummiring C1, welcher sowohl gegen den schmalen Rand des Rahmens A dichtet, als auch gegen einen schmalen Rand des Rahmens D. Zu diesem Zwecke greift wieder der verzahnte Theil E- eines Ringes E in das mit der Handhabe .F1 versehene Zahnrädchen F ein, und an dem Ring sitzen Ansätze E1, die unter keilförmige Ansätze des Rahmens D greifen, Fig. 6.
Fig. 7 zeigt von der Innenseite des Schiffes eine ähnliche Ausführungsform, aber ohne das innere Fenster, Fig. 8 einen Verticalschnitt und Fig. 9 einen Horizontalschnitt dieser namentlich für Deckhäuser bestimmten Form des Fensters.
Die Ansätze E1 des Ringes E greifen hier unter die Keilansätze Z)1, Fig. 9, des Rahmens D und pressen dadurch den Gummiring C1, Fig. 8, fest gegen den Rahmen A. Die Buchstaben gleichartiger Theile entsprechen denjenigen der vorhergehenden Figuren, weshalb auf die vorstehende Beschreibung verwiesen werden kann.
Bei der letzten, in Fig. ι ο dargestellten Ausführungsform , von welcher Fig. 11 einen Verticalschnitt und Fig. 12 einen Schnitt nach Linie A-B darstellt, ist der Rahmen C ähnlich demjenigen in Fig. 4, 5 und 6 angeordnet, aber mit einem Glasscheibenrahmen versehen.
Der im Kreise verschiebbare Ring E ist auch hier mit Ansätzen E1 versehen, welche unter die Keilansätze D1, Fig. 12, greifen, und aufserdem mit einer Verzahnung E 2, die mit einem Zahnrädchen in Eingriff ist. Anordnung und Wirkung dieser Einrichtung sind ähnlich denjenigen der bereits beschriebenen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Scbiffsseitenfenster, gekennzeichnet durch einen Rahmen (D), der mit Keilansätzen (Dl) versehen ist, und durch einen Ring (E) mit Keilansätzen (E1), durch dessen Verschiebung die Ansätze (D1) und (E1) derart zusammenwirken, dafs ein Dichtungsring C* zwischen dem Fenster und dem Rahmen (D) ringsum cßchten Abschlufs hertstellt, während bei entgegengesetzter Verschiebung des Ringes die Ansätze von einander rücken und das Oeffnen des Fensters ermöglichen.
  2. 2. Bei dem unter 1. bezeichneten Schiffsseitenfenster :
    a) die Anordnung eines Rahmens (C) am Rahmen (D), Fig. 10 bis 12, der mittelst des gezahnten Ringes (E) und des Zahnrades (F) zum dichten Abschlufs gebracht werden kann; :
    b) die Anordnung eines Rahmens (C) am Rahmen (D) und eines kleineren Rahmens (A), dessen eines Ende an (C) drehbar ist, während das andere Ende mittelst einer Schraube gehalten wird, wobei mittelst gezahnten Ringes (E) ein dichter Abschlufs zwischen dem kleinen Rahmen (A) und dem gröfseren (C), sowie zwischen dem letzteren und dem Rahmen (D) hergestellt wird;
    c) die Anordnung des um diametral liegende Zapfen drehbaren Aufsenfensters (A), Fig. 4, 5 und 6, 'in dem Rahmen (D) und eines an diesem drehbaren Innenrahmens (C), wobei mittelst des Ringes (E) und des Zahnrädchens (F) ein' dichter Abschlufs zwischen A D und C zugleich bewirkt werden kann;
    d) die Anordnung des Fensters (A) am Rahmen (D), Fig. 7 bis 9, das um diametral angeordnete Zapfen drehbar ist, während mittelst des gezahnten Ringes (E) und des Zahnrades (F) ein dichter Abschlufs zwischen Fenster und Rahmen hergestellt werden kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT47952D Schiffsseitenfenster Expired - Lifetime DE47952C (de)

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