DE479502C - Schaltungsanordnung fuer Fernverbindungseinrichtungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernverbindungseinrichtungen

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DE479502C
DE479502C DET28822D DET0028822D DE479502C DE 479502 C DE479502 C DE 479502C DE T28822 D DET28822 D DE T28822D DE T0028822 D DET0028822 D DE T0028822D DE 479502 C DE479502 C DE 479502C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/60Semi-automatic systems, i.e. in which the numerical selection of the outgoing line is under the control of an operator
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/40Applications of speech amplifiers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernverbindungseinrichtungen Bei großen Fernämtern ist die Unterbringung aller Ortsverbindungs- und Fernleitungen in ein Vielfachfeld, das über sämtliche Arbeitsplätze geführt ist, undurchführbar. In der gleichen Weise wie das Vielfachfeld ,eines Ortsamtes auf Hilfsplätze (Vorschaltplätze) gelegt wird, die den Verkehr vom Fernamt in das Ortsamt vermitteln, wird bei der vorliegenden Schaltung auch das Vielfachfeld der Fernleitung auf Hilfsarbeitsplätze (Durchgangsplätze) zusammengefaßt und hier der Verkehr innerhalb des Fernleitungsnetzes vermittelt. Die bisher üblichen Schnurverbindungseinrichtungen erschweren die Bedienung wesentlich, da erst durch Prüfen eine freie Verbindungsleitung zu den Hilfsarbeitsplätzen im. Vielfachfeld festgestellt werden muß. Bei der vorliegenden Schaltung wird auch das Vielfachfeld der Verbindungsleitungen von dien Fernplätzen zu den Hilfsplätzen ersetzt, und zwar unter Verwendung einer Wähleranlage, die außer der bequemeren Bedienung wirtschaftlicher ist als ein Leitungsvielfachfeld.
  • Jede Fernleitung wird zunächst über die Ruhekontakte des jeder Fernleitung zugeordneten U-Relais zum Fernplatz geführt, während an den Arbeitskontakten dieses Relais die Vielfachklinken FKv r der Fernleitungen liegen, die sich auf den Durchgangsplätzen ohne Verstärker befinden. Von der Klinke FICv i führt die Fernleitung zu der Leitungsverlängerung LV über die Arbeitskontakte des Relais I2 3, das auf den Durchgangsplätzen mit Verstärker dem Vielfachfeld FKv z je einer Fernleitung zugeordnet ist. Im Ruhezustand ist die Fernleitung auf den Fernplatz geschaltet. Läuft ein Anruf ein, so schaltet die Beamtin ihren Abfrageapparat ein und nimmt die gewünschte Verbindung entgegen. Darauf betätigt sie eine Taste KOT, wodurch die Fernleitung über diese auf einen Gruppenwähler geschaltet wird. Je nach Art der gewünschten Verbindung führt die Fernbeamtin mit Hilfe einer Nummernscheibe (Stromstoßkontakt JI(, Abb-. a) die Hubstellung des Gruppenwählers auf die erforderliche Dekade durch, da den einzelnen Verbindungsplätzen wie dem Vorschalteplatz für die Verbindungen vom Fernamt zum Ortsteilnehmer oder dem Durchgangsplatz für den Ferndurchgangsverkehr bestimmte Dekaden zugeordnet sind. In der gewünschten Dekade wird dann in üblicher Weise eine freie Verbindungsschnur auf dem Hilfsarbeitsplatz ausgewählt. Über den eingestellten Verbindungsweg verständigt sich die Fernbeamtin mit der Hilfsbeamtin und veranlaßt die Weiterführung der Verbindung. Die Überwachung der hergestellten Verbindung wird jedoch von der Fernbeamtin ausgeübt und erstreckt sich nicht nur auf Zustandsänderungen in den Fernleitungen selbst, wie z. B. Anruf und Schlußzeichen, sondern sie gibt der Fernbeamtin auch zu erkennen, in welchem Zustand sich die Verbindung auf dem Hilfsplatz befindet. Bei Durchgangsverbindungen, die über Verstärker geführt werden, wird dagegen die Fernleitung unmittelbar zum Durchgangsplatz mit Verstärker durchgeschaltet, um die Dämpfung durch den Stromverlauf über den Fernplatz zu vermeiden. Der von der Fernbeamtin mit Hilfe eines Wählers eingestellte Verbindungsweg zum Durchgangsplatz mit Verstärker dient in diesem Falle zur Übermittlung der Überwachungszeichen der Fernverbindung auf dem Fernplatz und zur Steuerung der Weiterrurfrelais auf dem Verstärkerplatz vom Fernplatz aus.
  • Wie die schematische Übersicht des Verbindungsaufbaues (Abb. i) zeigt, gestattet die neue Schaltung folgende Verbindungen vom Fernplatz aus einzuleiten und zu überwachen.
  • r. Ankommende Fernleitung, Fernplatz, Vorschalteleitung nach dem Ortsamt.
  • 2. Ankommende Fernleitung, Fernplatz, Verbindungsleitung zum Durchgangsplatz, Fernleitungsvielfachfeld der abgehenden Fernleitung, abgehende Fernleitung.
  • 3. Ankommende Fernleitung, Fernleitungsvielfachfeld der ankommenden Fernleitung im Durchgangsplatz mit Verstärker, Schnurverstärker, Fernleitungsvielfachfeld der abgehenden Fernleitung, abgehende Fernleitung.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, und zwar stellen dar: Abb. i eine. schematische übersicht des Verbindungsaufbaues, Abb. 2 den Stromlauf des Fernplatzes, Abb. 2a den Stromlauf eines zweiten Fernplatzes, Abb.3 den Stromlauf eines Durchgangsplatzes mit Zwischenverstärker, Abb.3a den Stromlauf der Schalteinrichtungen auf den Durchgangsplätzen für eine zweite Fernleitung, Abb. q. den Stromlauf eines Durchgangsplatzes ohne Verstärker, Abb.5 den Stromlauf der Vorschalteleitung (nicht näher erläutert), Abb.6 den Stromlauf des Sammelplatzes, Abb.7 eine schematische Darstellung der Fernplatzausrüstung.
  • Aus dem Übersichtsplan (Abb. i) ist die Gesamtanordnung der Schaltung zu ersehen. Es sind vier Fernleitungen FL i bis FL q. dargestellt, die von den Orten A, B, C, D zu dem nachstehend beschriebenen Fernamt führen, das sich in dem Ort X befinden soll. Die Fernleitungen FL i und FL 2 liegen auf dem Fernplatz FP i auf Anruf, während die Fernleitungen FL 3 und FL ¢ vom Fernplatz FP 2 bedient werden. Die Zahl der von einem Fernplatz zu bedienenden Fernleitungen ist nicht auf zwei begrenzt, sondern richtet sich nach den Verkehrsverhältnissen. Auch die Gesamtzahl der Fernplätze ist im allgemeinen eine wesentlich größere, als hier dargestellt ist. Jedem Fernplatz ist weiter eine Anzahl von Verbindungsleitungen VL zugeordnet, die an Gruppenwähler 0W endigen und mit Hilfe von auf den Fernplätzen angeordneten Tasten KOT mit den Fernleitungen gekuppelt werden können. Von den Kontaktbänken der Wähler führen je eine Anzahl von Leitungen zu den Hilfsarbeitsplätzen. Die Wähler können von den Fernplätzen beliebig eingestellt werden, so daß die Möglichkeit besteht, die Fernleitung mit Hilfe der KOT-Tasten mit jedem beliebigen Hilfsplatz zu verbinden.
