DE479256C - Stoffzerfaserer fuer die Papierherstellung - Google Patents

Stoffzerfaserer fuer die Papierherstellung

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DE479256C
DE479256C DER65605D DER0065605D DE479256C DE 479256 C DE479256 C DE 479256C DE R65605 D DER65605 D DE R65605D DE R0065605 D DER0065605 D DE R0065605D DE 479256 C DE479256 C DE 479256C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/0056Other disintegrating devices or methods specially adapted for specific materials not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Stoffzerfaserer für die Papierherstellung Nach der Erfindung soll an Stelle des Holländers und der Kegelstoffmühle der neue Faserstoffbearbeiter für die Papierherstellung treten. Der Stoff wird während des Durchflusses durch den Aufbereiter zwischen mit geringer Kraft mechanisch bewegten Metallstäben schnell und schonend zerfasert, ähnlich wie durch die alten Stampfwerke.
  • Die Zeichnung stellt den neuen Faserstoffbearbeiter dar, und zwar zeigen Abb. i einen senkrechten Längsschnitt, Abb. z einen wagerechten Schnitt, Abb. 3 einen senkrechten Querschnitt des Bearbeiters, Abb. q. eine Einbaumöglichkeit der Vorrichtung im senkrechten Schnitt, Abb. 5 eine Seitenansicht zu Abb. q..
  • Der Faserstoffbearbeiter setzt sich wie folgt zusammen Die Grundplatte a bildet mit den beiden Seitenrahmen b und den beiden inneren Wandungen c ein Gehäuse. Durch das Gehäuse führen vier wagerechte Hubwellen d und d', die durch die Traglager e gelagert sind. Je vier senkrechte Tragbalken/ und f' sind mit den wagerechten Hubwellen d und d' verbunden. In Bohrungen der Tragbalken f und f lagern zwei Gruppen Tragstäbe g und g' paarweise übereinander angeordnet. An den Tragstäben g- und g' sind eine größere Anzahl Quetschstäbe k und k' befestigt, und zwar so, daß jeweils ein Quetschstab h an zwei äuße--r,n Tragstäben g und der danebenlagernde Quetschstab h' an zwei inneren Tragstäben g' befestigt ist. Die runden Zapfen der Tragstäbe Bund g' sind lose in Bohrungen der Tragbalken f und f' gelagert und lassen infolgedessen eine kleine Bewegung der durch die Trag- und Quetschstäbe gebildeten Zerkleinerungsglieder zu, die durch die Federn! aufgehalten wird, bzw. geben die Federn! beim Zusammenschlagen der Quetschstäbe etwas nach. Die Federn! sind zwischen den Scheiben k und den Gewindestopfen l gelagert und können durch die Gewindestopfen 1 gespannt werden. Die Zerkleinerungsglieder werden durch j e vier Exzenterbiigel m und m' bewegt, welche mit den Hubwellend und d' verbunden sind und durch zwei Exzenterwellen n betätigt werden. Die beiden Exzenterwellen lassen sich durch Riementrieb o miteinander verbinden. Die Zerkleinerungsglieder können auch durch eine andere zweckentsprechende Vorrichtung als die vorher beschriebene betätigt werden. Die Außenwandungen p mit den Stoffbüchsen g dienen dazu, den Apparat nach außen gegen durch die Bohrungen der. Gehäusewandungen c durchdringendes Stoffwasser abzudichten. Zur Prüfung und Einstellung der Zerkleinerungsglieder dienen die abschraubbaren Deckel r und s.
  • DieWirkungsweise des Faserstoffbearbeiters ist folgende: Der vorgekollerte oder zerrissene Rohstoff wird mit Wasser verdünnt entweder im Kreislauf oder fortlaufend durch einen oder mehrere Faserstoffbearbeiter geführt. Der Weg des Stoffes führt zweckmäßig senkrecht von oben nach unten durch die Zerkleinerungsglieder des Faserstoffbearbeiters. Es ist jedoch auch möglich, den Bearbeiter so zu gestalten, daß der Stoff wagerecht oder von unten nach oben durch die Zerkleinerungsglieder fließt. Beim Durchfluß des Stoffes sind letztere in Bewegung bzw. die Quetschstäbe wirken quetschend aufeinander ein. Durch Hubverstellung der Exzenter, die in der Zeichnung nur angedeutet ist und beliebiger Bauart sein kann, wird das Aufeinanderwirken der Quetschstäbe verstärkt oder geschwächt. Es ist zweckmäßig, den Faserstoffbearbeiter regelbar anzutreiben. Durch Regelung der Geschwindigkeit der Zerkleinerungsglieder sowie Regelung des Aufschlages der Quetschstäbe, Änderung der Stoffdichte und Änderung der Umlaufgeschwindigkeit des Stoffes soll jede gewünschte Stoffqualität erzielt werden.
  • Abb. q. und 5 der Zeichnung stellen eine Einbaumöglichkeit des Faserstoffbearbeiters dar zur Bearbeitung des Stoffes im Kreislauf. Dieser vollzieht sich z. B. in einem aus zwei senkrechten Schächten bestehenden Betonbehälter. Die Schächte sind am Boden miteinander verbunden. Die Verbindung ist hergestellt durch Schrauben- oder Schleuderpumpe, die den Umtrieb des Stoffes bewirkt. An Stelle der Schrauben- oder Schleuderpumpe können auch andere zweckentsprechende Förderglieder Verwendung finden. Durch die obere öffnung wird der Behälter mit Stoff gefüllt, der durch die Pumpe in der Pfeilrichtung bewegt wird. Der Faserstoffbehälter ist in einem der beiden Schächte eingebaut, so daß der Stoff beim Zufl.uß zur Pumpe durch die Zerkleinerungsglieder fließen muß. Es können auch mehrere Zerfaserer in einen Behälter eingebaut werden. Der obere Teil des Behälters ist entweder in eine Gebäudedecke eingebaut oder mit Bedienungsbühne umgeben.
  • Es besteht weiter die Möglichkeit, den Stoff aus einer Vorratsbütte durch einen oder mehrere Faserstoffbearbeiter fortlaufend in die Rührbütte der Papiermaschine fließen zu lassen. Ferner kann der Faserstoffbearbeiter zur Nachbearbeitung des Stoffes zwischen Papiermaschinenbütte und Sandfang eingebaut werden.
  • Der neue Faserstoff bearbeiter soll im Gegensatz zum Holländer den Stoff schneller und schonender zerfasern, wobei er nur einen Bruchteil der für Antrieb eines Holländers erforderlichen Kraft benötigt.

Claims (1)

  1. YATI'NTANSPRUCII: Stoffzerfaser für die Papierherstellung, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gehäuse (a, b, c) senkrechte, durch von Exzentern (m, n, o) mit veränderlichem Hub bewegte Schubstangen (d, d') getragene und von diesen in wagerechter Richtung paarweise gegeneinander bewegte Führungsbalken (f, f') angeordnet sind, die paarweise durch in ihnen federnd gelagerte, in mehreren Reihen übereinander angebrachte wagerechte Führungsstäbe (g, g') verbunden sind, an denen senkrecht zu ihrer Achsenrichtung, abwechselnd am jeweils oberen und unteren Stab, wagerechte Quetschstäbe (h, lt') befestigt sind, zwischen denen das zu zerfasernde Gut senkrecht von oben nach unten hindurchbewegt wird.
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