  • Abb.3 und q. sind Durchgangsplätze, die den Ferndurchgangsverkehr vermitteln, während über dem Hilfsarbeitsplatz nach Abb. 5 der Verkehr vom Fernamt zum Ortsteilnehmer geleitet wird. über den Durchgangsplatz nach Abb. q. wird der unverstärkte Durchgangsverkehr geführt, während in den Durchgangsplätzen nach Abb.3 die Durchgangsverbindungen über Schnurverstäiker hergestellt werden.
  • In Abb.6 ist ein Sammelplatz dargestellt, auf dem die Fernleitungen in verkehrsschwachen Zeiten von den Fernplätzen geschaltet sind. In ähnlicher Weise wie auf den Vorschalteplätzen (Abb.5) ein Teilnehmervielfachfeld vorgesehen ist, sind die Fernleitungen sowohl vielfach auf den Durchgangsplätzen mit Verstärker (Abb.3) als auch vielfach auf den Durchgangsplätzen ohne Verstärker (Abb. q.) geschaltet, wobei jedoch mit Hilfe eines jeder Fernleitung zugeordneten Relais U die Fernleitung durch entsprechende Schaltmaßnahmen vom Fernplatz oder vom Durchgangsplatz in das ihr zugeordnete Vielfachfeld umgeschaltet wird. Wird beispielsweise eine Verbindung vom Ort Al zu einem Teilnehmer N des Ortsamtes in X verlangt, so kommt dabei folgender Verbindungsaufbau zustande: Fernamt in A, Fernleitung FL i, Fernplatz FP i, Verbindungsleitung VL i bzw. VZ 2, Gruppenwähler 0W i bzw. 0W 2, Vorschalteschnur V, Teilnehmervielfachklinke K, Teilnehmer N.
  • Eine Ferndurchgangsverbindung ohne Zwischenverstärker würde durch folgendes Beispiel gekennzeichnet sein: Fernamt in A, Fernleitung FL i, Fernplatz FP i, Verbindungsleitung VL i, Gruppenwähler GW i, Durchgangsschnur VSu, Klinke FKv 1/4 der Fernleitung FL q., Arbeitskontakte des U-Relais (u q.), Fernleitung FL q., Fernamt in D. Der Ferndurchgangsverkehr mit Zwischenverstärker wird durch folgende Verbindung charakterisiert: Fernamt in A, Fernleitung FL i, Arbeitskontakte des U-Relais (u i), Arbeitskontakte des R 3-Relais (r i), Leitungsverlängerung LV (LV i), Vielfachfeld der Fernleitung FL i auf den Durchgangsplätzen mit. Zwischenverstärkern, Klinke FKv 2/1, Stöpsel VS i der Verstärkerschnur, Stöpsel VS 2, Klinke FKv 2/3 im Vielfachfeld der Fernleitung FL 3, Leitungsverlängerung LV (LV 3), Arbeitskontakte des R 3-Relais (r 3), Arbeitskontakte des U-Relais (u 3), Fernleitung FL 3, Fernamt in C.
  • Die Überwachung dieser Verbindung findet auf Fernplatz FP i statt, und zwar über den bei Einleitung der Verbindung hergestellten Weg über Fernplatz FP i, Verbindungsleitung VL i, Gruppenwähler GW i, Verstärkerschnur.
  • Die sich bei den einzelnen Verbindungsmöglichkeiten abspielenden Schaltvorgänge sollen an Hand der Abb.2 bis 4. beschrieben werden. Von einer eingehenden Darstellung des Stromlaufes über den Vorschalteplatz (Abb.5) bei einer Verbindung vom Fernamt zu einem Teilnehmer des eigenen Ortsamtes ist Abstand genommen.
  • Die Abb.7 zeigt schematisch die Ausrüstung für einen Fernplatz, auf dem vier Fernleitungen vorgesehen sind. Die für jede Fernleitung vorgesehenen überwachungs- und Bedienungseinrichtungen sind untereinander angeordnet und bestehen aus den überwachungslampen ASL i, SL 2, BL i, vier Tasten KOT, den Schlüsseln SS, ES und der Taste FLT. Für alle Fernleitungen vorgesehen sind: eine Kontrollampe KZ, die Schlüssel T i, T 2, AS, RS i, RS 2, die Taste FT und die Lampe FLKL. Die KOT-Tasten sind so untereinander geschaltet, daB jede Fernleitung mit jeder Verbindungsleitung VL i bis VL q. verbunden werden kann. Wird z. B. eine Taste KOT der zweiten Fernleitung FL 2 in der dritten Reihe gedrückt, so ist die Fernleitung 2 mit der Verbindungsleitung VL 3 verbunden. Der Gang einer Verbindung ist folgender: Wenn das ferne Amt anruft, leuchtet die Lampe ASL i auf. Die Fernbeamtin legt den zur anrufenden Leitung gehörenden Schlüssel ES um und betätigt ihren Abfrageschlüssel AS. Nach Entgegennahme des Anrufes drückt sie die entsprechende KOT-Taste einer freien Verbindungsleitung und steuert mit Hilfe der neben ihrem Bedienungsplatz vorgesehenen Nummernscheibe den erforderlichen Hilfsplatz an zur Weiterleitung der Verbindung. Durch Benutzung der Schlüssel T i und T 2 ist die Beamtin in der Lage, nach beiden Seiten in Auftrennschaltung zu sprechen, in der gleichen Weise, wie sie mit den Schlüsseln RS i und RS 2 nach beiden Seiten Rufstrom senden kann. Die Taste FT ist eine Freigabetaste, deren Zweck in der nachfolgenden Stromlaufbeschreibung erkenntlich ist. Eine nähere Erläuterung über den Zweck und die Bedeutung der einzelnen Tasten und Überwachungslampen wird in der nachfolgenden Stromlaufbeschreibung gegeben. I. Verbindung: ankommende Fernleitung, Fernleitungsvielfachfeld im Durchgangsplatz mit Verstärker, abgehende Fernleitung. Ein Beispiel für eine derartige Verbindung würde das bereits eingangs erwähnte Beispiel einer Verbindung vom Fernamt A nach dem Fernamt C sein.
  • Der vom fernen Amt ankommende Rufstrom erregt das Relais ARS i Wicklung I wie folgt: i. a-Ader, Ruhekontakt u i, Relais ARS i Wicklung I, Ruhekontakt u 3, b-Ader.
  • Das Relais ARS i schaltet mit seinem Arbeitskontakt ars i i seine Haltewicklung II in Reihe mit der Lampe ASL i, welche aufleuchtet.
  • 2. Erde, Batterie, Relais ARS i Wicklung II, Arbeitskontakt ars i i, Schlüssel SS 13, Lampe ASL i, Schlüssel ES 5, Relais K, Erde.
  • Durch Relais K wird die Kontrollampe KL zum Aufleuchten gebracht.
  • 3. Erde, Arbeitskontakt k, Lampe KL, Batterie.
  • Die Fernbeamtin legt zum Abfragen die Schlüssel AS und ES um. Die Fernleitung wird im Vielfachfeld der Durchgangsplätze besetzt gemacht.
  • q.. Erde, Batterie, Relais R, Schlüssel ES 7, c-Ader und weiter Abb. 3 Ruhekontakt u 5, Relais C i Wicklung 1, Erde.
  • Die Relais R (Abb. 2) und C i (Abb. 3) werden erregt. - Das Relais C i betätigt die Besetztschauzeichen SZ.
  • 5. Erde, Batterie, Schutzwiderstand SW 4., Arbeitskontakt c 12, Schauzeichen SZ, Erde. Durch Betätigen des Schlüssels ES sprechen ferner die Relais H und R 2 an.
  • 6. Erde, Batterie, Relais H Wicklung I, Schlüssel ES 8 und T 2 i, Relais R 2 Wicklung I, Erde.
  • Die Lampe ASL i erlischt, da der Haltestromkreis für das Relais ARS i Wicklung II bei Schlüssel ES 5 unterbrochen wird. Die ankommende Fernleitung ist an die AbfrageeinrichtungAbf der Fernbeamtin wie folgt angeschaltet: 7. a-Ader, Ruhekontakt u i, Schlüssel SS i i, ES 2, RS t i, T i i, AS 'i, Abfrageapparat Ab f, AS 2, T 12, RS 13, ES q:, SS i'2, Ruhekontakt u 3, b-Ader.
  • Die Fernbeamtin fragt ab und drückt zur Zierstellung der Verbindung die zur Fernleitung gehörende KOT-Taste einer freien VZ-Leitung. Beispielsweise wird die Verbindungsleitung VL i benutzt. Durch die Taste KOTS/l1 wird in bekannter Weise der Gruppenwähler GW i belegt. KOT; i und KOT2/1 schalten die Fernleitung an die VZ-Leitung an. Der Gruppenwähler wird in der üblichen Weise mit Hilfe der Nummernscheibe (StromstoBkontakt .ZK und NummernscheibenkontaktNK) auf die gewünschte Dekade (Durchgangsplatz im Verstärker) eingestellt. In freier Wahl belegt der Gruppenwähler GW i eine freie Verstärkerschnur (Abb.3), woselbst zunächst Relais -4, über das in der c-Ader liegende Prüfrelais (nicht gezeigt) des Gruppenwählers anspricht.
  • B. Ankommende c-Ader vom Gruppenwähler GW, Relais A Wicklung I, Ruhekontakt sr i, Widerstand W ¢, Arbeitskontakt mr i, Widerstand SW 5, Batterie; Erde.
  • Der Kontakt mr ist ein Klinkenkontakt, der geschlossen ist, sobald die Beamtin den Stöpsel ihres Mikrotelephons in die Klinke ihres Arbeitsplatzes eingeführt hat.
  • Der Kontakt a q. schaltet die Lampe ASL 2 an. Die Lampe ASL 2 dient als Anruflampe für die Verstärkerbeamtin.
  • g. Erde, Arbeitskontakt a q., Ruhekontakte d i und sr 3, Lampe ASL 2, Batterie, Erde. Die Verstärkerbeamtin legt zum Abfragen den Schlüssel AnS um und schaltet sich an die vom Fernplatz über den Gruppenwähler ankommende a-, b-Leitung an.
  • Das Relais D wird erregt.
  • i o. Erde, Batterie, Relais D Wicklung I, Schlüssel AuS 3, Arbeitskontakt a q., Erde. Die Lampe ASL 2 erlischt. Nach Zurücklegen von Schlüssel AnS hält sich Relais D selbst über: i i. Erde, Batterie, Relais D Wicklung II, Arbeitskontakte d 2 und a4, Erde.
  • Die Fernbeamtin bekommt, sobald der Gruppenwähler das Verstärkerschnurpaar belegt hat, bei gelegtem Schlüssel ES einen unterbrochenen Summerton.
  • 12. Erde, Batterie, Summerübertrager Sä i, Unterbrecher Un, Widerstand W 5, Arbeitskontakt a 5, Ruhekontakte p 21 und lts i, b-Ader über Gruppenwähler GW i zum Fernplatz (Ahb. 2), Taste KOT2/1, Arbeitskontakt 114, Schlüssel FIT 3, Ruhekontakt e 2, Kondensator Co 2, Schlüssel AS 2, Abfrageeinrichtung Ab f, AS i, Kondensator Co i, Ruhekontakt e i, Schlüssel FIT i, Arbeitskontakt 1a 2, Taste KOT-111, a-Ader über Gruppenwähler zum Verstärkerplatz (Abb.3), Ruhekontakte p i i und p 23, Ruflampe Rt, Widerstand W 6, Erde.
  • Wenn die Fernbeamtin während der Herstellung einer Verstärkerverbindüng sich der Bedienung einer anderen Verbindung zuwenden muß, beispielsweise es läuft ein Anruf auf Fernleitung FL" ein, so muß sie den Schlüssel ES wieder in die Ruhelage legen und den Schlüssel ES" der Leitung FL" betätigen. Zum Zeichen, daB die Verbindung von Fernleitung A noch nicht erledigt ist, flackert die Lampe SL 2.
  • Wenn der Schlüssel ES in Ruhe, also Relais H abgefallen ist, erhält das Relais S 2 Unterbrecherstrom über nachstehenden Stromkreis: 1.3. Erde, Batterie, Summerübertrager Sü- i, Unterbrecher Un, Widerstand W 5, Arbeitskontakt a 5, Ruhekontakte p 2 1 und hs i, b-Adei über Gruppenwähler zum Fernplatz, Taste 1(0T211, Ruhekontakt h 3, Relais S 2, Ruhekontakt h i, Taste KOTI/1, a-Ader über Gruppenwähler zum Verstärkerplatz, Ruhekontakte p i i und p--3, Lampe RL, Widerstand W 6, Erde. Die Lampe SL 2 flackert.
  • 14. Erde, Arbeitskontakt s 2 i, Lampe SZ 2, Batterie, Erde.
  • Das Relais C i (Abb. 3) hält sich, wenn Schlüssel ES in Ruhe ist, über Taste KOT. 15. Erde, Batterie, Widerstand W i, Taste KOT4/1, Lampe BL i, c-Ader, Ruhekontakt u 5, Relais C i Wicklung I, Erde.
  • Auf dem Verstärkerplatz (Abb.3) spricht beim Anheben des Stöpsels Relais SR an.
  • 16. Erde, Batterie, Relais SR, Stöpselsitziunschalter StU i bzw. StU 2, Erde. Die vom Gruppenwähler ankommende c-Ader wird umgeschaltet.
  • 17. c-Ader vom Gruppenwähler GW, Relais A Wicklung I, Arbeitskontakt Sr 2, Relais A Wicklung II, Doppelarbeitskontakt a i, Widerstand SW 6, Batterie, Erde. Die Lampe BL 2 leuchtet auf.
  • i8. Erde, Batterie, Widerstand SW 6, Doppelarbeitskontakt a i, Lampe BL 2, Widerstand W7, Arbeitskontakt sY 5, Ruhekontakte p 13 und z i, Erde.
  • Die Belegungslampe BL 2 leuchtet solange, bis die Durchschaltung des Verstärkerschnurpaares und die Zündung der Verstärkerlampen stattgefunden hat.
  • Die Durchgangsbeamtin führt zuerst den Stöpsel VS i in die Klinke FKv 2 der ankommenden Fernleitung ein. In dem angenommenen Beispiel würde dies Fernleitung FL i sein. Das Relais C2 (Abb. 3) spricht an, die Relais Z und R 3 können jedoch nicht ansprechen.
  • ig. Erde, Batterie,. Relais C 2 und R3, Klinke FKv 2, c-Ader des Stöpsels VS i, Arbeitskontakt d 3, Relais Z, Erde. Die zur ankommenden Fernleitung gehörende Besetztlampe BL i auf dem Fernplatz (Abb.2) flackert zum Zeichen, daß die Verstärkerschnur bereits auf dem Durchgangsplatz in die zur Fernleitung gehörende Klinke FKv 2 gesteckt ist.
  • 20. Erde, Batterie, Widerstand W i, Taste XOT4/i, Lampe BL i, c-Ader zum Durchgangsplatz mit Verstärker, Ruhekontakt u 5, Relais C i Wicklung II, Arbeitskontakt c 2 i, Unterbrecher Un, Erde.
  • Die Lampe BL i flackert so lange, bis die Fernbeamtin durch Betätigen der später erwähnten Freigabetaste FT die Umschaltung der Fernleitung in das Vielfachfeld der Durchgangsplätze vornimmt.
  • Die Durchgangsbeamtin steckt den Stöpsel VS 2 in die Klinke FKv 2' der verlangten Fernleitung.
  • Zur besseren Unterscheidung sind die zur abgehenden Fernleitung gehörenden Bezugszeichen mit den Kennziffern ' versehen (Abb.2a und Abb.3a). Jede Fernleitung wird in ankommender und abgehender Richtung betrieben, so- daß jeder Fernleitung auf den Durchgangsplätzen gleiche Schalteinrichtungen zugeordnet sind. A. Die verlangte Fernleitung ist frei.
  • Die Relais C 2', U', R 3' und P i sprechen an.
  • 21. Erde, Summerübertrager Sä 2, Relais P i Wicklung I, Ruhekontakt p 25, Arbeitskontakt d 4, Stöpsel VS 2, Klinke FKv 2', Relais R 3' und C2', Batterie, Erde und parallel zu C 2' das Relais U', Ruhekontakt c i i', Widerstand SW 4', Batterie, Erde.
  • Das Relais C 2' schließt seinen Anker, wodurch beim Kontakt c 22' die Fernleitung im Vielfachfeld besetzt angezeigt wird.
  • 22. Erde, Batterie, Widerstand SW 7', Arbeitskontakt c 22', Schauzeichen SZ, Erde. Das Relais U' schaltet mit seinem Kontakt die Fernleitung vom Fernplatz ab und legt sie ins Vielfachfeld der unverstärkten Durchgangsplätze um. Das Relais R' schaltet die Fernleitung über die Leitungsverlängerung LV' zur Klinke FKv 2' im Verstärkerplatz durch. Bei dem angenommenen Beispiel würde in dem Übersichtsplan Leitung FL 3 durch Relais U 3 über Kontakte u 3 vom Fernplatz FP 2 abgeschaltet und über r 3 und Leitungsverlängerung LV 3 in das Klinkenvielfachfeld FI(v2ls geschaltet werden.
  • 23. (Abb. 2) a-Ader, Arbeitskontakt u 2 Abb. 3 ), r 3 i, Leitungsverlängerung LV', Klinke Flw 2' (a- und b-Feder), Leitungsverlängerung LV'; Arbeitskontakt r 32' (Abb. 2), u 4', b'-Ader. Die Besetztlampe BL i' auf dem Fernplatz FP 2 der abgehenden verlangten Fernleitung FL 3 leuchtet dauernd.
  • 24. Erde, Batterie, Widerstand W 8', Arbeitskontakt u 6', c'-Ader, Lampe BL i' auf dem Fernplatz, Taste 1(0T 5' und Schlüssel SS 14', Erde.
  • . Das Relais P i erregt Relais P 2 und HS (Abb.3). Es kommen folgende Stromkreise zustande 25. Erde, Batterie, Widerstand SW 8, Ruhekontakte wr 21 und fl i, Arbeitskontakt p 1 5, Relais P 2 Wicklung II, Erde.
  • Der Arbeitskontakte 14 schaltet das Relais HS an.
  • 26. Erde, Ruhekontakt z i, Arbeitskontakt p 14, Widerstand W 9, Relais HS, Batterie, Erde.
  • Das Relais P i wird bei Kontakt e 25 abgeschaltet, und das Relais P 2 hält sich über Kontakt e 26.
  • 27. Erde, Relais P 2 Wicklung I, Arbeitskontakte e 26 und d4, Stöpsel VS 2, c-Ader, Klinke FKv 2', Relais R 3' und C 2', Batterie, Erde und parallel zu C2' Relais U', Ruhekontakt c i i', Widerstand SW 4', Batterie, Erde.
  • Das Relais HS hält sich über Relais S 2 im Fernplatz (Abb.2).
  • 28. Erde, Batterie, Relais HS, Arbeitskontakt hs 2, b-Ader über Gruppenwähler C7W i zum Fernplatz, Taste I(OT2li, Ruhekontakt h 3, Relais S 2, Ruhekontakt h i, Taste KOTll1, a-Ader über Gruppenwähler GW i zum Verstärkerplatz, Ruhekontakt p i i, Arbeitskontakt e 24, Relais FL, Erde und parallel zu WR 2 uTicklung I, Erde.
  • Die Lampe SL 2 leuchtet dauernd zum Zeichen, daß die Durchgangsbeamtin die gewünschte Verbindung hergestellt hat und die abgehende Fernleitung frei ist. Die Fernbeamtin kann jetzt die Umschaltung der ankommenden Fernleitung in das Vielfachfeld der Durchgangsplätze vornehmen. Wenn die Fernbeamtin nach Wahl des Durchgangsplatzes und Verständigung mit der Durchgangsbeamtin den Schlüssel ES zurückgelegt hat, um inzwischen die Bedienung einer anderen Verbindung vorzunehmen, muß sie zur Umschaltung der Fernleitung zunächst den Schlüssel ES in die Arbeitslage bringen und dann die FreigabetasteFT (Abb.3) betätigen, wodurch Relais C i (Abb. 3) kurzgeschlossen wird und wie folgt abfällt: 29. Erde, Schlüssel FT und ES 7, c-Ader, Ruhekontakt u 5, Relais C i Wicklung I, Erde. Der Ruhekontakt c i i läßt die Relais U, R 3 und Z in der ankommenden Fernleitung ansprechen.
  • 30. Erde, Batterie, Widerstand SW 4, Ruhekontakt c i i, Relais U und R 3, c-Ader; Klinke FI(v 2, Stöpsel VS i, Arbeitskontakt d 3, Re- lais Z, Erde.
  • Das Relais U schaltet bei Kontakt u 5 das Relais C z ab und legt bei Kontakt u 6 Batterie an die c-Ader zum Fernplatz, Bei den Kontakten u i und u 3 werden die a- und b-Zweige der ankommenden Fernleitung vom Fernplatz abgetrennt und über die Kontakte u 2 und u ¢ in das Vielfachfeld umgeschaltet. Das Relais R im Fernplatz (Abb. 2) fällt ab, und die Besetztlampe BL i der ankommenden Leitung erlischt.
  • 3 i. Erde, Batterie, Relais R, Schlüssel ES 7, c-Ader, Arbeitskontakt u 6, Widerstand W 8, Batterie, Erde und parallel zu Relais R und Schlüssel ES 7 Lampe BL i, Taste I(OT4/i, Widerstand W i, Batterie, Erde.
  • Durch Relais Z wird die Zündung des Verstärkers erwirkt. Die Lampe BL 2 auf dem V erstärkerplatz erlischt, da der Stromkreis unter r8 bei Kontaktz i unterbrochen wurde. Durch den Kontakt z 2 werden die Relais DR i und DR 2 erregt.
  • 32. Erde, Arbeitskontakt z 2, Widerstand u' i z, Relais DR i, Batterie, Erde und parallel dazu Widerstand W i2, Relais DR 2, Batterie, Erde.
  • Die Fernleitungen sind bis zum Verstärker durchgeleitet. Nach Durchschaltung der Fernleitungen zur Verstärkerschnur spricht durch Umlegen des Schlüssels E 5 in die Arbeitslage _ Relais HLT an.
  • 33. Erde, Batterie, Widerstand SW i, Kontakt r z3, Widerstand W 3, Ruhekontakt r i, Schlüssel FIT 3, Arbeitskontakt h q., Taste I(OT2ly, b-Ader über Gruppenwähler C'zW i zum Verstärkerplatz, Ruhekontakt fis i, Arbeitskontakt p 22, Relais HLT, Erde. Das Relais WR i Wicklung I kann in diesem Stromkreis nicht ansprechen.
  • Die Relais.RW i und RW 2 werden erregt. 34.. Erde, Arbeitskontakt hlt i, Relais RW i, Batterie, Erde und parallel zu Relais RW i Relais RW 2, Batterie, Erde.
  • Die Relais schalten mit ihren Arbeitskontakten rw i und rw 2 die vom Gruppenwähler kommenden a- und b-Adern über den ü'bertrager Vii an den Verstärker an. Durch Betätigen der Flackerschlüssel FIT kann die Verstärkerbeamtin vom Fernplatz aufgefordert werden, in die Leitung einzutreten, um etwa im Verstärker auftretende Geräusche zu beheben. Das RelaisFL (Abb.3) spricht an, und das Relais H hält sich bei zurückgelegtem Schlüssel ES über Relais FL; das Relais WR 2 spricht noch nicht an.
  • 35. Erde, Relais FL, Arbeitskontaktp2q., Ruhekontakt p i i, a-Ader über Gruppenwähler zum Fernplatz, Taste I(OTll1, Arbeitskontakt/z2, Schlüssel FLT 2, Relais H Wicklung II, Batterie, Erde Durch Betätigen des Kontaktes /12 leuchtet die Lampe RL auf (Abb 3.).
  • 36. Erde, Batterie, Widerstand SW 8, Ruhekontakt wr 2 i, Arbeitskontakt tl 2, Schlüssel AnS i und NS i, Lampe RL, Widerstand W 6, Erde.
  • Die Verstärkerbeamtin legt jetzt den SChlüSSelAwS bzw. MS um und erregt damit die Relais RW i und RW 2, wodurch sie an den Verstärkerplatz angeschaltet wird.
  • Die erneute Erregung der Relais RW i und RW 2 abhängig von den SchlüsselnAnS und MS ist erforderlich, da der Stromkreis 33 für Relais HLT unterbrochen wird, wenn SchlüsselFLT auf dem Fernplatz betätigt wird oder wenn Schlüssel ES und FLT in Ruhe sind.
  • 37. Erde, Arbeitskontakt z3, Schlüssel A:t2S q. (oder MS 3), Relais RW i, Batterie, Erde und parallel zu Relais RW i Relais RW 2, Batterie, Erde. Die Lampe RL erlischt, da der Stromkreis für RL durch SchlüsselAnS (oder MS) geöffnet wurde.
  • Durch Betätigen obengenannter Schlüssel spricht Relais )o i an.
  • 38. Erde, Batterie, Widerstand SW 8, Ruhekontakt tut- 2 i, Arbeitskontakt f I 2, Schlüssel AnS 2 (oder MS 2), Relais P i Wicklung II, Erde.
  • Das über Kontakt FLT 2 erregte Relais H (Abb. 2) und das Relais FL (Abb. 3) fallen ab, da über den Kontakt p 12 der Widerstand W io in den Stromkreis 35 eingeschaltet wird. Bei Kontakt il 2 wird der Stromkreis für Relais P i Wicklung II unterbrochen und P i fällt ab.
  • Der Schlüssel AnS bzw. MS wird nach Einregulierung des Verstärkers zurückgelegt. Die Lampe FJL (Abb. 2) flackert zum Zeichen für die Fernbeamtin, daß sich die Verstärkerbeamtin in die Leitung zur- Behebung irgendwelcher Mängel eingeschaltet hat.
  • 39. Erde, Batterie, LampeFll(L, Ruhekontakt h 5, Schlüssel FIT q., Unterbrecher Un, Erde. Die Fernbeamtin zieht nun die Taste FIT, wodurch die Lampe Fll(L erlischt.
  • Um Rufstrom zu den fernen Ämtern für die Anruf- und Schlußzeichengabe zu senden, muß die Fernbeamtin den Schlüssel ES in die Arbeitsstellung legen und den für alle Fernleitungen ihres Platzes gemeinsamen Rufschlüssel RS betätigen, den sie in die Richtung RS i oder RS 2 legt, je nachdem ob sie in die ankommende oder abgehende Fernleitung Rufstrom senden will.
  • Zum Anruf des fernen Amtes über die verlangte Fernleitung wird bei Schlüssel RS 2i zunächst das Relais E erregt über: q.o. Erde, Batterie, WiderstandSW 3, Schlüs- i sel SR 2 i, Relais E, Erde.
  • Das Relais R 2 wird nach Betätigen des Kontaktes e 4 aberregt, da seine Wicklungen I und II differential geschaltet sind und Wicklung I bereits über ES 8 erregt ist. Der Stromkreis für Wicklung 1I ist: 41. Erde, Batterie, Widerstand W 2, Arbeitskontakt e4, Relais R 2 'Wicklung II, Erde.
  • Das Relais WR 2 (Abb. 3) spricht an.
  • 42. Erde, Relais WR 2 Wicklung I, Arbeitskontakt p 24, Ruhekontakt p i i, a-Ader über Gruppenwähler zum Fernplatz, Taste KOTil1, Arbeitskontakt h 2, Schlüssel FIT i und RS 24, Ruhekontakt r 22, Widerstand SW 2, Batterie, Erde.
  • Durch Kontakt wr 24 wird Relais DR 2 kurzgeschlossen und fällt ab.
  • 43. Erde, Batterie, Widerstand SW i o, Arbeitskontakt wr 24, Relais DR 2, Batterie, Erde.
  • In die abgehende Fernleitung wird gerufen.
  • 44. Rufstromquelle, Arbeitskontakt wr 22, Ruhekontakt dr 2 i, Stöpsel US 2, a-Ader zum fernen Amt, zurück über b-Ader, Stöpsel US 2, Ruhekontakt dr 23, Arbeitskontakt wr 23, Rufstromquelle. -Die Fernbeamtin ruft in die ankommende Fernleitung. Durch Betätigen von Schlüssel RS i 6 wird zunächst das differential gewikkelte Relais R 2 Wicklung II erregt und fällt ab.
  • 45. Erde, Batterie, Widerstand W 2, SchlüS-sel RS 16, Relais R 2 Wicklung 11, Erde. über Kontakt r 22 spricht jetzt Relais WR i (Abb.3) an.
  • 46. Erde, Relais WR i Wicklung I, Arbeitskontakt p 22, Ruhekontakt hs i, b-Ader über Gruppenwähler zum Fernplatz, Taste KOT°/1, Arbeitskontakt h 4, Schlüssel FIT 3, Ruhekontakt r i, Schlüssel RS 15, Ruhekontakt r 22, Widerstand WS 2, Batterie, Erde.
  • Bei Kontakt wr i i wird Relais DR i kurzgeschlossen und fällt ab.
  • 47. Erde, Batterie, Widerstand SW 9, Arbeitskontakt wr i i, Relais DR i, Batterie, Erde. Auch in die ankommende Fernleitung fließt jetzt Rufstrom.
  • 48. Rufstromquelle, Arbeitskontakt wr 12, Ruhekontakt dr i i, Stöpsel VS i, a-Ader zum fernen Amt und zurück über b-Ader, Stöpsel VS i, Ruhekontakt dr 13, Arbeitskontakt wr 13, Rufstromquelle.
  • Ist die Verbindung zustande gekommen, so wird der Schlüssel ES im Fernplatz zurückgelegt. Relais HLT fällt ab, sobald ES in Ruhe ist, da der Stromkreis unter 33 bei Kontakt h 4 unterbrochen wurde, ist das Relais HLT (Abb.3) stromlos geworden. Bei Kontakt hlt i wird der Stromkreis für die Relais RW i und RW 2 unterbrochen. Der Cbertrager Vü ist vom Verstärker abgetrennt. Zum Mithören legt die Fernbeamtin den Schlüssel ES um. Der Schlüssel AS dagegen bleibt in Ruhestellung. Relais R 2 (Abb. 2, s. 5) und Relais HLT (Abb.3, s. 3o) sprechen an.
  • Nach Beendigung des Gespräches rufen die fernen Ämter ab. Das Relais RR i oder RR 2 (Abb. 3) spricht an. Ersteres erregt Relais WR i und HS.
  • 49. Erde, Arbeitskontakt rr i i, Relais WR 2 Wicklung II, Relais HS, Batterie, Erde.
  • 5o. Erde, Arbeitskontakt rr 2 i, Relais WR i Wicklung II, Relais HS, Batterie. Erde.
  • Das Relais WR 2 bzw. WR i sendet Rufstrom zum anderen Amt (s. 44 und 48). Das Relais HS hält sich über Relais S 2 im Fernplatz (s. 28), und die Lampe SL 2 leuchtet als Schlußzeichen auf. Getrennt wird die Verbindung durch Herausziehen der Taste KOT, wodurch der Gruppenwähler in bekannter Weise auslöst. Das Relais A (Abb. 3) fällt ab und unterbricht bei Kontakt a 4 den Stromkreis i i für Relais D, und die Lampe ASL 2 leuchtet auf als Schlußzeichen für den Durchgangsplatz.
  • 51. Erde, Batterie, Lampe ASL 2, Arbeitskontakt sY 4, Ruhekontakt a 3, Erde.
  • Bei Kontakt d 3 wird die c-Ader der ankommenden Fernleitung aufgetrennt. Die Relais Z, R 3, C 2 und U fallen ab. Auch der Stromkreis für die Relais DR i und DR 2 wird bei Kontakt z 2 unterbrochen.
  • Die ankommende Fernleitung ist frei.
  • Bei Kontakt d 4 ist die c-Ader der verlangten Fernleitung aufgetrennt, worauf die Relais P 2, R 3', C 2' und U' abfallen. Die verlangte Fernleitung ist frei.
  • Der Verstärker ist gelöscht.
  • Die Verstärkerbeamtin entfernt die beiden Stöpsel VS i und VS 2 aus den Klinken Fl(v 2. Der Stromkreis. 51 wird bei Kontakt sr 4 unterbrochen, und die Lampe ASL 2 erlischt. B. Die verlangte Fernleitung ist besetzt.
  • Die Durchgangsbeamtin erkennt den Besetztzustand der Fernleitung an dem den Vielfachklinken zugeordneten SchauzeichenSZ. Sie prüft die Leitung in üblicher Weise auf »fernvorbereitet«. In diesem Falle liegt an den Klinkenhülsen ein Summerton, wie später unter 54 beschrieben. Ist die Leitung besetzt und nicht vorbereitet (kein Summerton beim Prüfen), so führt die Durchgangsbeamtin den Stöpsel VS 2 in die Klinke FKv 2' der besetzten Leitung ein.
  • a) Die Fernleitung ist auf dem Fernplatz, auf welchem sie auf Anruf liegt, besetzt (das Relais Ci ist erregt, s. 3). Beim Einführen des Stöpsels VS 2 in die Klinke FI(v 2' wird Relais C 2' erregt, während Relais P i nicht anspricht.
  • 52. Erde, Summerübertrager Sü 2, Relais P i Wicklung I, Ruhekontakt p 25, Arbeitskontakt d 4, Stöpsel VS 2, Klinke FI(v 2', c-Ader, Relais R 3' und C 2', Batterie, Erde.
  • Die Besetztlanipe BL i' auf dem Fernplatz der verlangten Leitung flackert als Zeichen, daß von einem Durchgangsplatz die Fernleitung verlangt wird.
  • 53. Erde, Batterie, Widerstand W i', Taste ,KOT 4', Lampe BL i', c-Ader, weiter (Abb. 3) Ruhekontakt u 5', Relais C i' Wicklung II, Arbeitskontakt c 2 i', Unterbrecher Un', Erde.
  • Wird die Fernleitung während dieser Zeit von einem zweiten Durchgangsplatz verlangt, so erhält die betreffende Fernbeamtin bei obenerwähntem Prüfen auf >fernvorbereitet« einen Sommerton.
  • 54. Erde, Sommerübertrager Sü 2, Kondensator Co 3, Ruhekontakt p 25, Arbeitskontakt d 4, Stöpsel VS 2, c-Ader, Klinke FKv 2', Klinkenhülse im Platz der prüfenden Beamtin. Die Fernleitung ist vorbereitet.
  • Die Fernbeamtin erhält bei umgelegtem Schlüssel ES bis zum Freiwerden der verlangten Leitung einen unterbrochenen Sommerton (s. i2). Ist der Schlüssel ES in Ruhestellung, so flackert die Lampe SL 2 (s. 13 und 14). Auf dem Verstärkerplatz leuchtet die Lampe BL-- solange die verlangte Fernleitung besetzt ist (s. 18). Die Fernbeamtin kann, wenn erforderlich, ,die Verstärkerbeamtin durch Umlegen der Schlüssel ,RS 2i und RS 24 rufen; die Lampe RL im Verstärkerplatz leuchtet dann auf.
  • 55. Erde, Batterie, Widerstand SW 2, Ruhekontaktr 22, SchlüssellZS 24 und FIT i, Arbeitskontakt h 2, Taste I(OTi/i, a-Ader über Gruppenwähler zum Verstärkerplatz, Ruhekontakte p i i und p 23, Lampe RL, Widerstand W 6, Erde Wird die Verbindung auf dem Fernplatz der gesteckten Leitung durch Ziehen der Taste I(OT getrennt, so fällt Relais C i' (Abb. 3a) zurück. Die Relais P i und R 3' und U' sprechen an. Der Sommerton in der c-Ader der Fernleitung wird abgeschaltet. Die BesetztlampeBL 2 auf dem Verstärkerplatz erlischt. Der weitere Verlauf der Verbindung entspricht dem unter 2 i bis 51 geschilderten.
  • b) Die Fernleitung ist auf dem Durchgangsplatz besetzt gemacht. Das Relais P i spricht beim Einsetzen des Stöpsels VS 2 in Klinke FKv 2' nicht an, da im Nebenschluß zu seiner Wicklung das Relais P 2 der die Fernleitung besetzthaltenden Schnur liegt. An die Klinkenhülsen FI(v 2' und FI(v i' wird ein Summerton gelegt (s. 54). Wird die verlangte Leitung durch Ziehen der die Leitung besetzthaltenden Durchgangsschnur frei, so spricht Relais P i, da der Nebenschluß zu seiner Wicklung aufgehoben ist, an. Der weitere Verlauf der Verbindung entspricht dem unter 2 i und 5 i geschilderten.
  • C. Die Fernleitung ist besetzt und vorbereitet.
  • Die Schauzeichen SZ sind sichtbar, die Durchgangsbeamtin hört beim Prüfen einen Sommerton, weshalb die Verbindung in diesem Falle nicht hergestellt werden darf. Der Stöpsel VS 2 wird in eine Besetztklinke gesteckt, die Fernbeamtin erhält das Schlußzeichen und trennt durch Ziehen der Taste l(OT den Stromkreis wie unter 45 geschildert. II. Verbindung: ankommende Fernleitung im Fernplatz, Durchgangsplatz ohne Verstärker, Fernleitungsvielfachfeld, abgehende Fernleitung.
  • Die Entgegennahme des Anrufes sowie das Belegen einer freien I(o-Leitung entspricht den unter) I ;geschilderten Stromläufen i bis 7. Der Gruppenwähler GW wird in der üblichen Weise auf die gewünschte Dekade (Durchgangsplatz ohne Verstärker) eingestellt und belegt eine freie Durchgangsleitung.
  • Das Relais Au spricht an (Abb.4).
  • 56. Ankommende c-Ader; Relais Au Wicklung I, Ruhekontakt sru i, Widerstand W 13, Arbeitskontakt mru i, Widerstand SW i i, Batterie, Erde.
  • Der Kontakt mt'u i ist ein Klinkenkontakt, der geschlossen ist, sobald die Beamtin ihr Abfragegerät an den Platz angeschaltet hat.
  • Durch Betätigen des Kontaktes au 4 leuchtet die Lampe ASL 3 im folgenden Stromkreis auf. 57. Erde, Batterie, Lampe ASL 3, Widerstand W 14, Ruhekontakt sru 3 und du i, Arbeitskontakt au q., Erde..
  • Die Durchgangsbeamtin legt zum Abfragen den ScblüsselAnS um und schaltet sich dadurch über Schlüssel AnS i und 2 an die vom Fernplatz über den Gruppenwühler kommende a-, b-Ader an. Das Relais DU wird erregt.
  • 58. Erde, Batterie, Relais DU Wicklung I, Schlüssel AnS 3, Arbeitskontakt au 4, Erde. Der Stromkreis für die Lampe ASL 3 wird bei Kontakt du i unterbrochen, Relais DU hält sich nach Umlegen des Schlüssels AuS über Arbeitskontakt du 2 wie folgt: 59. Erde, Batterie,; Relais DU Wicklung II, Arbeitskontakte du 2 und au 4, Erde.
  • Die Fernbeamtin bekommt, sobald der Gruppenwähler die Durchgangsschnur belegt hat, bei betätigtem Schlüssel ES einen unterbrochenen Summerton.
  • 6o. Erde, Batterie, Summerübertrager Sü 3, Unterbrecher Un, Arbeitskontakt au 5, Widerstand W 1 5, Ruhekontakt pu 2 i, Übertragerwicklung Ü IV, b-Ader über Gruppenwähler zum Fernplatz, Taste 1(0T211, Arbeitskontakt h 4, Schlüssel FIT 3, Ruhekontakt e 3, Kondensator Co 2, Schlüssel AS 2, Abfrageeinrichtung Ab l und AS i, Kondensator Co i, Ruhekontakt e i, Schlüssel FIT i, Arbeitskontakt h 2, Taste 1(0T111, a-Ader über den Gruppenwähler zur Durchgangsschnur, Übertragerwicklung Ü 1I, Ruhekontakt pu 23, Lampe RLu, Widerstand W 16, Erde.
  • Wenn Schlüssel ES in Ruhelage, also Relais H (Abb. 2) abgefallen ist, erhält Relais S 2 Unterbrecherstrom.
  • 61. Vorgang im Stromlauf wie unter 6o, weiter über b-Ader, Gruppenwähler zum Fernplatz, Taste 1(0T211, Ruhekontakt h 3, Re- lais S 2, Ruhekontakt h i, Taste 1(0T112, a-Ader usw., wie unter 6o beschrieben.
  • Die Lampe SL 2 (Abb. 2) flackert (siehe i4). Auf dem Durchgangsplatz spricht beim Anheben des Stöpsels das Relais SRu an.
  • 62. Erde, Batterie, Relais SRu, Stöpselsitzumschalter Stu, Erde.
  • Das Relais SRu schaltet mit seinem Kontakt sru 2 die vom Gruppenwähler . ankommende c-Ader um.
  • 63. c-Ader vom Gruppenwähler, Relais Au Wicklung I, Arbeitskontakte SM 2 und au i, Relais Au Wicklung II, Batterie, Erde.
  • Durch Ansprechen des Kontaktes sru 3 leuchtet die Lampe BLu auf.
  • 64. Erde, Batterie, Widerstand SW 12, Ruhekontakt pu 3 i, Lampe BLu, Arbeitskontakte sru 3 und au 4, Erde.
  • a) Die verlangte Fernleitung ist frei.
  • Die Durchgangsbeamtin steckt den Stöpsel VSu in die Klinke FKv i' der verlangten Fernleitung, und die Relais Pu i, C 2' und U werden erregt.
  • 65. Erde, Summerübertrager Sü 4, Relais Pu i, Ruhekontakt pu 25, Arbeitskontakt du 4, Stöpsel VSu, Klinke FKv i', c-Ader, Relais C 2', Batterie, Erde und parallel zu C 2' das Relais U, Ruhekontakt c i i', Widerstand SW 4', Batterie, Erde.
  • Über Kontakt pu 12 spricht das Relais Pu 3 an.
  • 66. Erde, Batterie, Widerstand W 18, Arbeitskontakt Pu 12, Relais Pu 3, Arbeitskontakt du 3, Erde.
  • Der Stromkreis 64 für die Lampe BLu wird bei Kontakt Pu 3 i unterbrochen. Das Relais Pu 3 hält sich nach öffnen von Kontakt pu 12 über KontaktPu 32.
  • 67. Erde, Batterie, WiderstandSW i2, Arbeitskontakt Pu 32, Widerstand W i7, Relais Pu 3, Arbeitskontakt du 3, Erde.
  • Gleichzeitig mit Relais Pu 3 wurde Relais Pu 2 erregt.
  • 68. Erde, Batterie, Arbeitskontakt Pu i i, Relais Pu 2 Wicklung II, Erde.
  • Bei Kontakt pu 25 wird das Relais Pu i abgeschaltet und Pu 2 bei Kontakt Pu 26 an die c-Ader der Fernleitung angeschaltet.
  • 69. Erde, Relais Pu 2 Wicklung 1, Arbeitskontakte Pu 26 und du 4, Stöpsel VSu, Klinke FKv i', c-Ader, Relais C 2', Batterie, Erde und parallel zu C 2' Relais U', Ruhekontakt c i i', Widerstand SW 4', Batterie, Erde.
  • Über Kontakt pu 13 wurde Relais HSu erregt.
  • 7o. Erde, Arbeitskontakt pu 13, Widerstand W 19, Relais HSu, Batterie, Erde.
  • Relais HSu hält sich über S 2 im Fernplatz wie folgt: -71. Erde, Batterie, Relais HSu, Arbeitskontakt hsu i, Übertragerwicklung Ü IV, b-Ader über Gruppenwähler zum Fernplatz, Taste 1(0T211, Ruhekontakte h 3, Relais S 2, Ruhekontakt h i, Taste KOT1/1, a-Ader über Gruppenwähler GW i zur Durchgangsschnur, Übertragerwicklung Ü II, Arbeitskontakt pu 24, Relais WRu, Erde.
  • Das Relais S 2 im Fernplatz hat angesprochen und schaltet die Lampe SL 2 an.
  • Das Relais U' trennt mit den Kontakten u i' und u 3' die verlangte Fernleitung vom Fernplatz ab und legt sie über die Kontakte u 2' und u 4' an das Vi.elfachfeld der Durchgangsplätze. Bei Kontakt u 6' wird der Stromkreis für die Besetztlampe BL i auf dem Fernplatz der abgehenden Leitung geschlossen, wie Stromlauf 24 angibt. Über den Stöpsel VSu, Arbeitskontakte Pu 33 und Ptt 34, Ruhekontakte wru i und wru ¢ und den übertrager in der Durchgangsschnur werden jetzt beide Fernleitungen miteinander verbunden.
  • Die Fernbeamtin kann jetzt nach Betätigen des Schlüssels ES die fernen Fernämter rufen.
  • In die ankommende Leitung fließt Ruf- ' strom: 72. Rufstromquelle, Schlüssel RS 12, ES 2 und SS i i, Ruhekontakt u i, a-Ader zum fernen Amt, zurück über b-Ader, Ruhekontakt u 3, Schlüssel SS 12, ES 4 und RS 14, Rufstromquelle.
  • Um in die abgehende Fernleitung zu rufen, wird mittels Schlüssels RS 24 das Relais WRu erregt.
  • 73. Erde, Batterie, Widerstand SW 2, Ruhekontakt r 22, Schlüssel RS 24 und FIT i, Arbeitskontakt h 2, Taste KOT1/1, a-Ader über Gruppenwähler zur Durchgangsschnur, Übertragerwicklung Ü II, Arbeitskontakt Pu 24; Relais WRu, Erde.
  • Die Kontakte wYU 2 und wYU 3 legen den Rufstrom an die a- und b-Ader der abgehenden Leitung. Nach Beendigung des Gespräches rufen die fernen Ämter ab. In der ankommenden Leitung wird das Relais ARS i erregt, das den Stromkreis für die Lampe ASL i als Schlußzeichen schließt (s. i und 2).
  • Der vom verlangten Fernamt ankommende Rufstrom erregt das Relais RRu in der Durchgangsschnur, wodurch Relais HSu anspricht.
  • 74. Erde, Batterie, Relais HSu, Widerstand W 19, Arbeitskontakt rru i, Erde.
  • Das Relais HSu hält sich über Relais S 2 im Fernplatz, wie im Stromlauf 71 angegeben. Die Lampe SZ 2 leuchtet als Schlußzeichen auf, und die Beamtin trennt nun durch Ziehen der Taste KOT die Verbindung. Der Gruppenwähler OW löst in bekannter Weise aus, wodurch Relais Au stromlos wird und abfällt.
  • Bei Kontakt au 4 wird der Haltekreis für Relais Du (Stromkreis 59) unterbrochen, wodurch bei Kontakt du 4 die c-Ader der verlangten Fernleitung aufgetrennt wird. Die Relais Pu 2,- C 2' und U' fallen ab und geben die Fernleitung frei. Auch das Relais Pu 3 ist durch Öffnen des Kontaktes du 3 stromlos geworden und abgefallen, welches bei den Kontakten pu 33 und Pu 34 die a- und b-Ader der noch gesteckten Durchgangsschnur aufgetrennt hat. Die LampeASL3 leuchtet auf als Schlußzeichen für die Durchgangsbeamtin.
  • 75. Erde, Batterie, LampeASL 3, Widerstand W 14, Arbeitskontakt sru 4, Ruhekontakt au 3, Erde.
  • Die Durchgangsbeamtin zieht den Stöpsel VSu, welcher durch Betätigen des Stöpselsitzkontaktes Stu den Stromkreis für das Relais SIRu unterbricht. Das Öffnen von Kontakt sru 4 bewirkt das Erlöschen der Lampe ASL 3. Das Prüfen, das Sperren und das Vorbereiten erfolgt in der gleichen Weise wie unter I Absatz 13 und C beschrieben. IIL. In verkehrsschwachen Zeiten werden die Fernleitungen in an sich bekannter Weise auf Sammelplätze geschaltet. Dies geschieht durch Umlegen des Schlüssels SS. Auf dem Sammelplatz (Abb. 6) ist der Fernleitung eine Anrufklinke AK, eine Anruflampe ASLs und eine Besetztlampe BLs zugeordnet. Die Signalisierung auf der c- und d-Ader geschieht in gleicher Weise, wie unter I und II beschrieben.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHt: i. Schaltungsanordnung für Fernverbindungseinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem jeder Fernleitung auf dem Fernplatz zugeordneten Tastensatz (KOT) die Fernleitung mit einem Wähler (GW) gekuppelt wird, der mit Hilfe eines an sich bekannten Stromstoßgebers (Nummernscheibe) vom Fernplatze gesteuert wird und so die Fernleitung auf den gewünschten Hilfsplatz (Vorschalteplatz, Durchgangsplatz mit oder ohne Verstärker) schaltet, während .unter Benutzung des durch die Wähler eingestellten Verbindungsweges die Überwachung der gesamten Verbindung auf dem Fernplatz verbleibt, dagegen die Überwachungsorgane (SZ, BL 2, ASL 2, BLu) auf den Hilfsplätzen vom Fernplatz aus beeinRußt werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung für Fernsprecheinrichtungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Durchgangsverkehr mit Verstärker die ankommende bzw. abgehende Fernleitung, sobald nach dem Einführen des Stöpsels (VS i bzw. VS 2) in die Vielfachklinke (FKv 2) die ankommende bzw. die abgehende Fernleitung frei ist, zum Durchgangsplatz mit Hilfe eines Relais (U) umgeschaltet und vom Fernplatz abgetrennt wird, um die Dämpfung der Fernplatzeinrichtung zu vermeiden, wobei trotzdem die überwachung der Fernverbindung auf den Fernplatz der ankommenden Fernleitung über den Hilfsweg (Stromlauf i2, 28, 48), der durch Drücken der Taste (KOT) und Be- ; tätigen eines Wählers (GW) zur Einleitung der Verbindung hergestellt wurde, verbleibt.
  3. 3. Schaltungsanordnung, für Fernsprecheinrichtungen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Durchgangsverbindungen über Verstärker die erforderliche Leitungsverlängerung (LV) und Leitungsnachbildung (LN) mit Hilfe eines Relais (R 3, Abb. 3) selbsttätig nach Freiwerden der Fernleitung angeschaltet wird, wodurch bei Verbindungen ohne Verstärker die zusätzliche Dämpfung vermieden wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem die Stöpsel (VS i und VS 2) der Verstärkerschnur in die Klinken (FKv 2) der ankommenden und abgehenden Fernleitungen eingeführt sind; der Heizstrom für die Verstärkerlampen erst dann selbsttätig eingeschaltet wird, wenn die Fernbeamtin auf ihrem Platz die Taste (FT) drückt (Stromlauf 30) und die Heizung nach Beendigung des Gespräches wieder abgeschaltet wird, wenn die Fernbeamtin durch Ziehen des Schlüssels (,KOT) die Fernverbindung wieder auslöst.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Durchgangsbeamtin erkennen kann, ob die Leitung frei, besetzt und nicht vorgemerkt und endlich besetzt und vorgemerkt ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1013324B (de) * 1955-07-26 1957-08-08 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei denen Fernleitungen an Arbeitsplaetzen auf Anrufzeichen liegen

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DE1013324B (de) * 1955-07-26 1957-08-08 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei denen Fernleitungen an Arbeitsplaetzen auf Anrufzeichen liegen

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